Vespa CAD Datenbank

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    • Vespa CAD Datenbank

      Hallo liebe Forenmitglieder,

      ich weiß leider gerade nicht so ganz, in welche Kategorie ich diesen Thread hier einordnen soll, also tu ich das mal hier.
      @admins: bei Bedarf bitte verschieben.

      Da ich auf Arbeit relativ viel mit CAD-Programmen (ProE, Inventor, SolidWorks, ...) zu tun habe ist mir schon öfters der Gedanke gekommen, auch mal die ganzen Vespa Teile als 3D Modelle anzulegen. Jetzt ist mir natürlich klar, dass das nicht ganz einfach wird, da es zum einen ne ganze Menge an Teilen ist und zum anderen ich nicht unbedingt mal eben meine Vespa komplett zerlegen möchte, um sie zu katalogisieren.

      Die Idee wäre, dass jeder, der privat und/oder beruflich mit CAD Programmen zu tun hat, sich bei der einen oder anderen Werkelei evtl. einfach die Zeit nimmt und das eine oder andere Teil ins CAD übernimmt. So könnte vielleicht mit der Zeit hier eine Datenbank heranwachsen, in der sich immer mehr Teile finden lassen.

      Dies hätte folgenden Sinn / folgende Vorteile:

      - Nicht mehr käuflich erwerbbare Ersatzteile könnten selbst hergestellt oder als Auftragsarbeit bei entsprechenden Unternehmen gefertigt werden.
      - Es könnten detaillierte De-/Montage Anleitungen (Explosionszeichnungen, etc.) relativ einfach erstellt werden, um komplizierte Prozesse einfach darzustellen
      - Restaurationsprojekte könnten (sofern möglichst komplette Modelle vorhanden sind) teilweise vorgeplant werden
      - Es ließen sich nahezu alle denkbaren Farbkombinationen durchspielen, sollte man sich vor einer Lackierung nicht sicher sein, ob es wirklich gefällt

      das sind jetzt so die Dinge, die mir spontan dazu einfallen.

      Sollte es tatsächlich zum Start eines solchen Projektes kommen, müssten sicherlich noch einige Dinge vordefiniert werden, wie z.B. einheitliche Teilebenennung, Festlegung des Datei-Austauschformats (step, iges, stl, etc......) und und und. Möchte ich vorab gar nicht zu weit vertiefen, falls das entsprechende Interesse nicht vorhanden ist :)

      Prinzipiell würden dann erst mal eine Zeit lang Wünsche und Verbesserungsvorschläge gesammelt, bis wir uns dann auf einheitliche Standards einigen und loslegen.

      Ideen zur Umsetzung des Ganzen sowie Vorgehensweisen (wie lädt man Dateien wo hoch, etc.) sind jederzeit herzlich willkommen.

      Jetzt aber erst mal an alle: Was haltet ihr davon? Besteht Interesse? Wie sinnvoll seht ihr das Ganze?

      Gruß, Manuel


      P.S.: Konstruktive Antworten sind mir am Liebsten, aber es darf hier gerne jeder seinen Senf in nahezu jeglicher Form dazugeben (nur bitte niemanden beleidigen ;) )
      Es gibt keine Probleme - es gibt nur Herausforderungen
      Lecker Wein
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    • hi ich arbeite mit dem autodesk cad und habe mit meinen schülern ein autocad WS angelegt. das heißt jeder latet in diese datei seine zeichnung und alle anderen können es sehen. logisch das man sich da reg. muss und vorallem aufpassen muss das man seine änderungen richtig speichert.

      die idee finde ich gut wird aber seeeeehr viel zeit kosten.

      Gruß Lukas
      Auf den Alkohol - Die Lösung und der Grund für alle Probleme des Lebens
    • Ich habe auch mal eine Zeitlang mit AD Inventor gearbeitet aber ob ich bereit wäre bei so einem Großprojekt teilzunehmen, weiß ich nicht.

