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Beiträge von pkracer

    Solange das Teil nicht vom Vormieter der Garage (der der nicht mehr gezahlt hat) gestohlen gemeldet wurde, würde ich da kein Problem drin sehen. Hat er vermutlich nicht, da er die Miete schuldig blieb und irgendwann greift dann das sog. Vermieterpfandrecht, d. h. der geprellte Vermieter darf die zurückgelassenen Gegenstände verwerten, um zumindest einen Teil seiner Unkosten wieder hereinzuholen.

    So wird der Fall hier liegen. D. h. für dich zum Piaggiohändler, Formular abholen, damit zum Straßenverkehrsamt oder zur Polizei (ist je nach Landkreis verschieden), dort mit kostenlosem Stempel auf dem Formular bescheinigen lassen, dass das Fahrzeug nicht "Gegenstand einer Sachfahndung" ist. Dann mit dem Formular wieder zum Händler, abgeben, ein paar Wochen später einen bestimmten Betrag zahlen (aktuell schwanken die Erfahrungen zwischen 29 und 60 Euro) und die offizielle Zweitschrift der BE in Empfang nehmen. Damit dann zur Versicherung, Kennzeichen abholen, dranschrauben und fahren.

    Wenn das Fahrzeug trotzdem -unwahrscheinlicherweise- gestohlen gemeldet sein sollte, hast du immer noch den Kaufvertrag. Damit hast du gutgläubig gehandelt. Du kannst zwar an gestohlenen Gegenständen kein Eigentum erwerben und müsstest den Roller wieder herausgeben, aber du hast dann gegen den Verkäufer des Rollers einen zivilrechtlichen Anspruch auf Herausgabe des Kaufpreises. Im Zweifel schaut also der Verkäufer in die Röhre. Wenn das Fahrzeug allerdings tatsächlich schon seit 1981 zurückgelassen wurde, würde ich mir da null Sorgen machen.

    Zitat

    Original von c-braham

    Wieso das denn? Ob ich das Pedal nun rechts oder links einbaue ist der Hebel doch der gleiche, oder? Es soll der Zug von hinten nach vorne bewegt werden (Kupplung ziehen) genau wie bei der Bremse (Bremse treten). Daher einfach ein 2tes Pedal links rein und fertig! Es will sicher keiner andersrum auf der Vespa sitzen nur um mal rückwärts zu fahren. Dann müsste man spiegelverkehrt denken....

    Aber recht hast Du trotzdem...Kein Platz unterm Mittelholm:(

    Eigentlich ist das ganze Vorhaben so sinnlos, dass jeder weitere Beitrag Verschwendung ist, aber nochmal für dich bzgl. Bremspedal:

    Das Pedal hat ja unten unter dem Trittbrett bzw. im Rahmentunnel einen Teil, wo der Zug eingehängt wird und der Bremslichtschalter sitzt. Das Pedal läuft dementsprechend nach hinten rechts weg (schwer zu beschreiben, wenn du es dir ansiehst, wirst du es erkennen). Das heißt, wenn du das Pedal jetzt einfach auf die linke Seite des Trittbretts bauen würdest, würde der Teil, der normalerweise im Tunnel sitzt, nach links verlaufen, d. h. vom Tunnel weg. Verstehst du was ich meine? Und das Pedal einfach umdrehen macht ebenfalls keinen Sinn, weil dann die Zugaufnahme nach vorne zeigen würde, d. h. der Zug einen 180° Bogen Richtung Kupplung machen müsste.

    So, und jetzt reichts mir mit dem Blödsinn.

    Der Bremssattel ist meines Wissens ebenfalls nur mit 2 M8 Schrauben am Sattelhalter befestigt. Einfach Schrauben lösen, und wenn das Rad samt Felge ab ist, kannst du den Sattel nach hinten von der Bremsscheibe abnehmen.

    Den Stern in der Mitte kannst du vermutlich so wie bei Vespas abnehmen, d. h. Plastikkappe in der Mitte runternehmen, Splint aufbiegen und rausziehen (beim Zusammenbau einen neuen nehmen), Sicherungskäfig der Mutter abnehmen, Mutter lösen, Stern sollte sich von der Achse abziehen lassen.

