SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von snoogle

    @ snoogle

    das wird ohne schweißen schlecht gehen. Das ist ein M8 und "Fleisch" für Helicoil ist nicht vorhanden.
    Da ich in der 2. September-Woche bei einem Schlosser was Aluschweißen lassen will, könntest Du Dich dranhängen.
    Das wäre in Hohenbrunn.

    Hm. Gute Idee. Hätte da sowieso noch die LüRa-Befestigung zu schweißen. Lass uns mal per PN die Kontaktdaten austauschen

    Mein 81-Jahre alter Nachbar war früher Motorrad-Mechaniker und ist mir immer eine echte Hilfe.

    Er riet mit neulich, die Dichtungen mit Schmierfett zu benetzen, was ich auch gemacht habe. Ging perfekt und der große Vorteil: Bei der Montage klebt die Dichtung da, wo sie hin soll.

    gut... helicoil ist also nix für laien? Wo zieht ihr da die Grenze? Zumindest habe ich die Vespa mitterweile schon einmal komplett zerlegt und ohne Anleitung wieder zusammenbekommen. Oder geht um das fachliche Wissen rund ums Gewindeschneiden.

    Will damit sagen: Wenn es nicht komplizierter ist, wie alles andere an der Vespa, würde ich mir das zutrauen. Wenn aber Fachwissen (wie z. B. beim Schweißen) nötig ist, würde ich eher die Finger davon lassen...

    Aber nochmal zurück zum Ausgangspunkt: Kann man noch irgendwas machen, wenn die Gewinde noch nciht durch sind, man aber merkt, dass sie kurz davor sind?

    Ich habe in Ermangelung eines ordentlichen Drehmomentschlüssels eine der drei Stehbolzen an der Befestigung der hinteren Bremsankerplatte überdreht bzw. überbeansprucht.

    Ich weiß zwar, dass sich der Bolzen nicht mitdreht, aber im Gegensatz zu den anderen beiden Muttern, läßt sich diese nicht ordentlich festziehen, d. h. sie dreht sich zu lecht.

    Ich kann nun leider nciht beurteilen, ob sich der Stehbolzen mitgedreht und damit das Gewinde ausgedreht hat, oder ob das Gewinde im Motorblock durch den Zug der Mutter ausgerissen ist oder ob das Gewinde des Stehbolzen kaputt ist.

    Aktuell greift die Schraube noch einigermaßen, aber ich befürchte, eine weitere Umdrehung und sie geht leer durch.

    Deshalb meine erste Frage: Kann ich das noch irgendwie retten?

    Zweite Frage: Wenn das Gewinde tatsächlich durch ist, würde ich einen Helicoil-Einsatz reinmachen. Die Frage ist nur, wie kann ich den Stehbolzen ohne Beschädigung rausschrauben? Kann ich ihn wiederverwenden? Woher bekomme ich ggf. einen neuen Stehbolzen?

    Letzte Frage: Eignen sich die Helicoil-Einsätze auch für die beiden Getriebeöl-Schrauben?

    Die Probleme nehmen kein Ende. Nachdem nun die Kurbelwelle neu gelagert und gedichtet ist, die Zündung optimal auf 17° eingestellt und abgeblitzt wurde, läuft die Vespa nun ziemlich bissig, absolut rund. Eigentlich genau so wie es sein soll...

    Allerdings habe ich nun das Problem, dass es nach dem drücken des AUS-Knopfs noch mal eine NAchzündung gibt, so dass es ordentlich knallt.

    Woran liegt das nun wieder? Eigentlich ein Indiz für eine zu heiße Zündkerze, oder? Die ist aber neu und wurde extra für den verbauten D.R. 75 gekauft...

    Hab jetzt mal die Zündung abgeblitzt. Der [lexicon='Zündzeitpunkt',''][/lexicon] passt überhaupt nicht. Was komisch ist, er passt gleich nicht um geschätzte 10-15° Grad. Wie kann das sein.

    Folgendes Vorgehen:
    1. Kolbenstopper eingedreht ==> links bis zum Anschlag ==> Markierung ==> rechts bis zum Anschlag ==> Markierung
    2. Mit [lexicon='Gradscheibe',''][/lexicon] den Winkel gemessen und halbiert = OT
    3. Von OT aus im Uhrzeigersinn 17° mit [lexicon='Gradscheibe',''][/lexicon] gemessen ==> Markierung
    4. Abgeblitzt ==> Abstand zwischen Zeiger und Markierung ca. 1-1,5 cm
    5. Grundplatte um ca. 1° im Uhrzeigersinn gedreht ==> kaum Besserung

    Wie kann das also sein? Den hier fehlenden Winkel kann ich nicht mal einstellen.

