Heißluftfön, dann sollte sich das Zeug lösen und mit einem Plastikrakel abschaben lassen. Dabei aber vorsichtig sein, nicht zu lange punktuell erhitzen, sonst ist der darunter liegende Lack mit runter, sofern überhaupt noch vorhanden.
Beiträge von pkracer
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Motor spalten und die längere 3.72er Primärübersetzung einbauen. Wie du erkannt hast, dreht sie mit der jetzigen zu kurzen Originalübersetzung (4.irgendwas) zu hoch und wird nicht schneller. Denk nicht mal an das Pinascoritzel, was man ohne Motorspalten montieren kann. Ist sein Geld nicht wert und die versprochenen 10 km/h Geschwindigkeitszuwachs sind höchst theoretischer, um nicht zu sagen marketingtechnischer Natur.
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Oder behaupte ich einbfach, dass sie vor Jahrzehnten schonmal in D gefahren ist und verschweige ide ital. Papiere??

Genau so geht es am stressfreiesten. Dazu noch einen um ein paar Jahre zurückdatierten Kaufvertrag mit einem Kollegen vorlegen, wonach der Roller ohne Papiere (da bei diversen Umzügen verloren) gekauft wurde.
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Wenn wir von diesem Haken (je nach Modell auch aus schwarzem Plastik) reden, hat der mit der Sitzbank doch nichts zu tun, weil er knapp unterhalb der Spitze des Rahmens verschraubt ist und deshalb mit der Sitzbank nicht in Kontakt kommt.
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Wenn du aber das Blech meinst (siehe Bild in meinem vorigen Beitrag), dann kann es zwar sein, dass es nicht mehr unter die Ancillotti Bank passt, aber dann könntest du immer noch den Helmriemen um die Rahmenspitze herum schließen, so dass der der Verschluss des Riemens bei geschlossener Sitzbank unter selbiger verborgen ist.
Ansonsten muss eben ein schickes Topcase her, um den Helm darin final zu sichern.

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Bezüglich Rost hilft auf Dauer nur Einschweißen neuer Blechteile. D. h. Trittleisten abnehmen (Nieten abbohren), befallene Stellen einigermaßen großzügig rausflexen und ein neues Blech nicht draufbraten, sondern auf Stoß einschweißen. Macht jeder Karosseriebauer, kostet aber sicher auch entsprechend.
Der an der Karosserie unter der Sitzbank verschraubte Gepäckhaken hat normalerweise kein Schloß, insofern als Aufbewahrungsort für einen Helm bei Verlassen des Fahrzeugs denkbar ungeeignet. Abgesehen davon passt unter jede Sitzbank das normalerweise serienmäßig am Sitzbankscharnier verschraubte Helmhalteblech, was bei geschlossener Sitzbank den Helmriemen fixiert.
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Die Lussobremse sollte gut funktionieren, wenn du die neben dem Hebelarm unten an der Bremsankerplatte (neben dem Federbein) befindliche einzelne Mutter löst, dann den Bremshebel ziehst und bei gezogenem Hebel die Mutter wieder festziehst. Wenn das nichts nützt, sind evtl. die Beläge verglast oder abgenutzt. Dann nochmal melden, es ist mir jetzt bierbedingt zu mühselig, jeden bei den weiteren Maßnahmen zu beachtenden Kleinschritt näher zu beschreiben.
Bzgl. Ölsiff am Krümmer: Ein wenig ist nicht unüblich, evtl. einfach nur mal die SW 13 Mutter der Auspuffschelle nachziehen. Bei zu großem Spiel zwischen Auslassstutzen und Auspuffkrümmer hilft evtl. die gute CDD (ColaDosenDichtung), d. h. ein passendes Stück aus einer Getränkedose schneiden, bei abgezogenem Auspuffkrümmer um den Auslassstutzen legen und Auspuff wieder aufstecken und Schelle festziehen.
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Na, na, macht die Scheppen von Classics mal nicht zu schlecht. Es sind doch Original-Restaurierte! Nur sind es halt keine italienischen Originale!
Ich denke man kann jeden Interessenten nur darüber informieren was Vespa-Classics da verkauft. Und das sind technisch korrekte und optisch ansprechende Asia-Vespas!
