Pojekt V50 O-Lack Ratte vers. Wieselflink

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  • Hallo Ihr,


    so nun soll das Ganze dann langsam losgehen und ich wollte hier einen Fred starten in dem ich das Ganze dann immer etwas festhalten und auch mal ein par Fragen stellen kann und am Ende dann auch so ne kleine HIStorie erkennbar sein soll...wie auch immer.
    Aufgebaut wird folgendes:
    Neuseeländisches Modell, hier ein Bild der Basis:

    Sollte glaub ich eine V50S Bj'66 sein.
    Rahmen wird mehr oder weniger unverändert so bleiben. Es wird die Ständerbefestigung umgebaut, alles etwas gerichtet und evtl andere Trittleisten rangeschraubt. Neuer Zugsatz, neues Lenkkopflager und Dämpfer sollen ebenfalls noch ran. Ach ja, zwei neue Reifen sind sicher auch keine schlechte Idee. Alles andere soll so bleiben und nur weitgehenst versiegelt werden. Ach ja, Scheinwerfer und ne Sitzbank bekommt se auch noch 8o


    Nun aber zum Motor:
    Dazu bekomme ich ein gutes PK-Gehäuse mit 4-Gang-Getriebe, den Rest werde ich dann so weit zukaufen.
    Vorab, ich will am Ende irgendwo bei 20-25PS rauskommen. Das soll mal (bisherige) Ziel sein. Wirds n PS weniger, verfall ich in mittelschwere Depression. Wirds n PS mehr sicher nicht 8)
    Zylinder soll es der Quattrini M1L-60 mit 144ccm werden. Darauf hin werde ich dann das Gehäuse entsprechend fräsen(lassen).
    Nun geht es eben dann darum entsprechende Kurbelwellen (54mm Hub), Schaltklauen, Kupplungen usw zu finden, damit das Ganze auch etwas hält und sich nicht beim ersten mal am Kabel ziehen in seine Atomaren Bestandteile auflöst. ^^


    Ich würde vom Gedankengang her mit der K-Welle, Primärübersetzung und Kupplung/Schaltklaue anfangen. Zylinder natürlich vorlaufend, da der Block ja vorher gefräst werden muss, aber da ist ja schon sicher.


    K-Welle:
    So weit ich das gelesen habe, soll man hier gleich eine Vollwangenwelle nehmen, damit die Vorverdichtung größer ist. Oder ist das beim Direktansauger nicht mehr "so wichtig" und es muss nicht zwangsläufig eine Vollwangenwelle sein?
    Ich denk mir halt, weniger rotierende Masse--> Sinnvoll. Macht es Sinn die Welle nach Kauf noch Feinwuchten zu lassen?


    Primärübersetzung:
    Nimmt man beim Aufbau so eines Motors die der ET3, also die 2,54? Hab gehört dass es so "mit die beste Übersetzung" sein soll......aber eben auch schon, dass man bei solchen Motoren dann so auf 2,86 geht und dann den längeren vierten Gang behält? (Resotüte kommt auch)


    Kupplung/Schaltklaue:
    Ich denk man kann in dieser Leistungsklasse dann nicht mehr die originale Kupplung oder ne DRT rot mit Malossifeder oder ne XL2-Kupplung fahren, richtig? Es muss also was gefästes her. Worauf muss man hier achten oder gibts was wovon man hier einfach die Finger lassen sollte?!
    Kann man die originale Schaltklaue hier noch nehmen, oder sind das sinnvoll investierte Euronen?!


    So das wärs mal für den Anfang...und eure Meinungen/Ideen sind gefragt 8o
    Gerne auch Anregungen, falls ich was grundlegendes vergessen haben sollte.


    Schon jetzt ein Danke für die Unterstützung!


    Grüße aus Ingolstadt


    Pascal

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

  • So nun gehts hier mal weiter.
    Zylinder habe ich nun den 144er Quattrini (Direktansauger) bestellt, der sollte die Tage hier eintreffen.Und nun bin ich auf der Suche nach einer Kurbelwelle.
    Nach etwas hin und her und mal etwas rumfragen soll es eine VWW mit 24er Konus, 54er Hub und 105er Pleuel werden.


