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Beiträge von pkracer

    Spontan fällt mir im Motor nur das große Primärrad mit einer Messingbuchse ein, wo die Teile im Öl herkommen könnten.

    Bei dem Motor aus dem Link lässt sich mangels Foto von der Schaltraste leider nicht erkennen, ob er für 1 Zug (XL 2) oder 2 Zug (XL) vorgesehen ist. Allerdings ist keine Bohrung für die Kickstarterwelle im Gehäuse vorhanden, d. h. wenn du nicht sowieso schon eine Elestart PK hast und nicht jedesmal anschieben möchtest, ist der Motor nichts für dich. Der Umbau der Elektrik eines Nicht-Elestartmodells auf Elestart wäre wahrscheinlich unwirtschaftlich. Der fehlende Kickstarter deutet allerdings auf XL 2 hin, weil es meines Wissens in Deutschland keine XL (1) Elestart ohne Kickstarter gab.

    Die blauen Farbspuren sind originale Kontrollmarkierungen aus dem Werk. Die Nachweisbarkeit der Laufleistung bezieht sich wahrscheinlich auf den Tacho des Spenderrollers.

    Verschoben nach Largeframe Allgemeines. :rolleyes:

    Diese Clips bekommst du u. a. hier. Bestellung lohnt allerdings wohl nicht so richtig. Müssten Normteile sein, die man ggf. auch im lokalen Eisenwarenhandel oder Baumarkt bekommt. Aber vielleicht schaust du erstmal, ob das Ding tatsächlich weg ist oder nur abgesprungen. Wo genau das Teil sitzt, müsste allerdings ein Cosa Experte erklären, so genau kenne ich mich mit dieser Meisterleistung italienischer Designkunst nicht aus. :-3

    Bzw. wäre erstmal zu klären, ob du eine Cosa mit einem Schaltdraht oder 2 Schaltzügen hast. Wenn dein Motor untenrum eine Plastikverkleidung hat, müsstest du diese abschrauben, dann siehst du beim Blick auf den Motor links unten ein halbrundes Teil, was mit 2 Muttern am Motorblock angeschraubt ist. Das ist die sog. Schaltraste. Wenn du aus Richtung des Kickstarters draufschaust, müsstest du erkennen, ob dort 1 oder 2 Züge angeschlossen sind.

    Es gibt einerseits den Kupplungszug, der betätigt wird, wenn du den Hebel ziehst. Andererseits gibt es baujahresabhängig entweder zwei Schaltzüge oder einen Schaltdraht, die/der für das Einlegen der Gänge bei Drehung des Schaltgriffs zuständig sind. Dein Problem klingt danach, als wäre an deinem Schaltdraht nur eine Halteklammer abgesprungen, also nicht wirklich dramatisch.

    Es ist normal, dass in den neuen Papieren nur noch eine Reifengröße eingetragen wird. Weitere nur auf besonderen Wunsch, kostet aber unter Umständen extra, wenn dafür ein Beiblatt zur Zulassungsbescheinigung nötig ist. Die alten ungültig gestempelten Papiere mit den [lexicon='Eintragungen',''][/lexicon] bekommt man auf Wunsch auch wieder ausgehändigt (wenn es dafür jetzt nicht schon zu spät ist).

    @ Topiceröffner: Hast du schonmal gestrahlte Blechteile gesehen? Die haben keine silbrig glänzende Oberfläche, sondern sind einfach mattgrau. Wüsste deshalb nicht, was Klarlack da besser könnte als eine mattgraue Grundierung, wenn du diese Optik beibehalten möchtest.

    Klarlack ist im übrigen luftdurchlässig, da die Luft auch Feuchtigkeit enthält, gammelt es auch darunter, wenn das Blech nicht mit einer luftundurchlässigen Schicht (Grundierung oder Lack) geschützt wird. Ed.: Zu langsam.

    Ansonsten gibt es den berühmt-berüchtigten Rostlack, zu so einer Lackierung gibts hier auch schon ein Topic von pola.

    Es sind schon einige seltene Zubehörteile montiert, die aber keinesfalls den Preis von 2.500 Euro rechtfertigen. Originallack scheint es nicht zu sein, denn die Ständerschrauben und der Riegel vom Seitendeckel sehen mitlackiert aus. Außerdem ist es kein deutsches Fahrzeug, da 9" Räder. Das heißt, dass bei verlorenen Papieren ein Gang zum TÜV nötig ist, weil Piaggio Deutschland keine Zweitschriften für ausländische Fahrzeuge ausstellt.

    1.500 - 1.700 fände ich vorbehaltlich keines weiteren Pfuschs bei der "Restauration" angemessen.

    Wie schon erwähnt, mit einem Budget von 2.500 Euro lässt sich wesentlich Besseres finden.

    Endlich einen freundlichen TÜV Prüfer gefunden, der bezüglich einer Einzelabnahme sogar am Telefon zu Auskünften und Nachschauen in seinen Daten bereit war und meinte, dass es kein Problem wäre, "machen wir".

    Ganz im Gegensatz zu seinen Kollegen anderer Prüfstellen, die auf persönliche Nachfrage inkl. Vorlage aller möglichen Bescheinigungen und Freigaben mit der Gegenfrage "Haben Sie dazu ein Gutachten?" und dann "Ohne Gutachten geht nicht, machen wir nicht!" reagierten.

    Das ganze dann auch ohne preistreibende Beteiligung eines Fachbetriebes, der sich seine TÜV-Beziehungen vergolden lässt.

