V50 in NATO oliv

  • Macht euch ruhig lustig... lmao


    So, die Schwinge hatte ich ja gestrahlt, mittlerweile dann auch 3 mal lackiert.

    Natürlich analog zu den Trommeln in Schwarz matt.

    Neue Lager sind drin, sie ist wieder montiert. Bei der anstehenden Bestellung kriegt sie dann neuen Bremsnocken und den ganzen Rest (Deckelchen, neue Schnecke, etc.):




    Das Gasrohr ist tiefengereinigt. Bei Gelegenheit stöpsel ich das mal in den Lenker, ob alles so paßt.



    Die Trommeln waren wie schon erwähnt eigentlich noch ganz OK. Rundlauf lag unter 5 Hundertstel bei beiden:



    Aber wenn ich schon zwei Dorne anpasse, dann nehme ich auch einen Span:




    Aber eines muß ich zu meiner Schande gestehen. Als ich die Trommeln vor knapp zwei Jahren schonmal in den Fingern hatte, habe ich schon gesehen, daß sie nicht zwingend ausgedreht hätten werden müssen. Sonst hätte ich das gemacht. Mein Freund hätte sie dann halt nicht am selben Abend wieder mitnehmen können.

    Aaaaber, was mir damals völlig entgangen war (wie gesagt zu meiner Schande), war der völlig verhunzte Sitz der Dichtlippe an der vorderen Trommel. Da hatte sich die Dichtlippe regelrecht reingefressen und der Sitz war korrodiert.

    Vermutlich war es da mal ziemlich trocken und das Spritzwasser hat gemeinsam mit abrassivem Staub dem Sitz den Rest gegeben.

    Ich mußte ihn knapp 1,5 Zehntel überdrehen und dann erst abziehen.

    Die Vorspannung des Wedis ist jetzt nicht mehr so hoch, aber ohne die Maßnahme hätte der Sitz in kurzer Zeit die Lippe wieder aufgefressen.

    Also so das geringere Übel.

    Außerdem muß der vordere ja nur gegen Fett dichten und nicht wie hinten gegen Öl. Also sollte das passen. Durchmesser kam dann bei knapp über 25 noch zum liegen.


    So, wie gesagt, Stück um Stück.

    Heute hatte ich noch den alten Gaser, den alten ASS und das dazugehörige Alurohr im Sprudelbad. Die beiden Teile werden dann noch gestrahlt und der ASS wird dann noch schwarz lackiert.

    Dann habe ich später die Auswahl zwischen der alten, kleineren Garnitur und der nagelneuen mit dem 19er Gaser.

    Dann bin ich flexibel. Einen Dichtsatz für den alten Gaser werde ich in jedem Falle mitbestellen.

    Im Gegensatz zur orangenen Special, bei der ein 16.16 montiert war, ist der alte bei der Olive nur ein 16.10.

    Sollte ich mich für den kleinen entscheiden, muß ich ihn halt noch kurz ausdrehen auf 16 mm.


    Soweit mal so gut. Am Wochenende ist Gartenaktion bei der Mutter, da wird nicht viel passieren an der Olive.

    Als nächstes ist wohl Motor öffnen angesagt. Neben den schon bereits erwähnten Aktionen (Gehäuse strahlen, Getriebe auf ein Minimum ausdistanzieren auf der Diskusschleifmaschine...) wird wohl noch eine Kleinigkeit auf mich zukommen.

    Das habe ich erst vorgestern entdeckt:




    Zwei ältere Ausbrüche.

    Nun, die fehlende Ecke muß man mal schauen, das wäre kein Beinbruch. Da haut nicht viel Kühlluft ab, aber das abgebrochene Schraubauge für die Polradabdeckung muß ich richten.

    Also werde ich nach dem ersten Strahlen hier aufschweißen mit WIG und auf der Fräsmaschine das Schraubauge neu modellieren.

    Dann halt nochmal glaskugelstrahlen. Was soll's, ist ja jetzt kein Riesenact, wenn ich an die Schweißorgien an meinem Automatikmotor denke... lmao


    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Kollegen,


    nachdem ich ja gestern bei meiner Mutter im Garten eingespannt war und ich danach keine Lust mehr hatte, bin ich heute nachmittag mal an dem Motor gegangen.

    Das nagelneue Öl abgelassen und mal den ebenfalls nagelneuen Zylinder gezogen.



    Die verwendete Dichtmasse war recht kernig und hat ganz gut geklebt...:-).

    An der Schaltwippe dann wurde es etwas robust. Der konische Stift war total fest. Letztlich ging es nur noch mit mechanischer Bearbeitung. Auch die Welle von dem Hirschgeweih ist etwas lädiert. Aber es ist nun draußen:





    Wippe und Hirschgeweih werden also neu. Gut hatte ich ja nach dem zweiten Öffnen der Orange auch gemacht.

