Beiträge von Hollaender83

    Über Berühmtheit und Bekanntheit entscheiden "Klicks" und "Likes" und die Anzahl der "Follower" (Gott wie hasse ich manche Anglizismen...) und Facebook ist das BigBrother für alle.
    Naja, wenn die Kiddies in Schule und Studium nur noch lernen, die richtigen Wörter bei google einzutippen und alles was dabei rauskommt als pure Wahrheit ansehen, dann ists ja auch kein Wunder, dass sie sich später nur noch dieser Quellen bedienen können.
    Aber kleine Anmerkung: Seit wann gibt's denn auf Spiegel ernstgemeinten Journalismus? :-4

    Hi Daniel,


    um den Benzintank abzubauen, musst Du zunächst den Drehknopf vom Benzinhahn abnehmen. Dazu musst Du das "Dichtungsgummi", das hinter dem Hahn sitzt rauspopeln und den Tank oben am Rahmen schonmal losschrauben. Die Steckerverbindung zwischen Füllstandsgeber und Bordelektronik ebenfalls trennen.
    Dann kannst Du entweder mit einem entsprechenden Spezialschlüssel hinter den Drehnknopf "fassen" und den dort vorhandenen Sicherungssplint entfernen, oder Du nimmst ne Spitzzange und etwas Geduld, damit geht's dann auch. Dann kannst Du den Drehknopf abziehen und den Tank ein Stück herausziehen. Du siehst dann den eigentlichen Benzinhahn mit Benzinschlauch. Löse die Schelle und nimm den Tank heraus. Der Benzinhahn kann dann herausgeschraubt und inspiziert werden. Achja...VORHER BENZIN ABLASSEN!!! :D


    Zitat

    Aber wenn Ich den Chok ziehe Startet si nicht Stelle ich es auf die mittlere Einstellung geht sie am. Und wenn ich den dann rein mache rennt sie los. Und wenn ich den ganz raus zihe will sie aus gehen.


    Normalerweise solltest Du im kalten Zustand den Choke komplett ziehen, die Vespa starten, ein paar Meter fahren und den Choke dann wieder reindrücken können.
    Dass sie ausgeht, wenn Du während der Fahrt den Choke ziehst ist "normal"...macht meine auch. Dass sie nur mit halb gezogenem Choke startet, könnte in der Tat etwas mit einem falsch eingestellten Vergaser zu tun haben.


    Bitte mach mal ein paar Bilder von allem, dann können wir evtl. etwas gezielter helfen :thumbsup:


    Gruß, Manuel


    P.S.: Ich hab mal ein paar Bilder vom Tankausbau angehängt. Vielleicht hilfts was.

    Hi Namor,


    tut mir sehr leid für Dich! Aber jetzt nur den Mut nicht verlieren! Du packst das!


    Getriebe aufmachen und neu abdichten ist ja mit überschaubarem Aufwand verbunden. Wird wohl nicht viel helfen, den Schritt zu unternehmen. Dass dazu der Motor raus muss ist natürlich extremst doof!
    Wenn keine der Welle ihren ihr angestammten Platz verlassen hat, dann blockiert irgendetwas die Bewegung. Wenn ich mir das von Dir weiter oben gepostete Bild so anschaue könnte man vielleicht vermuten, dass dieser Arm aufm Kickerritzel was damit zu tun haben könnte.


    Ich habe mal eben bei der Google Bildersuche "pk plurimatic getriebe" eingegeben und bin auf folgende Page gestoßen: Link
    Im Beitrag weiter unten sind zwei Bilder vom geöffneten Getriebe zu erkennen. Dort sieht auf den ersten Blick alles so aus wie bei Dir würde ich sagen.


    Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg bei der Ursachensuche und sieh es mal so: Wenn Du den Fehler findest und beheben kannst, darfste erstens mächtig stolz auf Dich sein und zweitens kannst Du anderen Leuten helfen, wenn sie ein ähnliches Problem haben. In diesem Sinne, RAN AN DEN SPECK jubel

    Hallo Stu1981,


    herzlich willkommen im Forum.


