Viele Grüße in die Runde -Hilfestellung zum Schaltroller-

    • Viele Grüße in die Runde -Hilfestellung zum Schaltroller-

      Hallo Zusammen.

      Bin auf eine Empfehlung bei Euch im Forum gelandet. Objekt der Begierde ist eine Vespa 50 (mit den verschiedenen Modellen kenne ich mich aktuell noch nicht aus).
      Ich fahre einen GTS 125 und bin mit dieser sehr zufrieden. Nun ist es aber so, das Frau schon immer wieder damit liebäugelt, "auch gern mal wieder Roller zu fahren".
      Was anderes als eine Vespa kommt aber nicht ins Haus. Da sie aber nur einen Fahrerlaubnis für 50ccm hat, es nicht in Frage kommt einen A-Schein zu machen,
      müssen 50ccm reichen. In die nähere Auswahl würde eine akuellere Primavera kommen. Oder eben (was ich wohl etwas mehr beführworte.. :D ) eine V50!
      Allerdings müssten wir dann beide das Schalten lernen. Halte ich aber für eine machbare Aufgabe.

      Leider kenne ich mich absolut nicht mit dem Schrauben aus und müsste auch etwas tiefer in die Tasche greifen um ein ehrliches FZG zu bekommen.
      Ich habe diesen Thread eröffnet um die ein oder andere Frage loszuwerden.

      Ist es überhaupt möglich als Laie einen so alten Roller zu fahren? Ich meine, wenn das gute Stück mal nicht anspringen will, ich habe keine Ahnung wo man drehen und
      hebeln muss, damit sich wieder etwas rührt.

      Ist eine Vespa aktuell eine gute Geldanlage? Finde das Thema eigentlich ziemlich interessant. Vor ein paar Jahren war es laut diversen Foren undenkbar für eine (restaurierte) V50
      ~4000€ zu bezahlen. Das würde zb. für eine neuere, so um/ab 2014 Primavera sprechen die da wesentlich günstiger zu haben ist.

      Wo kaufe ich am besten eine restaurierte Vespa? Gibt es dafür vielleicht Händler?
      Ein Traum wäre es, selbst eine zu restaurieren. Leider muss ich mir dafür aber eingestehen das mir einfach das Know How fehlt und aufgrunddessen wohl irgendwann die Lust vergeht.

      Mir fällt bestimmt noch mehr ein, was ich beim schreiben wieder mal vergesse..
      später dazu aber mehr :)

      Vielen Dank bis hierhin.
      Viele Grüße
    • Ich befürworte auf jeden Fall auch eine Schaltvespa zu holen.
      Allerdings bin ich auch der Meinung, dass man sich etwas mit der Technik auseinander setzen sollte weil du sonst nicht glücklich wirst.
      Ob die Preise für die 50ger noch weiter steigen weiß ich nicht. Aber in ein paar Jahren eine v50 für 6000€, mhh.
      Wollt ihr eine frisch restaurierte? Ich würde lieber eine im Olack kaufen, weil du da auch den Gegenwert hast. Und fast jeder hatte Scherereien weil die Restaurationen schlecht gemacht sind, auch für 4000€ +.
    • Außer eine V50 kommt, rein führerscheintechnisch, auch eine PK50 in Frage. Bezüglich der Alltagstauglichkeit bin ich anderer Ansicht als ReBonSe. Natürlich wirst du auch mit einer alten Vespa ohne Auseinandersetzung mit der Technik glücklich. Die Wartung ist nicht groß anders als bei der neuen Primavera. Wenn du das bei der Einen machen läßt kannst du das auch bei der Anderen machen lassen, oder eben selbermachen. Insofern ist kein Kostenunterschied. Du solltest halt eine Werkstatt in erreichbarer Nähe haben die auch Lust hat sich mit alten Rollern zu befassen. Aber außer Ölwechsel ist bei der V50 oder PK sowieso nicht viel zu machen.
      Und ansonsten wächst man mit den Anforderungen.
      Also überleg dir deine Anforderungen.
      PK hat den Vorteil das sie, außer Lenkerschloß, auch noch ein Zündschloß hat. Normalerweise hat sie 12V-Anlage und dadurch helleres Licht und in den meisten Fällen bereits, wartungsfreie, elektronische Zündung. Dazu kommt der Chokehebel ist am Lenker also ohne Verrenkungen zu bedienen. Der Einstandspreis hält sich in Grenzen. Wenn du dann noch einen Roller findest der technisch überholt, oder zumindest ok, ist und vom Lack und Blechzustand ok ist dann würde ich zuschlagen. Am Besten nimmst du zum Kauf jemanden mit Ahnung von der Materie mit.
      Die V50 sieht halt cooler aus.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rassmo ()

    • Vielen Dank Euch beiden.
      Bzgl. der Technik. Es ist so das im nächsten Ort ein Vespahändler vertreten ist. Bei diesem habe ich auch meine GTS gekauft. Insgesamt macht er bzw. seine beiden Söhne, die in der Werkstatt tätig sind, eine gute Arbeit.
      Allerdings werde ich nicht so richtig warm mit ihm. Eine andere Anlaufstelle gibt es allerdings in naher Umgebung nicht. Leider auch nicht Privat. Habe deshalb auch leider niemanden den ich bei einem möglichen Kauf miteinbeziehen könnte.

