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Beiträge von pkracer

    Ist schon richtig so. Die 2 aus XL 2 hat nichts mit Elestart zu tun, sondern mit dem Facelift, d. h. die XL 2 hat u. a. einen anderen Lenker, Tacho, Sitzbank, Handschuhfach, Kotflügel und auch einige weitere technische Änderungen gegenüber der XL (1) erfahren.

    Was mich ein wenig wundert ist, dass auf deiner Sitzbank Motovespa statt Piaggio steht, was dafür spricht, dass es sich um ein in Spanien in Lizenz produziertes Modell handelt. Gleichzeitig entspricht aber das Rahmennummerpräfix mit VMX6T auch der italienischen Produktion. Die spanischen Motovespas haben normalerweise völlig andere Rahmennummernpräfixe als die italienischen Piaggio Vespas. In deinem Fall sollte das aber die TÜV-Prüfung vereinfachen, weil der Prüfer dann auf die Unterlagen der deutschen PK 125 XL 2 zurückgreifen kann, die meines Wissens in Deutschland noch bis ca. 1994 angeboten wurde.

    Habe mir gestern einige ehemalige PK 125 XL2 der spanischen Post angesehen, die ein Bekannter jetzt zusammen mit einem größeren Posten an Correos-PXen importiert hat und hier verkauft. Die hatten ebenfalls alle "italienische" Fahrgestellnummern (und wurden vor Verschiffung nach Nigeria gerettet, wo die sowieso schon gebeutelten Geräte wahrscheinlich total an den Grund geritten worden wären).

    Das Bremslicht kann bei Betätigung der Vorderradbremse nicht leuchten, weil kein Geber dafür vorhanden ist. Ist einfach so, da kann auch der TÜV nichts bemängeln, weil Standard. Auch die deutsche PK 125 XL 2, der dein spanisches Modell entspricht, hat keinen Geber fürs Bremslicht bei Betätigen der Vorderradbremse und trotzdem die Homologation geschafft.

    Bremslichtschalter fürs Vorderrad gab es bei seilzugbetätigten Vorderradbremsen nur bei einigen Modellen in ganz wenigen Ländern, ich meine z. B. bei der T5 in dänischer Ausführung. Da ist die Bowdenzughülle zweigeteilt, dazwischen ein Schalter, durch die Kompression der Hülle beim Betätigen der Bremse wird der Kontakt fürs Bremslicht hergestellt.

    Erst mit Einführung der PX mit Scheibenbremse 1998 gab es das Bremslicht auch bei Betätigung der Vorderradbremse serienmäßig in Deutschland und vermutlich auch in Spanien.

    Abgesehen von Führerscheinfragen dürfte in der Tat das größte Problem die Beschaffung einer brauchbaren Primavera sein. Wenn sie sich in einem guten Originalzustand befindet, den man ohne weiteres so lassen könnte, kannst du schon mal mit ca. 2.000 Euro rechnen, eher mehr. Restaurationsobjekte findest du kaum unter 1.000 Euro, je nach Wünschen investierst du da bis zur Fertigstellung auch nochmal ca. 2.000 Euro, vor allem wenn du die Arbeiten von einer Werkstatt machen lässt. Ersatzteilversorgung ist kein Problem.

    Ansonsten sei gesagt, dass die Primavera den gleichen Rahmen wie die V50 Modelle hat, abgesehen von kleinen Unterschieden wie das bei manchen V50 Modellen nicht vorhandene Seitenfach oder eine Plastik- statt Blechkaskade. Wäre also evtl. aus Führerscheingründen eine Alternative.

    125ger Moppeds konnte man früher nur mit dem Führerschein 1 (heute heißt der wohl A) fahren.

    Wenn Du vor dem 01.04.1980 den Führerschein 3 gemacht hast, darfst Du seit einigen Jahren auch
    125ger Reusen bewegen. Durch diese "Opa-Regelung" sind die Versicherungen in diesem Bereich
    in exorbitante Höhen geschnellt.

    Mittlerweile gibt es (wie ich gehört habe!) einen Führerschein A1, der in erster Linie für 16 Jährige Fahranfänger gedacht ist.

    Da eine Primavera über 80 km/h läuft, kannst Du den auch vergessen.

    Also 1 bzw. A machen ....und glücklich sein

    Die Aussage mit exorbitanten Versicherungskosten ist völliger Unsinn. Jemand, der vor dem 01.04.1980 den Autoführerschein gemacht hat, ist naturgemäß über 18. Dementsprechend darf er die 125er in "offener" Ausführung fahren, d. h. max. 125 ccm und max. 11 kw/15 PS Leistung bei damit erzielbarer unlimitierter Höchstgeschwindigkeit. Die Versicherungskosten dafür sind absolut überschaubar und liegen je nach persönlichen Voraussetzungen (SF-Klasse, nur Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko, etc.) ab ca. 50 Euro im Jahr und damit sogar günstiger als viele Angebote für Fuffi-Versicherungskennzeichen. Steuerfrei sind Fahrzeuge bis 125 ccm ebenfalls.