    Nun muss ja hierfür dann das Gehäuse entsprechend aufgespindelt und die Einlässe entsprechend gefräst werden. Das ist mir so weit klar.
    Nun hab ich aber noch ne Frage zur KW selbst:


    - Sollte diese verschweißt werden? Ich habe schon was von verdrehten KW's gelesen. Wenn Laserverschweißt, muss dann auch neu gewuchtet werden, oder geht das "noch ok"? Weil ich ja kein Material zuführe. Aber ich weiss nicht ob die Massen sich da bereits so verschieben dass man neu Wuchten müsse.


    - Bringt es etwas in dem Atemzug die Wangen abzurunden?
    Einerseits würde ich damit wieder die VVD runternehmen, die ich vorher durch die VWW hochgesetzt habe. Aber was ich gelesen habe soll bei den Vespas ja eh schon mehr als genug VVD vorhanden sein. Weswegen ichs einsehen würde an den Wangen was abzunehmen, damit das Gemisch gut einströmen kann. Da ja eh Direktansauger brauch ich keine Steurzeiten und könnte dahingehend so viel abnehmen dass am Ende die lieblich getaufte Schamlippenwelle oder eine Pilzwelle ja prinzipiell auch hergenommen werden könnte und somit das "Einströmproblem" gelöst wäre. Vorausgesetzt es ist tatsächlich mehr als genug VVD vorhanden.


    Irgendwie drehe ich mich da im Kreis und je mehr ich drüber lesen, desto mehr dreht mir.
    Kann mir hier mal bitte jemandb etwas zur Seite stehen ?!


    Edit: Resotüte ist Stand der Planung.


    Danke und Grüße aus Ingolstadt

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

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  • Moinsen nochmal.


    Laserverschweißen, kann man machen, muss man aber bei der zu erwartenden Leistung des M1L60 glaube ich noch nicht. Ich habe in meinem gehäusegesaugten 60x54 Falc die VW auch nicht verschweißt. Wuchten brauchste da dann auch nix mehr, wenn Du die verschweißt, selbst mit Auftrag, da das Gewicht durch das aufschweißen direkt an der Drehachse der Welle liegt und somit der Einfluss auf die Wuchtung zu vernachlässigen ist.


    Wenn Du nur direkt fahren willst, brauchst Du an der Welle nichts weiter machen. Falls Du aber vorhaben solltest einen gehäusegesaugten Zylinder zu verbauen würde ich die VW Welle zu einer Glocke umbauen (lassen).


    Edith sagt noch:


    Übersetzung: Ich habe nicht die 2.54er sondern die 2.56er verbaut, da Du da mehr Ritzel bekommst um die Übersetzung zu ändern. Die 2.54er ist da eher doof. Repkit ist da wichtig, sonst gibts Getriebe Mus!


    Getriebe: Nebenwelle haste mehrere Optionen. Da Du ne Reso-Anlage fahren willst musst Du einen kurzen 4. verbauen. Den kannst Du am besten über die Nebenwelle realisieren. Entweder Deinen Tannenbaum zum MadSol schicken und nen kurzen 4. aufpressen lassen oder die gute von DRT. Der 4. Gang vom Getriebe lässt sich auch anpassen.


    Kupplung: Ich bin da dem XL2 Prinzip treu geblieben und habe mir da eine 4 Kork Scheiben Kupplung mit CNC Andruckplatte für 9 Federn (6 Harte und 3 normale) aus dem GSF vom wheelee plus einem CNC XL2 Deckel eingebaut. Lässt sich Butterweich ziehen und hat bei mir auch 36 PS gehalten. Ist allerdings etwas frickelig zum einbauen und abstimmen. Da geht auch mehr und einfacher via GP One und Hartz4/5 bzw. mittlerweile auch bezahlbar die BGM Superstrong. Schaltklaue DRT mit verstärkter Feder würde ich definitiv verbauen und auch das Getriebe auf 1/10 - 2/10 aus distanzieren.


