Lenker wackelt

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    • Ist die Lenkkopfschraube fest angezogen? (Unten am Lenker Richtung Rahmen-die Schraube deren 6-Kant richtung Fahrer rausschaut.

      Unter Umständen ist es auch möglich, dass das Lenkkopflager ausgeschlagen ist.


      Gruß
      Daniel
    • Das hört sich nach Lenkkopflager an.Wenn deine Lady auf dem Hauptständer steht (Voderrad in der Luft), dann beweg mal den Lenker langsam nach links und rechts bis Anschlag.Wenn der Lenker zwischendurch "einrastet" müssen die Lager gewechselt werden.
      Für eine detaillierte Beschilderung empfehle ich dir die Vespabibel.Z.B.



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    • Lenkkopflager ist kein großer Akt. Die Lenkstange muss komplett raus, dann hast Du unten und oben jeweils ein Lager.
      Eben neu rein und fertig.
      Ein zweiter Grund für Dein Problem könnten auch die Lagerschalen sein, in denen die Kugellager laufen, wobei das eher seltener der Fall ist.
      Wäre aber auch nicht das Thema.
      Ich würd Dir nur raten diese Arbeiten nicht auf die lange Bahn zu schieben, denn defekte Lager an der Lenkung können gefährlich sein.
      Wenn Du Bock hast nach Marl zu komen, helf ich Dir dabei.
    • jo klasse...

      ich versuchs erstmal selber! Learning by doing! Fands aber echt klasse wenn ich so mal rumkommen könnte wenn fragen wegen meinem hobel sind.Hier in der gegend ist echt gar nichts,ausser 2-3, Schalltrollerleuten zufinden. :thumbdown: MFG
    • Wackelt der Lenker selbst, oder nur das Gas- und Schaltrohr, d. h. die Griffe rechts und links?

      Falls nur letztere Wackeln, hat das nichts mit den Lagern zu tun. Dann sind wahrscheinlich durch Vibrationen bedingt die Führungen für Gas- und Schaltrohr im Lenkerunterteil ausgeschlagen. Da kann man nicht viel machen, außer das Lenkerunterteil selbst austauschen. Würde ich aber erst, wenn es wirklich störend wird.
      Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.
    • wenn es letzteres mit den Rohren ist, kannst du dir bei deinem Vespahändler so "Unterlegringe" holen und die zwischen Rohr und Aufnahme drücken.
      Hatte des gleiche Problem -also das meiin Gasrohr gewackelt hat. Mein Händler hat mir dann diesen Ring gegeben.
      Lenkerabedeckung runter. Madenschraube auf, Ring reingeschoben, Madenschraube zu und des Ding sitz seitdem 2 Jahre bombemfest ohne auch nur einmal Anstalten gemacht zu haben zu wackeln *freu*

      Wacklnder Lenker is echt was nerviges kann ich auch nicht abhaben, und n icht ausser acht zu lassen das es auch gefährlich werden kann
      I Get My Kicks With 2-Takt-Mix
    • Um ein Lenkkopflager zu wechseln, muß die Gabel natürlich aus dem Chassis entfernt werden. Dazu wird zuerst der Bremszug gelöst, die Tachowelle ausgehangen und danach der komplette Lenkkopf (nach Lösen seiner Befestigungsschraube an der Front) nach hinten geklappt (das erspart den Ausbau sämtlicher Züge und der Elektrik). Um den Lack zu schonen sollte eine weiche Unterlage zwischen Lenkkopf und Chassis geschoben werden.
      Jetzt liegt der obere Lagerbereich schon frei.

