Wenn Du ganz systematisch anfangen willst, würde ich an Deiner Stelle den Bell kaufen und mir die theoretischen Basics anlesen. Parallel dazu einfach alle (Largeframe-)Tuningthreads lesen, die Dir hier und im GSF unterkommen. Das Verständnis kommt mit dem Lesen und dem Betrachten der Fotos.
Bei dem Versuch, das vorhandene Originalmaterial so weit wie möglich zu optimieren (O-Tuning halt), wirst Du wahrscheinlich an keiner Stelle so weit fräsen, dass es für spätere, noch leistungsstärkere Umbauten zu viel des Guten wäre. Die Überströmer des 210er Malossi lassen sich wesentlich weiter fräsen, als das beim Originalzylinder der Fall ist, somit werden auch die Gehäuseüberströmer nicht zu groß sein.
Viele sagen, dass die Proxxon-Geräte besser/haltbarer sind als die von Dremel. Ich persönlich würde keinen speziellen Fräsmotor mit Aufhängung kaufen, sondern ein Handgerät, an das man zusätzlich eine flexible Welle anschließen kann.
Der Polinist ist, wie Gravedigger und Kobold auch, ein GSF-User, der im dortigen Dienstleistungsbereich Lieferung, Lippen, Rundlaufrichten und Verschweißen von Kurbelwellen anbietet. Gravedigger macht schöne Zylinderköpfe und Kobold liefert alles, was man schweißen, drehen, fräsen und spindeln kann.
Ich sehe gerade, dass Du aus Frankfurt kommst. Schau doch mal unter "schrauberhilfe nach postleitzahlen geordnet" nach jemandem, dem du über die schulter schauen kannst oder der dir sogar bei deinen ersten schritten zur seite stehen kann.
lippen bedeutet, dass die wangen einer kurbelwelle nach innen hin angeschärft werden, um dem gasgemisch, dass zwischen vergaser/ansaugstutzen und kurbelgehäuse da durch muss, mehr querschnitt und einen strömungsgünstigeren verlauf zu bieten. das kann man mit oder (für membrangesteuerte motorumbauten) ohne erhalt der drehschieberdichtfläche machen. schau mal beim polinist die fotos im entsprechenden thread an, dann siehst du eigentlich sofort, was gemeint ist.
edith liefert noch einen link zur gsf-o-tuning-foto-lovestory nach.