    Beatmung müsste man noch klären. Steuerzeiten musste Dir auch noch Gedanken machen !in Abhängigkeit zur Reso-Anlage! Auslass würde ich persönlich ausräumen, muss man aber nicht.


    Meine Welle schaut so aus


    Grüße
    Zapper

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  • danke für deine tips. nun muss ich aber doch kurz blöd fragen.
    plan war es einen direktansauger zu bauen. gehäusegesaugt war, jedenfalls hab ich das bis jetzt so verstanden, dass man den drehschieber beibehält.
    oder gibt es da noch eine andere variante? *blödschau*
    gehäusegesaugt und kw zur glocke umbauen lassen: spare ich mir dann das gehäuse aufspindeln und den damit einhergehenden mögl. gasstau bei unbearbeiteter welle?


    sorry fürs blöd fragen!


    übersetzung hatte ich gedacht auf 2.86 zu gehen und mir somit den kurzen vierten trotz resotüte sparen zu können. aber hab mich auch noch nicht wirklich damit befasst wie sich das dann auf den rest auswirkt,da muss ich noch mal bei gehen.


    danke!

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

  • Es gibt Drehschieber, Membran über Gehäuse und Membran Direkt. Es gibt auch noch Kolben gesteuert, der Lauro bastelt da gerade an was rum. Dein vorgesehener Zylinder ist Membran Direkt.


    Bei Membran gehäusegesaugt wird der Drehschieber entfernt und dann auf Membran umgebaut. Kann dann so aussehen ;)


    Hier sieht man den Membrankasten Bei mir werkelt da eine RD350 VForce4.


    2.86er kannste sicherlich machen, aber hast dann immer ordentlich Drehzahl, wenn Du mal was schneller fährst und die Gangsprünge sind dann auch recht kurz.


    Grüße
    Zapper

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  • Jo, damit da was in den Zylinder kommen kann, bei Bedarf.


    Evtl. hier mal einlesen bzgl. der Grenzen und Möglichkeiten des von Dir angepeilten Zylinders.


    Grüße
    Zapper

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  • so hier gehts auch mal weiter und am lesen bin ich auch. Zylinder liegt zur abholung bereit. kolben werd ich wohl nun einen rotax 123 nehmen.
    es wird wohl nun eine 56er kingwelle werden. ist zwar n bissl wartezeit drauf. aber gut ding will weile haben xD

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  • Hört sich gut an, die King Welle wirst Du nicht kaputt bekommen.


    Auf wie viel musst Du spindeln für die 56er Welle?


    Grüße
    Zapper

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  • laut dem mann von kingwelle nur für die wangen der welle. platz fürs pleuel sollte wohl noch sein. das soll wohl erst ab 57/58mm der fall sein, laut seiner aussage.
    das kann ich grad selbst nicht so wirklich beurteilen, wenn ich ehrlich bin.


    wie ist das mit der charakteristik mit nem 56er hub im vergleich zum 54er? wie ändern sich da die steuerzeiten, worauf muss ich hier speziell acht nehmen?

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  • Was ist dort für en Pleul verbaut? Noch das 105er oder schon 110mm?


    Beim 105er müsstest Du nur 1mm mehr ausgleichen im Vergleich zur 54er Welle. Beim 110er Pleul dann 6mm.


    Steuerzeiten musst Du messen, sollte aber so ziemlich alles möglich sein bei 56 Hub. Was für Steuerzeiten strebst Du denn an?


    Laut GSF hat der Klumpen out of the Karton mit 105er Pleuel 54mm Welle ca. Ü 130°, A 182°, VA 26°


    Grüße
    Zapper

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  • der ausgleich beinhält aber die standard-10mm die ich "eh ausgleichen muss", richtig??
    für n 110er pleuel sprechen die geringeren kräfte gegen die zylinderwände usw. oder ist da im vergleich zum 105er kein großer unterschied?
    komm ich da nicht schon so hoch dass mir der motor irgendwann nicht mehr in den sf passt? =)


    steuerzeiten:
    ist das etz arg peinlich wenn ich noch nicht wirklich weiss welche steuerzeiten erstrebenswert sind? xd

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  • Wenn der Zylinder orischinal für 51/97 gebacken wurde, dann kommen die 10mm, wie vorher auch, dazu.