      Vor allem wäre auch die Frage:
      Welche Vespa:
      • Largeframe:
        • PX
        • Sprint
        • Rally

      • Smallframe:
        • V50
        • Primavera
        • PK
          • PKS
          • PK
          • PKS Lusso




      Und so weiter und so fort.

      Als Autocad Ws alternative könnte man Dropbox und konsorten nehmen.

      Gruß
    • Hey super, schön, dass es positives Feedback gibt!

      @Luki-Luke: Jup, das wird definitv ne Menge Zeit kosten. Prinzipiell ist ja auch keine Eile geboten und am "Ende" soll eh eine Datenbank stehen, die stetig wächst.

      @Hassla: Das ist natürlich eine sehr berechtigte Frage, welches Modell es dann werden soll. Ich hab mir das grob so vorgestellt, dass es natürlich mehrere Projekte parallel geben könnte. So könnten alle Fahrer einer jeweiligen Vespa genau für ihr Modell Teile erstellen. Die Leute, die dann hier richtig Ahnung von den ganzen Modellen haben (dazu gehöre ich definitiv nicht), die könnten uns dabei helfen, herauszufiltern, welche Teile Modell- und Reihenübergreifend gleich sind. Die Idee mit Dropbox find ich schonmal gut.

      @seb.d.: .ipt ist leider inventor-spezifisch (inventor part), sodass es als Austauschdatei eher weniger geeignet ist. Aber generell könnte man ja die Teile in einem gemeinsamen Austauschformat (z.b. step) ablegen und parallel dazu im jeweiligen nativen Format.

      Schön, dass ihr Euer Interesse bekundet habt. Freu mich auf weitere Beiträge, Ideen, etc.

      Gruß, Manuel
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    • Tolle Sache!
      Ich bin für die Datenerstellung einer PX :)

      Könnte auch 3D Daten beisteuern.
      .step Daten sehe ich auch als Favorit an.

      Problem werden halt die Bleche sein, die man nicht so einfach ausmessen kann.
      Oder auch Gußteile.
      Man bräuchte jemanden der die Teile optisch einscannen könnte.
    • Sehr gut :)

      Da kommt mir der Gedanke, ob man Dateien, bei denen Maße bis dato nicht hundertprozentig korrekt ermittelt werden konnten, mit einem entsprechenden Kürzel versieht, z.B. "_approx_" für approximated, also angenähert / geschätzt.

      Vorschlag für Dateinamenkonventionen:

      Vespamodell_Getriebeart_Baujahr_Komponentenbeschreibung_Zusatzangaben.stp
      --> Beispiel1: PK50XL2_AUT_92_Seitenkl_links.stp Dies enstpräche dann einer linksseitigen (in Fahrtrichtung gesehen) Seitenklapp einer PK 50 XL2 Automatik von 1992
      --> Beispiel2: PK50XL_MAN_86_Seitenkl_links.stp Dies entspräche dann einer linksseitigen Seitenklappe einer PK 50 XL(1) Schaltroller von 1986 (wenn es die überhaupt gibt :) )

      Normbauteile würden am besten mit ihrer Din-Bezeichnung eingepflegt. Leerzeichen immer durch Unterstriche ersetzen und vor allem keine Umlaute :)

      Wie gesagt, nur Vorschläge, um Verbesserungen wird gebeten ;)

      Gruß, Manuel
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    • sowas ähnliches haben wir in der schule im QF bereich.
      halt nicht tragbar. sondern an einer granitplatte fest montiert.
      ich kann ja mal anfragen wann und wie lange ich da dran darf.
      Mein PK Projekt
      !!!wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von seb.d. ()

    • Gibt im Netz ja mittlerweile schon einige Beiträge dazu, wie man sich mit Webcams 3D-Scanner selbst bauen kann....aber was die dann taugen....interessant wäre das Ganze auf jeden Fall ja schon.

