Beiträge von Hollaender83

    Kasanova, willst Du, oder soll ich? :-D


    Müsste jetzt den Beitrag rauskramen, aber wir ham da schon das eine oder andere Mal zusammengestellt, was wohl die optimale (kostengünstigste) Variante ist, den Fehler ausfindig zu machen. Dein Problem kann unterschiedliche Ursachen haben, sodass man auf jeden Fall gezielt auf Fehlersuche gehen sollte. Angefangen bei Zündkerze (Kerzenbild, evtl. neue Kerze) über Zündkabel hin zu CDI (Zündspule), Zündgrundplatte (auf der ist das PickUp verbaut und dieses kostet ca. 15 - 20 Euro) mit dem angesprochenen Kabelbröselproblem.


    @kasanova: Weiß nicht, ob es das schon gibt, aber vielleicht wäre ein Thread, speziell zu den Zündungsproblemen der xl2 Automatiken sinnvoll. Darin könnten dann ganz spezifisch solche Tipps und Vorgehensweisen bei der Fehlersuche Platz finden.


    Gruß, Manuel

    Ganz generell mal hier noch der Artikel von wikipedia bzgl. der unterschiedlichen Verbindungstechniken. Für diejenigen, die es genauer interessiert. Es gibt auch, soviel ich weiß, eine Farbe, die man auf den Kegel auftragen kann und wenn man dann das Polrad aufsetzt und wieder abzieht kann man erkennen, an welchen Stellen die Verbindung Kontakt hat und an welchen nicht. Aber ich glaube das wäre dann übertriebene Peinlichkeit. Das mit dem Einschleifen halte ich für eine sehr gute Idee.


    Gruß, Manuel

    Moin moin,


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    Na ja das ist ein Frage des Reichtums oder des Standpunktes

    Genau das meinte ich ja. Wer sich eine alte Vespa zulegt muss sich natürlich im Klaren darüber sein, dass da u.U. erst mal die eine oder andere Investition auf einen zukommt, um das Gefährt wieder fahrbereit (verkehrssicher, optisch ansehnlich, etc.) zu machen. Außerdem muss man natürlich auch immer damit rechnen, dass von Zeit zu Zeit weitere Investitionen fällig werden, da ja auch immer mal wieder was kaputt gehen kann. Gut, für mich ist der Roller in der Stadt momentan noch kompletter Autoersatz und wenn ich einfach mal dran denke, was bei einem einfachen Reifenwechsel, Ölwechsel, Tankfüllung, Inspektion, Bremsenwechsel, etc., um nur mal die einfachsten Fälle aufzuzählen, an Kosten anfallen, sind die Kosten für die Instandsetzung einer alten Vespa fast lächerlich gering. An größere Reparaturen (Steuergerät, Zusatzheizugung, Klimaanlage, etc.) will ich dabei noch gar nicht denken. Aber auch das ist nur ein Standpunkt. Will ja keine Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Zusammengefasst will ich sagen, es muss sich halt jeder selbst darüber im Klaren sein, wieviel er ausgeben möchte und ob er (sei es aus Leidenschaft oder finanziellen Gründen) Reparaturen selbst durchführen möchte. Gerade der Gang in eine Werkstatt kann schnell viel teurer werden, als die Ersatzteile selbst. Wenn man natürlich jemanden im Bekanntenkreis hat, der das Ganze auch gerne mal für n Kasten Bier oder zwei macht, sollte man auf ein solches Angebot auf jedenfalls zurückgreifen 2-)


    Für alles andere stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite :D


    Zitat

    Habe leider keine werkstatt muss es im garten machen;)

    Hab auch keine Werkstatt und hab fast alles auf dem Parkstreifen neben der Straße an unserem Haus gemacht. Ganz am Anfang hatte ich sie im Keller stehen, damit ich in aller Ruhe nach dem Fehler suchen konnte.


