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Beiträge von Se7entySix

    Hallo miteinander,


    durch einen schönen Zufall bin ich an einen unbenutzten, originalen Auspuff für PK 125 gekommen. Der soll nun rein, die ETS Banane fliegt raus, wir werden einfach keine Freunde.

    Zudem zeichnet sich ab, dass ich wohl auswärts endlich eine Umschulung beginnen kann, und möchte die PK mitnehmen. Dort werde ich nicht schrauben können, also muss eine standfeste, betriebssichere und bastelfreie Lösung her.

    Ich erinnere mich, dass es Probleme mit den Gusskrümmern geben soll - sie neigen wohl zum Brechen. Ich habe hier noch einen SITO aus Blech, der ist allerdings so tolerant gefertigt, dass gerade mal knapp 24 mm Innendurchmesser bleiben.
    Was für einen Krümmer könnt ihr für eine PK 125 XL im originalen Zustand empfehlen?

    Grüße

    In der obersten Schublade ganz rechts, da hab ich sie gleich zur Hand. 8)

    Da ich ein Freund ordentlicher Arbeitsplätze bin, aber mir zu viel Hin-und Hergeräume auf den Wecker geht, halte ich (wie meine Vorredner) die Hebebühne für den perfekten Vespaparkplatz. Zudem passen da häufiger gebrauchte große Werkzeuge (Schlagschrauber, Drehmomentschlüssel,...) hin, für die ich keinen guten Platz gefunden habe.

    Hallo Se7entySix,

    zum Verbrauch kann ich nicht wirklich was sagen, wenn die tankuhr richtung Ende geht fahr ich an die Tanke.

    :-6

    Zumindest bei einem originalen Motor ist der Verbrauch ein Indikator für den Zustand. Für die 150er gibt Piaggio einen Verbrauch von 3,5l / 100km an.
    Natürlich gibt es Abweichungen zu den Angaben im Betriebsheft. Das hängt von der Fahrweise, Reifendruck und Verkehr ab. Aber wenn Du mit ner originalen 150er dauerhaft deutlich über 4 Litern liegst, solltest mal genauer hinschauen.

    Spritmonitor.de ist auch ne gute Infoquelle.

    Hallo miteinander,

    ab und an habe ich an der Vespa oder auch am Auto was zu kleben. Mal ein Scheinwerferglas wieder anbringen , eine Kunststoffverkleidung reparieren, ... solche kleinen Dinge eben. Hierfür bin ich auf der Suche nach einem guten Werkstattuniversalklebstoff.
    Da ich den Kleber nur gelegentlich brauche, wäre eine wiederverschließbare Tube in einer „haushaltsüblichen“ Größe ideal. Diese riesigen Kartuschen finde ich zum Einen ziemlich unhandlich, zum Anderen sind sie dann trotz Verschlusses doch eingetrocknet, wenn ich sie wieder brauche.
    Was nutzt ihr denn da so?

    Beides Presspassung, das wusste ich nicht, ich dachte nur im Gehäuse.
    Keine Sonne und knapp 20 Grad im Schuppen, als ich heute Vormittag die Hälften getrennt habe.

    Aber gut, wenn es kein Grund zur Beunruhigung ist, dann mach ich da mal weiter. Danke für Deine schnelle Antwort. :)

    Auf der Kurbelwelle ist übrigens keinerlei Bezeichnung zu finden. Kann ich draus irgendwelche Schlüsse über Herkunft und mögliche Qualität schließen?

    Hallo zusammen,

    gerade zerlege ich das erste Mal einen Motor. Es handelt sich um einen von einer „Fachwerkstatt“ überholten PK50XL elestart, der nie richtig funktioniert hat. Eine gruselige, abendfüllende Geschichte...

    Beim Spalten blieb das lichtmaschinenseitige Kurbelwellenlager nun fest auf der Kurbelwelle sitzen.
    Das gehört doch in den Lagersitz des Gehäuses eingeschrumpft und nicht auf die Welle aufgeschrumpft?

    Ist hier vielleicht ein falsches Lager verbaut worden?

    Wie prüfe ich, ob der Lagersitz noch in Ordnung ist?
    Das Lager lässt sich nicht einfach von Hand in den Sitz stecken, aber immerhin steckt es so fest auf der Welle, dass ich beim Trennen der Gehäusehälften nicht allzuviel Mühe hatte, es aus dem Lagersitz zu ziehen.

