Man könnte auch sagen:
Alles sauber machen und bewegliche Teile schmieren. Ganz ehrlich: Mindestens 20 der Punkte sind ja wohl absolut selbstverständlich. Wer die nicht durch seinen gesunden Menschenverstand schon erledigt, wird wohl kaum in der Lage sein, einen Kickstarter zu betätigen.
Beiträge von Käpt'n
-
-
ZitatAlles anzeigen
Hi Kepper,
Habe verstanden, jedoch genau diese Gedenksekunde bezeichne ich als "Gasloch".Ursache ist eine ungünstig turbulente Gaströmung im Ansaugtrakt und in den Übersströmern, wo sich der Motor wie man so sagt lastabhängig "verschluckt".
Das haben auch PX 125 er Motoren.
Vor 4-5 Wochen hatte ich erst einen dieser Motoren zerlegt und (so wie im vorigen Posting beschrieben) überarbeitet.
Der Besitzer freut sich nun über ein gleichmäßiges Hochdrehen des Motors ohne das Hängenbleiben beim Hochschalten + Gasgeben.Warum is das so?
Gerade bei der PX 80 habe ich eine gewisse Serienstreuung beobachtet... die Einlaßöffnung im Kurbelgehäuse ist hier besonders betroffen.... der Einlaß wird beim Gießen vorgegossen, und bei der nachträglichernFräsbearbeitung wurde von Luigi im Vespawerk mit einem Fingerfräser diese Öffnung nochmal angefräst... vermutlich um die Einlaßsteuerzeit genau anzufräsen.. nur blöderweise sitzen diese Anfräsungen immer mehr oder weniger schepp drin (benutze mal die SuFu, da hat hier einer Bilder davon gepostet). Auf weitere Ungenauigkeiten will ich nicht eingehenDas ist nehme ich an für dich eine hypothetische Info, da du den Motor wahrscheinlich nicht zerlegen und überarbeiten möchtest (Ich hab für sowas Zeit und Muße + eigentlich immer Erfolg in dieser Hinsicht)
Dir bleiben also nur die üblichen Basteleien von außen.. Zündung [lexicon='abblitzen',''][/lexicon], mal Probeweise den Pickup un ddie CDI tauschen...
obs was bringt kann ich dir wegen Sprung in meiner Glaskugel net sagen...
Oder eben einfach die Leerlaufdüse mal fetter wählen. Sicher ist das nicht die eleganteste Lösung. Motor überarbeiten ist aber halt ne ganz andere Hausnummer.
-
Zündkerze raus und Luftfilter runter und jeweils ein bisschen (!) Zweitaktöl über diese beiden Öffnungen eingeben. Dann ein paar mal durchtreten (natürlich ohne Zündung) und schließlich Lufi und Kerze wieder anschrauben. Dann ist alles konserviert.
-
Hallo Kepper,
hatte genau diese Gedenksekunde auch bei meiner PX 125 und keiner konnte mir helfen. Ich tippe auch drauf, dass das Gemisch im Leerlauf einfach einen Ticken zu mager ist. Ich habe damals mit unterschiedlichen Leerlaufdüsen herumexperimentiert, weil ich mit der Leerlauf-Gemischschraube einfach nicht voran kam. Nun fahre ich mit einer zwei Nummern fetteren Düse und es geht. Und das, obwohl die Bedüsung vorher original war. Also kauf dir ein oder zwei fettere Leerlaufdüsen und belasse dabei die Leerlauf-Gemischschraube in Standard-Setup. Zum Ausprobieren aber immer schön warm fahren! Wenn es fast weg ist, kannst du mit der Leerlauf-Gemischschraube den Rest regeln.
-
Da gebe ich dir Recht. Aber Neuaufbau bedeutet ja wohl, dass man alten Lack, Spachtelmasse, etc. runterholt und von vorne anfängt. Und wenn du Pech hast, sieht die Vespa aus diesem Topic unterm Lack ähnlich aus. Und das deutet sich ja schon an aufgrund der durchschimmernden Matte und aufplatzenden Spachtelstellen.
-
Aber mal back to topic:
Habe heute die Trittbretter ordentlich entdreckt und grob poliert, um zu sehen, wie der Lackzustand ist. Eigentlich ganz ordentlich. Aber direkt unter den Leisten klopft doch hier und da Freund Rost an die Pforte und will gerne mal rausgucken. Jetzt überlege ich, ob ich ihn noch ein wenig klopfen lasse oder doch alle lacke. -
Eiverbibbsch, isch hädds wisse müsse!