    Wenn du auch den Bremssattelhalter abnehmen möchtest: Zusätzlich zu den oben genannten Arbeiten die 2 M8 Schrauben unten am Federbein lösen. Unter dem Stern ist der Sattelhalter vermutlich noch mit einem Seegerring auf der Achse fixiert, das ganze gut unter weißem Fett versteckt. Den Seegerring ebenfalls mit einer passenden Zange abnehmen, dann müsste auch der Sattelhalter von der Achse abziehbar sein, wenn du noch die Tachowelle davon gelöst hast (m. W. nur die kleine SW 7 Schraube lösen, dann löst sich die Welle bzw. deren Bowdenzug aus der Klemmung).

    Edit: Ein Bekannter von mir hat eine SKR 125 , das Modell ist bis auf den Motor baugleich mit der Quartz. Zufällig haben wir gestern noch über die Demontage der Plastikteile gesprochen, er meinte, die Gabel müsste komplett raus, um die untere Frontverkleidung zu demontieren. Wie schon in meinem ersten Beitrag zum Thema geschrieben, wird es dann aufwendiger. Da solltet ihr vielleicht wirklich ein Reparaturhandbuch zu Rate ziehen (siehe Amazon-Link oben).

    Gehe ich recht in der Annahme, dass sich hinter der Bezeichnung "NSP" ein Piaggio Quartz verbirgt?

    Dabei handelt es sich NICHT um eine Vespa, auch wenn der Roller vom Hersteller Piaggio stammt, quasi genau so wie nicht jeder VW auch gleichzeitig ein Golf ist.

    Deshalb solltet ihr vielleicht besser in einem Automatikrollerforum nachfragen, weil hier eher klassische handgeschaltete Vespas behandelt werden.

    Wollt ihr nur das Vorderrad abbauen, oder die komplette Gabel? Falls nur das Vorderrad: Auf der Felge müsste in Fahrtrichtung links ein aufgeklipster Kunststoffring sitzen, wenn ihr den abnehmt, seht ihr 5 M8 Muttern (Schlüsselweite 13), diese lösen, dann könnt ihr das Rad einfach abnehmen. Falls die ganze Gabel raus soll, ist das aufwendiger. Dann müsste die Lenkerverkleidung ab, der Lenkerkörper aus Metall ebenfalls, dann die Ringmuttern oben am Steuerkopflager lösen usw.. Kenne mich aber nicht besonders aus mit den Automaten, daher wie gesagt besser woanders nachfragen, z. B. hat wohl ein relativ kompetentes Forum, was nach Fahrzeugherstellern untergliedert ist.

    Habe sogar noch das passende Reparaturhandbuch gefunden: Amazon

    Ehrlich gesagt ist diese ganze Düsentunerei und Luftfilterfummelei doch Kinderkacke. Was erhoffst du dir am Ende, statt 57,2 km/h dann 59,4 km/h? Und wenn du Gegenwind hast?

    Bau dir wenigstens einen 75 ccm Zylinder drauf. Illegal bist du doch mit deinen Maßnahmen sowieso schon unterwegs.

    Zitat

    Original von mulzr
    aalso da gibts ja verschiedene dicken, bei den bowdenzügen, soweit ich aber weiß, sin die Züge von Kuzpplung un Hinterradbremse gleich dick. deshalb hätt ich gesagt die bowdenzüge einfach von Lenker auf Pedal umlegen, dann musst halt links mit der hand bremsen. ich denk es müsste funktionieren, du müsstest nur neue Bowdenzüge holen, bezüglich der Längen un dann halt durch den Rahmen ziehen etc, hatte ich mir auch schon mal überlegt...

    -Fußkupplung
    -Gaspedal???? :rolleyes:

    Bezüglich der Dicke der Züge irrst du.