    Fahrverhalten ist weiterhin eher schlecht. Schlechter Durchzug, kaum Power. Je länger man fährt, desto mehr hört es sich nach Zündung an

    Mittlerweile habe ich meinen Motor gespalten, die Lager getauscht und die Simmerringe ersetzt.
    Ganze habe ich heute gewissenhaft neu Abgedichtet und die Lager ordentlich gefettet.

    Der Motor läuft nun wieder 1A; allerdings ist die Leistung nicht mehr so berauschend. Im Standgas droht die Vespa fast auszugehen. Der Anzug ist eher schlecht und Vmax ist nicht mehr 63 km/h (D.R. 75) sondern gerade mal geschätzte 57 km/h und das nach sehr langem Anlauf.

    Wenn ich bei warmem Motor während der Fahrt den Choke ziehe, passiert gar nichts...

    Falschluft möchte ich fast ausschließen. Alle Dichtungen habe ich zusätzlich mit Dichtmasse behandelt. Ansonsten ist das Setup exakt das gleiche, wie vorher. Lediglich die Lager und Simmerringe sind neu.

    Auch an den Einstellungen habe ich nichts verändert. Selbst die Zündung habe ich genauso wieder eingebaut (allerdings nicht mehr abgeblitzt).

    Zusammengefasst: Fahrverhalten gleicht in etwa einer original 50er und nicht dem verbauten D. R. 75.

    HD ist 72, Vergaser 16.16er, Drehschieber, [lexicon='ZZP',''][/lexicon]@17° vor OT

    Wer weiß, woran es liegen könnte und wie ich zur alten Leistung komme?

    wie hast du denn das lager auf der nebenwelle und das lager der primär neu gemacht?
    des weiteren: was auseinander geht, geht auch wieder zusammen... und sicher, dass es nicht die kickstarterwelle ist, die nicht will?

    mfg

    ja. ich meine die nebenwelle. oder irre ich mich? wenn man von vorne auf den Motor draufsieht: Antriebswelle mit Getriebe. Nebenwelle, Kurbelwelle und unten rechts die Kickstarterwelle. Ich meine die Nebenwelle.

    Gewechselt habe ich beide Lager der Kurbelwelle sowie den Simmerring und den Wellendichtring. Den Rest habe ich nicht gemacht, weil ich nur wenig Zeit habe und die Vespa jetzt noch die paare Wochen fahren möchte. Im Herbst wird sie ohnehin komplett zerlegt und restauriert.

    Du mußt den sogenannten Tannenbaum in das kleine Lager stecken und dann beim zusammenstecken der hälften leicht den Kickstarter betätigen das hilft ungemein , dann sollten die Hälften so zusammenfallen ...

    Ja. Das habe ich auch auf ein paar Bildern einer Anleitung gesehen. Die Frage ist, ob die Gehäusehälfte LiMa auch so draufgeht, wenn die Nebenwelle noch im anderen Gehäuse steckt. Wenn ja wie? Wenn nein, wie baue ich die Nebenwelle aus?

    Unn noch eine Frage: Simmerring (Kupplungsseite) ==> Die Seite mit der Feder zu der Seite mit der Kurbelwelle, richtig?

    Ich hatte das unter beschriebene Problem.

    Heute habe ich den Motor teilweise zerlegt und neue Lager und Simmerringe eingebaut.

    Aktuell habe ich jedoch das Problem, dass ich die beiden Gehäusehälften nicht zusammenbekomme, weil die Nebenwelle nicht an einem Überstand im Gehäuse vorbeigeht.

    Die Nebenwelle ist noch Kupplungsseitig inkl. Getriebe eingebaut.

    Wie bekomme ich die Motorhälfte wieder drauf? Oder muss ich die Nebenwelle ausbauen und auf der anderen Seite wieder einsetzen? Wenn ja, wie bekomme ich sie raus?

    Weitere Frage: Wie fest kann ich die Gehäuseschrauben anziehen? Hab' nämlich nur einen äußerst simplen Drehmoment-Schlüssel

    Hallo,

    ich habe es aktuell mit einem relativ heftigen Motorproblem zu tun. Ich kann aber die Ursache nicht identifizieren. Deshalb schildere ich hier mal die ganze Geschichte:

    1. Was habe ich in letzter Zeit gemacht?:

    Vor ca. 2 Monaten: D.R. 75 eingebaut. 500 km eingefahren mit 74er HD bei 19° vor OT Zündung ==> Vespa lief Problemlos
    Vor ca. 1 Monat: Kupplungsbeläge getauscht, verstärkte Feder eingebaut. HD auf 72 reduziert.
    Vor 3 Tagen: Zündung auf 17° vor OT eingestellt und mit Blitzlampe kontrolliert.