      Es spricht theoretisch nichts gegen eine nicht restaurierte Vespa. Der Grundgedanke dahinter war nur das man mit einer restaurierten Vespa erstmal einfach fahren kann.
      Was wäre denn ein realtistischer Preis für eine im guten Zustand im O-Lack? Sind hier mittlerweile ~2500€ realistisch oder doch etwas weniger?
      Mit einer Geldanlage meinte ich, ob der Preis wohl so bleibt oder noch steigt. Also, ich möchte mir keine Vespa kaufen um Profit zu machen. Denn, wenn wir gerade an der Spitze sind, warte ich lieber noch 1-2 Jahre bis sie wieder etwas günstiger sind.

      Eine PK50 kommt leider aus optischen Gründen nicht in Frage. Gerne dann eine alte Primavera. Da bin ich mir aber nicht sicher ob es solche als 50ccm gibt/gab?
      Vielleicht sollte hierzu erwähnt werden, das der Roller eher als Hobby genutzt werden würde. Gerne die ein oder andere Fahrt durch die Stadt in die nächste Eisdiele oder mal eben kurz einkaufen oder an der Baggersee.

      Gibt es außer Ebay Kleinanzeien noch enige Anlaufstellen wo man sich nach diversen Rollern/Vespen umsehen kann?

      Danke & viele Grüße
      vin
    • Primavera gab es nicht als 50er.
      Apropos GSF: Modellkunde




      Eine "restaurierte" Vespa zu kaufen ist die sprichwörtliche Katze im Sack zu kaufen. Oft ist das weit weg von einer echten Restauration. Es werden häufig in der Technik Neuteile verbaut und das dann als Verkaufsargument herangezogen. Neuteile sind oft Repromist, der an die originale Qualität nicht herankommt.
      Die Verkaufslackierung kaschiert häufig Spachtelorgien, Rissbildung und Abplatzer kommen dann unweigerlich.
      Eine Vespa ist aus ein paar Pressblechteile zusammengeschweißt - ohne Spachtel - etwas Grundierung und Lack drüber; fertig. Man kann die Schweißpunkte erkennen und Falze und Sicken auch. Bei sog. "Restaurationen" ist das anders.
      Eine Restauration erfordert einen gewissen Zeitaufwand, egal ob gepfuscht wird oder richtig restauriert. Sparen kann man bei den Ersatzteilen. Vespaanfänger, die sich ein Stück "dolce vita" passend zu Prodomo in der Tasse kaufen wollen, sind Zielgruppe der Murkser.
      Eine leicht ranzige aber dafür ehrliche Vespa erzählt in ihrem Zustand ihre Geschichte.
    • Danke für den Link. Gut zu wissen. Also fällt eine Primavera, zumindest für die Frau erstmal weg.

      Mit den Restaurationen habe ich mittlerweile viel gelesen und auch diverse Youtube Videos gesehen. Alle sind eigentlich deiner Meinung @lelox. Restauration kaschiert und zielt auf Noobs die sich nicht auskennen.
      Davor habe ich natürlich schon Respekt. So schön sie auch aussehen.
      Auf der anderen Seite ist es aber so, das ich selbst eine ranzige Vespa schlecht Einschätzen kann wie lange sie wohl noch läuft oder das Bodenblech durchgerostet ist.
      Ist also als Anfänger alles irgendwie doof. Gegen einen "Used" Look habe ich nämlich nichts. Auch muss sie nicht Neu aussehen. Sie sollte halt nur nicht nach 1000km den Geist aufgeben oder vor Rost zusammen fallen.
    • Habe mich auf der Liste schonmal umgesehen. Leider scheint diese nicht mehr so aktuell zu sein. Von den paar wenigen aus dem Umkreis, waren fast alle schon lange nicht mehr im Forum Aktiv/Online.
      Komme aus Bayern - Augsburg
    • Danke Euch beiden. Vielleicht komme ich auf dein Angebot zurück @ReBonSe sofern es längerfristig gilt.
      Schau gerade immer wieder etwas in Kleinanzeigen. Allerdings finde ich entweder nur komplett restaurierte, oder schon ziemlich ranzige Vespen.
      Es muss aber auch noch nicht gleich eine her, zumal sie aktuell eh nicht gefahren werden und ein Schönwetterfahrzeug werden würde.
      Ich wollte mich nur ein bisschen umsehen. Mal sehen wann es soweit sein wird :)
    • Vespa Fahrer Avatar

      vin schrieb:



      Allerdings müssten wir dann beide das Schalten lernen. Halte ich aber für eine machbare Aufgabe.




      Ist es überhaupt möglich als Laie einen so alten Roller zu fahren? Ich meine, wenn das gute Stück mal nicht anspringen will, ich habe keine Ahnung wo man drehen und
      hebeln muss, damit sich wieder etwas rührt.
      Schalten ist überhaupt nicht schwierig, das hast du nach 15m verstanden. Kupplung ziehen, Griff drehen, wo der Gang ist merkst du automatisch.
      Viel wissen muss man zum Fahren nicht. Die Technik ist überschaubar, wenn der Hobel grundsätzlich in Ordnung ist, springt er auch an.
    • Wird schon schief gehen.
      Werd mich aber bestimmt wieder mit dem ein oder anderen Problem melden und euch auf dem laufenden halten wie sich über den Winter die Suche entwickelt hat.
      Um die Zeit zu überbrücken habe ich ja auch noch meine GTS an der ich gerne die ein oder anderen Teile austauschen/bearbeiten möchte.