Reifenfrage

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    • Reifenfrage

      hallo,
      ich habe mir für meine neu erworbene px neue reifen besorgt, und zwar michelin s1 51J . jetzt habe ich festgestellt das meine px mit einer höchstgeschwindigkeit von 105 km/h eingetragen ist (GS). da die reifen ja nur dem geschwindigkeitsbereich J bis 100 km/h entsprechen stellt sich mir die frage was der tüv dazu sagt
      ( eingetragen ist als reifengrösse lediglich 3.50-10 reinforced)?
    • Du hast Dir die Antwort ja schon selber gegeben. Zugelassen bis 100 km/h und Fahrzeuggeschwindigkeit 105 km/h.
      VERBOTEN.
      Evtl. sieht der TüV das ja nicht. Bin auch mal ohne Innenspiegel (Auto) durch den TüV gekommen.
      Das Leben ist zu kurz um vier Takte auf einen Zündfunken zu warten
      ...wer hätte das gedacht.... neuerdings habe ich sogar die Zeit zum Warten :o)
    • Tipp: Frage beim TÜV nach, es kommt auch auf die Traglast der Reifen an, so wie ich drann bin, hat die Vespa eine niedriegere Traglast als das was der Reifen aushält, ergo kannst du mit dem Reifen eine Höhere Geschiwindigkeit fahren wie ganau zu erfragen beim TÜV.


      LG Vespini :+2
      S U C H E :

      Bremshebelaufnahme bzw. Lichtschalteraufnahme für VBB Lenker !!!!
    • Offtopic:Ich kenne keine Originale PX 200 die echte 105 km/h fährt.
      Ich hatte da noch nie Probleme mit.Es gibt aber von einigen Reifenherstellern eine Stellungsnahme dazu.Poste die noch, wenn ichs finde.
      Verkaufe ständig Teile PX, Cosa, PK
    • erst mal danke für die antworten,
      hab auf der michelin seite keine freigabe für px 200 gefunden, ich denke ich werde es erst mal einfach beim tüv probieren,ist noch nicht so eilig.
      offtopic : ich weiss auch nicht ob meine 105 kmh läuft, hab sie zwischen weihnachten und neujahr kommplett überholt, angemeldet und jetzt kann ich nicht fahren wegen dem sch.....schnee oder salz,ich könnte :+5 !!!!
    • Hab jetzt nur eins von Heidenau gefunden, aber ich glaube nicht, das der Tüv da Stress macht, das wäre in den Krümeln gesucht.
      Bilder
      • heidenau_k58_freigabe.jpg

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    • Reifenkunde für Rollerfahrer

      Der Reifen trägt (immer) folgende Bezeichnungen:
      1. Reifenhersteller (Marke)
      2. Profilbezeichnung / Reifentype
      3. Reifenquerschnitt (in Zoll oder mm)
      4. Felgendurchmesser (in Zoll)
      5. Loadindex (Tragfähigkeit)
      6. Geschwindigkeitsindex
      7. Reifentype (schlauchlos oder mit Schlauch zu verwenden)
      8. Produktionsdatum (DOT-Nummer)
      9. Zusatzinformation für erhöhte Tragfähigkeit (Reinf. bzw. Reinforced)
      10. Abnutzungsanzeiger (Tread Ware Indicator)
      11. Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- oder Ganzjahresreifen

      Beispiel: Heidenau 3,00 x 10 50 J K38
      Größe: 3,00 x 10 Zoll
      (50) zugelassen bis 190 kg
      (J) zugelassen bis 100 km/h
      Profil Type K38
      Die Dimension eines Reifens (Quelle: ADAC)
      Die technische Ausführung der Bereifung ist durch den § 36 StVZO festgelegt. Danach sind
      Pkw-Reifen entsprechend der europäischen Vorschrift ECE-R 30 genormt. Dies gilt insbesondere für
      die Beschriftung der Reifenflanke. Sie gibt über die wichtigsten Daten des Reifens Auskunft.
      Innerhalb dieser Information sind die für den Autofahrer wichtigen Angaben zusammengestellt - die
      Norm verlangt darüber hinaus weitere Bezeichnungen auf der Seite wie Herstellername (1) und
      Reifentyp (2).

      Reifenbreite (3)
      Sie wird in Zoll angegeben (z.B. 3.50). Alternativ ist eine Angabe in Millimetern in Verbindung mit
      einem Prozentualen Breitenverhältnis. (z.B. 130/60-13 entspricht einer Breite von 130 mm und einer
      Reifenhöhe von 60% dieser Breite.) 1 Zoll entspricht 25,4 mm
      Zu beachten sind hier die Hinweise in den Fahrzeugpapieren und in der Bedienungsanleitung.

      Felgendurchmesser (4)
      Der Felgendurchmesser wird diagonal von Felgenrand zu Felgenrand ermittelt, das Maß wird meist
      in Zoll ( " ) angegeben. Die gängigsten Maße reichen von 9 " bis 13 ".


      Tragfähigkeitskennziffer (Load Index LI) (5)
      Kennzahl für die Belastbarkeit des Reifens. Jedem LI-Wert wird, dargestellt in einer genormten
      Tabelle, eine bestimmte Belastbarkeit des Reifens bei einem vorgegebenen Luftdruck zugeordnet.
      Beispiel "52" = 200 kg. Die montierten Reifen müssen mindestens dem in dem Fahrzeugpapieren
      angegebenen LI entsprechen, höhere Werte des LI sind zulässig.