      Nach Lösen der oberen Kontermutter mit einem speziellen Steuersatzschlüssel ,können die restlichen Bauteile des Lager entfernt werden. Danach kann das Lenkrohr aus dem Rahmen genommen werden (auf sicheren Stand des Chassis achten!).
      Um die meist sehr fest sitzende untere Lagerschale zu demontieren, ist es hilfreich sich ein Werkzeug zu basteln. Dazu nimmt man eine einfache Gewindestange (M12-14 oder Vollmaterial vergleichbarer Stärke) und feilt sich ein Ende so passend, daß es, wenn es von oben in den
      Lenkrohrtunnel geschoben wird, zwischen Lagerschale und Rahmen genügend Platz hat und sich keilförmig auf der Lagerschale abstützt. Mit ein paar kräftigen Schlägen sollte die untere Lagerschale dann aus ihrem “Gefängnis” befreit sein.

      Demontage des Lagerrings auf der Gabel
      Der Lagerring auf der Gabel wird mit einem scharfen Meißel vom Lenkrohr getrieben (dafür am besten vorher mit der Flex eine Nut in den alten Lagerring machen!) Vermieden werden sollte das der Meißel zwischen Lagerring und Gabel getrieben wird. Dort wirft sich sonst das weiche Alumaterial (das um die Gabel Drumherum gegossen wurde) auf und verhindert einen rechtwinkligen Sitz des neuen Lagerrings. Häufig wird bei der Demontage des Lagerrings der darunter liegende Blechmantel zerstört. Diesen unbedingt erneuern!

      Montage Lagerring auf der Gabel Den neuen Lagerring vor der Montage am besten in kochendes Wasser legen. Der Temperatur unterschied reicht aus um den Lagerring mit ein paar gezielten Hammerschlägen und einem
      Splintentreiber (Durchschlag) in seine endgültige Position zu setzen (mit dem Splintentreiber nicht auf die Lagerfläche des Ringes hauen!).
      Montage Lagerschale im Rahmen Die untere Lagerschale sollte über Nacht ins Eisfach gelegt werden. Die Lagerschalenaufnahme im Rahmen wird zusätzlich erhitzt. Nun sollte die untere Lagerschale mit gezielten
      Hammerschlägen und einem ausreichend dimensionierten Splintentreiber in den Rahmen eingeschlagen werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, daß die Lagerschale sich nicht verkantet.

      Montage Gabel im Rahmen
      Alle restlichen Bauteile werden in umgekehrter Reihenfolge des Ausbaus wieder montiert. Beim Einsetzen der Gabel eine dicke Fettpackung auf die untere Lagerung geben (möglichst wasserfestes Fett verwenden). Der wichtigste Teil der Arbeit folgt nach dem Aufsetzen des oberen Lagerrings (mit Gewinde). Dieser sollte handfest angezogen werden. Nun folgt die Nutscheibe sowie als letztes Bauteil die Kontermutter. Sie kann bei Bedarf mit mittelfestem Loctite zusätzlich gesichert werden. Sie wird nun mit dem vorgegeben Drehmoment von ca. 50-60NM angezogen.

      Jetzt sollte das Spiel der Gabel kontrolliert werden (dazu sollte das Vorderrad frei beweglich stehen). Wird beim Schwenken des Kotflügels von Hand ein
      Widerstand spürbar (was nach dem ersten Festziehen der Fall sein sollte) wird wie folgt vorgegangen: Mittels eines Splintetreiber und Hammer oder falls vorhanden eines speziellen Hakenschlüssels wird der Lagerring des oberen Steuersatzes gegen den Uhrzeigersinn zurückgedreht. Die Nasenscheibe zwischen Lagerring und Kontermutter verhindert ein Mitdrehen der Kontermutter. Dadurch verspannen sich Lagerring und Kontermutter zusätzlich und sind so gegen ein
      Lösen gesichert. Das Lagerspiel ist in Ordnung, wenn der Kotflügel in Geradeausfahrt - Stellung selbsttätig auf die Seite der Bremstrommelsichtseite fällt und das Lager kein fühlbares Spiel aufweist. Nach einigen hundert Kilometern unbedingt dieses Spiel erneuert kontrollieren und ggf. einst
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