    :love:

    Wenn sich das Budget tatsächlich auf 215,62 Euro beschränkt, wirst du deine Wünsche bzgl. Ausstattung wohl etwas herunterschrauben müssen. Gerade Bitubos würde ich nicht unbedingt gebraucht kaufen, weil die recht schnell undicht werden und das dann meistens der Verkaufsgrund ist. Für weniger Geld gibts als Alternative z. B. die neuen SIP-Federbeine.

    Gabel ist definitiv krumm. Gibt hier aber ein Topic vom User "Brüllmücke" (Nick allerdings irgendwie in komisch kombinierter Groß-/Kleinschreibung), der eine krumme Gabel anscheinend erfolgreich gerichtet hat.

    Bezüglich des Rahmens kann man auf den Bildern nicht viel erkennen. Ist der Rahmentunnel irgendwo sicht- oder fühlbar geknickt oder wellig, z. B. im Bereich unterhalb der Montagepunkte für einen Ersatzradhalter, wo er rostig ist? Wenn das der Fall sein sollte, würde ich den Rahmen nicht mehr für straßentauglich halten. Das Beinschild müsste halt gerichtet werden und im oberen Bereich, wo es sich vom Tunnel löst, wohl auch neu angeschweißt werden.

    Ich würde nicht sprühen, sondern den Lack mit einem feinporigen Schwämmchen auftupfen, dann verläuft auch nichts unter die Schablone oder in der Struktur des Bezuges. Ggf. mehrfach wiederholen, bis die Farbe deckt.

    Der Scooterhelp-Datenbestand endet ca. 1990. Also nicht verwunderlich, dass die FIN eines 1991 produzierten Fahrzeugs nicht zu finden ist.

    Bj. 1991 müsste XL 2 sein, wenn es sich nicht um ein Sparmodell ohne Blinker handelt. Erkennungsmerkmale einer XL 2 siehe Vorredner.

    Das kann man so nicht erkennen. Der Unterschied zwischen 10 und 12 PS Version liegt in den Steuerzeiten bzw. in der Höhe des Auslasses.
    Wird von der Oberkante des Zylinders (Zylinderkopfdichtfläche) bis zur Oberkante des Auslasses gemessen, 10 PS = 41,0 mm, 12 PS = 38,5 mm.

    Dazu wird dir wohl der Verkäufer mehr sagen können.

    Im Zweifel macht der Lackierer die Preise und nicht irgendein Internetforum. Deshalb wäre es zur Preisermittlung am einfachsten, mehrere Betriebe mit dem Lenker im Gepäck aufzusuchen und die Angebote zu vergleichen.

    Dürfte sich voraussichtlich im Bereich bis 100 Euro bewegen, günstiger geht natürlich auch. Mehr kann man wohl nicht dazu sagen.

    Wenn es so war, kommt der Verkäufer wahrscheinlich aus der Nummer wegen Erklärungsirrtum nach § 119 BGB raus, d. h. er muss den Roller nicht für 1 Euro hergeben. Ein solcher Irrtum ist ziemlich offensichtlich, weil der Roller wesentlich mehr als 1 Euro wert ist.

    Ed.: Steht schon wieder drin, diesmal ab 1 Euro.

    Das wage ich zu bezweifeln. Es gab weitaus mehr als nur einen Weißton, die Farbkarten aus dem Link sind aus den 70ern.

    Ich würde je nach Baujahr (müsste man auf dem Herstellerschild am Rahmen noch entziffern können, da eingeschlagen) auf weiß 691 oder 693 tippen.

    Klingt jetzt zwar böse, aber ich glaube, wenn jemand mit 55 Jahren nach 10 Jahren Arbeitslosigkeit ein Praktikum macht, sind die Chancen auf einen neuen Job trotzdem sehr gering. Hilft eigentlich nur der ARGE für die Vermittlungsstatistik, weil er in der Praktikumszeit nicht als arbeitslos gezählt wird.

    Solche Vögel gewöhnen sich mit der Zeit die Geisteshaltung an, dass alle anderen -nur nicht sie selbst- an der Situation schuld sind. Das Amt, das keinen Job mit mindestens 2.500 brutto anbieten kann, weil drunter lohnt sich arbeiten nicht. Die Arbeitgeber, die alle Ausbeuter sind und keine Rücksicht auf die persönlichen Bedürfnisse nehmen. Nur erkennen sie leider nicht, dass Verhalten wie Furzen im Büro und Pöbeleien beim Kunden nicht tragbar ist. Wenns dann nicht mit dem Job klappt, wird die Schuld garantiert nicht bei sich selbst gesucht.

    Aus psychologischer Sicht ist so ein Verhalten schon nachvollziehbar, weil sich wohl keiner ernsthaft mit der Erkenntnis abfinden möchte, dass er ganz alleine schuld an der Situation ist, weil er 10 Jahre lang seinen Arsch nicht hochbekommen hat. Dann wird halt verdrängt und die Schuld bei anderen gesucht. Das ist die typisch deutsche Vollkaskomentalität - irgendwie soll irgendwer gefälligst für mein angenehmes Leben sorgen. Geht ja schon in der Schule los. Wenn ich keinen Schulabschluss schaffe, sind die Lehrer und das Schulsystem dran schuld. Wenn ich dann keinen Ausbildungsplatz bekomme, weil ich keinen geraden deutschen Satz herausbekomme geschweige denn Dreisatz rechnen kann, sind die Arbeitgeber schuld, die sowieso spießige Ansichten haben. Bei Schulden hilft Peter Zwegat, bei Erziehungsproblemen die Super Nanny oder Annegret Noble, wenn die Bude total runtergekommen ist, kommt irgendeine dicke Frau namens Tine oder Vera zum aufräumen und renovieren. Und so weiter, bis ich dann 55 Jahre alt bin. :-3