Beiträge von jack o'neill

    Ich halte solche Angebote für fragwürdig...jemand, der behauptet (nach ein paar Motoren, die er revidiert hat) beurteilen zu können, ob Billiglager vom eBay-Indien-China-Mann etwas taugen.


    Hier stelle ich mir folgende Fragen:

    • Wie will das jemand ohne Fahrzeugtechnikhintergrund und ohne spezielles Maschinenbauwissen und Langzeitversuche (Fachrichtung "Tribologie" = Verschleiß- und Abriebwissenschaft) irgendwem garantieren?
      Ich würde von einer Person, die mit solchen Behauptungen auftritt, erwarten, daß er MINDESTENS solche Lager wenigstens oberflächlich geprüft hat, z.B. die Lagerpassung mit einer Bügelmeßschraube auf Einhaltung der ISO Passnorm, oder auf einem Prismenbock mit einem Fühlhebeltaster den Rundlauf und da Lagerspiel vorher-nachher belegen...oder die gebrauchten Lager ausbauen, zerlegen und mit einer billigen USB-Optik eine 20fache Vergrößerung von der Abrollfläche der Kugeln machen...
      ... also wenigstens so tun als ob...!
      Das ist bei manchen Lagern gar nicht so einfach, bei denen z.B., die eine definierte Lagerluft haben (die Kurbelwellenlager mit C3-C4-C5 z.B.).
      Leider kam außer als "Glauben" einzuordnenden Aussagen des TE diesbezüglich "gar nix".
    • Dann noch zu bedenken: Man bekommt aus Asien Lager sowohl aus Billigfertigung als auch Plagiate, z.B. gefälschte SKF/FAG in täuschend echter Verpackung. Und da geht es nicht um Markenrechte, sondern um unvorhersehbare Schäden, die der Plunder verursachen kann.
    • Diese Frage hier einfach als "Glaubensfrage so wie beim Öl" abzutun halte ich für sehr zweifelhaft. Es hat schon einen bestimmtenn Grund, warum Kugellager einen hohen Qualitätsanspruch haben sollen... in dem ganzen Prozess spielen zuverlässiges Einhalten der Fertigungsgenauigkeit, konstant gute Materialqualität und Qualitätskontrolle eine Rolle.
    • Auch wenn's nur um Vespamotoren geht - die sollen ja trotzdem lange zuverlässig funktionieren - hier nimmt man als Bewertungsmaßstab doch gerne die Haltbarkeit der Originalausrüstung (mehrere 10.000 km!) und nicht die unvalidierte Aussage von jemandem, der mal ein paar Motoren "revidiert" hat und die ein paar tausend km gelaufen sind...
    • Man sollte sich selbst mal vor Augen führen, wieviel Geld wir in die Roller versenken - und da dann die paar Euro sparen, die zwischen "Nummer Sicher" und "Russisch Roulette" liegen?

    Ich persönlich werde Lager immer beim Händler meines Vertrauens kaufen, auch wenn sie ihren Preis haben und wenn ich weiß, das und wieviel der Händler daran eine Marge macht.

    Dazu kommt noch, daß Vesparoller unsynchronisierte Getriebe habe - anders als beim Auto fällt hier NICHT beim Schalten der Gang einfach wie gewohnt rein.

    Dazu hat das Vespagetriebe, ein sogennantes Zielkeilgetriebe, gar nicht die nötige Technik integriert.

    Das ist eine ganz einfach Machart, auf die man beim Schalten Rücksicht nehmen sollte.

    Und wenn dann auch noch die Kupplung nicht richtig funktioniert und nicht richtig trennt, geht das Schalten schwerer.

    Wenn du, wie du erzählst, mit beiden Händen und viel Kraft am Schaltgriff reißt, machst du schon mal grundsätzlich massiv was falsch. Dadurch reißen höchstens die Befestigungsnippel der beiden Schaltzüge oben im Lenker ab oder du schädigst den Mechanismus an irgendeiner anderen Stelle.

    Dann hast du die Schaltung nicht wirklich verstanden.

    Ein Vespagetriebe muß sich grundsätzlich immer etwas in Drehung befinden, damit von einem Gang in den nächsten geschaltet werden kann. ...Im Stand an der Ampel geht das meist gar nicht, da sich die Schalträder in einer quasi Sperrposition befinden, die in den meisten Situationen das Schalten unmöglich machen.