    Zitat

    Original von c-braham
    Sollte nicht so ein prob sein. links loch ins trittbrett, an einen 2ten fussbremshebel die kupplung einhängen und einbauen. dann rechts neben das bremspedal noch ein loch rein, noch ein bremspedal rein, gaszug dran und noch ein dach drauf geschweißt....fertig ist das auto. lenkrad musste aber sicher noch modifizieren bevor du das an die säule kriegst ;)

    Du hast bei deiner Planung leider übersehen, dass das Bremspedal dann spiegelverkehrt sein müsste, sonst bekommst du es wohl kaum auf der linken Seite am Trittbrett unter.

    Abgesehen davon frage ich mich immer noch nach dem Sinn des ganzen. Hauptsache individuell, egal wie bescheuert die Idee auch sein mag?

    Entweder die originale Wanne der Bohrung des 24er Vergasers anpassen, oder die von einer PX 200 Lusso (hat ebenfalls Getrenntschmierung) verwenden.

    Wenn man Wanne und Vergaser in ausgebautem Zustand übereinanderhält, sieht man bei Blick von unten auf die Wanne ganz gut, wo was weggefräst werden muss.

    Willst du auch einen anderen Zylinder (166/177 ccm) einbauen? Ansonsten vergiss es. Mehrleistung hast du nur mit dem größeren Vergaser nicht, eher im Gegenteil. Zusätzlich erhöhten Verbrauch. Piaggio hat nicht ohne Grund einen 20er Vergaser für den Motor vorgesehen.

    Wenn du das Geld verbrennst, hast du das gleiche Ergebnis, nur ohne ölige Finger.

    Polrad drauf, durch das kleine Fenster (was normalerweise mit einem Gummistopfen verschlossen ist) mit einem Schraubenzieher die Eintellschraube der Kontakte in der Position festziehen, wo die Kontakte max. 0,4 mm auseinander sind. Den Abstand misst du mit einer Fühlerlehre, kennst du bestimmt. Sieht aus wie ein Taschenmesser mit vielen verschiedenen Klingen, nur dass es keine Klingen sind, sondern Metallstreifen in unterschiedlicher Stärke, die jeweils draufsteht. Du nimmst eben die, wo 0,4 draufsteht oder alternativ ein Stück Zigarettenpapier zum Selberdrehen, ist zwar die russische Lösung, funktioniert aber auch ganz gut.

    Dann solltest du bei Drehung des Polrades (durch Betätigen des Kickstarters) sowie herausgeschraubter, aber im Kerzenstecker steckender Zündkerze einen Funken erkennen, wenn du die Kerze an Masse (z. B. Motorgehäuse) hältst.

    Simmerringe gibts an der Stelle nicht. Schraub die Zündkerze raus, nimm die Zylinderhaube ab (2 Kreuzschlitzschrauben und 1x SW 13 Schraube), nimm dann den Kopf mal runter (4x SW 13 Muttern), mach alles schön sauber. Den Brennraum kannst mit Lösungsmitteln und einem Holzspatel o. ä. von Verbrennungsrückständen freikratzen. Nimm keinen metallischen Gegenstand dafür, damit machst du nur Kratzer ins Material. Besorg dir dann z. B. im Baumarkt einen Bogen 400er Schleifpapier.

    Dann nimmst du eine plane Oberfläche (z. B. Glasplatte, Spiegel, Cerankochfeld), legst das Schleifpapier darauf und kreist mit dem Zylinderkopf einige Male darüber, dabei das Teil auch mal in der Hand drehen, damit du nicht nur einseitig Druck ausübst. Dann sollte die Dichtfläche wieder schön glatt sein.

    Am besten nimmst du für die Wiederbefestigung neue Muttern, Unterlegscheiben und Federringe. Dann die Muttern gleichmäßig über Kreuz mit je 25 NM anziehen. Jetzt sollte wieder alles dicht sein.

    Die ganze Angelegenheit dauert selbst für ungeübte Leute vielleicht 1/2 Stunde, also keine Panik.

    Meines Wissens gibts die Knöpfe nicht einzeln, sondern nur komplett mit dem daran befestigten Hebel. Ab Werk ist nicht vorgesehen, die beiden Teile auseinanderzunehmen (um z. B. den Tank auszubauen).

    Falls noch nicht geschehen, nimm als Suchbegriff "Benzinhahnhebel".