Vorderbremse, Konstruktion, Explosionszeichnung gesucht

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ... denn mein Problem besteht darin, dass dieser Dorn, der durch Drehung die Bremsbacken spreizt, sich viel zu frei in der Hülse der Bremsgrundplatte bewegt... Versteht das jemand? Ich hab sicher beim Auseinanderbau kein Teil verloren...

      Wie hängt das zusammen?
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?
    • Gut, okay... Wie finde ich "meine" FIN heraus?

      Ah, jetzt sehe ich auch deinen Anhang... Dann muss ich wohl mal die Fahrgestellnummer hier posten... Das mach ich dann heute Abend oder morgen...;)

      Es ist eine px 80 e-Lusso von 1996.


      Danke!
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?
    • ja, bei den 50gern ist das Loch so groß, weil da noch eine Führung eingesetzt ist. Diese Führung wirde so eingestellt, daß die Welle schön in der Mitte sitzt. Was sich durch Verschleiß der Beläge ändern kann. Die Bremse wird folgendermaßen eingestellt, die Befestigungsschraube der Führung etwas lösen, dann die Bremse ziehen, halten und die Schraube wieder anziehen. So ist gewährleistet, daß die Welle an der richtigen Stelle litzt und nicht nur ein Belag bewegt wird. Dann noch den Hebelweg an der Stellschraube einstellen fertig. Ich häng mal ein Bild von der Material an was da zu gehört. (PK50XL2)

      klaus
      Bilder
      • Bremse.JPG

        103,18 kB, 1.190×718, 155 mal angesehen
    • Nochwas...

      Das ist doch eigentlich keien sehr intelligente Konstruktion oder?
      Was spricht dagegen, da eine Hülse zu bastenl, welche diese Welle zentriert? Also eien Hülse in die der Nocken (nr.4) eingesteckt wird und das ganze dann wiederrum in die Hülse aus Nr. 6 (Platte für Nocken) eingesteckt wird...
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?
    • Hi, doch, eine feste Lagerung ist keine gute Idee. die beiden Bremsbacken sind an einem Ende fix gelagert. Beim Bremsen nutzt sich die "auflaufende" Backe schneller ab. Kommt daher, daß diese gegen die Laufrichtung angepresst wird und die Drehrichtung des Rades die Wirkung verstärkt. Bei der "ablaufenden" Backe wird die durch das Drehen der Trommel immer abgehoben. Dadurch ergibt sich eine unterschiedlicher Verschleiß, und die Bremswirkung verteilt sich ca. 2 zu 1. Wenn die Welle fest gelagert ist, bremst Du nach längere Zeit nur noch mit einer Backe und der Druckpunkt der Bremse wird schwammig. Bei einer Zweibackenbremse MUß immer ein Punkt beweglich sein. Es gibt sogar Konstruktionen wo beide Punkte beweglich sind. Da wird dann die Schiebewirkung der auflaufenden Backe auf die ablaufende Backe übertragen. Die wird dadurch auch zu einer Auflaufenden was due Bremswirkung deutlich verbessert.

      Alles klar ? NEIN !!! dan diesen Link anschauen.

      www3.fh-swf.de/fbm/hannibal/do…esung_Bremsen_deutsch.pdf
      klaus

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kasonova ()

    • Völlig einleuchtend. Auch dafür danke! yohman-)

      Das bringt mich zu einer weiteren Fragen, welche Backe ist welche, bzw. woran erkenne ich das?
      Hab intelligenterweise beim Ausbauen nciht darauf geachtet, da ich deine Erklärung noch nicht kannte... Aber nun scheint das ja nicht unwichtig zu sein...

      Edith hat gerade noch deinen Link gesehen...
      Da find ich deine Erläuterungen leichter verständlich...;) Dennoch danke! (Dies ist mein großer ich-sag-DANKE-Thread;) )
      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 2phace ()

    • Bei der Vespa sind beide Backen gleich, ist allso egal wie Du diese einbaust. Die mit dem dickeren Belag solltest Du an die Auflaufseite einbauen. Wenn Du da Rad drehst (in Fahrtrichtung) siehst Du den Unterschied auf der Zeichnung.

      klaus
      Bilder
      • Bremse2.jpg

        86,8 kB, 1.138×787, 96 mal angesehen