Reifenfrage

Die diesjährige Wahl zum Foto des Jahres wir freundlich unterstützt von:
Michelin Reifen und TollerRoller - Euer Roller Spezialist

:tues(klick mich) Wähle jetzt oder Blech wird zu Plastik !
  • hallo,
    ich habe mir für meine neu erworbene px neue reifen besorgt, und zwar michelin s1 51J . jetzt habe ich festgestellt das meine px mit einer höchstgeschwindigkeit von 105 km/h eingetragen ist (GS). da die reifen ja nur dem geschwindigkeitsbereich J bis 100 km/h entsprechen stellt sich mir die frage was der tüv dazu sagt
    ( eingetragen ist als reifengrösse lediglich 3.50-10 reinforced)?

  • Du hast Dir die Antwort ja schon selber gegeben. Zugelassen bis 100 km/h und Fahrzeuggeschwindigkeit 105 km/h.
    VERBOTEN.
    Evtl. sieht der TüV das ja nicht. Bin auch mal ohne Innenspiegel (Auto) durch den TüV gekommen.

    Das Leben ist zu kurz um vier Takte auf einen Zündfunken zu warten
    ...wer hätte das gedacht.... neuerdings habe ich sogar die Zeit zum Warten :o)

  • Tipp: Frage beim TÜV nach, es kommt auch auf die Traglast der Reifen an, so wie ich drann bin, hat die Vespa eine niedriegere Traglast als das was der Reifen aushält, ergo kannst du mit dem Reifen eine Höhere Geschiwindigkeit fahren wie ganau zu erfragen beim TÜV.



    LG Vespini :+2

  • Die Reifen waren Anfang/Mitte der 90er mal eine Zeit lang Erstausrüstung. Würde mir da keine Gedanken machen.

  • Offtopic:Ich kenne keine Originale PX 200 die echte 105 km/h fährt.
    Ich hatte da noch nie Probleme mit.Es gibt aber von einigen Reifenherstellern eine Stellungsnahme dazu.Poste die noch, wenn ichs finde.

  • erst mal danke für die antworten,
    hab auf der michelin seite keine freigabe für px 200 gefunden, ich denke ich werde es erst mal einfach beim tüv probieren,ist noch nicht so eilig.
    offtopic : ich weiss auch nicht ob meine 105 kmh läuft, hab sie zwischen weihnachten und neujahr kommplett überholt, angemeldet und jetzt kann ich nicht fahren wegen dem sch.....schnee oder salz,ich könnte :+5 !!!!

  • Also ich hab meine 221 auch mit S1 Reifen eintragen lassen (Vmax. eingetragen 120km/h).
    Beim Jockey´s haben sie mir gesagt, dass der Michelin S1 sogar bis 140 km/h zugelassen wäre.
     froehlich-)

  • Reifenkunde für Rollerfahrer


    Der Reifen trägt (immer) folgende Bezeichnungen:
    1. Reifenhersteller (Marke)
    2. Profilbezeichnung / Reifentype
    3. Reifenquerschnitt (in Zoll oder mm)
    4. Felgendurchmesser (in Zoll)
    5. Loadindex (Tragfähigkeit)
    6. Geschwindigkeitsindex
    7. Reifentype (schlauchlos oder mit Schlauch zu verwenden)
    8. Produktionsdatum (DOT-Nummer)
    9. Zusatzinformation für erhöhte Tragfähigkeit (Reinf. bzw. Reinforced)
    10. Abnutzungsanzeiger (Tread Ware Indicator)
    11. Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- oder Ganzjahresreifen


    Beispiel: Heidenau 3,00 x 10 50 J K38
    Größe: 3,00 x 10 Zoll
    (50) zugelassen bis 190 kg
    (J) zugelassen bis 100 km/h
    Profil Type K38
    Die Dimension eines Reifens (Quelle: ADAC)
    Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind
    Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für
    die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft.
    Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die
    Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername (1) und
    Reifentyp (2).


    Reifenbreite (3)
    Sie wird in Zoll angegeben (z.B. 3.50). Alternativ ist eine Angabe in Millimetern in Verbindung mit
    einem Prozentualen Breitenverhältnis. (z.B. 130/60-13 entspricht einer Breite von 130 mm und einer
    Reifenhöhe von 60% dieser Breite.) 1 Zoll entspricht 25,4 mm
    Zu beachten sind hier die Hinweise in den Fahrzeugpapieren und in der Bedienungsanleitung.


    Felgendurchmesser (4)
    Der Felgendurchmesser wird diagonal von Felgenrand zu Felgenrand ermittelt, das Maß wird meist
    in Zoll ( " ) angegeben. Die gängigsten Maße reichen von 9 " bis 13 ".



    Tragfähigkeitskennziffer (Load Index LI) (5)
    Kennzahl für die Belastbarkeit des Reifens. Jedem LI-Wert wird, dargestellt in einer genormten
    Tabelle, eine bestimmte Belastbarkeit des Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck zugeordnet.
    Beispiel "52" = 200 kg. Die montierten Reifen müssen mindestens dem in dem Fahrzeugpapieren
    angegebenen LI entsprechen, höhere Werte des LI sind zulässig.