    Teuer sind die 125er nur in der auf 80 km/h gedrosselten Version für 16-18jährige Risikopatienten mit A1 Führerschein.

    Wo ist das Problem, den Tank auszubauen, um sehr viel leichter an den Vergaser dran zu kommen? Sind ziemlich genau 2 Schrauben, der Sitzbankdorn und der Benzinhahnhebel zu großer Aufwand?

    Damit der Chokehebel in gezogener Position bleibt, müsstest du nur die Mutter an dem innen im Rahmen liegenden Teil (wo der Zug eingehängt wird) etwas stärker anziehen. Lässt sich damit ziemlich genau justieren, so dass der Hebel bei Bedarf gezogen bleibt, aber immer noch leicht zurück zu schieben ist.

    Die Kabel gibts nicht einzeln. Wenn die aber an der Stelle schon so porös sind, werden die übrigen Kabel von der Zündgrundplatte nicht anders aussehen. 1985 scheint diesbezüglich ein schlechter Jahrgang gewesen zu sein, habe letztens eine PK Lusso des gleichen Baujahres geschlachtet, bei der die Kabel ebenfalls alle die Isolierung verloren hatten.

    Du müsstest mit einem passenden Abzieher das Polrad abnehmen, darunter findest du die Zündgrundplatte, deren Kabel du neu verlöten müsstest. Oder du besorgst dir eine gebrauchte oder neue Zündgrundplatte mit guten Kabeln als Ersatz. Kostet gebraucht ca. 30-40 Euro, neu ca. 90-100 Euro.

    Die PK 50 S Lusso hat im Vergleich zur PK 50 S einen anders geformten Lenker mit einem Tacho, der die Kontrolleuchten für Blinker und Fernlicht sowie Reservewarnlampe und eine Tankanzeige integriert hat.

    Dementsprechend Tank mit Geber für die Tankanzeige. Außerdem ist der Motor baugleich mit dem der kurz darauf vorgestellten PK 50 XL, d. h. Ansaugstutzen mit 3-Loch-Befestigung und Kurbelwelle mit "dickem" Konus.

    Der Rest ist hier im Forum nachzulesen, die Suchfunktion ist dein Freund.

    So ähnlich wie im Swingerclub - alles kann, nichts muss.

    Es wird dir niemand Auskunft geben können, was dann genau passiert, weil niemand weiß, wie sachkundig der/die Polizist/in ist und ob er/sie am betreffenden Tag schlecht gelaunt ist oder nicht.

    Kommt ja auch ein wenig darauf an, was du für einen Führerschein hast, ob du noch in der Probezeit bist...

    Billiger wirst du die Arbeiten auch nirgendwo erledigt bekommen.

    Würde zu dem Preis aber dennoch einen originalen 125er Motor vorziehen. Unauffällig, leise, sparsam, haltbar.

    Der 102er Polini passt unter die originale kleine Zylinderhaube und hat daher aufgrund der größeren Bohrung (55 mm statt 38,4 mm) eine wesentlich kleinere Oberfläche der Kühlrippen als der originale 50 ccm Zylinder bei gleichzeitig höherem Drehzahlniveau. Könnte im Sommer mit 2 Personen schon mal zu Hitzeproblemen führen.

    Mit dem originalen 125er Motor liegt der Verbrauch bei ca. 2,5 - 3 l auf 100 km, weshalb der Tankinhalt für ca. 200 km reichen sollte. Weniger Verbrauch ist bei einer Vespa kaum möglich. Ansonsten müsstest du dir so ein modernes Ditech-Einspritzer-Kunststoffprodukt kaufen oder Fahrrad fahren.

    85 ccm mit Originalauspuff reichen nicht, um auf 85-90 km/h zu kommen, schon gar nicht zu zweit.

    Am stressfreiesten dürfte der Einbau eines kompletten PK 125 XL 2 Motors sein. Der erfüllt die Anforderungen an Leistung bei originaler Standfestigkeit und geringer Lautstärke. Preislich dürfte das ganze mit ca. 350 Euro auch in etwa auf das gleiche hinauslaufen, wie Tuning des Originalmotors. Problematisch ist nur, dass diese Motoren recht selten sind. Falls die Suche erfolglos bleibt, kannst du auch den 50er Motor entsprechend umbauen, was in Summe der Einzelteile aber sicher teurer wird.

