Restauration - Verzinken sinnvoll?

    Restauration - Verzinken sinnvoll?

    Also wie gesagt werde ich im Herbst meine Spezial in alle Teile zerlegen und richtig schick machen.

    Ich habe jetzt mal vor das ich sie Strahle, um alles sauber blank zu bekommen.

    Jetzt meine Frage.

    Ist es Sinnvoll die Karosse verzinken zu lassen?

    Hat da jemand schon Erfahrungen damit gemacht?

    Zum Lackieren würde ich dann wieder einen Haftgrund benötigen oder.

    Oder ist es besser ich mach vernünftige Grundierung und Lacke da drüber und dann Motorraum, Kotflügelinnenseite, und Unterboden mit Unterbodenschutz?!
    SUCHE:

    ** Zylinderhaube für meine ACMA V56

    ** Rückspiegel, am liebsten einen Eckigen

    **Einen gebrauchten Auspuff für meine ACMA

    wenn nach dem verzinken spachtelst und lackierst.....



    stimmt,.... klatschen-)

    wie ist es dann benötigt man da dann wohl speziellen haftgrund oder??



    hat es noch nie einer seine Karosse verzinkt? ?(



    Wie ist denn Phosphatisierung ?
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    das sollte dir jeder lacker sagen können....oder auch farbenfachbetrieb...
    Ja ok hab mir gedacht ob vielleicht schon einmal einer seine Karosse verzinkt hat und mir sagen könnte wie aufwendig die Nacharbeiten sind,
    und wie es dann mit dem Lacken hin haut.

    Wie gesagt bin um jeden Rat dankbar. klatschen-)
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    Hallo Ihrs

    >>folgendes gibt nur meine Meinung und meine Erfahrungen wieder, vielleicht hat jemand bessere Erfahrungen gemacht<<

    alles nach §5GG

    Vom Sandstrahlen und verzinken würde ich abraten.

    Beim Strahlen, ausser beim teuren Eisstrahlen, bleiben immer Sand und Granulatreste in den Ritzen, Sicken unds Kanten über.

    Bester Erfahrungen habe ich mit Abbeitzer gemacht und einem Industriefön. Dann die Karosserie mit Verdünnung abwaschen und direkt mit (sehr guter) Grundierung spritzen. Alles Spachtel und Blecharbeiten erledigen, noch mal Grundieren. Einen sehr guten Füller auftragen, Arbeit kontrollieren und dann erst weitermachen.

    Wenn eine selbsttragende Karosse verzinkt wurde (nicht wie bei AUDI im Bad) reißen durch die Bewegung bei der späteren Fahrt die Übergänge der Zinkschicht und es rostet darunter extrem schnell.

    -Es hat vor einigen Jahren mal eine PX gegeben, die ist komplett gestrahlt und danach nur verzinkt worden. Sah nicht so besonders aus auch weil der Zink blass und matt wurde.

    Ansonsten bleibt noch die Möglichkeit des Spritzverzinken, aber dann kannst du gleich auch Lackieren, kommt auf selbe raus.



    Gruß

    EX-Taro
    Mal ehrlich: Lass den Scheiß. Eine saubere, fachmänische Lackierung in Verbindung mit einer Hohlraumversiegelung ist völlig ausreichend. In die Blechfalze, wo es wirklich sinnvoll und notwendig wäre, kommt die Verzinkung sowieso nicht hin. Wenn es gut werden soll, beizt Du den alten Lack ab und lässt die Karosse partiell, also an den Stellen an denen es wirklich nötig ist, strahlen. Somit erhälst 90% der Phosphatierung. Bei entsprechender Pflege steht einer langen Lebenserwartung nichts im Wege.
    Lieber zwei Damen im Arm, als zwei Arme im Darm.

    EX-Taro schrieb:

    Wenn eine selbsttragende Karosse verzinkt wurde (nicht wie bei AUDI im Bad) reißen durch die Bewegung bei der späteren Fahrt die Übergänge der Zinkschicht und es rostet darunter extrem schnell.

    -Es hat vor einigen Jahren mal eine PX gegeben, die ist komplett gestrahlt und danach nur verzinkt worden. Sah nicht so besonders aus auch weil der Zink blass und matt wurde.


    Das einzige, was hier in Frage kommt ist galvanischen Verzinken, das immer in einem Bad stattfindet, nachdem die Oberfläche suaber blank gestrahlt wurde. Abschleifen reicht hier nicht, da man so nicht in die empfindlichen Ecken gelangt. Dann hast Du aber einen optimalen Rostschutz, der durch nichts zu toppen ist; allerdings relativ teuer und aufwändig. Spritz- oder Feuerverzinken ist eher für Balkongeländer oder Überseecontainer gedacht (da dickeres Blech) - zu grob und kann Wellen verursachen; scheidet für eine Vespa also aus.

    Vorteil des galvanischen Verzinkens: Selbst bei Rissen ist die Stelle aufgrund des sog. Opferanoden-Effekts noch geschützt (was oben steht, ist somit also Quatsch). D.h. Bei Kratzern "opfert" sich das umliegende unedlere Zink zugunsten des edleren Stahls; die Stelle rostet nicht weiter. Für die Lackierung sollte man allerdings entweder einen vernünftigen Primer benutzen, oder - so hat das ein Kumpel von mir mal bei einer Autorestauration gemacht - den Zink erstmal unbehandelt ein paar Tage draussen stehen lassen, um durch Oxydation die Oberfläche etwas aufzurauhen, damit anschliessend der Lack besser hält. Sollte Dein Blech faltenfrei sein, könnte man verzinken und anschliessend farbig chromatieren (gelb, schwarz, Nato-oliv,...mehr Farben fallen mir gerade nicht ein). Lohnt sich eigentlich aber nur, wenn Du einen Galvaniseur kennst, der Dir das unter der Hand macht, da die meisten Betriebe hierzu für Industrieeinsätze ausgelegt sind und somit per Rechnung wahrscheinlich zu teuer.