-
sorry aber wie sieht dann bei dir ne solide Basis aus??
Wofür entschuldigst du dich? Solide Substanz zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass man weiß wie es unter dem Lack aussieht - nämlich möglichst ohne Rost und viel Blech und keine Basteleien mit Spachtel und Matte. Und ja, ich weiß, dass Vespafahrer das etwas anders sehen

-
Wieso ist das Trittbrett so biegbar und was ist das Braune? LoL

-
Das sieht nur nicht schön aus, fahren wird die noch einige Jahre. Allerdings könnte dir ein Winter mit jedem Tag zur Arbeit den Rahmen so wie er ist kosten.
Aber auch das weiß man erst, wenn man mal unter den Lack schaut. Also ja, am besten so lassen wie es ist

-
Rost muss man entfernen. Umwandeln bringt nicht viel auf Dauer. Denn irgendwo wird doch etwas nicht richtig "umgewandelt" und dann kommts wieder hoch.
-
naja, schlimm siehts ja nicht aus.
ick würd mal rostumwandler nehmen und dann versiegeln.Dann startet er den gleichen Thread in 2 Monaten wieder.
-
Schau wo Rost ist, schleif den sehr vorsichtig weg und Lackiere mit Klarlack.
Von dem Tape halte ich nichts.
Warum? Weil die Italiener mitgedacht haben und Alu statt Plastik oder sonst was für die Leisten genommen haben.
Klar scheuert der Lack darunter ab, aber dein Rahmen wird trotzdem nie mehr als nur etwas Flugrost haben, da sich das Alu opfert. Na in Chemie bei der Spannungsreihe der Elemente aufgepasst?Im Endeffekt korrodiert dein Alu trotz des blanken Stahls. Weißrost also das Aluoxid fällt kaum negativ auf.
So ist das auch mit den Nieten der Trittleisten! Glaubt ihr wirklich, dass beim Spannen der Nieten der Lack in der Bohrung bleibt? Platzt ab, aber nicht schlimm, da die Nieten aus Alu sind und nicht aus Kupfer oder Ähnlichem.Das Ganze klappt aber nur, wenn die Leisten wirklich richtig eng und gut auf dem Trittblech aufliegen!
Wie der Schieber auch schon sagt werden sich hinten deine Folien aufrollen, weil du immer Hinten an den Trittleisten Öl und Benzin hast.
Wie gesagt, vom Thema Folie bin ich erstmal weg. Bin ja nicht beratungsresistent! Und in Chemie war ich immer ganz schlecht

-
Naja, die Frage ist: was willst du? Eine Gurke, die so weit in Schuss ist, dass sie gerade nicht auseinander fällt und einigermaßen aussieht. Oder eine schicke Vespa in gutem Zustand. Ersteres hast du mit wenig Aufwand, Zweites mit viel Aufwand und einer Menge Geld. Zumindest, wenn du dein Schätzchen nicht gegen ein anderes tauschen willst. Denn solide Substanz ist das nicht.
-
Ignoriere es, wenn du anfängst wird es nicht mehr aufhören.
So wie der Rally es schon gesagt hat, das was man sieht lässt überhaupt nichts gutes erahnen.Lass den Drachen schlafen, solange es eine Fuffie bleibt.
Das stimmt zwar, aber wenn du nicht anfängst, wird es auch nicht mehr weniger