    Wenn du aber schon jemanden hast, der die Umbauten erledigen kann, kann derjenige dich sicher auch beraten.

    Das sind alles altbekannte Maschen. Den Fall von Dickesmensch gibt es nicht nur mit Uhren, sondern auch mit Fahrzeugen. Man bekommt einen Scheck zugesandt, der von der Bank zunächst eingelöst wird, d. h. der Betrag wird dem Empfänger unter Vorbehalt auf seinem Konto gutgeschrieben. Dann schickt der gutgläubige Verkäufer die Ware raus, später stellt die Bank fest, dass der Scheck nicht gedeckt war und bucht das Geld zurück. Dann sind Geld und Ware weg.

    Das gleiche mit der schon beschriebenen Nummer, bei der Fahrzeuge weit unter eigentlichem Marktwert und mit geklauten Bildern bei autoscout oder mobile angeboten werden. Es wird eine deutsche Festnetznummer und evtl. eine Anschrift angegeben, die aber beide nicht existieren. Auf Nachfrage per Mail gibts dann oft eine rührselige Begründung in schlechtem Deutsch dafür, dass das Fahrzeug jetzt im Ausland steht, meist England oder Griechenland. Irgendeine Oma ist schwerkrank, deshalb musste man kurzfristig auswandern. Natürlich sind bei dem Fahrzeug aber deutsche Papiere und ggf. frischer TÜV dabei. Man muss dann nur Geld ins Ausland schicken, meist an einen angeblich vertrauenswürdigen Treuhänder. Weder sieht man das Geld wieder, noch bekommt man ein Fahrzeug.

    Eigentlich kaum zu glauben, dass es immer noch so gutgläubige Trottel gibt, die das Geld ins Ausland schicken und meinen, dafür tatsächlich einen Roller oder sonstiges Fahrzeug zu bekommen.

    Entweder ist das vordere Federbein gekürzt oder -was ich angesichts des Gesamtzustandes für eher wahrscheinlich halte- total durch und deshalb dauerhaft eingefedert. Daher das "Keilformfahrwerk". Die Gabel sieht jedenfalls nicht gekürzt oder krumm aus. Scheint trotzdem eine ziemliche Grotte zu sein, wenn bereits erwähnt wird, dass das Bodenblech schon mal geflickt wurde. Da warten bestimmt noch mehr unschöne Überraschungen. Für mich persönlich ist der maximale Kaufpreis schon überschritten

    Man braucht für 90/90-10 keine neue Felge.

    100/90-10 passt bei Smallframes nicht ohne weitere Anpassungsarbeiten wie Motor versetzen (damit der Reifen mittig läuft) und Materialabnahme an der Traverse. Also größerer Aufwand und muss zur Legalisierung vom TÜV abgesegnet und in den Papieren eingetragen werden.

    Der PX Hauptständer passt grundsätzlich schon noch in Verbindung mit T5 Auspuff. Das Problem ist nur die Lasche am Ständer, an der die Feder eingehängt wird. Da der T5 Auspuff voluminöser als der der PX ist, ist beim T5 Ständer diese Lasche etwas versetzt. Man kann die Lasche aber einfach absägen und ein Loch in den Halter bohren, in dem der Anschlagpuffer des Ständers liegt und die Feder dann dort einhängen.

    Wenn der Zylinder eingetragen ist, brauchst du keine weiteren Unterlagen dafür. Schließlich hat sich ja anlässlich der Eintragung schon ein Ingenieur vom ordnungsgemäßen Zustand überzeugt.

    Der Zylinder stammt von der in anderen Ländern erhältlichen PK 100 und wurde häufig benutzt, um mit der PK 80 in eine wesentlich günstigere Versicherungsklasse zu kommen. Das ist auch heute noch so, Zulassung als Leichtkraftroller bis 125 ccm mit über 80 km/h Höchstgeschwindigkeit und steuerfrei. Bis 80 km/h Höchstgeschwindigkeit ist teuer wegen der Möglichkeit, solche Fahrzeuge ab 16 zu fahren (Hochrisikopatienten).

    Edith meint noch, dass du eine PX 80 haben müsstest, weil es für die PK 80 keinen 139er Zylinder gibt. Ändert aber nichts am Rest des Sachverhalts.

    Edtihs Schwester meint, dass es dem Bild im Verkaufstopic nach doch eine PK 80 ist, was mich dann aber angesichts des Zylinders etwas wundert. Hast du mal die Fahrgestellnummer in den Papieren mit der am Rahmen (unter der Motorklappe, oben an der abgesetzten Kante) und der an der Herstellerplakette (rechts am Rahmentunnel, Nähe Bremspedal) verglichen?