    Wie ist Dein denn dein Eindruck - taugt der LED-Scheinwerfer was?

    Meine PX ist mit Cosa Scheinwerfer und Halogenlampe ausgerüstet. Das funktioniert ne Ecke besser als die alte Biluxfunzel der PK (mittlerweile mit Halogenupgrade) . Aber die wahre Erleuchtung stelle ich mir anders vor.

    BTW habe ich den Klarglasscheinwerfer ausprobiert. Die Ausleuchtung war zwar anders, aber als besser habe ich sie nicht empfunden.

    Da steht bei den Bildern immer „autoscaled“ im Dateinamen und die Bilder sehen aus, als seinen sie beim Zoomen / Vergrößern oder hochladen verunglückt. Vielleicht mal im Original einstellen?


    Was ich aber erkennen kann ist, dass die Lüfterradabdeckung montiert ist. Hast Du denn schon versucht, den Abzieher an das Innengewinde anzusetzen?

    Eventuell ist das Innengewinde unter einer Schmutzschicht verborgen. Mal mit ner Zahnbürste und Sprühöl gründlich reinigen. Ich vermute, eine evtl. noch vorhandene Abdeckung über der Zentralmutter hast entfernt.
    Früher - wir hatten ja nichts :-3- habe ich das Lüfterrad mit einem Zweiarmabzieher abgebaut. Da muss man aber vorsichtig sein, damit es nicht ausbricht oder sich verzieht. Den Abzieher habe ich immer wieder gelöst, um ca. 30 Grad verdreht und wieder angezogen bis das Lüfterrad vom Konus rutschte. Mit Geduld und Vorsicht geht’s auch so.

    1995 lief das so:

    Beim TÜV mit dem Anliegen vorstellig werden, und das Grundsätzliche besprechen.

    Von Vespa / Piaggio Deutschland eine Bescheinigung einholen, dass das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer "V5Xsounso" unter bestimmenden Kriterien, bzw. unter Verwendung bestimmter Teile (Motor, Vergaser, Tacho, Reifen,...) zu einem Kraftrad umgebaut werden kann.

    Der Freigabe entsprechende Teile besorgen, aufbereiten (vieles ist nur noch gebraucht zu bekommen), einbauen.

    Termin beim TÜV mit Abnahme. Bei Erfolg Zulassung der 125er.

    Ob das jetzt, 25 Jahre später, weiterhin so läuft, weiß ich nicht.

    Das wichtigste überhaupt ist erst einmal mit dem TÜV (DEKRA, KÜS, ...) vorher zu sprechen, ob sie es machen wollen, und was sie dafür an Unterlagen brauchen. Einfach mit dem fertigen Konstrukt da aufschlagen und das abgenommen haben wollen, wird wahrscheinlich schief gehen.

    Um die Zündung habe ich mich nach der letzten Probefahrt gekümmert, da ich das Thema Vergaser erst mal abgehakt habe.

    Die ZGP selbst habe ich noch nicht angefasst, aber die Kabel zur CDI noch mal genauer angeschaut. Die sind nicht mehr schön, aber funktional.

    Das Zündkabel war schon interessanter. Am Stecker solide, konnte ich es ohne Widerstand aus der CDI ziehen, nur von der Gummimanschette gehalten. Ich habe es an beiden Enden etwas angeschnitten und wieder eingeschraubt. Jetzt läuft die Vespa wieder richtig solide rund! 30km absolut störungsfrei.

    Der Vergaser hatte ne Reinigung dringend nötig, aber Dein Tip mit der Zündung war top - Danke! top-)

    Der Luftfilter ist der originale, dieser Messingkäfig. Schwarze / dunkle Krümel hatte ich keine im Vergaser, der meiste Schmutz saß vor dem Spritfilter in der kleinen Kammer am Zulauf.

    Bin heute noch mal das Thema Vergaser angegangen, bevor ich nach der Zündung schaue.

