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Beiträge von prometheus0815

    ich werd ietz di ausslesse schleifen dan get der sicher besser


    Du willst die Kanäle im Zylinder (und im Motorblock?) polieren? Spar Dir den Aufwand. 50% der Leute werden Dir sagen, dass es physikalisch nichts bringt, und die anderen 50% werden Dir sagen, dass es zwar theoretisch was bringt, aber der Effekt auf keinen Fall spürbar ist und daher die Mühe nicht wert.

    Beim SCK gibt es einen Doppelabzieher, dessen eine Seite für's Polrad und die andere für die Kupplung taugt. Kommt etwas günstiger als zwei Einzelwerkzeuge. Das "Upgrade" auf Kupplungskompressor lohnt sich nicht, ein einzelner ist günstiger.

    Anleitung zum Einstellen der Zündung: Voilá

    Edith meint noch: Blitzpistole nicht vergessen und Polrad jedes Mal mit Drehmomentschlüssel auf das korrekte Anzugsmoment festziehen!

    Ich glaube auch, dass ein 22er Ritzel auf originalem Restgetriebe zu kurz ist. Vielleicht reicht Dir eine komplette lange PX-200-Primäruntersetzung (23/64), ansonsten gibt's noch folgende Möglichkeit, die Dich nicht gleich ein komplettes 125er- oder 200er-Getriebe kostet:

    Das Getriebe der Bajaj Chetak bzw. der Vespa Sprint passt relativ problemlos, da die Nebenwellen der PX 80 und der Bajaj jeweils über einen Lagersitz von 12mm verfügen und man so nur noch die Nebenwelle der PX 80 in den Tannenbaum des Bajaj-Getriebes einsetzen muss, um das Bajaj-Getriebe verwenden zu können.

    Mit diesem Getriebe und Drehzahlen von ca. 7.000-7.500 U/min sind dann auch Geschwindigkeiten von ECHTEN 100-110 Km/h drin.


    Hinter einem 177er Polini ist das sicher immer noch etwas kurz, aber so willst du es ja auch haben. ;)

    Ich meine mich zu entsinnen, dass die I.T.-Markierung ca. 19° v.o.T. entsprechen sollte. Das A kannste ja dann ausmessen. ;)

    Ich denke, Du solltest die Markierungen einfach vergessen, den OT mit Kolbenstopper und Umschlagmethode bestimmen und von dort aus mittels [lexicon='Gradscheibe',''][/lexicon] eigene, exakte Markierungen anbringen. Eine Anleitung findest Du z.B. hier.

    Das sind Markierungen, die zum groben Einstellen des Zündzeitpunkts dienen, indem eine Markierung auf der Zündgrundplatte mit einer der Markierungen in Deckung gebracht wird. Eigentlich sollten die Markierungen aber nicht auf der Lüra-Abdeckung sein, sondern auf dem Motorgehäuse. Wenn sie handgemacht aussehen, hat sie vielleicht jemand auf die Abdeckung übertragen ... was ziemlich sinnfrei ist, da zum Einstellen der Zündung durch Verdrehen der Zündgrundplatte das Lüfterrad und seine Abdeckung abgenommen werden müssen.

    Die Markierungen sind im Übrigen sehr ungenau und taugen höchstens für eine erste Grobeinstellung. Danach sollte der [lexicon='ZZP',''][/lexicon] mit einer Stroboskoplampe ("Blitzpistole") kontrolliert und nachjustiert werden. Dafür muss dann jedes Mal das Lüfterrad wieder abgezogen werden. Der erstrebenswerte [lexicon='ZZP',''][/lexicon] variiert je nach Motorkomponenten und -bearbeitung.

    und ich dachte es kommt gut an wenn ich sage dasss ich mit meinen 15 jahren eine Vespa zerlegt habe und auch selber lackiert habe.


    Klar kommt das gut an, auch wenn das Ergebnis die meisten hier nicht überzeugt. Jeder neue Vespaschrauber ist willkommen, und wenn er bereits in Deinem zarten Alter einsteigt, um so besser! :thumbup:

    Zitat

    ich weiß jetzt einiges darüber und konnte auch aus meinen fehler lernen.


    Siehste ... hättest Du hier nur Lobhudelei zu lesen bekommen, hättest Du vielleicht auch weniger gelernt. Und wie nun schon mehrfach gesagt, ist der Rest einfach Geschmackssache. :-3

    Also weitermachen! :-2

    wer lesen kann. ;)

    Also Aceton und Atemmaske gekauft und frisch ans Werk!


    Wer lesen kann ... ;)

    Mir ging's darum, dass "mal lackiert" keinen Schluss darauf zulässt, ob man den Originallack nicht vielleicht freilegen kann. Das O-Lack-Topic im GSF ist diesbezüglich eine Goldgrube, und in diesem Forum hier sind auch einige Informationen dazu zu finden.

    Bei den Massenmodellen wie 50N, Spezial und erst recht PK und PX kann man darüber streiten, ob ein verlorener O-Lack wirklich einen automobilhistorischen Verlust darstellt. Den Wert mindert eine Neulackierung auch bei diesen Modellen meist merklich. Bei SSen ist die bestmögliche Wiederherstellung des Originalzustands m.E. keine Frage des Geschmacks, zumal es dabei gleich um ganz andere Geldbeträge geht. Außerdem hat auch oder gerade ein stark patinierter und beschädigter O-Lack seinen Charme, weil er die Geschichte des Fahrzeugs authentisch zeigt. Ist das einmal zerstört, bekommt man es niemals wieder zurück.

    vespa-pa, stell doch mal Bilder der beiden Vespas hier rein, auf denen man einen möglichst guten Eindruck vom "Neulack" bekommt. Vielleicht kannst Du ja erkennen, ob davor gesandstrahlt wurde, ob es sich um professionellen Autolack oder Dosensoße handelt etc.

    Du willst ernsthaft zwei SSen sandstrahlen und neu lackieren? Ist Dir klar, dass bei solchen Sammlerstücken der Originalzustand einen guten Teil des Marktwerts ausmacht? Es müsste sich schon um maßlos verrottete Totalwracks handeln, um die Zerstörung des Originallacks zu rechtfertigen. Also Aceton und Atemmaske gekauft und frisch ans Werk!