    Zum Vorschein kam wie bereits erwähnt die Mazzu-KW mit verlängerter Einlaßsteuerzeit und ein nagelneues 3.00er Primär.

    Das ist schonmal gut, weil sich die 3.00 bei der Orange bewährt hat mit einer Traktorauslegung.

    Kickstarterritzel ist wohl auch neu:



    Die Hälften, Kupplungdeckel und die Ankerplatte liegen zum Strahlen bereit, Lager sind noch drin.

    Die Kupplungswelle ist auch noch drin, der Stift war ebenfalls widerspenstig. Da ich heute aber die Maho nicht mehr laufen lassen wollte, um das Problem zu lösen, nehme ich den Deckel so mit und mache die Welle morgen nach Feierabend raus im Geschäft.



    Die Drehschieberfläche hat ein paar wenig tiefe Riefen. Sonstige zusätzliche Ausbrüche habe ich keine gesehen, aber jetzt wird mal gestrahlt und dann sehen wir weiter.

    Ich würde gerne am Vatertag das Schraubauge Alu-aufschweißen und bearbeiten, damit das Gehäuse wieder fertig ist. Bis dahin sehen wir auch, ob der Drehschieber so gelassen werden kann.


    Tja, ein bißchen schade ist es um die neuen Lager, aber ich lasse die zum Strahlen drin.


    Achja, zwei Dinge wollte ich ja unbedingt wissen:


    Getriebespiel wegen meiner negativen Erfahrungen bei der Orange:


    Ja, es hat nicht wenig Spiel. Ich werde es also analog zur Orange auf der Diskusschleifmachine auf ein Minumum ausdistanzieren.


    Überströmertaschen:


    die sind noch original. Da werde ich nach dem Aufschweißen den Sinalco tuschieren und ebenfalls die Anpassungen vornehmen. Soll ja schnaufen können der Zylinder, über den man nur Gutes hört und bei dem ich mich heute ertappt habe, daß ich beim Anfassen deutlich mehr Gewicht erwartet hatte.

    Meistens hat man es ja nur mit Eisenklumpen zu tun.

    Der ist übrigens sehr schön verarbeitet.


    Tja, soweit mal der Stand.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • So liebe Kollegen,


    mal kurz drüber gestrahlt, damit man in den Ecken den Dreck und die Dichtungsreste erkennt, die dann vor dem finalen Strahlen mechanisch rausgepuhlt werden.




    An dem Guß hat schon der Zahn der Zeit genagt und die beste Gußqualität ist es ja von Piaggio ohnehin nicht.

    Es wird noch besser werden, aber ein paar Flecken werden bleiben.

    Zum Aufschweißen sollte das aber reichen.

    Morgen nehme ich das auseinander und stecke die Teile ins Sprudelbad, damit das eingedrungene Strahlgut rausgeschwemmt wird vor dem Schweißen.


    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...


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  • So die Damen,


    heute war ich einigermaßen fleißig.

    Die Kupplungswelle und der Hebel mit dem Stift ließen sich leider nicht zerstörungsfrei voneinander trennen. Deshal auf der Fräsmaschine den Hebel von zwei Seiten bearbeitet und abgelöst.

    Da die Welle nicht mehr so schön ist, habe ich den Rest vom festsitzenden Stif mal dringelassen. Wenn es eine neue gibt, bleibt das so und alles an der Stelle kommt neu.



    Nach dem erneuten Strahlen habe ich entdeckt, daß ein zweites Schraubauge einen Riß hat. An der Stelle war eine Stahlgewindehülse verbaut und das dann dünnere Auge ist gerissen gewesen. Vermutlich war das auch das Schicksal des anderen Auges. Hab das dann mal mit dem Peßluftfräser geöffnet, damit ich das auch aufschweißen kann.



    Alle Teile waren im Sprudelbad nach dem Strahlen der Innenseiten und den restlichen Stellen, es ist nun nirgends mehr Dichtmasse oder Schmodder drauf.

    Die Drehschieberdichtfläche hat Riefen, allerdings nicht tief. Wie ich damit umgehe, muß ich mal sehen. Erstmal mit aufgeschweißt und dann die Überströmertaschen an den Sinalco angepaßt.



    Der Rest ist fertig und der alte ASS gestrahlt und lackiert.



    Tja, was dann noch war, die Bohrung der Schaltwelle war etwas ausgenudelt. Dann kam meine Welt.