    Wenn das deine erste Schaltvespa sein sollte, würde ich jemanden Erfahrenen fragen, der deinen Roller prüft und feststellt, ob wirklich was mit der Schaltung verkehrt ist und ob Kupplungs- und Schaltzüge korrekt eingestellt sind.
    Eigenes Herumlaborieren ist ohne Vorkenntnisse hier oft nicht zielführend.

    Erst wenn das mit den Zügen mit Sicherheit geklärt ist und es immer noch nicht funktioniert, muß man weiter denken.

    Sorry Leute, ihr redet doch hier über Phantome.

    Der TE gibt überhaupt nicht preis was an seinem Roller von Worb5 gemacht wurde oder was er selbst dran rumgefummelt hat..., eins weiß er aber, nämlich daß Worb5 an allem schuld sein soll.


    Da sollte man doch ein wenig sachlich bleiben und erstmal Bestandsaufnahme machen.
    Ich möchte gern erstmal erfahren, was genau an dem Motor gemacht wurde um eine Diskussionsgrundlage zu haben.

    Das sollte doch nicht schwer sein, auch wenn man die genaue Bezeichnung der Teile nicht weiß, da es bestimmt eine Rechnung gibt.

    • welche Teile insbesondere in der Kupplung verbaut wurden (Normal oder Race; Superstrong etc.)
    • Welche Kupplungsbeläge sind drin? Wenn ja wer hat's entschieden?
    • welches Getriebeöl und vor allem wieviel eingefüllt wurde (bitte genaue Sorte angeben!)
    • Welcher Zylinder ist drauf?
    • Welche Primärübersetzung ist drin.
    • Welcher Kupplungsdeckel ist verbaut (normal oder ausgedrehter Deckel)
    • Gab es von Worb5, sofern er auf Kundenwunsch eine Racekupplung eingebaut hat, Hinweise zum Einfahren der Kupplung oder der Hinweis auf eine bestimmtes zu verwendendes Getriebeöl?
    • In welcher Verfassung ist der Betätigungsmechanismus (Hebel, Zug.... etc.)
    Zitat

    Aber dann gehts los. Du schreibst das so im Nebensatz, dass „die Netze zusammengelegt“ werden. Da ich eher zu der Fraktion gehöre, die dabei Kurzschlüsse baut, erlaube ich mir kurz die Frage stellvertretend eben für diese Gruppe: ziehst Du dann ein Kabel? Oder kann man die beiden beliebig zusammenfummeln?

    Hast PN

    Das mag wohl so sein, ändert aber nichts daran daß dein vorhandener Regler bedeutet, daß der Roller eine Ausführung ohne Batterie ist. Da kannste jetzt noch 10 Schaltpläne mit Batterie auftreiben.

    Eine Batterie benötigt zudem immer einen Batterietrennschalter. Ich zweifle arg daran, daß der Bastler das Zündschloß ausgetauscht hat und gegen ein solches mit Batterieschalter nachgerüstet hat.



    Anmerkungen. Übrigens:
    Der Hupengleichrichter dient ausschließlich zur Spannungsversorgung der Hupe.
    Das hellgrüne Blinkrelais ist ein Wechselstrommodell.


    Fazit

    Versetze die Elektrik in den Originalzustand, schmeiss die Batterie raus, nimm einen neuen Hupengleichrichter und mache die zweifelhaften, amateurhaften und gefährlichen Änderungen des Vorbesitzers rückgängig.
    Das ist das Beste, was du tun kannst.


    Was du irgendwo nicht realisieren magst:
    Bei keinem Vesparoller auf dieser Welt ist original das Licht über Batterie geschaltet.
    Die haben alle "SCHWUNGRADMAGNETZÜNDER". Das heisst, in dem Fall funktioniert alles über Wechselstrom, und eine Hupe bekommt den Gleichstrom vom Hupengleichrichter.


    Bei Rollern (wie PK/PX/T5 etc.), die eine Batterie haben, werden nur E-Start, ggf. Bremslicht, Blinker und Hupe über die Batterie gespeist. Nie Hauptscheinwerfer und Rücklicht.

    Falls das Licht dennoch bei dir über Batterie geht, hat der Vorbesitzer an der Bordelektrik komplett herumgemurkst.