Ob man sowas haben will oder nicht sollte jeder in der Lage sein selbst zu entscheiden!Sorry Kollege, aber "original restauriert" setzt in meinen Augen voraus, dass es ein entsprechendes Modell auch ab Werk gegeben hat. Es gab definitiv keine Largeframes mit Lampe unten, auch die anderen Modelle sind alles andere als historisch korrekt und verdienen daher nicht die Bezeichnung restauriert (d. h. wieder hergestellter Originalzustand), sondern höchstens die neudeutsche Bezeichnung "gepimpt". Ob technisch korrekt "restauriert" (bzw. eher zusammenfantasiert) ist die Frage, siehe Beitrag von Diabolo. Immerhin wird ja angeboten, die Simmerringe zu tauschen, wenn auch der u. U. technisch unbegabte Kunde erstmal den Motor ausbauen und dorthin schicken muss. Anschließender Wiedereinbau des Motors in Eigenregie wird damit auch vorausgesetzt. Ob die Fahrzeuge optisch ansprechend sind, liegt ebenfalls stark im Empfinden des Betrachters. Bei mir persönlich lösen solche offensichtlich auf maximalen Gewinn zielende, zusammengestoppelte Bastarde eher Brechreiz aus.
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Der kleine Zahnkranz ist das Kickstarterritzel (das die Bewegung des Kickstarters auf die Nebenwelle und dann über das große Primärritzel auf das kleine Primärritzel an der Kupplung und damit auf die Kurbelwelle und den Kolben überträgt) und gehört auf die Feder. Also nicht falsch zusammengebaut, sondern nur andersrum als auf den Bildern, aber trotzdem richtig, du kannst das Ritzel in der einen oder anderen Motorhälfte montieren, durch das Zusammenfügen der Hälften wächst zusammen, was zusammen gehört. Wenn der Elestart nicht funktioniert hat, hat das nichts mit dem Ritzel sondern entweder mit leerer (oder nicht ausreichend geladener) Batterie oder mit dem Anlassermotor selbst zu tun.
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Das hilft nicht so richtig weiter, weil man das in der 2. Zeile stehende Motornummernpräfix auf dem Foto nicht erkennen kann.
Die IGM Nummer ist nicht die Fahrgestellnummer, die Fahrgestellnummer müsste auch mit V5... beginnen. Ist irgendwie erkennbar, ob die Backe mit dem Motorklappenausschnitt bearbeitet ist bzw. vielleicht nachträglich angeschweißt/ersetzt wurde? Weil so sieht der Ausschnitt schon original aus, aber die Kombination der großen Öffnung und Strebe vor dem Tank gibt Rätsel auf.
Der Stift von der Schaltwippe ist konisch und geht nur in eine Richtung raus. Das ist z. T. eine echte Sch....arbeit, notfalls musst du den eben ausbohren.
Der Kupplungskorb, an dem das große Primärrad vernietet ist, ist auf der anderen Seite des Lagers mit einem Seegerring gesichert. Der muss erst ab, sonst kann das nicht funktionieren. Auch wenn der Ring ab ist, geht der Korb nur in einer bestimmten Position aus dem Motorgehäuse. Einer der Ausschnitte im Korb ist etwas größer als die anderen, dieser muss an die Unterkante der Dichtfläche des Kupplungsdeckels gedreht werden, dann geht der Korb mit etwas Drehgefummel ganz einfach raus. Schlag bloß nicht weiter auf das Teil ein, ein gebrochener Lagersitz ist schwer zu reparieren.
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Irgendwie sieht die Gabel krumm aus.
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Schaltmodelle sind definitiv zu bevorzugen. Die Ersatz- und Tuningteileversorgung ist um Längen besser. Die Automatikmodelle sind im Originalzustand erschreckend lahm, der Vergleich mit Wanderdünen drängt sich auf. Es gibt nur einen einzigen Tuningzylinder dafür, die Ersatzteilversorgung lässt stark zu wünschen übrig.
Preisbereich ist schwer zu sagen, geht ca. von 150 bis 800 Euro, je nach Fahrzeugszustand, Saison, Verkäufer und Plattform des Angebots. Ausnahmen nach oben und unten sind immer möglich. Im Internet generell teurer als über lokale Anzeigenblätter oder aus der Nachbarschaft.
Kauf beim Händler ist meist teurer. Irgendwelche Schlupflöcher zum Ausschluss der Gewährleistung (Verkauf als Bastlerfahrzeug, in Kommission, Ausschluss von Verschleissteilen etc.) finden sich da für den Händler immer, daher lohnt sich der Mehrpreis kaum.
