Ankündigung VespaOnline Fotowettbewerb - Schickt uns Eure Bilder!

    • Ich muss mal was anmerken, auf die Gefahr hin, dass ich dann zerfleischt werde.
      Und ich schreibe das jetzt, sozusagen zwischen den Wettbewerben, weil es nicht so aussehen soll, als würde ich die letzte Wahl kritisieren oder einen aktuellen Wettbewerb beeinflussen wollen. Es gibt keinen aktuellen Anlass, sondern ist eine allgemeine Beobachtung.

      Ich bin sehr oft über das Wahlergebnis verwundert, eigentlich jeden Monat. Es handelt sich doch hier um einen Fotowettbewerb. Nicht um einen Preis für den schönsten, besten oder hübschesten Roller. Oder den besten O-Lack oder Restauration.
      Auf den Siegerfotos stehen tollste Roller in einem grauseligen Umfeld, störende Gegenstände und Reste im Hintergrund mit Bildausschnitten die vom Wesentlichen ablenken. Da sind Personen zu sehen, die höchstens für die Ehefrau einen Erinnerungswert haben.
      Oder auch mal feinste Roller von hinten im Nichts.
      Aber nicht im schönen Nichts, oder provokantem Nichts, oder schön ausgeleuchtetem Nichts. Sondern im Nichts das da mal gerade zufällig „rumstand“.
      Ästethik geht anders.
      Ein schlechtes Foto wird nicht durch ein tolles Modell (in diesem Fall Roller) gut. Und ein gutes Foto bleibt sogar mit einem fürchterlichen (meine Meinung) Plastik-Piaggio-Dreirad ein gutes Foto.

      Natürlich gibt es aber auch bei der Beurteilung von Fotos keine eindeutige Definition von gut und schlecht, sondern zum Glück eine riesige Bandbreite von Geschmäckern. Das ist auch gut so. Und ich erhebe nicht den Anspruch, als Einziger eine relevante Beurteilung zu haben.

      Ich mache es mir im Übrigen jeden Monat bei der Bewertung des Wettbewerbs immer sehr sehr einfach...
      Ich frage mich bei der Betrachtung und Abwägung einfach nur folgendes:
      „Möchtest Du dieses Bild nächstes Jahr einen Monat lang als Kalenderblatt in Deinem Wohnzimmer hängen haben?“
      Nach dieser Überlegung ist die Auswahl plötzlich meistens sehr einfach.
      ... ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe,
      und hinter tausend Stäben keine Welt.
    • Ich versteh nicht worum es geht? :)
      Ich meine, wir sollten das, was wir besitzen, bisweilen so anzusehen uns bemühen, wie es uns vorschweben würde, nachdem wir es verloren hätten; und zwar jedes, was es auch sei: Eigentum, Gesundheit, Freude, Geliebte, Weib, Kind, Pferd, Vespa und Hund: denn meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.
      Arthur Schopenhauer
    • Er meint Vespa ins richtige Licht rücken. Eine aus der Sammlung aussuchen, ins Wohnzimmer auf Marmorboden stellen, auf den Hintergrund achten, gut ausleuchten und erst dann das Foto machen! Nicht einfach nur abdrücken!
    • Vespa Fahrer Avatar

      Kaozeka schrieb:

      Ich muss mal was anmerken, auf die Gefahr hin, dass ich dann zerfleischt werde.
      Und ich schreibe das jetzt, sozusagen zwischen den Wettbewerben, weil es nicht so aussehen soll, als würde ich die letzte Wahl kritisieren oder einen aktuellen Wettbewerb beeinflussen wollen. Es gibt keinen aktuellen Anlass, sondern ist eine allgemeine Beobachtung.

      Ich bin sehr oft über das Wahlergebnis verwundert, eigentlich jeden Monat. Es handelt sich doch hier um einen Fotowettbewerb. Nicht um einen Preis für den schönsten, besten oder hübschesten Roller. Oder den besten O-Lack oder Restauration.
      Auf den Siegerfotos stehen tollste Roller in einem grauseligen Umfeld, störende Gegenstände und Reste im Hintergrund mit Bildausschnitten die vom Wesentlichen ablenken. Da sind Personen zu sehen, die höchstens für die Ehefrau einen Erinnerungswert haben.
      Oder auch mal feinste Roller von hinten im Nichts.
      Aber nicht im schönen Nichts, oder provokantem Nichts, oder schön ausgeleuchtetem Nichts. Sondern im Nichts das da mal gerade zufällig „rumstand“.
      Ästethik geht anders.
      Ein schlechtes Foto wird nicht durch ein tolles Modell (in diesem Fall Roller) gut. Und ein gutes Foto bleibt sogar mit einem fürchterlichen (meine Meinung) Plastik-Piaggio-Dreirad ein gutes Foto.

      Natürlich gibt es aber auch bei der Beurteilung von Fotos keine eindeutige Definition von gut und schlecht, sondern zum Glück eine riesige Bandbreite von Geschmäckern. Das ist auch gut so. Und ich erhebe nicht den Anspruch, als Einziger eine relevante Beurteilung zu haben.

      Ich mache es mir im Übrigen jeden Monat bei der Bewertung des Wettbewerbs immer sehr sehr einfach...
      Ich frage mich bei der Betrachtung und Abwägung einfach nur folgendes:
      „Möchtest Du dieses Bild nächstes Jahr einen Monat lang als Kalenderblatt in Deinem Wohnzimmer hängen haben?“
      Nach dieser Überlegung ist die Auswahl plötzlich meistens sehr einfach.
      Es liegt immer im Auge des Betrachters.

      Die Entscheidung welches Foto ich als das Beste ansehe kommt aus ähnlicher Motivation - bei mir hängt der Kalender an einer Tür im Esszimmer.

      Bleib bei deiner Ansicht, rück deinen Roller ins rechte Licht (ich hab da kein Händchen 'für) und sende deine Bilder ein. Ich freu' mich drauf.
      Es ist immer komisch wenn der Satz nicht so endet wie man es Kartoffel.

      Früher hieß es "Iss deinen Teller leer, dann scheint die Sonne!" - Heute kämpfen wir mit Übergewicht und Klimaerwärmung.
    • Vespa Fahrer Avatar

      Kaozeka schrieb:


      Ich bin sehr oft über das Wahlergebnis verwundert, eigentlich jeden Monat. Es handelt sich doch hier um einen Fotowettbewerb. Nicht um einen Preis für den schönsten, besten oder hübschesten Roller. Oder den besten O-Lack oder Restauration....
      bin ich ganz deiner Meinung.... :thumbsup:
      Multimedialer Retro-Fan mit Affinität zu Apfelprodukten

      Verbündeter des Vechsianischen Reichs gegen die dunklen Mächt (le)
    • Geschmack ist ja nun immer noch eine subjektive Geschichte. Der eine findet fotografisch perfekt gemachte Bilder gut, bei denen das Motiv stimmig ist und das Bild nach allen Regeln der Kunst gemacht wurde. Der nächste freut sich über schöne Roller, egal in welchem Setting und der dritte mag lieber Bilder die durch einen Filter gejagt und massiv nachbearbeitet wurden. Sich hier drüber zu beschweren, dass die (in den eigenen Augen) falschen Bilder gewinnen, ist, als würde man sich drüber beschweren, dass der Restaurantbesucher am Nebentisch ein Gericht bestellt, dass einem selbst nicht schmeckt.