    Wir sind auf weitere (Erfolgs-)meldungen gespannt :-)


    Gruß, Manuel

    War es denn ein versicherter Versand? Wenn ja, bis zu welcher Summe?
    Würde beim Reklamieren die Kosten von Lackierer etc. nachweisen, dann solltest Du da zumindest einen Teil wieder bekommen. Falls Du eine Rechtsschutz hast, dort mal unverbindlich nach einem Beratungsgespräch fragen. Evtl. kannst Du diese Infos dann beim nächsten Kontakt mit Hermes "einfließen" lassen.


    Wünsch Dir viel Erfolg.


    Gruß, Manuel

    Oh, ja, das war mir entgangen. Du hast ja gar keine Batterie :-)


    Also das mit den günstigen Teilen sehe ich ähnlich wie kasanova. Du wirst mit Sicherheit immer wieder das Glück haben können, günstige Teile hier im Forum, bei egay, von Bekannten etc. herzubekommen. Vorausgesetzt, Du hast genügend Zeit, um danach zu suchen, bzw. darauf zu warten, dass jemand was entsprechendes anbietet.
    Günstig liegt meist ja auch im Auge des Betrachters :-) Musst Dir halt drüber im Klaren sein, was Du für den Roller ausgeben möchtest, ob sich das für Dich lohnt, etc.


    Ich würde allerdings nicht sagen, dass es nur unnötig Geld kostet, wenn er sich an die Fehlersuche macht. Ich hab auch als absoluter Laie angefangen, meine Vespa wieder in Betrieb zu nehmen. In erster Linie ist es wirklich Hobby, sprich mir macht es Spaß auch den ganzen Sonntag Nachmittag damit zu verbringen, die Kiste wieder flott zu machen. Klar, das mit dem Werkzeug ist so ne Sache. Ich hab glücklicherweise die Möglichkeit mir von Arbeit als mal den Nusskasten oder Abzieher mitzunehmen, wenn ich aufwändigere Reparaturen durchführen muss. Aber wenn das Standardwerkzeug vorhanden ist, sind auch Polradabzieher, Lenkergabelschlüssel, etc. keine Investitionen, die Dich direkt in den Ruin treiben. Aber wie bereits gesagt, da muss man wirklich selbst wissen, ob einem das Hobby wert ist.
    Ich sehe aber, dass Du Interesse an der ganzen Sache hast und vor allem, dass Du Dir hier im Forum Hilfe suchst. Das ist doch schonmal der richtige Weg.


    Ich drück Dir die Daumen, dass Du das hinbekommst. Aber sei so gut und mach einfach mal ein paar Fotos von Deinen aktuellen Schrauberein, damit wir einen besseren Eindruck davon bekommen.


    Gruß, Manuel

    Hmm, also es könnte durchaus eine defekte Zündspule sein, die den Strom nicht mehr genügend in die Höhe transformiert. Da wird wohl nur ein gerichtetes Vorgehen zum Fehler führen.
    An Deiner Stelle würde ich, nachdem Du ja schon Zündkabel, -Stecker und -Kerze kontrolliert hast nun folgendes Vorschlagen:


    1. Neues Zündkabel (erhältlich in Auto- und Motorradwerkstätten in der Nähe)
    2. Polrad abziehen und schauen, wie es darunter aussieht, vor allem den Keil (könnte eigentlich auch ein Kabelbruch in einem der Kabel an der ZGP sein)
    3. Neue CDI bestellen (ca. 30 Euro)
    4. Neues PickUp bestellen (ca. 15 Euro)
    5. evtl. neuen Keil bestellen (wenn der alte kaputt oder fehlt)
    6. CDI und Zündkabel tauschen und schauen ob es funktioniert
    7. Wenn nicht, dann altes PickUp auslöten und neues Einlöten (Achtung! Hitze! ZGP muss dafür NICHT demontiert werden)
    8. Wenn es dann immer noch nicht tut, dann, tja....hmm, weitersuchen 8)


    Auf jeden Fall bei sämtlichen Arbeiten an der Elektrik vorher die Batterie abklemmen (Bei Demontage zuerst Massekabel, dann Pluskabel abnehmen. Bei der Montage zuerst Pluskabel, dann Massekabel anschrauben)


    So, das wärs erst mal wieder.