    Also...die Elektrik ist verbastelt und nicht in originalem Zustand.
    Da hat sich ein Dilettant aus dem Paralleluniversum der Kabelquetschverbinder verewigt.

    Batterien hatten PK's nur dann, um primär einen E-Starter zu befeuern - gab es den nicht, hatte die PK auch keine Batterie.


    Der Roller hatte also original keine Batterie. Die wurde nachgerüstet weil der Vorbesitzer ein Cassettenradio mit Einbauboxen betreiben wollte.
    Der verbaute Regler ist ein GGM ohne Ladereglerstromkreis und seine Verkabelung stimmt mit der Aussage "Roller kam ohne Batterie auf die Welt" überein.

    An dem Roller war statt der Batterie original ein Hupengleichrichter, welcher der Hupe als Gleichstromlieferant und Stromspeicher gedient hat, denn die gesamte Originalelektrik des Rollers funktioniert ohne Batterie und nur, wenn der Motor läuft (Schwunglichtmagnetzünder!)



    Das mittels Spucke und Isoband verbaute Bauteil mit der Aufschrift 21PT40 ist wohl eine nachträglich nachgerüstete Gleichrichterdiode zum Batterieladen...aus'm Conrad Elektronik...die kann 20A und 600V und begrenzt somit den Ladestrom nirgends......LOOL... und auch der Mangel an Isolierung an diesem Bauteil offenbart den Wunsch des Vorbesitzers, den Roller abzufackeln...die Diode hätte eigentlich auch einen Kühlkörper benötigt...
    Na so ein kleiner Pyromane.

    Ich würde das Gemurkse rausschmeissen und den Hupengleichrichter wieder nachrüsten.

    Zitat

    Wie stellst du das an? Die Elektrik reicht m.W.n. nicht für Lenkerendblinker und Schnarre.

    Doch, das geht. bei manchen Rollern ist der Kabelbaum hinter der Hupenkaskade sogar mit einem versteckten Abzweig ausgestattet. Da fehlt dann nur noch der Lichtschalter mit Taster.
    Beim Schnarren wird dann eben der Scheinwerfer etwas dunkler.


    ABER da gibts noch ne weitere Methode, um eine geeignete Origial-6V-ZGP zu modifizieren.
    Das funktioniert bei passenden Voraussetzungen hervorragend.
    Ich hab das in einem anderen Thread schon mal beschrieben.

    Möglich ist das dadurch, daß man die alte Elektrik mit einem modernen Spannungsregler umrüstet und Speisespulen parallel schaltet.

    Gehen wir mal von der 3-Spuligen ZGP aus, bei der 2 der 3 Spulen die Bordelektrik versorgen. Davon gibt es Varianten, bei denen entweder 2 identische oder 2 unterschiedliche Spulen verbaut sind.

    Hier geht es um die Variante mit 2 identischen Spulen, die auch im selben Sinn herum gewickelt sind.

    • Beide Spulen liefern unabhängig voneinander ca. 20 W Leistung.
    • Eine versorgt Scheinwerfer und Rücklicht (15W + 5 W),
    • die andere die Blinkanlage (Lenkerblinker 18 W + ca. 2 W Blinkrelais).
    • Modifiziert wird folgendes:
      Die beiden zuvor unabhängigen 20 W Spulen werden parallelgeschaltet; das liefert ca. 40 W Leistung an das ins Motorkabelkästchen führende Kabel. An eben diesem Kabel hängt ein Spannungsregler. Das zuvor separate Netz jeweils für Licht und Blinker wird zusammengelegt und vom Regler mit geregelter Spannung versorgt.
    • Folgendes passiert dann: wird nicht geblinkt oder gehupt, haben wir eine Scheinwerferbirne, die auch schon bei niedriger Drehzahl so hell wie möglich strahlt. Wird gehupt oder geblinkt, wird die Birne natürlich etwa dunkler, was wir in Kauf nehmen.
      Wir sparen massiv Leistung, indem wir statt der Originalblinkanlage mit Glühbirne und Hitzdrahtblinkrelais LED Blinker und ein lastunabhängiges vollelektronisches Blinkrelais verbauen. Das spart runde 10-12 W Leistung, die wir stattdessen in die Scheinwerferbirne investieren können (Also statt der 15 W Birne eine 25 W Birne einbauen...oder gleich einen anderen Scheinwefer, der 25/25W Abblend- und Fernlicht bietet).
    • Roller, die nicht mit Blinkern ausgerüstet sind, profitieren ebenfalls davon noch mehr.
    • Die Umbaumaßnahmen kosten nicht viel, ca. 25 Euro für den Regler, einen anderen Lichtschalter, die Schnarre, ggf. einen Scheinwerfer
    • Schöne Sache für Roller, die mit TÜV Segen auf 125 ccm umgebaut werden und mit TÜV konformer Licht- und Signalanlage ausgerüstet werden sollen, ohne 300-400 Euro in eine E-Zündung und den Komplettumbau auf 12V investieren zu müssen