    LI kg
    41 = 145 kg
    47 = 175 kg
    50 = 190 kg
    52 = 200 kg
    54 = 212 kg
    56 = 224 kg
    58 = 236 kg
    59 = 243 kg
    60 = 350 kg
    61 = 257 kg
    62 = 265 kg
    64 = 280 kg


    Geschwindigkeitssymbol (GSY, auch "Speedindex") (6)
    Kennbuchstabe, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens angibt. Den Buchstaben sind
    folgende Geschwindigkeitskategorien zugeordnet (hier dargestellt: übliche GSY für Roller
    GSY km/h
    A 40
    B 50
    C 60
    D 65
    E 70
    F 80
    G 90
    J 100
    M 130
    N 140
    P 150
    Q 160


    Tubeless ("Schlauchlos") (7)
    Roller-Reifen sind als "Schlauchlos"- ( TL) oder Schlauch-Typen erhältlich.
    Produktionsdatum (8 )
    Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT" -Nummer geben das
    Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer
    ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 409 =40. Woche 1999. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu
    tun haben, wird im Allgemeinen noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl)
    deutlich gemacht. Neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0100 = 1. Woche 2000.


    Reinforced (9)
    Zusatzangabe "Reinforced": Bezeichnung an Reifen besonders hoher Tragfähigkeit.
    Ausschlaggebend ist aber auch hier die (entsprechend hohe) LI-Kennziffer.
    Verschleißanzeiger (Treadwear Indicator , "TWI") (10)
    Rundum auf der Reifenseite ist mehrmals das Kürzel "TWI" (auch andere Zeichen möglich)
    eingeprägt. Wenn man dem Pfeil folgt, so erkennt man, dass in diesem Bereich das Profil nicht völlig
    in die Tiefe geht. Der Grund: Bei einem bis auf (die gesetzlich zulässigen) 1,6 mm abgefahrenen
    Profil liegen diese Stellen dann deutlich erkennbar an der Oberfläche, die Verschleißgrenze ist
    erreicht. Soweit sollte man es nicht kommen lassen: Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 mm die
    Haftung, insbesondere bei Nässe, deutlich abnimmt!
    M+S (Winterreifen/Ganzjahresreifen) (11)
    Winterreifen sind mit "M+S", "Snow" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. Hiermit ist nicht
    nur erkennbar, dass es sich um einen Reifentyp für die speziellen Anforderungen des Winterbetriebs
    handelt. Damit verbunden ist auch eine Ausnahmeregelung bezüglich der geforderten
    Geschwindigkeitsklasse.
    Prüfzeichen "E":
    Das "ECE-Prüfzeichen" wird als E oder e dargestellt, es bestätigt die Einhaltung der europäischen
    Norm (ECE- R 30). Die anhängende Zahl weist auf das Prüfungsland hin.
    Wichtig: Seit dem Produktionsdatum 1.10.98 (40. Woche 98, entspricht DOT-Nummer 408 ) ist
    diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. An einem Fahrzeug dürfen demzufolge
    keine Reifen montiert sein, die, sofern nach dem 1.10.98 produziert, dieses Prüfzeichen nicht
    aufweisen. Im Rahmen der Hauptuntersuchung ("TÜV") würde das als "schwerer Mangel" am
    Fahrzeug eingestuft.


    Noch ein Nachsatz: man trifft immer wieder auf Reifen, welche 10 und mehr Jahre alt sind.
    Da Gummi aber mit der Zeit “verhärtet” lässt auch die Haftung nach. Reifenhersteller sprechen von
    einer maximalen Gebrauchsdauer von 6 Jahren. Auf eine genügende Profiltiefe muss man einen
    Zweirad Fahrer ja wohl nicht hinweisen.




    Quelle: Reifenfiebel 1. Auflage 1999 Schweiz

  • Es kommt aber auch öfters vor, dass ein neuer Reifen beim Händler verkauft wird, obwohl er schon ein paar Jährchen aufm Buckel hat. (ist meinem vater z.B. beim Auto passiert, da wer ein neuer reifen 8 Jahre alt)
    Dies ist aber nicht weiter schlimm, da Reifen in der regel vor UV-Strahlen geschützt gelagert werden (Nicht in der prallen Sonne) und somit nicht aushärten. Deise kann man noch bedenkenlos fahren...

  • Reifen mit der Aussage neu dürfen max. 1,5Jahre alt sein und auch so verkauft werden.8Jahre alte werden auch trotz dunkler Lagerung härter,da diese Weichmacher in der Gummimischung sich beim Luftaustausch verflüchtigen.Und mittlerweile sind die TÜV oder DEKRA-Prüfer angehalten bei nicht ausreichendem Geschwindigkeitsindex der Reifen die Plakette zu verweigern.Es gibt ja auch Reifen des selben Typs mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsindexen