Vorderbremse, Konstruktion, Explosionszeichnung gesucht

  • Moin.


    Ich such eine Explosionszeichnung der Vorderbremskonstruktion einer PX Lusso.

  • ... denn mein Problem besteht darin, dass dieser Dorn, der durch Drehung die Bremsbacken spreizt, sich viel zu frei in der Hülse der Bremsgrundplatte bewegt... Versteht das jemand? Ich hab sicher beim Auseinanderbau kein Teil verloren...


    Wie hängt das zusammen?

  • Die kenne ich schon. hilft leider nicht, da sich die Konstruktion in dem beschriebenen Punkt unterscheidet...:(

  • öhm, bitte was fürn Fisch? ?(

  • Gut, okay... Wie finde ich "meine" FIN heraus?


    Ah, jetzt sehe ich auch deinen Anhang... Dann muss ich wohl mal die Fahrgestellnummer hier posten... Das mach ich dann heute Abend oder morgen...;)


    Es ist eine px 80 e-Lusso von 1996.



    Danke!

  • Puh, das weiß ich auswendig gerade nicht... Bin gerade im Büro...
    Ein Gewinde wofür?

  • ja, bei den 50gern ist das Loch so groß, weil da noch eine Führung eingesetzt ist. Diese Führung wirde so eingestellt, daß die Welle schön in der Mitte sitzt. Was sich durch Verschleiß der Beläge ändern kann. Die Bremse wird folgendermaßen eingestellt, die Befestigungsschraube der Führung etwas lösen, dann die Bremse ziehen, halten und die Schraube wieder anziehen. So ist gewährleistet, daß die Welle an der richtigen Stelle litzt und nicht nur ein Belag bewegt wird. Dann noch den Hebelweg an der Stellschraube einstellen fertig. Ich häng mal ein Bild von der Material an was da zu gehört. (PK50XL2)


    klaus

  • Ich glaube, das hilft mir. Danke!


    Wenngleich es keine 50er, sondern eine 80er ist...;)


    Danke, danke, danke! yohman-)

  • Nochwas...


    Das ist doch eigentlich keien sehr intelligente Konstruktion oder?
    Was spricht dagegen, da eine Hülse zu bastenl, welche diese Welle zentriert? Also eien Hülse in die der Nocken (nr.4) eingesteckt wird und das ganze dann wiederrum in die Hülse aus Nr. 6 (Platte für Nocken) eingesteckt wird...

  • Hi, doch, eine feste Lagerung ist keine gute Idee. die beiden Bremsbacken sind an einem Ende fix gelagert. Beim Bremsen nutzt sich die "auflaufende" Backe schneller ab. Kommt daher, daß diese gegen die Laufrichtung angepresst wird und die Drehrichtung des Rades die Wirkung verstärkt. Bei der "ablaufenden" Backe wird die durch das Drehen der Trommel immer abgehoben. Dadurch ergibt sich eine unterschiedlicher Verschleiß, und die Bremswirkung verteilt sich ca. 2 zu 1. Wenn die Welle fest gelagert ist, bremst Du nach längere Zeit nur noch mit einer Backe und der Druckpunkt der Bremse wird schwammig. Bei einer Zweibackenbremse MUß immer ein Punkt beweglich sein. Es gibt sogar Konstruktionen wo beide Punkte beweglich sind. Da wird dann die Schiebewirkung der auflaufenden Backe auf die ablaufende Backe übertragen. Die wird dadurch auch zu einer Auflaufenden was due Bremswirkung deutlich verbessert.


    Alles klar ? NEIN !!! dan diesen Link anschauen.



    klaus

  • Völlig einleuchtend. Auch dafür danke! yohman-)


    Das bringt mich zu einer weiteren Fragen, welche Backe ist welche, bzw. woran erkenne ich das?
    Hab intelligenterweise beim Ausbauen nciht darauf geachtet, da ich deine Erklärung noch nicht kannte... Aber nun scheint das ja nicht unwichtig zu sein...


    Edith hat gerade noch deinen Link gesehen...
    Da find ich deine Erläuterungen leichter verständlich...;) Dennoch danke! (Dies ist mein großer ich-sag-DANKE-Thread;) )

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind...?

    Einmal editiert, zuletzt von 2phace ()

  • Hast du diese Grafik gerade gebastelt?? Cool!


    Das erklärt dann jetzt wirklich alle Fragen, die mir da einfallen könnten...;)


    Danke für deine Hilfe!