    Es ist relativ schwer, auf Deine Frage eine genaue Antwort zu geben. Prinzipiell kannst Du alles und nichts erwarten. Es hängt immer davon ab, was der andere will und was Du bereit dafür bist, auszugeben.


    Mein Vorschlag: Mach Dich auf die Suche nach Vespae, die Dir gefallen und schau, was die Leute dafür wollen. Vergleiche ein bisschen die Preise / Zustände und versuch zu handeln.
    Tendenziell ist ab Frühling die Nachfrage höher, weil auf einmal alle "Dolce Vita" wollen :-)


    Aber gut, ich will mal trotzdem versuchen, Dir eine halbwegs zufriedenstellende Antwort zu geben.


    Für ein PK Modell mit 50ccm wirste je nach Zustand wohl irgendwas zwischen 500 und 900 Euro auf den Tisch legen. Drüber und drunter natürlich alles möglich :-)
    Ältere Modelle gehen ganz gerne schnell in die Richtung 1.200 bis 2.000 Euro, je nach Zustand und Beliebtheit halt.


    Als Einsteigermodell empfiehlt sich daher eine PK 50 (S, XL 1/2). Wichtig sollte sein: Fahrbereit, ohne Durchrostungen, mit Papieren und Schlüsseln.
    Schau Dir die Vespa vorher an und suche an den typischen Stellen nach Rost. Wenn möglich, mach ne Probefahrt.


    Wenn Du was gefunden hast, mach Bilder, stell sie hier rein und wir werden gerne versuchen, Dich bei Deiner Entscheidung zu unterstützen :-)


    Gruß, Manuel


    Edit: na super, ich war zu langsam mitm Tippen....pkracer war schneller :-)

    Hallo Hendrik,


    Gratulation zur Automatik :thumbsup:


    Also, nicht jedes Baujahr wurde anders gebaut, aber es gibt natürlich modellbehaftet gewisse Unterschiede.
    Um kaputte Züge etwas bequemer auszutauschen kann man die Lenkeroberschale mit wenig Aufwand demontieren. Spiegel Ab, vier Schrauben auf der Unterseite lösen, eine Schraube, die die Tachoumrahmung festhält und drei Schrauben am Schweinwerfer. Dann den Scheinwerfer rausnehmen und mit einer Zange die weiße "Plastikgabel" der Tachowelle zusammendrücken und Stück nach unten ziehen. Dann kannst Du die Oberschale wegklappen.
    So lange Deine Vespa normal fährt, besteht prinzipiell kein Grund, größere Wartungsarbeiten durchzuführen. Auf jeden Fall würde ich aber mal das Alter der Reifen (POM-Nr. auf Reifen) prüfen, um zu sehen, wie lange die Schlappen schon drauf sind. Ein Wechsel des Getriebeöls ist natürlich auch nicht falsch.


    Viel Spaß beim Rumrollern!


    Gruß, Manuel

    So, der Patient wurde erfolgreich reanimiert!!!


    Nachdem ich die Züge eingehängt, Getriebeöl nachgefüllt und Öl in den Öltank sowie Öl-Benzingemisch in den Benzintank gegeben hatte, ist sie direktement angesprungen...
    Ich war ganz erstaunt, da ich ehrlicherweise damit nicht gerechnet hätte :-)


    Auf jeden Fall kann ich sagen, dass die OP erfolgreich abgeschlossen wurde, die Vespa nun wieder angemeldet wird und im Winter dann noch die Schönheits-OPs folgen :-)


    Danke an Euch für Eure Tipps und das Mitlesen!