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Wenn du Lust auf den Aufwand und die entsprechenden Fähigkeiten und Möglichkeiten hast, sollte dem nichts im Wege stehen. Du müsstest aufgrund der anderen Anordnung der Stehbolzen beim RD Zylinder das Motorgehäuse an der Dichtfläche abplanen und eine dicke Aluplatte aufschweißen, in die du dann die passenden Stehbolzengewinde bohren sowie die Überströmkanäle fräsen kannst. Des weiteren müsste der originale Einlasskanal am Motorblock geschlossen werden. Da die ganze Schweißerei vermutlich nicht ohne hitzebedingten Verzug abläuft, wirst du alles exakt vermessen und evtl. nacharbeiten müssen. Vor allem bei Lagersitzen kein Spass. Weißt du, ob das Pleuel zum Kolbenbolzendurchmesser der RD passt? Falls nicht, brauchst du als preisgünstigste Lösung ein Adaperlager, falls das nicht geht, musst du ein anderes Pleuel verwenden und dieses einpressen (lassen) und anschließend die Kurbelwelle auf Rundlauf prüfen und ggf. richten (lassen).
Solche Umbauten waren Anfang bis Mitte der 90er ziemlich populär, wirklich durchgesetzt haben sie sich aber nie, weil das erzielte Ergebnis in keinem vernünftigen Verhältnis zum nötigen Aufwand steht. 28 PS am Hinterrad halte ich auch schon für recht optimistisch, vor allem mit 28er Vergaser. Da sollte schon eine V-Force Membran und ein 33er oder 35 Keihin oder Mikuni ran, damit da was geht. Aber wenn du RD fährst, sind dir die bei den Banshee-Quads (mit RD-nahem Motor) verbreiteten Tuningmaßnahmen sicher nicht unbekannt.
30 PS fallen mit deutlich geringerem Aufwand inzwischen auch schon mit dem 166er, mir persönlich bekannt. Ich wüsste, welche Variante ich wählen würde...
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Bei Bedarf hätte ich das Vespa Mi Amore in ungelesenem Zustand abzugeben, da doppelt vorhanden.
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Die Malossi Vergaserkits beinhalten handelsübliche Dell´Orto Vergaser - mit grob auf den Einsatzzweck angepasster Bedüsung und eben für den jeweiligen Roller passenden Ansaugstutzen und Kleinteilen.
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In der Überschrift steht was von Hinterradbremse, jetzt ist es plötzlich doch die vordere?
Nicht böse gemeint, aber vielleicht solltest du doch im Interesse deiner Gesundheit lieber jemanden mit etwas mehr Sachverstand mit der Reparatur beauftragen.
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In der Tat sehr ansehnlicher Originalzustand, ich hoffe, du planst keine Neulackierung.
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Im Allgemeinen beinhaltet der Begriff den Austausch von Verschleißteilen wie Dichtungen, Lagern, Simmerringen, Kickstarteranschlaggummis, Zündkontakten (falls vorhanden), ggf. Kolbenringen etc.. Kompliziert ist das nicht, es gibt dazu alle möglichen Topics im Forum.
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Monkey und Dax können es nicht sein, die haben nicht so dicke Räder und sind wesentlich kleiner.
China-Nachbau scheint aber wahrscheinlich, vielleicht basierend auf Yamaha BW 200 (oder ähnlich) und mit Retro-Chrom-Bling-Bling?
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Der Cosamotor hat ein anderes Gehäuse als der PX Motor und passt deshalb nicht ohne weiteres in einen PX Rahmen. Die Traverse des Cosamotors ist breiter und dicker als die des PX Motors. Außerdem ist die hintere Stoßdämpferaufnahme am Motorblock länger.
Die Cosa hat einen elektrischen Choke und Benzinhahn, daher ist auch der Vergaser und der Vergaserwannendeckel anders. Weiterhin hat die Cosa eine hydraulisch betätigte Hinterradbremse, d. h. kein Anschluß eines Seilzuges wie bei PX möglich. Des weiteren hat die Cosa 200 auch eine kürzere Primärübersetzung (21/68 statt 23/65 wie die PX 200), weil sie standardmäßig vom Abrollumfang her größere 100/90-10er Reifen statt 3.50-10er Reifen wie die PX hat. Ansonsten sind die Motorinnereien austauschbar.
Einbau eines Cosamotors in die PX beinhaltet Anpassung der Motortraverse an den PX Rahmen, Einbau eines Hydraulikgebers mit Seilzugansteuerung als Adapterlösung zwischen dem seilzugbetätigenden PX Bremspedal und der hydraulisch betätigten Bremsanlage am Motor. Außerdem Austausch des Vergaserwannendeckels und des Vergasers gegen einen SI Vergaser für PX Modelle ohne elektrischen Choke und Benzinhahn.