    Das konnte ich natürlich nicht so lassen. Gehäuse auf die Fräsmaschine, ausgerichtet und die Bohrung von 10 auf 12 geöffnet und mit 14 um 1,5 mm angesenkt:



    Dann eine Hülse aus VA gedreht, innen gerieben und angepaßt. Die wird dann nach dem Schweißen eingeklebt.






    Dann wäre an der Stelle Ruhe.


    Tja, einiges passiert, beim Motor sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Irgendwann an den folgenden 4 Tagen möchte ich wie gesagt die beiden Schraubaugen aufschweißen und wiederherstellen, die Überströmer anpassen und dann mal schauen.

    So der Plan. Wenn ich die Zeit finde... lmao


    Wegen dem Drehschieber nochmal, wenn die Lager raus sind, setze ich die KW mal mit Lagerdummies ein und funzel mal mit Licht durch.

    Eine relativ einfache Option wäre einen Stopfen aus Teflon zu drehen, der über den Lagersitz sich zentriert und den Außendurchmesser der Drehschieberfläche hat. Dann den Stopfen als "Schalung" für Kaltmetall nehmen.

    Für Aufschweißen sind mir die Riefen zu gering rein optisch, waber wir werden sehen.


    Gruß Paddy.

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  • So Männer,


    heute was Vernünftiges gemacht, die zwei Schraubaugen wieder hergestellt.

    Ich erspare euch die Bilder, wie die Schweißbobbel ausgesehen haben.

    Ich war etwas außer Übung. Als es fast fertig war, hate es wieder einigermaßen geklappt mit dem WIG-Schweißen... lmao

    Ich habe diesmal AlMg-irgendwas genommen, das ist nicht so weich wie AlSi5. Da habe ich beides.


    Nach dem Schweißen auf die Maho und von der Polradseite eben gefräst, mit einer neuen Lüferabdeckungen die Bohrungen angezeichnet, das Auge ebenfals angezeichnet und grob weggeräumt und dann 5er Bohrung und das M6 zweimal:




    Dann auf die andere Seite gepratzt und die Rückseite mit einem Radiusfräser grob modelliert:



    Zum Schluß noch mit dem Dremel und verschiedenen Fräsern und Schleifaufsätzen gefinished:





    So, jetzt wieder strahlen, dann sieht das eigentlich ganz OK aus. Beide Schraubaugen sind wieder intakt.

    Morgen ist frei, werde aber das eine oder andere in meinem Garten und bei der Mutter machen müssen, aber das lange Wochenende sollte reichen, um die Überströmertaschen an den Sinalco anzupassen.

    Eigentlich wollte ich mit meiner Tochter und meiner Herzallerliebsten mit dem Hummel (Einachsschleppergespann von 1955) gemütlich zu einem Grillplatz fahren und grillen, aber es soll morgen nicht so warm werden. Das wird verschoben...

    Dann am Montag nochmal Strahlen wiegesagt und dann die Lager ziehen. Dann kann der Wiederaufbau beginnen.

    Vielleicht nutze ich den Sonntag, um mal die erste Bestelliste zu machen.


    Ich halte euch auf dem Laufenden,


    Viele Grüße,


    Paddy.

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  • So Kollegen,


    erstmal vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen, das freut mich sehr und es zeigt mir, daß es euch interessiert und ihr mitlest. Danke!


    Heute war ich bei mir im Garten, bei der Mutter und dann auf Shoppingtour mit der Herzallerliebsten und meiner Tochter.

    17:00 - 19:00 Stammtisch, danach meiner Schwester noch in meiner Holzwerkstatt etwas Eiche formatiert.

    Deshalb nur mal den Sinalco tuschiert:




    Irgendwie sieht das immer gleich aus, ob Malossi 112, Sinalco Alu 102 oder DR 130... lmao

    Hier nochmal das Tuschierbild von der Orange für den Malossi:



    Und der DR 130 von der Ape:



    Beim DR 130 vielleicht einen Tick mehr, aber im Großen und Ganzen...

    Heißt ja aber auch, daß man nicht soviel falsch machen kann und man nicht in der Sackgasse landet...:-)


    Morgen werde ich kurz meine Hecken schneiden um die Terasse rum und dann mal das Thema angehen, und das Aluminium, das in Pontedera zuviel mitgegossen wurde, entfernen.


    Aber, ich habe die letzten beiden Tage etwas nachgedacht. Ich bin ja so ein Fan von dem unbearbeiteten Malossi 112, auch wenn ich eigentlich keinen Vergleich wirklich habe außer den DR 85 bei Kurzhub. Beides in der Ape gefahren, den Malossi jetzt in der Orange.

    Nun habe ich hier den nagelneuen, oft sehr gelobten Alu-Sinalco. Ich dachte ja, ich gehe hier so vor wie bei der Orange, Gaser auf 16.16 aufmachen und den kleinen Sito. Zylinder angepaßt in den Überströmtaschen. Luftfilter den alten Blechkameraden.