    Gruß, Manuel

    Soooo, nach etwas längerer Stillstandszeit habe ich es gestern nun endlich geschafft, meine Vespa wieder weitestgehend zusammenzuschrauben. Das Ganze hat bis nachts um halb zwei gedauert... ||


    Gewisse Zerlegungsarbeiten haben sich etwas schwieriger gestaltet, als ursprünglich angenommen. Das Meiste davon waren festgegammelte Teile. Besonders die drei Schrauben am vorderen Schutzblech musste ich am Ende dann abflexen und mit nem geeigneten Dorn austreiben. Keine Ahnung, was der Vorbesizer da gemacht hat. In den Bohrungen steckten M4er Schrauben, die mit irgendwas umschlonzt waren. Nachdem ich aber die Schrauben draussen und alles gereinigt hatte, passten da problemlos M6er Schrauben rein...Naja


    So, gemacht wurde:
    - Motorreinigung (Gehäuse, Anlasser, Anbauteile)
    - Neuer Bremszug hinten
    - Neues Lager und neuer Simmerring für Antriebsache
    - Neue Verkabelung der Zündgrundplatte
    - Neue Kugellager für Lenkkopflager (oben und unten)
    - Neue Bremsbacken vorne
    - Neue Tachoschnecke
    - Neuer Simmerring für Tachoschnecke
    - Neue Tachowelle
    - Neuer Bremszug vorne
    - Generelle Reinigung der Einzelteile, vor allem die Teile, die ständig mit Benzin, Öl und Dreck in Berührung kommen...


    Ich hatte mich ja schon immer gewundert, dass mein Lenkkopf, relativ zum Vorderrad, leicht schräg steht. Bei der Demontage hab ich dann die oberen beiden Kontermuttern aufgemacht und siehe da, mein Lenker ließ sich einfach verstellen. Hab mir nix weiter dabei gedacht. Gestern beim Zusammenbau ist mir dann aufgefallen, dass bei der Scheibe, die direkt unter dem Lenker sitzt, beide Nasen, die ins Lenkrohr eingreifen, komplett abgeschert waren. Logisch, dass sich dann der Lenker verdreht...
    Da ich aber keinen anderen Ring zur Hand hatte, hab einfach an einer Nasenposition weiter reingefeilt und eine "Passfeder" eingesetzt. Tip Top und hält hoffentlich bis zum Winter, dann wird ausgetauscht.


    Jetzt müssen noch die letzten Züge eingehängt, die Batterie angeschlossen und die Trittmatten wieder verbaut werden. Außerdem muss ich den Lenker nochmal aufmachen, da ich beim Aufräumen eine Wellensicherungsscheibe gefunden hab, die ich wohl vergessen habe.....War wohl doch schon etwas zu spät...


    Wenn dann alles beisammen ist, Öl und Gemisch einfüllen und schaun, was die Holde macht. Wenn alles klappt, wird diese Woche noch angemeldet.


    Ich hab von der Demontage und von einigen der Wartungsarbeiten ne ganze Menge Fotos gemacht. Wenn also Bedarf besteht, einfach melden :)


    Gruß, Manuel

    Zündkerzenstecker....so heißt das schwarze Teil, an dem die Zündkerze dranhängt :-)


    Also, hab eben Deinen Thread entdeckt und mich mal durchgearbeitet.
    Da Du PickUp, Zündkerze, Schwimmernadel, etc. schon alles getauscht hast, habe ich nun noch noch folgende Anregungen:
    - Vespa geht beim Fahren aus, weil sie von irgendwoher Masse bekommt (Lenkeinschlag, vibrierendes Kabel, etc.)
    - Vespa geht aus, weil an der Zündanlage irgendwsa nicht in Ordnung ist (Zündkerzenstecker, CDI, Zündkerzenkabel, ZGP)
    - Vespa geht aus, weil beim Fahren irgendwas warm wird, blockiert und somit den Motor abwürgt.


    Folgende Maßnahmen zur Fehlereingrenzung:


    - CDI, Zündkerzenkabel, Zündkerzenstecker ersetzen. Als Du das PickUp ersetzt hast, hast Du da mal nachgesehen, ob die ZGP in etwa auf der korrekten Position sitzt? Kleiner Metallsteg an der Zündgrundplatte und am Motorgehäuse müssen fluchten. Außerdem, GANZ WICHTIGT! Ist der Halbmondkeil zwischen Polrad und KuWe noch da und intakt? Wenn nicht, würde das bedeuten, dass das Polrad nicht richtig auf dem Konus sitzt und sich speziell beim Beschleunigen unter Last der ZZP derart verschiebt, dass das Ding ausgeht


    - Wenn Vespa gestartet und im Leerlauf läuft, einfach mal den Roller hin und her bewegen, Lenker einschlagen, etc.


