Pollini Membran Ansaugstutzen undicht

  • Hallo zusammen,

    Hab an meiner PK50 S mit 75er DR nach einem Schaden an der Drehschieberfläche einen Pollini Membran Ansaugstutzen verbaut. 2-Loch mit Gusskappe (Diesen hier: https://www.scooter-center.com…hb-1010035?number=1010035 )


    Ist das richtig so, dass das Rohr (siehe Foto), welches in den Vergaser geschoben wird (und dort ja mit der Schelle befestigt wird) auf der anderen Seite einfach so, ohne Dichtung und Befestigung in den Ansaugstutzen gesteckt wird? Hab da auf jeden Fall ordentlich feuchten Siff (der dunklere Fleck auf dem zweiten Foto), kann also nicht so ganz dicht sein...

    Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Gruß,

    Roman

  • Keinerlei Erfahrung mit dem MAS mit Gussglocke ,nur an der APE ohne die Glocke. Der SHB19 hat keinen innenliegenden O-Ring und ist bei der Direktklemmung an der APE auch ohne diesen dicht, wenn er bis zum Anschlag aufgeschoben ist und sich nicht mehr drehen lässt.

    Vielleicht musst du die Klemmschelle auf der Glocke etwas fester anziehen

  • Hi Fantine, danke für die Antwort.

    Das Dichtigkeitsproblem ergibt sich aber meiner Meinung nach garnicht zwischen dem Rohr und dem Vergaser. Da ist der O-Ring und die Schelle —> alles gut. Aber: das Rohr ist dann einfach nur in den Ansaugstutzen gesteckt.. Keine Dichtung, keine Befestigung. Wird allerhöchstens durch die Gusskappe gehalten. Die wiederum ist aber ja auch nur mit sehr viel Spiel befestigt. Meine Frage bezog sich also eher darauf, ob das wirklich so gedacht sein kann, wie es bei mir jetzt ausgeführt ist.

    Gruß,

    Roman

  • Tut mir leid, aber ich weiß nicht, was "Rohr" sein soll ( Bild 1 ? ). Das liegt sicher auch an mir; ich kenne den MAS mit der Gusskappe und damit vermutlich auch das Rohr nicht,


    Aber eins steht fürmich fest: Wenn der Vergaser direkt mit der Klemmschelle auf dem Vergaserflansch auf diesem Rohr verklemmt ist, darfdas Rohr nicht nur in den MAS eingeschoben werden.

  • Genau, mit Rohr meine ich das Drehteil auf Bild eins.

    Genau so, wie du es beschreibst, ist es aber scheinbar: Der Vergaser ist auf der einen Seite auf dieses Rohr aufgeschoben, Gusskappe drüber und dann mit der Schelle verklemmt.

    Auf der anderen Seite wird das einfach nur in den Membranansaugstutzen geschoben. Da hat’s keine Nut für nen o-ring, keinen richtigen Absatz für ne andere Dichtung, und geklemmt wird da auch nichts. War auch nichts weiter dabei in dem Paket. Irgendwie seltsam. Naja, hab’s jetzt alles gereinigt, am Gaser verklemmt, und das Röhrchen dann, mit ordentlich Fett versehen, in die Aufnahme vom Membranansaugstutzen gesteckt. Bisher läuft die Vespa damit jetzt anstandslos. Mal gucken wie lange... so richtig sinnvoll erscheint mir diese Konstruktion aber nicht. Ist ja quasi ein Garant für Falschluft...

  • Anderer Ansatz: Auf Foto 2 pendelt der Federring nutzlos auf dem MAS herum, obwohl die Gusskappe aufgesetzt ist.


    Wenn du ihn bestimmungsgemäß montierst, häft er die Gusskappe auf dem MAS und würde meiner Meinung nach auch eine Verbindung zwischen dem "Rohr"und dem MAS bringen, wenn du den Vergaser richtig verklemmst.


    Ob das aber gasdicht wäre, kann ich auch nicht sagen.

  • Volker PKXL2 das Rohr sitzt zwar gefühlt ziemlich spielfrei im Ansaugstutzen, lässt sich aber mit der Hand einfach verdrehen. Ist also nichts verpresst.


    Fantine den Federring habe ich im zusammengebauten Zustand natürlich ordnungsgemäß auf der Gusskappe montiert. Und ja, dadurch wird das Rohr daran gehindert aus dem Ansaugstutzen heraus fallen zu können oder heraus gezogen zu werden. Hat aber trotzdem genug spiel um sich in der axialen Lage zu bewegen. Von Gasdicht ist das meines Erachtens nach weit entfernt.


    Naja, wie im vorigen Post geschrieben: mit ordentlich Fett zwischen Rohr und Ansaugstutzen läuft das ganze anstandslos und zeigt keine Anzeichen von Falschluft. Thema ist also im Grunde erledigt. Danke an alle Beteiligten :)