    Bzgl. Pleullänge, länger ist besser und das man als Kompromiss versuchen sollte Hub * 2 = Pleullänge anzunähern. Bei 56 Hub wäre somit ein 110er Pleul besser in Bezug auf die Kräfte, die auf den Kolben wirken. Bedeutet aber nicht, das ein 105er Pleul für Deinen geplanten Einsatz nicht auch reicht. Da Du ja eh direkt den Polini Kolben fährst, sollte das somit kein Problem sein.


    Das Optimale Pleul wäre unendlich Lang und wiegt nüscht ;)


    Grüße
    Zapper

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  • Wenn Du willig bist, kannst Du dir auch mal folgenden Artikel zu Gemüte führen

    Code
    1. http://www.stahlheaders.com/Lit_Rod Length.htm


    Grüße
    Zapper

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  • So hier gehts nun auch mal weiter.
    Karosse gedengelt, Zierleiste fehlt noch, Doppelhalterung Hauptständer gebohrt. Nun noch gabel überarbeiten, neues Lenkkopflager und neue Dämpfer rein. Ach ja, Lack muss noch versiegelt werden.
    Zylinder liegt hier, Motorhälften sind auch da und für die Welle(es wurde nun doch eine BGM 54/105) so weit gespindelt. Es muss nur noch minimal nachbearbeitet werden.
    Dazu brauch ich aber noch den Spacer richtig bearbeitet.


    Ich habe einen 10mm Spacer, noch unbearbeitet. Zylinder ist ja der M1L-60 und soll mit einem Polini Rotax 123 betrieben werden.
    Standardmäßig muss ja der Spacer (mit orig. Kolben) 10mm haben und im Durchmesser auf 64,5mm aufgedreht werden.
    Mit dem Polini muss ich 1mm weiter runter, oder? also Spacer auf 9mm Stärke.
    Die 64,5mm wären dann mehr oder weniger Passmaß. Lässt man hier lieber etwas Luft oder wie ist das?


    Kann mir das noch mal kurz bestätigt werden bitte?


    - Spacer 9mm Stärke (bei verwendung Polini Rotax 123)
    - Spacer auf 64,5mm Durchmesser aufdrehen lassen, damit er der Fuß des M1L-60 durch passt


    richtig so?


    Danke und Grüße

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

  • So nachdem nun der Rest der Teile angekommen ist, wurde heute wieder ein wenig an den Schrauben und Muttern gedreht.
    Ergebnis wie auf den Bildern zu sehen. Karosse wurde ja bereits geschweißt, gedengelt und für den deoppelt geschraubten Hauptständer gebohrt
    - Aluleiste und Ständer montiert
    - Kabelbaum eingezogen
    - Seilzüge eingezogen
    - Gabel kompl überholt und neuen Dämpfer montiert
    Aber seht selbst:


    Hope u like.

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

  • so hier gehts nun auch wieder bissl weiter.
    - am zylinder die kühlrippen ab, damit da der auspuff lecker verschraubt werden kann
    - am zylinder die gussrückstände/grate weggefräst
    - motor und spcer auf zylinder passend gefräst
    - motor angefangen zusammen zu bauen. letztes bild ist der status quo


    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

  • Find dein Projekt klasse ... hast gute komponenten verwendet,das wird reichlich Druck geben. Aaaber....mit der Vorderbremse gleicht das einem Selbstmordkommando. Da ist mindestens PK-Gabel Pflicht

  • ohne aaaaber wärs doch auch langweilig, oder? =) :thumbup:


    ne spaß beiseite. ich hab das schon am schirm, das schau ich mir erst mal an was da los ist und dann besser ich da schon nach. :thumbsup:

    ich hab früher Lego nur gespielt weil es Nippel hatte

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