    Dann wäre zwischen der Orange und der Olive quasi Gleichstand bis auf den Zylinder.

    Das wäre ein schöner Vergleich, hätte aber das Potential, meinen Ikone Malossi 112 zu entzaubern... lmao.

    Tja, ergo werde ich das Risiko nicht eingehen, und verwende doch die von meinem Freund vorgesehenen Komponenten, ASS für 19 und 19.19, ist ja nagelneu dabei.

    Dazu werde ich den Einlaß eventuell etwas bearbeiten analog zur Ape in Breite und früherer Öffnung wegen Drehmoment von unten (mehr so die philosophische Steuerzeitänderung bei dem Fleisch, das die Drehschieberfläche bietet.

    Also KW-Lager morgen mal raus, Lagerdummies rein und die Steuerwange der Mazzu durch den Einlaß anzeichnen, um zu kucken, was in der Breite möglich ist.

    Den angeschweißten Flansch am 19er ASS auf das angeschweißte Rohr übertragen für den besseren Übergang, Einlaß harmonisch öffnen.

    Sollte dann die Olive besser laufen, fehlt die Vergleichsmöglichkeit zum Malossi und sein Stern strahlt weiter an meinem Himmel, hehe...:-)

    Und es wird interessant, was dabei rüberkommt, wenn man das Setup mit dem kleinen Sito etwas abschnürt.

    Zu toppen gilt die Orange mit Drehmoment ab Standgas und 75-80 laut Tacho, hehe...

    Die nagelneue Banane ist ja auch noch da zum spielen...


    Mal sehen, ich berichte!


    Gruß Paddy.

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    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Hallo Kollegen,


    nach dem Heckenschneiden mal zurück zum Hobby. Zuerst die Überströmertaschen nach dem Anriß, den ich am Tuschierbild gemacht habe, vergrößert. Immer schön gemessen die Wandstärke an der dünnsten Stelle, damit ich nicht unter 2 mm komme.

    Dann habe ich die Kurbelwellenlager rausgemacht und Dummies rein, die Mazzu dazwischen und den Einlaß an der Steuerwange angezeichnet:



    So ein Millimeter habe ich dann gemacht und die Steuerkante, die öffnet, etwas hochgezogen:



    Danach den 19er ASS angepaßt am Übergang Rohr zu Flansch. Damit wurde die Schnittstelle oval und im Anschluß noch die Dichtfläche auf der Anreißplatte eben gezogen:



    ASS tuschiert:



    Und dann den Einlaß dementsprechend bearbeitet:



    So ist das jetzt ein amtliches Gehäuse für einen 19er ASS.


    Und weil die Tusche meist rausquillt und die Markierung zu klein ist, habe ich den Sinalco jeweils auf die Hälften gesteckt und dann vollends angepaßt.

    Tja, war es der Übermut, die Musik, die nebenher lief, keine Ahnung.

    Ich Depp habe nicht mehr die Wandstärke kontrolliert und war so richtig in Fahrt:



    Alder...Naja, erstmal mit meiner Tochter Tartar gegessen und Hubert und Staller gekuckt, dann das Schweißgerät wieder vorgekramt.

    Keine Ahnung warum, der Guß ließ sich schon an den Schraubaugen schlechter schweißen als der an dem PK-Automatikgehäuse, aber in der Ecke war es grausam.

    Es gab nie eine schöne Schmelze zwischen Schweißzusatz und Guß, es hat geschmaucht, etc.

    Zumindest ich war heute abend zu doof, an dieser Ecke vernünftig etwas aufzutragen.

    Hab dann nochmal weggeräumt und es nochmal versucht auf jungfräulich blank gefrästen Stellen, wieder nicht so der Renner. Immer nie eine schöne Schmelze. Nur partiell.

    Gut, dann habe ich es außen grob wieder überfräst, damit es nach dem Strahlen nicht komplett scheiße aussieht und habe das Loch von innen etwas aufgefräst. Von außen ist ja zu, wenn auch nicht schön.





    Dann Flüssigaluminium angerührt und von innen das Loch gefüllt und mit dem Zahnstocher die Luft rausgestochert. Das hat einen guten Hinterschnitt und sollte halten.



    Morgen überschleifen und das war es.

    Bin trotzdem gefrustet, weil ich eigentlich bisher immer eher zu oft als zu wenig die Wandstärke bei sowas kontrolliere.

    Aber gut, jetzt ist es so und sollte trotzdem funktionieren. Den Frust habe ich bal vergessen... lmao


    Gruß Paddy.

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    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Scharnhorst ()