    Im Vergaserdichtsatz war ein Gummidichtring für den Spritfilterdeckel, der mir gestern schon etwas groß vorkam. Vermutete aber, dass der sich einpasst. Das hab ich dann nochmal an einem ausgebauten Vergaser überprüft und festgestellt, dem ist nicht so. Testweise habe ich dann den alten Gummiring (der perfekt sitzt) montiert.
    Sonst hab ich keine Auffälligkeiten gefunden und bin heute ausfallfreie 25 km am Stück gefahren. Innerorts und Landstraße. Vollgasstrecken und kleine Sträßchen mit viel Gaswechsel.
    Einmal hat sie etwas gemuckt als ich aus einer 30er Zone direkt auf eine Landstraße gebogen bin und das Gas voll „aufgerissen“ habe und auf einer Vollgasstrecke fühlte es sich zwischendrin an, als trete jemand ganz sachte immer wieder auf die Bremse.

    Ich bin beinahe zufrieden.

    Eine Frage noch: Wie lange hält eigentlich so ein Originalpott?

    Gut, dann werde ich mir die Zündung ansehen. Die Kerze ist neu (200 km), die CDI (Ducati) fast neu. Der Rest war bisher unauffällig, ist aber auch schon etwas älter.

    Zwei Sachen möchte ich noch ergänzen:

    Als ich bei der Überprüfung nach der ersten Panne daheim den Flansch der Benzinleitung am Vergaser löste, kamen da feine Bläschen mit dem austretenden Sprit.

    Bei der zweiten Panne musste ich nach dem Neustarten den Motor mit mehr als Halbgas am Laufen halten, sonst ging er unmittelbar aus, als liefe die Nebendüse nicht mit. Das ging gefühlte drei Minuten so, dann lief er wieder.

    Hi zusammen,

    Meine PX 125 E Lusso (Originalsetup) fing an, bei Vollgas bzw. Vollast gelegentlich zu ruckeln. Habe daher den Vergaser ausgebaut, zerlegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen wieder eingebaut. (War auch einiger, feiner Schmutz drin zu finden.)

    Nach dem Zusammenbau habe ich den Sprithahn geöffnet, die Vespa ein paar Minuten stehen lassen, gestartet, sie sprang sofort an und lief gut.

    Dann Probefahrt. Sie lief weiter gut, beschleunigte sauber. Nach ca. drei KM bog ich im Nachbardorf ab, beim Beschleunigen spuckte sie kurz, ich konnte sie mit Gasspielen abfangen, dann war der Motor aus. Sprithahn immer noch offen. Kurz gewartet, gestartet, sprang an, und habe es noch ca 200 m bis auf einen Parkplatz geschafft, dann war Ende. Kein Anspringen mehr aber auch kein Werkzeug, das hatte ich daheim vergessen. Kein Spritgeruch, keine Pfütze. Mit dem Schweizer Messer hab ich mich zum Spritschlauch am Vergaser durchgearbeitet und festgestellt, dass Sprit kommt.

    Noch ein paar Startversuche, und mit viel Gasgeben kam sie langsam. Bin dann sachte heimgefahren. Dort, mit Werkzeug, habe ich nochmals alles durchgeschaut, keinen Fehler gefunden. Keine Dichtung über, Sprit lief sofort beim Öffnen des Hahns aus dem Schlauch,...

    Die Vespa wieder zusammengebaut, sie sprang sofort an. Wieder Probefahrt, läuft toll, nach ähnlich langer Strecke wieder ziemlich das gleiche: Abbremsen, kurz langsam fahren, Motor setzt aus, nimmt kein Gas an, stotternd ein paar hundert Meter weiterfahren, rechts ran, Motor aus. Starten mit viel Gas, Motor läuft erst schlecht, dann ging’s, und nun konnte ich noch gut 10km problemlos (langsam wie Vollgas) fahren. Alles gut soweit.

    Noch kurz die Eckdaten: 125er PX Lusso Original, der Spritschlauch ist gut, und den hatte ich für die Aktion nicht ausgebaut. Er ist nur so lang wie nötig, sodass man den Tank aus- und einbauen kann. Es liegt nix auf der Tankentlüftung und die ist auch durchlässig. Der Tank ist zu ¾ voll.

    Meine Frage dazu:

    Bisher habe ich schon ein paar mal Vergaser aus- und eingebaut, sowas aber noch nicht erlebt. Danach lief das immer direkt ohne Probleme.

    Hab ich diesmal etwas übersehen? :/