      LI kg
      41 = 145 kg
      47 = 175 kg
      50 = 190 kg
      52 = 200 kg
      54 = 212 kg
      56 = 224 kg
      58 = 236 kg
      59 = 243 kg
      60 = 350 kg
      61 = 257 kg
      62 = 265 kg
      64 = 280 kg

      Geschwindigkeitssymbol (GSY, auch "Speedindex") (6)
      Kennbuchstabe, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens angibt. Den Buchstaben sind
      folgende Geschwindigkeitskategorien zugeordnet (hier dargestellt: übliche GSY für Roller
      GSY km/h
      A 40
      B 50
      C 60
      D 65
      E 70
      F 80
      G 90
      J 100
      M 130
      N 140
      P 150
      Q 160


      Tubeless ("Schlauchlos") (7)
      Roller-Reifen sind als "Schlauchlos"- ( TL) oder Schlauch-Typen erhältlich.
      Produktionsdatum (8 )
      Bisheriges Verschlüsselungs-System: Die letzten 3 Ziffern der sog. "DOT" -Nummer geben das
      Herstellungsdatum wieder. Die ersten beiden Stellen nennen die Produktionswoche, die letzte Ziffer
      ist die Endzahl des Jahres. Beispiel: 409 =40. Woche 1999. Dass wir es mit den 90-iger Jahren zu
      tun haben, wird im Allgemeinen noch durch ein kleines Dreieck (rechts neben der 3-stelligen Zahl)
      deutlich gemacht. Neue Kennzeichnung ab 1.1.2000: Jetzt 4-stellige Schlüsselnummer. 0100 = 1. Woche 2000.

      Reinforced (9)
      Zusatzangabe "Reinforced": Bezeichnung an Reifen besonders hoher Tragfähigkeit.
      Ausschlaggebend ist aber auch hier die (entsprechend hohe) LI-Kennziffer.
      Verschleißanzeiger (Treadwear Indicator , "TWI") (10)
      Rundum auf der Reifenseite ist mehrmals das Kürzel "TWI" (auch andere Zeichen möglich)
      eingeprägt. Wenn man dem Pfeil folgt, so erkennt man, dass in diesem Bereich das Profil nicht völlig
      in die Tiefe geht. Der Grund: Bei einem bis auf (die gesetzlich zulässigen) 1,6 mm abgefahrenen
      Profil liegen diese Stellen dann deutlich erkennbar an der Oberfläche, die Verschleißgrenze ist
      erreicht. Soweit sollte man es nicht kommen lassen: Versuche zeigen, dass bereits unter ca. 3 mm die
      Haftung, insbesondere bei Nässe, deutlich abnimmt!
      M+S (Winterreifen/Ganzjahresreifen) (11)
      Winterreifen sind mit "M+S", "Snow" oder ähnlichen Abkürzungen gekennzeichnet. Hiermit ist nicht
      nur erkennbar, dass es sich um einen Reifentyp für die speziellen Anforderungen des Winterbetriebs
      handelt. Damit verbunden ist auch eine Ausnahmeregelung bezüglich der geforderten
      Geschwindigkeitsklasse.
      Prüfzeichen "E":
      Das "ECE-Prüfzeichen" wird als E oder e dargestellt, es bestätigt die Einhaltung der europäischen
      Norm (ECE- R 30). Die anhängende Zahl weist auf das Prüfungsland hin.
      Wichtig: Seit dem Produktionsdatum 1.10.98 (40. Woche 98, entspricht DOT-Nummer 408 ) ist
      diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. An einem Fahrzeug dürfen demzufolge
      keine Reifen montiert sein, die, sofern nach dem 1.10.98 produziert, dieses Prüfzeichen nicht
      aufweisen. Im Rahmen der Hauptuntersuchung ("TÜV") würde das als "schwerer Mangel" am
      Fahrzeug eingestuft.

      Noch ein Nachsatz: man trifft immer wieder auf Reifen, welche 10 und mehr Jahre alt sind.
      Da Gummi aber mit der Zeit “verhärtet” lässt auch die Haftung nach. Reifenhersteller sprechen von
      einer maximalen Gebrauchsdauer von 6 Jahren. Auf eine genügende Profiltiefe muss man einen
      Zweirad Fahrer ja wohl nicht hinweisen.



      Quelle: Reifenfiebel 1. Auflage 1999 Schweiz
      Verkaufe ständig Teile PX, Cosa, PK
    • Es kommt aber auch öfters vor, dass ein neuer Reifen beim Händler verkauft wird, obwohl er schon ein paar Jährchen aufm Buckel hat. (ist meinem vater z.B. beim Auto passiert, da wer ein neuer reifen 8 Jahre alt)
      Dies ist aber nicht weiter schlimm, da Reifen in der regel vor UV-Strahlen geschützt gelagert werden (Nicht in der prallen Sonne) und somit nicht aushärten. Deise kann man noch bedenkenlos fahren...
    • Dafür haben wir auch massig Rabatt bekommen, weil es der Typ in der Vertragswerkstatt auch erst gemerkt hat nachdem sie montiert waren.
      8 Jahre sind schon extrem, aber ein paar Jahre kommen häufiger vor....
    • Reifen mit der Aussage neu dürfen max. 1,5Jahre alt sein und auch so verkauft werden.8Jahre alte werden auch trotz dunkler Lagerung härter,da diese Weichmacher in der Gummimischung sich beim Luftaustausch verflüchtigen.Und mittlerweile sind die TÜV oder DEKRA-Prüfer angehalten bei nicht ausreichendem Geschwindigkeitsindex der Reifen die Plakette zu verweigern.Es gibt ja auch Reifen des selben Typs mit unterschiedlichen Geschwindigkeitsindexen
      Was ist der Unterschied zwischen kostenlos und umsonst.Die Schule war für dich umsonst