    - Vespa aufbocken, sodass das Hinterrad frei hängt, Anschmeißen, Gang einlegen und Gas geben. Schauen, ob sie dann auch ausgeht und vielleicht kann man ja danebendstehend irgendwas hören / sehen.


    Das würde ich jetzt einfach mal testen, da dies keinen großen Aufwand mit sich bringt. Wenn dadurch keine weitere Erkenntnisse entstehen, hilft vermutlich nur noch eine genauere Untersuchung des Motors. Sprich, Zylinder runter und alles kontrollieren. Getriebedeckel ab und schaun, was da los ist, etc.


    Viel Erfolg bei der Fehlersuche!


    Gruß, Manuel

    Für die Vario abzunehmen brauchst Du im Idealfall n Schlagschrauber. Es geht aber auch ohne.
    Entweder Du hast ein spezielles Haltewerkzeug für das Polrad oder Du versuchst durch "Zusammenquetschen" des Keilriemens soviel Haltekraft zu erzeugen, dass Du die Mutter vom Polrad mittels Ratsche und entsprechender Nuss aufbekommst. Ne zweite Person ist da u.U. ganz hiflreich :-)
    Um die Mutter überhaupt aufzubekommen, musst die die Lasche vom Sicherungsblech, das sich im Normalfall unter der Mutter befindet zurückbiegen, bzw. flachklopfen. Dabei aber bitte nicht mit brachialer Gewalt rangehn, sonst machste Dir vllt. was kaputt.
    Wenn Du die Mutter abhast, kannst Du die äußere Riemenscheibe mit Hülse abziehen, danach den "Deckel" der Vario (=innere Riemenscheibe).
    Evtl. geht die äußere Riemenscheibe nur schwer bis gar nicht ab, dann ordentlich mit WD 40 einnässen.
    Beim Abnehmen des "Deckels" ne Hand drunter halten, denn die Variorollen purzeln dann vermutlich raus.


    Wenn Du alles abhast, dann alles schön reinigen, Laufbahnen, Variorollen mit Schutzkappen kontrollieren und wenn alles passt, wieder zusammenbauen. Dabei entweder den Roller zur Seite legen, oder die Variorollen mit einem winzigen bisschen Fett in die Laufbahnen "einkleben", damit sie bei der Montage nicht wieder rausfallen.
    Die Teile, auf denen der Riemen später läuft gut mit Bremsenreiniger sauber machen. Sonst rutscht der Riemen u.U. nur durch und Du kriegst ebenfalls kaum Antriebskraft aufs Hinterrad.


    Und nun viel Spaß beim Basteln :-)


    Gruß, Manuel

    Hi Namor,


    hab zwar keinen Kickstarter, versuche aber trotzdem mal mein Glück, Dir zu helfen.
    Scheibe hat sich soweit ja schon geklärt.
    Der Arm wird, so wie es aktuell dargestellt wird, durch diesen Nuppsi am Kickerritzel daran gehindert, in diesen Kranz an der Kupplungswelle einzuspuren.
    Wenn Du nun das Kickerritzel betätigst, wird der Hebel freigegeben und er spurt in diesen Kranz ein und hält ihn fest. Ich nehme mal stark an, das passiert, damit die Kupplung quasi "künstlich" greift und die Bewegung vom Ritzel schlussendlich auf die KuWe übertragen kann.
    Wenn der Kicker wieder in Ruhe Position ist, wird der Hebel wieder aus dem Kranz geschwenkt und dort gehalten.
    Warum nun aber Dein Kicker manchmal klemmt, vermag ich nicht zu sagen.
    Evtl. mal prüfen, dass alles schön leichtgängig ist.


    Gruß, Manuel