    Gruß, Manuel

    Hi, auch wenn ich n Automatikroller hab, so sollten Dir folgende Bilder dann doch weiterhelfen:
    Kasanova hat Dir ja schon ein Bild geschickt, wo zu sehen ist, was das Polrad ist. Was darunter sitzt sollte recht ähnlich sein zu dem, was auf meinen Bildern zu sehen ist.
    Da ist zum Einen die Zündgrundplatte mit den Spulen und dem schwarzen PickUp (dieser verabschiedet sich ganz gerne mal) und zum anderen die Welle auf der das Polrad aufgesteckt ist. Darauf befindet sich ein sog. Halbmondkeil der dafür sorgt, dass das Polrad bei laufendem Motor mitdreht. wenn der Keil fehlt oder abgeschert ist, kann das dazu führen, dass dieses sich relativ zur Zündgrundplatte verstellt. Wichtig ist ja die Position des Kolbens in Verbindung mit dem Zündzeitpunkt. Da das Polrad auf der Kurbelwelle sitzt, muss immer zu einem bestimmten Zeitpunkt (kurz vor dem höchsten Punkt der Kolbenbewegung im Zylinder) der Zündfunke kommen, um das komprimierte Luft-Benzin-Gemisch zu zünden. Wenn jezt der Keil fehlt, dann kann es passieren, dass die Magnete im Polrad zum falschen Zeitpunkt am PickUp vorbeikommen und die Zündung z.B. dann erfolgt, wenn eigentlich gar kein zündfähiges Gemisch vorliegt.
    Das blaue Dinges ist die Zündspule (kann u.U. auch schwarz sein). PickUp. Zündspule und Halbmondkeil sind gerne für das Nichtfunktionieren des Motors verantwortlich.
    Um das Polrad herunterzubekommen, braucht es eigentlich einen sog. Polradabzieher. Den bekommst Du entweder bei den großen Shops oder evtl. kannste Dir den im Bekanntenkreis oder so ausleihen. Gibt zwar auch eine "russiche" Methode, das Polrad runterzubekommen, würde ich aber abraten von, da so ein Polrad zwar zum Teil aus Kunststoff, aber nicht gerade billig ist.... :-)


    So, wünsche viel Erfolg beim Fehlersuchen und wenn Du Fortschritte gemacht hast, wieder melden. Gerne auch mit Bilder, denn dann kann man auch von hier aus die eine oder andere Aussage vielleicht schon treffen.


    Gruß, Manuel


    P.S.: Schau mal in meinen thread rein, da sind vielleicht schon einige fragen von dir beantwortet.

    Zitat

    Zündstecker muss ja gehen, wenn schon ein gewischt kriege wie oben geschrieben!!

    Prinzipiell ja, aber es könnte auch sein, dass die CDI (Zündspule) einen weg hat, dann wird nicht mehr genügend Spannung aufgebaut. Auch das PickUp auf der Zündgrundplatte hinter dem Polrad könnte der Grund sein, dass Du keinen ordentlichen Funken mehr zustande bekommst. Beides kostet nicht die Welt. CDI ca. 30 Euro und PickUp ca. 15 bis 20 Euro.
    Evtl. kannst Du Dir ja irgendwo mal eine funktionierende CDI leihen und testen, ob es daran liegt.


    Kannst froh sein, dass Du nur einen recht schwachen Stromschlag abbekommen hast. Wenn die Zündung richtig funktioniert hätte, hätte das mitunter relativ weh tun können :D


    Also immer ein Stück hinter dem Zündstecker greifen und am besten mit Handschuhen an. Dann gibt's da eigentlich keine Probleme. Ich verdrehe den Zündstecker immer ein wenig, sodass er die Zündkerze quasi von alleine an den Rahmen drückt.


    Da der Zündkerzenstecker in das Zündkabel eingeschraubt wird (genau wie die CDI) würde ich an beiden Enden des Kabels mal einen Zentimeter abknippsen und dann wieder alles verschrauben. Hier verstecken sich nämlich auch ganz gerne die Zündschwierigkeiten.