    Gute Frage :)

    Wenn's 'ne originale ET3 ist...sollte sie auch ne E-Zündung haben...daher das "E" in ET3.
    Im Polrad müssen dazu an einer Stelle zwei Magnetzungen statt eines normalen Magnets integriert sein.
    Die sieht man auf den Bildern zugegeben nicht...

    das "T3" kommt von den 3 Überstromkanälen...so wie das "T5" bei der PX 125 T5 von 5 Überströmern kommt...

    Anders als SCK schriebt ist das kein "originales" Ducati-Polrad, sondern eine indische Kopie , die abgedreht wurde (weil es in unverändertem Zustand zu schwer ist...)

    Du hast dir wohl dieses ausgesucht, weil es jetzt ein paar Tacken billiger ist ...

    Das von SIP in meinem Link ist definitv besser verarbeitet und deswegen habe ich es dir auch empfohlen.
    Es handelt sich dabei nicht um ein abgedrehtes Polrad, sondern um ein Replik des 1800g PK Polrads.
    Die fest vernietete Nabe ist definitv zu bevorzugen im Gegensatz zu einer Nabe, die nur verschraubt ist wie bei dem von SCK. SIP läßt das sicherlich auch in Asien fertigen, aber es ist ein runderes Angebot als die lediglich aus vorhandenem Material modifizierten Polräder von SCK (Stand Februar 2020)

    Ich darf noch anmerken (rein technisch gesehen)

    • Daß der Mann dann auch so fähig sein sollte, das Ding wieder auszuwuchten, sonst geht der Schuß kräfigt in die Hose.
    • daß die technischen Auswirkungen auf den Motorlauf (auch die Nachteile) bekannt sind..


    Ich darf noch anmerken (rein subjektiv gesehen)

    • Daß ich niemals so ein teures Originalteil (NP 260 Euro) verstümmeln würde, wenn ich nicht vorher sichergestellt habe, daß mir nicht irgendwo ein passendes leichtes PK Lüfterrad über den Weg läuft (ich merke das für den Fall an, daß dir das nicht geläufig sein sollte)
    • Das wäre hie technisch wie auch ideologisch aus meiner Sicht die bessere Wahl:
      https://www.sip-scootershop.com/de/products/lufterrad+sip+touren+fur_51004000
      Gibt's neben dem hier angeführten 19/20 mm Konus auch mit 20/20er, falls du ne PK K-Welle drin hast...
    • Und es geht noch mehr...es ist ja mittlerweile keine Science-Fiction mehr...die SIP Vape Zündung, sie existiert leibhaftig...


    Ja ja ich weiß - ich habe deine Frage nach einem Polradabdreher in München nicht beantwortet...aber geh mal davon aus, wir wollen hier nur das Beste für dich und deinen Roller...

    Ich würde sagen...Pfoten weg von der Kiste, das ist nichts für Anfänger.

    Hat auf den ersten oberflächlichen Blick sichtbare Mängel.
    Die Kiste ist nirgends restauriert, wurde aber farbgeduscht ohne sorgfältige Vorarbeiten


    Ich sehe z.B.:

    • demolierte Stellen an einer der Haupttraversen lediglich grob überspachtelt
    • Nagel statt Splint für die hintere Bremstrommelradmutter
    • Fettklumpen an der Unterseite die da nix verloren haben..da hat ein Dilettant wohl Schmierdienst falsch verstanden.
    • alte Züge
    • extrem schlampig eingesetzte Poppnieten, hier platzt der Lack (Spachtel) rundum weg.
    • Beule im Beinschild hinterm Vorderrad (Unfallschaden!?)
    • zugespachtelte Schweißnahtfalzen, an denen die Lackspachtelschicht schon gerissen ist
    • Überlackierter, nicht entfernter Rost im Bereich des Motor-Haupttraversenbolzens
    • Motor wurde mal geöffnet und unter Dichtmasseeinsatz wieder zugepampscht


    Fazit:

    Ein runtergerockter Hobel, der ziemlich schlampig aufgehübscht wurde.
    Steht der bei so einem Autohändler an der Ecke, der sein ganzes Grundstück mit Wimpelketten dekoriert hat?