-
Hab vorhin mal bei Rilke angerufen. Die machen es nach exakter Anmischung mit Farbkarte und so weiter für 200,- Euro. Finde ich ganz schön happig. Kennt jemand was günstigeres in Hamburg?
-
Sieht das nur so aus, oder besteht das Trittbrett aus GFK-Matte? Und haben die 50er nicht auch eigentlich Alu-Schienen um die Trittleisten?
Also wenn du es nachhaltig machen willst, schließe ich mich meinem Vorredner an. Ansonsten dremel doch mal mit nem Stahlbürstenaufsatz (vorsichtig und kleinflächig!!) den Rost weg und guck, wie es drunter aussieht. Wenn wir mal davon ausgehen, dass darunter intaktes Blech zum Vorschein kommt und kein Spachtel-GFK-Mix, schleifst du den ganzen Kram mit deinem Dremel so lange an, bis der Rost komplett weg ist (auch die kleinen braunen Punkte, tief im Blech). Dann kannst du ne Ladung Rostumwandler drauf hauen, wobei das eh nicht viel bringt. Dann abkleben, schön mit Rostschutzgrundierung behandeln, dann etwas größer abkleben und Farbe drauf. Schließlich noch größer abkleben, aber das Klebeband nicht mehr andrücken, sondern so anbringen, dass es leicht hochsteht. So bekommst du eine Grenze aber keine harte Kante. Jetzt Klarlack drüber und anschließend die Übergänge mit Politur (wenn es richtig ausgehärtet ist) und ganz viel Handarbeit und Geduld bearbeiten. Wenn du es gut machst und die Farbe stimmt, siehst du es kaum noch. Habe ich bei meinem Auto so gemacht und das hat auch noch gehalten als ich es wieder verkauft habe.
Das setzt natürlich schon eine gewisse Erfahrung im Umgang mit Lack voraus und erfordert Sorgfalt. Sonst hält es nur zwei Wochen.
-
Hi Milka,
genau das hatte ich vor, mit diesem Outdoor-Klebeband. Klingt gut, dass du es schon versucht habt. Bin dann aber davon angekommen, weil Pornstar meinte, die Leisten kriegt man nicht spannungsfrei drauf. Ich wundere mich allerdings über diese Aussage, denn als ich die Leisten gestern das erste Mal in der Hand hatte, kam es mir so vor, als wenn man sie hervorragend und ohne Spannung montieren kann. Es handelt sich schließlich um sehr weiches Alu, das jede Bewegung ohne viel Widerstand mitmacht. Natürlich braucht man ein wenig Geduld und Ruhe, aber dann ist das sicherlich kein Problem.
Haste du dieses grüne Band von Tesa genommen? Wie sieht es denn bei Regen aus? Saugt sich das Band voll? Das könnte noch ein Problem sein...
-
Moin zusammen,
hab mir das mit der Folie noch mal durch den Kopf gehen lassen und würde nun doch eher zum Lackieren tendieren. Gestern Abend habe ich mal die Trittleisten aufgebohrt. Darunter sieht alles noch tippi, toppi aus in Sachen Rost. Aber natürlich möchte ich vorbeugen und da die Leisten mit dem Dreck doch schon ordentlich gescheuert haben, soll eine neue Lackschicht drauf. Nun habe ich leider keinen ganz einfachen Farbton - glaube ich. Rosso Metallic. Ich hatte mir schon mal eine Dose Original-Piaggio-Lack mit Farbnummer besorgt aber leider war der doch ne Ecke zu dunkel und zu bläuchlich. Daher nun die Frage: Meint ihr, ein guter Lacker (z. B. Rilke in Hamburg) kriegt die Farbe so angemischt, dass man keinen Farbwechsel hat? Ich würde die Trittbretter komplett lacken lassen und zwar bis zum Knick am Tunnel. Also würde man einen minimalen Farbwechsel kaum sehen, da hier eh das Licht gebrochen wird.
Gruß,
Jan -
Also wenn du dir sicher bist, dass die Bodenunebenheit verantwortlich ist, und du vor Kurzem nichts am Motor verändert hast, klingt das für mich nach ner mechanischen Beeinträchtigung. Vielleicht hat sich im Vergaser was verklemmt. Schraub das Ding doch einfach mal auf und guck, ob Gasschieber, Choke und Schwimmer richtig funktionieren. Dauert ne viertel Stunde und du kannst sogar den Vergaser an Ort und Stelle lassen.