    Gruß, Manuel

    Moin,


    falls Du von blechvespe.de bis heute Abend keine Antworit bekommst, rufst Du am besten mal morgen früh dort an. Herr Lippert ist in der Regel nur Freitags und Samstags im Geschäft und manchmal passierts, dass es etwas länger dauert, bis er auf Mails antwortet :-)


    Elektrik könnte u.a. an kaputten Birnchen oder Kabelbruch liegen. Die Lampe vorne funktioniert nur bei laufendem Motor.


    Gruß, Manuel

    Guten Morgen ihr beiden.


    Die Vario lässt sich eigentlich recht stressfrei auseinandernehmen. Für die Mutter brauchts ihr unter Umständen evtl. n Schlagschrauber, sollte aber eigentlich auch mit ner normalen Ratsche gehn.
    Je nachdem ob der Roller bei der Demontage steht oder liegt solltet ihr aufpassen, dass Euch die Variorollen nicht in den Dreck fallen.
    Die beiden Variohälften (Polrad und verschiebliche Riemenscheibe) könnte ihr mit Bremsenreiniger säubern. Genauso die Metallrollen. Die Plastikkappen würde ich mit Seifenwasser reinigen, da ich nicht weiß wie gut sich die mit dem Bremsenreiniger vertragen.
    Danach nehmt ihr, wie Automatix schon geschrieben hat, ein erbsengroßes Kügelchen Kupferpaste für jede Rolle und "klebt" diese damit in eine der Variohälften, damit Euch die Rollen beim Montieren net durch die Gegen kullern. Fertig.


    Wie sehen denn Eure Fahrversuche aus? Bei mir ist es so, dass wenn die Tröte kalt ist und ich mit Choke starte und losfahre kann es ein paar Meterchen dauern, bis die Leistung ordentlich auf die Straße übertragen wird. Soll heißen, sie dreht zwar hoch, kommt aber noch nicht ordentlich von der Stelle. Nach besagten 20 - 30 Metern und ein wenig Spiel mit dem Gasgriff zieht sie dann aber ordentlich los.


    Generell fährt meine Automatik mit mir alleine (ca. 84 kg) eigentlich recht zügig und zieht aus dem Stand auch ganz passabel an.


    Habt ihr mal Euren Zündfunken kontrolliert? Dazu Zündkabel abziehen, Kerze rausdrehen, Kerze in den Stecker stecken und mit dem Gewindeteil an den Rahmen halten. Am besten mit Handschuhen und nicht zu weit vorne am Stecker. Eher am Kabel. Ich "verklemme" meine Zündkerze ganz gerne, sodass sie von alleine am Rahmen anliegt. Wenn ihr jetzt den E-Starter betätigt, solltet ihr einen kräftigen blauen Funken sehen. Wenn nicht, liegts entweder an Zündkerze, PickUp (Zündzeitpunktgeber) oder Zündspule. Zündkerze kostet ca. 3-5 Euro, PickUp etwa 15 Euro und die Zündspule ungefähr 30 Euro. Sind also alles auch keine mega Investitionen.
    Wenn ihr die Variomatik abgenommen habt, dann kontrolliert bitte auch mal, zwischen Polrad und Kurbelwelle noch der Mitnehmerkeil vorhanden ist und richtig sitzt.


    Frage an Automatix, könnte es evtl. auch an einer verschlissenen Kupplung liegen, wenn der Roller nicht "aus dem Quark kommt"?


    So, dann wünsche ich Euch noch viel Erfolg beim Reparieren 2-)


    Gruß, Manuel


    Edith meint, dass die Anleitung zum Vergasereinstellen in Ordnung ist. Damit hab ich's auch gemacht und mit ganz wenig Aufwand war der Vergaser ruck zuck korrekt eingestellt.

    Tadaaaaaaa......


