Remoinsen,
kaum philosophiert man über das Mischrohr und macht einen Versuch gibt es Probleme. Obige Gedanken habe ich versucht auf meine Cosa zu übertragen und darin das BE5 mit HLKD 150 getestet. Sinn war, den Vergasersog in den unteren/mittleren Drehzahlen zu stabilisieren, was offensichtlich auch gelang. Die Cosa ruckelte fast nicht mehr beim untertourigen Fahren.
Allerdings quittierte sie mir einen Geschwindigkeitstest auf der B10 mit einem Reiber. Daher bin ich jetzt doch wieder beim E1 das für mich möglicherweise ein guter Kompromiss ist.
Derzeit würde ich die Mischrohre in der Reihenfolge ihrer Gesamtlochflächen aufreihen:
BE4 - BE6 - BE5 - E1 - BE1 - BE3 - E4 - BE2
für ein und dieselbe HLKD/Vergaser/Motor-Kombination würde ich dieser Reihe ungefähr folgenden Zusammenhang unterstellen:
von links nach rechts: bei niedriger Drehzahl fett und bei hoher Drehzahl mager --- wird zu --- bei niedriger Drehzahl mager und bei hoher Drehzahl fett
natürlich ohne Gewähr 
Praktisch würde ich das so anwenden: Hat man ein BE3 und es ist bei niedrigen Drehzahlen fett und bei hohen zu mager, müsste man in Richtung E4, BE2 die Mischrohre weiter ausprobieren. Ist es dagegen bei niedrigen Drehzahlen zu mager und bei hohen fett genug, kann man in Richtung BE1, E1 testen.
Leider wirkt das ziemlich stark, wie ich selbst erfahren musste. Daher: Vorsicht!
Gruß, Klaus
PS: einen SI20-Vergaserversuch für meine Cosa habe ich nach dem Reiber gänzlich aus meinem Versuchsprogramm gestrichen.