    Für Kroatien verdächtig günstig, auch die haben eine Vespaszene, die sich des Wertes solcher Roller bewußt sind. Ich würde diesen Roller nur kaufen, wenn ich unbedingt so ein Ding lebensnötig hätte und mir mit eigener massiver Ahnung von dem Sujet mir in der Fremde selbst zu helfen weiß...und auch dann würde ich höchstens 800 Euro dafür geben, wenn ein Kompressionstest passable Werte liefert.

    Eine VNB4 ist kein Leistungs- und Geschwindigkeitswunder. Du hast den Motor weder mit Konzept noch mit Sinn einfach mit einem anderen Zylinder ausgestattet und erwartest nun irgendwas Merkbares. Das kann nicht gehen. Lediglich ein Herumlaborieren an der Vergaserbedüsung wird es in dem Fall nicht bringen.


    Dazu folgende Fakten (du sagst nichts sonst über den Motor, ausser daß du den PX150 Zylinder montiert hast...davon gehe ich also aus):

    • Der 20/15er Vergaser ist für den originalen 150 ccm 2-Kanal Zylinder und dessen niedrige Leistung gedacht. Er hat eine Hauptluftöffnung von 15 mm (Durchlaßquerschnitt von 177 mm2).
    • Der 150 ccm PX Zylinder aber ist ein 3-Kanaler (das ist der große Unterschied neben dem passenden PX150-Zylinderkopf, der auch vorhanden sein muß!). Er ist original ausgerüstet mit einem SI 20/20 Vergaser (Durchmesser 20 mm, Durchlaßquerschnitt von 314 mm2. Das sind 77% mehr Durchlassquerschnitt für das Sprit-Öl-Luft- Gemisch). Den würde ich da auch draufbauen, denn sonst nützt der PX Zylinder nichts.

    Aber Achtung, uffbasse:

    • ein System ist nur so stark wie sein schwächstes Glied.
      Es ist nutzlos, wenn man den größeren Vergaser montiert, wenn man nicht gleichzeitig die kleine Öffnung in der Vergaserwanne ebenso erweitert wie die im Motorgehäuse befindliche Einlaßöffnung (dazu den Motor zerlegen und sachgerechte Handfräsarbeiten durchführen).
      Zugleich gehört dann auch der PX Auspuff oder ein SIP Road drauf, damit der Zylinder das größere Einlaßvolumen auch als Abgas wieder ausatmen kann.
    • Der PX-Zylinder ist ein 3-Kanaler, im Gegensatz zum originalen 2-Kanaler. Man muß auch Sorge tragen, daß der 3., leistungsbringende Kanal im Motorgehäuse entsprechend offen ist...sonst benimmt sich der PX Zylinder nur wie ein 2-Kanaler (also wie der schwächere Originalzylinder)
    • Um die höhere Leistung in Geschwindigkeit umzusetzen, muß dann auch am Übersetzungverhältnis etwas geändert werden, um die kleinen 8 Zoll-Räder zu kompensieren - denn eine PX 150, die 90 km/h fährt, tut dies auf 10 Zöllern...
    • Ich gehe mal automatisch davon aus, daß die Zündung entweder sachgerecht instandgesetzt und eingestellt oder eine E-Zündung verbaut wurde.


    Ohne die Maßnahmen läuft dein VNB4 Motor mit PX150- Zylinder schlechter als ein originaler PX 80 Motor mit 80 ccm Originalzylinder.



    Mal eine Bemerkung in eigener Sache:

    Was mir an Neuzugängen auffällt: Leute, ihr seid doch schon anonym genug, aber es wäre für eventuell Hilfswillige echt praktisch, ihr würdet wenigstens euren Wohnort im Profil angeben, anstatt euch alle Popel einzeln aus der Nase ziehen zu lassen...