    So, da ich nirgends original Ersatzteile auftreiben konnte, gibt's nun welche Marke Eigenbau. M8er Gewindestange auf ca 43 mm abgesägt. In die Drehmaschine eingespannt, vorne plangedreht und die ersten 23 mm auf 6 mm im Durchmesser abgedreht. Anschließend auf den ersten 11 mm das Gewinde aufgeschnitten. Am Schluss noch den gesamten Stehbolzen auf die benötigte Länge abdrehen (am M8er Ende) und mit dem M8er Schneideisen noch mal nachgeschnitten, et voila....fertig ist der neue Stehbolzen.


    Ebenfalls hab ich mir heute noch M6er Kupfermuttern besorgt (War mal ein Hinweis von Automatix in einem anderen Thread) sowie Unterlegscheiben und Zahnscheiben. Das Ganze wird dann heute oder morgen (abhängig davon, wann meine Dichtungen eintrudeln) verbaut und dann bin ich mal gespannt, wie sich das Ganze schlägt.
    Bilder siehe unten.


    Gruß, Manuel

    Also, ich hab eben nochmal nachgemessen und die Angaben stimmen soweit. M8er und M6er Gewinde.
    Hab heute nochmal danach gegooglet und leider nichts Passendes gefunden. Die einzigen, die ich gefunden habe waren diese. Die sind aber nur insgesamt 30 mm lang.
    Hat von Euch jemand schon mal diese Bolzen, wie ich sie habe, gesehen oder weiß sogar jemand, wo ich sie herbekomme? Mein Vespahändler hat leider erst am Freitag wieder offen :S


    Bin schon mal gespannt auf Eure Antworten.


    Gruß, Manuel


    P.S.: Prinzipiell kann ich ja auch ne M8er Schraube nehmen, den vorderen Teil runterdrehen und n M6er Gewinde draufschneiden. Würde allerdings Originalersatzteile bevorzugen :-)

    Euch allen erst mal einen schönen Abend,


    ich habe heute ca. 6 Stunden damit verbracht, diese besch***** Stehbolzen am Zylindern, an denen der Krümmer festgeschraubt ist, rauszubekommen.
    Ich habe dabei leider unterschätzt, wie wohl sich Schrauben nach 20 Jahren in ihrem Gewinde fühlen können.....
    Lange Reder, kurzer Sinn: Ich hab es dann dennoch geschafft...auch wenn jetzt die Blasen meiner Handinnenseite ihrerseits schon Blasen haben. Aber das ist des Schraubers Lohn und wenn am Ende ja alles wieder funktioniert, dann will ich mich ja auch gar nicht beschweren.
    Allerdings habe ich nun eine Frage und zwar habe ich mir gestern extra noch bei meinem Vespahändler 2 Stehbolzen für den Auslass gekauft. Das Dumme ist nur, dass die nicht passen und ich hab keine Ahnung, wo ich passende herbekomme. bei SIP etc. hab ich sie zumindest mal nicht gefunden. Unten könnt ihr n Bild davon sehen.
    Der Stehbolzen verfügt über 2 Gewindegrößen M8 und M6 (werde ich morgen nochmal im Geschäft nachmessen). Die Gesamtlänge des Bolzens beträgt 40 mm. Der M8er Teil ist ca. 17 mm lang, der M6er Teil 10 mm.
    Kennt ihr die Dinger und wisst ihr, wo man die noch herbekommt? Werde es morgen auch nochmal bei meinem Vespahändler versuchen, mal sehen ob der es hat. Zur Not, müsste ich mir die Teile in der Firma an der Drehbank selber machen...hab ich aber grad eher weniger Lust drauf :-D


    Also, Euch erst mal noch n schönen Abend und ich bin gespannt auf Antworten.
    Freu mich schon, mit meiner Holden endlich wieder durch die Gegend zu düsen :-)

    Vielleicht ist das Polrad aufm Konus festgerostet. Mach mal n Bild von der Geschichte, dann sieht man vielleicht mehr. Evtl. ist auch der Keil abgeschert und hat alles schön verklemmt.
    Schon Rostlöser einwirken lassen?
    Evtl. einen (Heißluft-)Fön nehmen und das Polrad vorsichtig erhitzen, das schafft vielleicht die notwendigen Hundertstel Spiel auf dem Konus.