    Kerzenbild war super. Leistung sehr gut.

    2. Was ist passiert?:
    Ich bin heute eine längere Strecke gefahren (ca. 35 km), das meiste war Landstraße mit Vollgas (ca. 65 km/h). Nach etwa der Hälfte bremste der Motor Plötlich von 65 auf 55. Leistung ging gegen Null. An der nächsten Kreuzung ging die Vespa aus. Danach lief der Motor nicht mehr.

    Zündkerze raus: Relativ hell (fast hellgrau)

    Erste Vermutung: Kolbenklemmer wegen Überhitzung oder Abriss des Ölfilms


    1. Versuch: Motor wieder starten ==> Ergebnis: Motor blockiert komplett

    2. Versuch: Motor wieder gangbar gemacht ==> Startversuch ==> mit voll gezogenem Choke ca. 10 Sek. Standgas. Sobald ich Gas gegeben habe war der Motor aus. Ohne Choke ging gar nix.

    ==> Abschleppen durch ADAC

    3. Was habe ich beim Reparaturversuch festgestellt:

    Ich habe den Zylinder inkl. Fuß und Kopf runtergenommen. ==> beides total voller Metallspäne. Nach Reinigung aber TipTop in Schuß. Keine Riefen, keine Laufspuren. Glatt wie ein Babypopo. Ein Blick in das Kurbelwellengehäuse ==> jede Menge Metalspäne und Plastik (Weichplastik bzw. Hartgummi) im Gehäuse ==> Entscheidung: Motor spalten

    Nach dem Spalten des Motors hat sich herausgestellt, dass der komplette Getriebebereich wie neu ist. Die Späne sind nur bei der Kurbelwelle.

    Händisches Drehen an der Kurbelwelle geht manchmal völlig problemlos, manchmal blockiert sie.

    4. Fragen:

    Woher können die Späne und die Plastikteile kommen, wenn alles ander scheinbar 1A ist?
    Kann es evtl. die Lagerdichtung auf Kupplungsseite sein, die sich hier aufgelöst hat?
    Wenn ja, wie kann ich die demontieren und ersetzen?
    Muss dafür die Kurbelwelle komplett raus?
    Wie bekomme ich sie Kupplungsseitig raus?
    WENN es die Lagerdichtung ist, warum läuft dann der Motor nicht mehr?

    Das Motoröl riecht nach Sprit, Sch***e!


    Na ja so schlimm kanns nicht werden.

    Na dann viel Spaß... das dürfte dann auch die Lösung Deiner Probleme bedeuten...

    Ich könnte ne PK XL in Teilen kaufen (so al Übungs- und Schrauberobjekt), ohne Papiere. für 300 Öcken, ist das zu teuer?

    Wie kommt man an neue Papiere?

    Kommt natürlich immer auf den Zustand an. Ansonsten finde ich für eine PK für einen reinen Teileträger ohne Papiere 300 Euro schon etwas viel. Kann aber eben auch Schnäppchen sein. Kommt halt darauf an, wie sie da steht.

    Papiere: Da handhabt jede Kommune leider etwas individuell. Ich kann nur aus leidlicher eigener Erfahrung sagen, dass es ein Kreuz sein kann, sich neue Papiere zu beschaffen.

    Bei einer PK 80 hatte ich massive Probleme. Die Zulassungsstelle wollte einen lückenlosen Halternachweis und ein TüV-Gutachten und war nicht im Ansatz bereit nachzugeben. Ich mußte tatsächlich alle 6 Besitzer der letzten 25 Jahre ausfindig machen und kontaktieren...

    Bei meiner Spezial war es deutlich einfacher... da habe ich mir vom Typenschild die Fahrgestellnummer notiert und direkt bei Piaggio in Augsburg nachgefragt. Dort haben sie mir ein Formular zum ausfüllen geschickt. Kurze Zeit später hatte ich eine Zweitschrift.

    Soweit ich weiß, ist es aber bei den italienischen Modellen schwieriger. Eine Tüv-Pflichtige Vespa aus Italien ohne Papiere würde ich selbst hier n München nicht mehr kaufen, weil ich sicher bin, dass die Zulassung am hiesigen Amt scheitern würde.