    Gruss,
    Christian
    Hi, Alternative ist die Karosse Tauchbadlakieren zu lassen. Die Oldtimerrestaurierer haben eine Möglichkeit ihre Schätzchen so zu lackieren, wie es heute in der Produktion gemacht wird. Der Lack (Grundierung) dringt in alle Ritzen und das gibt einen optimalen Rostschutz. Ist aber nicht ganz billig und du müsstest das Chassie bringen und holen.

    Die Farblackierung erfolgt dann ganz normal.

    klaus

    PS: ohlinger-classic.de/

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „kasonova“ ()

    ich hab die möglichkeit des chemischen entlackens und anschliessendem ktl-beschichten genutzt. durch das chemische entlacken wird der komplette lack auch aus allen ritzen restlos entfernt (da bleibt auch nichts von der säure in den ecken sitzen, wie oft behauptet wird..) und ist dann komplett blank. im anschluss kommt die ganze karre dann in ein tauchbad und wird durch das ktl beschichtet und gleichzeitig grundiert....

    ich kanns nur empfehlen und war mit 170,- noch im rahmen...


    gruss ape
    Hast du das chemische entlacken auch machen lassen oder hast du dir das selber machen lassen?

    Wird da der Rahmen auch so in ein Bad gehängt ?( oder trägt man das auf und wascht es ab??

    Mir wäre das chemische entlacken schon auch sehr sympatisch.

    Sand bzw. Glasperlen strahlen würde mich hald nichts kosten, da es mein Cousin machen kann,was das Positive an der Sache wäre.

    Ich nehme mir für meine kleine wirklich den ganzen Winter Zeit um alles ordentlich und auch haltbar zu machen!

    Hat jemand schon mal selber chemisch entlackt?
    Oder kennt jemand in Rosenheim - Umgebung jemanden der das macht zu einem Vernünftigen Preis? klatschen-)
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    apemaster schrieb:

    ich hab die möglichkeit des chemischen entlackens und anschliessendem ktl-beschichten genutzt. durch das chemische entlacken wird der komplette lack auch aus allen ritzen restlos entfernt (da bleibt auch nichts von der säure in den ecken sitzen, wie oft behauptet wird..) und ist dann komplett blank. im anschluss kommt die ganze karre dann in ein tauchbad und wird durch das ktl beschichtet und gleichzeitig grundiert....

    ich kanns nur empfehlen und war mit 170,- noch im rahmen...


    gruss ape
    Wie ist das mit Spachtelmasse, kriegen die die auch ab? Vorbesitzer hat bei meiner Vespe leider gespachtelt :/
    Ausbeulen sollte wohl besser vorher geschehen oder?
    da bleibt nischte mehr drauf, egal ob spachtelmasse oder dreck. ich brauchte meine nicht mal vom groben dreck befreien, sondern konnte die gute so dahin bringen...

    ich hab das machen lassen, da ich nunmal kein tauchbad am start hab :D ... ich komme aus warendorf und hab das in hamm-bönen gemacht... das ausbeulen kannste theoretisch auch noch im anschluss ans ktl-beschichten machen, ich weiß bloss nicht wie das ist mit feinen rissen. müsstes du vorher abklären, hab da keine infos zu...

    @skifreerider: was du meinst mit selber auftragen, ist abbeizen. ist was anderes als das chemische entlacken - soviel ich weiß

    gruss ape
    Da ich eh noch Abbeizer hier habe und das Zeug auch generell nicht so teuer ist, wäre es wohl bei mir am sinnigsten, an den verdächtigen Stellen den Lack samt Spachtel schon zu entfernen und die erforderlichen Karosseriearbeiten dort durchzuführen. Danach dann zu som Betrieb.

    @ apemaster: Warendorf ist ja einigermaßen unweit von Wettringen, sollten ja so 60-70 km sein oder? Hast du nähere Infos zu dem Betrieb in Hamm? Meine Mutter ist gelegentlich geschäftlich in Hamm unterwegs, da könnt ich se dann mal begleiten und die Vespa da vorbeibringen :P
    Die 170€uronen waren dann alle üblicherweise farbig lackierten Karosserieteile oder nur der Rahmen? (würde jetzt meinen: Rahmen, Seitenbacken, Lenkerunterteil, vorderer Kotflügel, Tank, Nummernschildhalter)
    Das ist dann wohl am sinnigsten, da wenn die Vespe komplett in ein Bad gehängt wird dann wird auch jede einzelne Ritze entlackt und sauber.

    Muss ich mal schauen ob es hier in Rosenheim und Umgebung jemanden gibt der das macht.

    Oder weis jemand etwas wer das macht?
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    ich hab bei mir auch alle blechteile bzw. aluteile mitgegeben... und das dann eben für 170,- euronen

    anbei der link mit der adresse: www.syre-entlackung.de/

    ihr könnt aber auch googlen, und findet dann ne seite von "wer-liefert-was?", da stehen auch ne menge betriebe drinne, die das anbieten....

    gruss ape
    Hi, vorsicht mit verzinken. Auf Zink kann es zu Problemen mit dem Haften der Lackierung kommen. Als Porsche in den 90gern die Autos verzinkt hat, hatten die diverse Probleme mit abblätterndem Lack. Zink nimmt Sauerstoff auf und bildet dann eine (Sulfat ????) Schicht. Die stößt dann die Lackschicht ab. Auf Zink muß mit einem entsprechendem Lackaufbau gearbeitet werden.

    klaus