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Beiträge von rassmo

    Ein V50-Tank mit Gewinde wäre eher ungewöhnlich. Normalerweise hat er Benzinhahn ein Gewinde und von oben, also von im Tank, kommt eine große Mutter drauf. Festgeschraubt wird mit einen speziellen Schlüssel.
    Aber wenn du den Hahn wechseln willst dann siehst du doch ob auf dem alten Hahn eine Mutter drauf ist oder nicht.

    Sagen wir mal so.
    Schaltung ging vorher. Am Motor wurde nichts geändert aber die Züge neu verlegt. Die Wahrscheinlichkeit das es dann an den Zügen liegt ist rel. hoch.
    Du könntest jetzt zum Testen drei Sachen versuchen.
    1. Jemand zieht unten, wirklich kräftig mit einer Zange, an dem Zug der fürs Runterschalten zuständig ist. Nun drehst du oben. Wenn es nicht oder schwer geht läßt dein Helfer los. Wenn es dann deutlich leichter geht liegt es an der Verlegung des Zuges.
    2. Du vertauscht die Züge unten. Dann mußt du zwar beim Testen umdenken aber zu siehst ob es am Zug liegt.
    3. Du vertauscht die Züge unten und oben. Wenn jetzt das Hochschalten schwer geht liegt es am Zug. Wenn immer noch das Runterschalten schwer geht kann es auch am Motor liegen. Wenn es jetzt keine Probleme mehr gibt läßt du es so und freust dich.

    die vermutung hatte ich auch schon, dann sollten die züge aber auch probleme machen wenn diese nicht eingehängt sind, oder?

    theoretisch ja, praktisch nicht unbedingt. wenn der zug ungünstig gelegt ist kann er an einer kante knicken wenn er unter spannung steht. sobald du ihn aushängst fehlt die spannung, der knick geht etwas zurück und die zugseele kann sich besser bewegen.

    allerdings ging ich nach deinem eingangspost auch davon aus das du die vespa zerlegt hattest und neue züge etc. eingezogen. inzwischen frage ich mich was du unter "fertig gemacht" verstehst bzw. was alles gemacht wurde.

    Wenn du mit Schalten vom 4. in den 1. das Zurückschalten allgemeim meinst, und das auch bei rollemdem Roller bzw. drehendem Hinterrad, dann würde ich vermuten das der zuständige Zug ungünstig verlegt ist und irgendwo klemmt.
    Das zweite Problem deutet auf eine rutschende Kupplung hin. Event. Zug zu stark gespannt.

    @Jan02 Ob die Drehzahländerung normal ist oder nicht müßte doch jeder PK50-Besitzer sagen können. Geht deine Drehzahl merklich hoch wenn du das Licht ausschaltest? Bzw. stell doch dein Standgas mal bei ausgeschaltetem Licht auf das normale Level ein. Dann schaltest du das Licht ein. Geht der Motor aus oder nicht?

    Schöne Erklärung die m.E.n. aber etwas fehlerbehaftet ist. Der Strom wird doch durch die Induktion immer produziert. Ob er jetzt einfach abgeleitet wird, d.h. ohne Licht, oder das Licht eingeschaltet ist. Wieso sollte das was ändern?
    Bei der Klimanlage im Auto dagegen wird vom Motor eine Pumpe angetrieben, was natürlich die Leistung beeinflußt.

    das ist wie bei jemand der in der steuererklärung zuviele kilometer angibt und einem dieb. beide nehmen geld das ihnen nicht zusteht, aber das eine wird als kavaliersdelikt angesehen das andere als straftat.

    der seine betrügt, der andere stiehlt. beides ist bekanntlich - wie du richtig anmerkst - strafbar. genau deinen ansicht, daß steuerbetrügereien kavaliersdelikte sind, macht mich sehr nachdenklich.

    @rwbrf lesen, verstehen, urteilen dann richtig interpretieren. ich habe geschrieben "wird als kavaliersdelikt angesehen", nicht ob ich das gut oder schlecht finde. und genauso ist es beim tuning, unabhängig davon ob ich es gut oder schlecht finde. also unterstelle mir bitte nichts was ich nicht geschrieben habe.

    damit ist der versicherungsvertrag nichtig. schau mal in die agb deiner versicherung. ob die versicherung quasi aus kulanz eventuelle schadensfolgen vorstreckt, steht auf einem anderen papier.

    ich kenne meine versicherungsbedingungen. und bei allen versicherungen die ich bisher hatte steht das gleiche. der regreß der versicherung bei verletzung der vertragsobligenheiten ist auf € 5000.--, in schweren fällen auf das doppelte begrenzt. in der kfz-versicherung sind jedoch die verkehrsopfer geschützt und wir ersetzen den schaden.
    d.h. der geschädigte wird von der versicherung entschädigt und diese kann sich max. € 10.000.-- vom versicherungsnehmer zurückholen.

    das ist beides gleich unnormal. derjenige, der tunt und nicht die für das damit entstandene fahrzeug ausreichende fahrerlaubnis hat, weiß das genauso vorher wie derjenige, der ein ungetuntes fahrzeug einer größeren klasse fährt. beim tunen kommt eben nur noch hinzu, daß dann die betriebserlaubnis des fahrzeuges in aller regel erloschen sein dürfte und er damit mit einem nicht für den straßenverkehr zugelassenen fahrzeug herumfährt, das deshalb auch keinen versicherungsschutz mehr hat (verstoß gegen das pflichtversicherungsgesetz).
    also: tunen ergibt:
    - fahren ohne fahrerlaubnis
    - verstoß gegen das pflichtversicherungsgesetz
    - fahren mit einem nicht zugelassenen fahrzeug
    ob das sinnvoll und erstrebenswert ist, überlasse ich den geneigten fahrern, die allesamt herr ihres handelns sind.

    das beides nicht legal ist habe ich nicht bestritten. aber es wird unterschiedlich bewertet. das ist wie bei jemand der in der steuererklärung zuviele kilometer angibt und einem dieb. beide nehmen geld das ihnen nicht zusteht, aber das eine wird als kavaliersdelikt angesehen das andere als straftat. und wenn jemand seine 50er vespa tuned ist er ein teufelskerl, wenn er sich eine px80 kauft und fährt, obwohl er nicht darf, ein idiot.
    übrigens ist das fahren einer getunten 50er kein verstoß gegen das pflichtversicherungsgesetz. die vespa ist versichert, nur kann die versicherung wegen verstoß gegen die versicherungsbedingungen dich in regreß nehmen.
    auch das fahren mit einem nicht zugelassenen fahrzeug ist nicht unbedingt vorhanden. das fahrzeug entspricht nur nicht der abe für zulassungsfreie fahrzeuge. wenn das bereits als nichtzulassung gilt dann wäre auch jedes auto mit ungenehmigten reifen nicht mehr zugelassen.