    So, mehr fällt grade nicht aus der hohlen Birne :-)


    Gruß, Manuel

    Ok, super.
    Das beruhigt mich ein bisschen :-5
    Dann order ich mal die Teile bei meinem Vespahändler und werd das Ganze nächste Woche in Angriff nehmen.
    Es sollte ja eigentlich nichts passieren können, wenn der Krümmer ohne Dichtung am Motor sitzt, oder? Ist halt nicht hundert prozentig gasdicht, aber vom Geräusch her merkt man fast keinen Unterschied, als wie wenn die Dichtungen verbaut wären.
    Gibt es eigentlich irgendwelche negativen Auswirkungen auf den Motor, da ich ja knappe 40 km mit losem Auspuff gefahren bin?


    Gruß Manuel

    Hi,


    schonmal danke für den Tipp.
    Dass ich den Auspuff nochmal rausbauen muss, dessen bin ich mir bewusst :-D
    Es geht allerdings nicht darum, die Stehbolzen fest zu bekommen, sondern das Gewinde auf dem Stehbolzen, auf welches die Muttern zum Sichern des Krümmers aufgeschraubt werden ist dermaßen ausgelutscht, dass ich selbige nicht mehr wirklich sicher und fest montieren kann. Daher würde ich die Stehbolzen gerne austauschen. Aber wenn die "nur" eingeschraubt sind, müsste das eigentlich machbar sein. Würde dann versuchen, die alten Stehbolzen da irgendwie rauszubekommen, die neuen mit Schraubensicherungslack bestreichen und, wie von Dir beschrieben, mittels zweier gekonterter Muttern reindrehen.
    Ich sehe leider nur das Problem, die alten Stehbolzen da rauszubekommen. Habe die Befürchtung, dass diese ähnlich festgeranz sind, wie die Muttern, die vorher auf den Bolzen drauf waren. Zur Not werde ich die alten Stehbolzen wohl abtrennen und mit nem kleinen Bohrer rausbohren müssen... :S


    Gruß, Manuel


    Edith: Hab grade erst Dein Bild gesehen. Ja, nehme mal an, dass die das sind. Habe auch schonmal bei SIP geschaut, da kosten die Dinger 1,20 oder so. Werde aber versuchen, sie in der Werkstatt meines Vertrauens zu bekommen.

    Guten Morgen allerseits,


    ich hab n kleines Problemchen....
    Bin am Mittwoch Abend mit meinem neu montierten Auspuff nach hause zu meinen Eltern gefahren (ca. 62 km). Nach ca. 20 km wird die Möhre auf einmal übelst laut. Hab angehalten, nachgesehen und festgestellt, dass der Auspuff wohl nicht mehr dicht am Zylinder sitzt. Bin dann trotzdem noch nach hause gefahren und hab nachts bis halb zwei mit meinem Paps zusammen das Ganze wieder versucht zu richten.
    Nach der ersten Begutachtung haben wir festgestellt, dass zwischen Zylinderflansch und Krümmer n Spalt von ca. 3 mm war. Die Dichtung hats wohl während der Fahrt dann rausgeblasen und der Grund für das plötzliche Lösen war, dass die Mutter auf dem Stehbolzen nicht mehr richtig gegriffen hat und somit ein Stück nach hinten gerutscht war.
    Wir haben dann mit zwei Muttern das Ganze wieder montiert bekommen und es hat dann auf dem Heimweg gestern auch gehalten und sie ist auch wieder leise. Jetzt will ich das aber auf Dauer nicht so lassen und daher müssen neue Stehbolzen her. Jetzt weiß ich nicht genau, kann ich die Stehbolzen am Zylinder selber tauschen? Wenn ja, wie sind die da denn eingebracht? Eingeschraubt, eingeklebt oder eingepresst? Würde es ganz gerne selbst versuchen, da es wohl doch etwas Arbeitszeit kosten wird, wenn ich es in der Werkstatt machen lasse.
    Hat da jemand Erfahrung mit?


    Gruß, Manuel