Beiträge von Cowboy71

    Hallo zusammen,


    ich habe immer noch Probleme unsere Vespa zum Laufen zu bekommen.

    Es handelt sich um eine V5A1T Bj. 68.

    Also 6V-anlage mit innenliegender Zündspule.

    Sie springt schlecht an und ist auch nur schwer am Laufen zu halten.

    Unterbrecher, Kondensator u. Zündspule sind neu. Zündkerze ist auch okay.

    Weil ich es mit Ankicken leid bin und ich sie sonst nicht an bekomme, stecke ich eine Bohrmaschine auf die Mutter vom Polrad.

    Wenn ich sie zum Laufen bekomme knattert sie recht unrhythmisch vor sich hin und hat längere Zündaussetzer.

    Ausser den Unterbrecherabstand kann ich so nix einstellen, weil die Blitzlampe nicht richtig angetriggert wird, wenn ständig Aussetzer da sind.

    Die Verbindungen in der Kabelbox hatte ich auch schon getrennt, weil ich den Kill-Schalter aussschließen wollte.

    Der Zündfunke selbst lässt sich gegen Masse mit dem offenen Kabelende bis auf ungefähr 4-5 mm ziehen, danach reißt er ab.

    In das Polrad kann ich einen 22er Ring/-Maulschlüssel reinhängen, ohne daß er runterfällt. Mir dem 23er schaffe ich das nicht. Ganz frisch sieht das Ding aber nicht mehr aus, da auf der Magnetfläche schon eine dicke Riefe gezogen ist.

    Wenn sie läuft gibt es eine ziemliche Funkenentwicklung am Unterbrecher.

    Der neue Kondensator hat 320nF, der alte 220 nF.


    Ich kann und will nicht ausschließen, daß noch andere Dinge im Argen sind, weil ich die Vespa noch nie richtig am Laufen hatte. 2017 habe ich den Motor gespalten und den abgenutzten Drehschieber entfernt. Zusammengebaut habe ich ihn erst jetzt wieder mit Membransteuerung.

    Trotz Allem braucht´s einen vernünftigen Funken, den ich irgendwie nicht zusammenbringe.


    Danke für´s Helfen.

    So long,

    Thomas

    Vielen Dank Euch Allen, für Eure Anteilnahme,


    Ich werde nun doch auf einen Membraneinlassstutzen umbauen. Wie es scheint gibt es nur noch einen Hersteller, der soetwas für den SHB 16.10 macht
    Die Reste vom Drehschieber werde ich so gut es geht egalisieren und dann anfangen den Motor wieder zusammenzusetzen.


    Ist es sinnig die Ansaugöffnung am Motorgehäuse in eine spezielle Richtung zu erweitern?

    Die Sache mit der Membrane stufe ich mal als Plan B ein.
    Ist das dann Plug&Play oder benötige ich dafür auch Spezialisten mit Werkzeugmaschinen?
    Die Einbauanleitung habe ich studiert. Einen Dremel habe ich selber.
    Mein Vergaser ist ein SHB 16.10
    Wird das dann noch passen?


    Was bedeuten die Zahlen mit dem Durchmesserzeichen hinter
    Vespa 50 Ø38,4-Ø42: 16-16 SHB 62-64


    Ich muss noch viel lernen auf dem Gebiet ;-)

    Hmmm, das widerstrebt irgendwie meinem Naturell. Ich bin eher dafür, den originalen Zustand wieder herzustellen.
    Mein Gedanke geht dahin, das fehlende Material wieder aufzutragen und dann den Drehschieber an die KW anzupassen, damit das wieder ordentlich funktioniert. Die Mittel und Wege dahin sind nicht unbedingt das Problem. Eher die Tatsache, daß ich keine passende Vorlage anhand eines Bilds habe.


    Falls es wirklich ein No-Go ist, den Motor so wieder unter die Räder zu bringen, welche Bauteile benötige ich, um auf Membran umzubauen? Der Motor ist ein V5A1T


    VG,
    Thomas

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und auf dem Gebiet der Vespa, aber seit über 30 Jahren leidenschaftlicher Schrauber. Seit etwa einem Monat haben wir eine Vespa 50 L im Haushalt, die ich bisher nicht so recht zum Laufen gebracht habe. Vergaser und Zündung sind okay, deshalb habe ich den Motor komplett zerlegt, um der Sache auf den Grund zu gehen.
    Als Übeltäter kommt für mich der Drehschieber in Frage. Scheinbar hatte der Vorbesitzer da schon einmal Probleme und es wurde versucht das Instandzusetzen. Die Kurbelwelle macht insgesamt einen guten Eindruck. Mein Ziel ist es jetzt, den Drehschieber in Ordnung zu bringen, damit ich ihn als Fehlerquelle ausschliessen kann, bevor ich den Motor wieder zusammenbaue.
    Bilder vom aktuellen Zustand habe ich mal angehängt. Zwischen Kurbelwelle und Drehschieber ist definitv zu viel Luft.


    Ich würde mich über Eure Meinung dazu freuen und könnte auch ein paar Bilder brauchen, wie so ein intakter Drehschieber auszusehen hat.


    Viele Grüße,
    Thomas