      Mal eine andere Frage. Wie sieht es mit dem rechtlichen Hintergrund aus? Ich würde jetzt mal spontan sagen, dass, solange man die erstellten Daten nur für private Zwecke nutzt, es da keine Probleme gibt. Kritisch wird es wohl dann, wenn jemand anfängt, damit Teile in größerem Stil herzustellen, oder?

      Gruß, Manuel
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    • Hi Leute,

      sorry, war die letzten Tage etwas ruhig hier :)

      Werde mich am WE vllt. mal hinsetzen und versuchen eine Bremstrommel, die ich noch zuhause rumliegen hab, ins CAD zu übertragen. Dann können wir ja mal etwas spezifischer über alles Weitere quatschen.

      Ich habe mich allerdings bisher mal noch etwas eingehender über die Möglichkeit von 3D Scannern informiert. Dazu gibts nun mehrere Möglichkeiten:

      1. Man kauft sich ein fertiges und meist sehr teures Gerät und macht damit den 3D Scan. Diese Geräte gibts sowohl als stationäre Variante als auch als handgetragene Variante
      2. Man baut sich so ein Teil selber. Es gibt unterschiedlichste Verfahren und Möglichkeiten, sich selbst einen 3D-Scanner zu basteln. Angefangen von Web- oder DigiCams in Verbindung mit Drehtellern, Beamer, Linienlasern, etc. bis hin zu halbfertigen Lösungen die z.B. mit einer Kinect und der entsprechenden Software auskommen. Letzteres bin ich aktuell am Weiterverfolgen, da das wirklich ziemlich interessant ist.
      3. Mittlerweile stellt AutoDesk eine Software namens PhotoFly zur Verfügung, bei der man eigentlich nicht mehr machen muss, als möglichst viele Fotos von ein und demselben Objekt (Person, Gegenstand, Raum, Gebäude, etc.) aus möglichst vielen Perspektiven. Diese werden dann über ein Programm auf einen Server hochgeladen, der die Berechnung des 3D Objektes übernimmt. Dieses Verfahren funktioniert erstaunlicherweise sehr gut, solange keine Transparenzen oder reflektierende Oberflächen vorhanden sind. Auch kann man diese Objekte nachträglich dann noch korrigieren, bzw. bemaßen. Videos dazu gibt es auch bereits einige bei youtube.

      Ich denke, es gibt also tatsächlich, in begrenztem Maße, Möglichkeiten, mittels 3D-Scan Objekte zu digitalisieren.

      Ich werde Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

      Gruß, Manuel
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      tech-solute
    • Geile Idee.. in erster Linie schreib ich hier mal was um das Topic zu abbonieren.

      Aber ich lerne momentan mit Autodesk AutoCAD in der Schule zu arbeiten, mal schauen wie weit wir kommen, und dann würde ich gerne Teil haben ! :thumbsup:
      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !

      Zitat: < Walter Röhrl > "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hinweg laufen !"
    • Gern, danke ! noch sind wir allerdings im 2D Stadium !

      also, das könnte eher etwas über längeren Zeitraum werden.. aber ansonsten, Kleinteile oder große Flächen ... mal schauen .. freut mich das es hier so innovative Ideen gibt ! ;)
      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten !

      Zitat: < Walter Röhrl > "Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hinweg laufen !"
    • an einem SF projekt würde ich mich auch beteiligen.

      -stücklisten anlegen
      -dropbox projekt
      -modellieren
      -ablegen, dateiname identisch zu bezeichnung in stückliste

      stücklisten v50 hätt ich in excel.
      initiativen ergreif ich keine, mitmachen würd ich.

      CT scanner hab ich in der arbeit, die daten lassen sich nach CAD konvertieren (auflösung 2 µm!).
      Räumlich ist das ganze allerdings begrenzt. Ein Motorgehäuse (das mir spontan als einziges neben dem Rahmen einfällt, bei dem es Sinn macht)
      passt bspw. nicht mehr rein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tom-the-kid ()