SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Menzinger

    Da will jemand bezahlt haben, was er aus Jux und Dollerei selbst über die Jahre reingerichtet hat. Für den Preis bekommst Du zwei.

    Die Vespa braucht einige Kenntnisse oder Du bezahlst jemand viel Geld dafür, dass er seine Kenntnisse für Deine Vespa anwendet. Du lernst es peu à peu anlassbezogen, bringst eine ordentliche Portion Frustrationstoleranz mit und dann wird das in aller Regel.

    Wenn Du Deinem Versicherer mitteilst, dass Du zur Erlangung der ABE zum TÜV fährst, wird er Dir dafür in aller Regel schriftlich Versicherungsschutz gewähren. Auch für die direkte Fahrt zur Zulassungsstelle.

    Sollte es eine HP sein, musst Du darauf achten, dass der Auslasskrümmer der vorgeschriebene dünne ist. Dann läuft sie auch nur 50 bzw. nicht wesentlich schneller. Um da mehr zu erfahren, hebst Du kurz die Zylinderhaube an und postest das Foto. Der Gilardoni ist nicht zu übersehen.

    Davon würde ich bei diesem Lager eher die Finger lassen. Angesichts des Geschriebenen bin ich mir nicht sicher, ob die Fluchtung noch passt und die Stelle wird eher heiß, als andere Lagersitze bzw. Lager.

    Das Risiko, dass die Welle nicht sauber läuft und den DS ruiniert und der Lagerkleber den Temperaturen nicht standhält, wärs mir nicht wert, wenn ich für Spindeln und Buchsen normal maximal 150 zahle.

    Haben sie gut geschrieben, den Antragstext.

    Gibt es hier denn User, die die Erfolgsaussicht grob beurteilen können? Wär ja zu schön...

    Leider mäßige Aussichten. Ich habe natürlich trotzdem unterschrieben.

    Dem ganzen liegt eine europäische Verordnung zugrunde, die von Deutschland in nationales Recht umgesetzt wurde. Datiert aus 2002 oder so. Man müsste es europäisch aufbohren.

    Das entbindet die Bundesregierung aber nicht, anderweitig Erleichterung zu schaffen: sie hätte die Möglichkeit (wie das Italien beispielsweise auch getan hat) im Rahmen des Führerscheinrechts den 125er einfach mit dem PKW-Führerschein auszugeben. Italien ist auch nicht das einzige Land, müsste ich nachlesen.

    Die DRT-Schaltklaue treibt mich in den Wahnsinn. Welle gerade, sauberst ausdistanziert, Zahnräder ohne Abnutzung, trotzdem lässt sich der Leergang nicht sauber einlegen bzw. bleibt nicht sauber drin. Im Grunde bin ich selbst schuld, hatte sie noch rumfliegen und war zu bequem mir eine neue O-Klaue zu holen. Sowas büßt man meistens schnell. Wenn ich mir angucke, dass aktuell über 80 Flocken dafür aufgerufen werden, habe ich Fragezeichen im Gesicht.

    Schön, dass sie endlich läuft top-). Den Rest wirst Du auch noch hinbekommen.

    6-7 Liter sind viel zuviel. Das ist aber eigentlich auch so viel, dass für mich eine Ursache wie zu große Hauptdüse oder Drehschieber ausscheiden. Dein Vergaser steckt zwar zwei drei Größen zuviel noch weg und ölt Dir zum Dank Kerze und Auspuff voll, aber dann wäre es ein halber Liter zuviel und nicht drei bis vier. Dein Drehschieber würde Dir den Vergaserraum vollölen.

    Wie sieht es denn mit Benzinverlust am Tank, Benzinhahn oder Benzinschlauch aus? Spuren auf dem Boden des Vergaserraums und auf dem Auspuff?

    Ich glaube, dass das schwierig zusammenzufassen ist, weil viele Variable mitspielen. Beitragen könnte ich folgende Erfahrungswerte:

    Auf O-Felge habe ich noch keinen Reifen gefunden, der irgendwo anging. Heidenau K58 und 80, Michelin S83, Conti Dingsbums, passt alles. Die Flanke geht knapp an der oberen Nase des Kuludeckels vorbei, die Führung der Züge geht nur an, wenn verbogen.

    Das reicht aber bei weitem nicht, um einen Überblick zu formulieren, weil fünf V50 und vier Reifenhersteller keine valide Basis hergeben. Ich würde aber trotzdem folgendes stark vermuten ohne es beweisen zu können:

    Sobald auf Reprofelgen, einteiligen Schlauchlosfelgen o.ä. gefahren wird, kommt mehr oder weniger Versatz ins Spiel und der 90/90-10 beginnt zuerst an der Flanke wo beschrieben, dann an der breitesten Stelle des Reifens an der Schwinge zu schleifen. Ersteres lässt sich mit etwa 1mm Abtrag an der oberen Nase des Kuludeckels beheben.

    Die Gründe für meine 90/90-10-Spielereien liegen in der besseren Verfügbarkeit in diesem Format bei lokalen Reifenhändlern und den Münchner Straßenbahnschienen, die meinen Arbeitsweg pflastern. Die Eintragung ist gut vorbereitet kein Problem. Herstellertabelle (https://www.conti.nl/wp-content/upl…ooterbanden.pdf) einpacken und eine Viertelstunde später hält man ein Gutachten mit etwa folgendem Text in Händen: A.Gen.VUH 90/90-10 M/C 50J a.Orig.Felge 2.10-10


    Im Netz wird in ähnlichen Threads auch die geänderte Übersetzung thematisiert bzw. dem ganzen eine ähnliche Wirkung wie Umritzelung auf 16Z zugeschrieben. Kann ich so nicht wirklich bestätigen. Das liegt aber auch daran, dass ich weitestgehend original fahre und den Motor ohnehin nicht brüllend bei Tacho 65 irgendwo bergab runterjage, um neue Geschwindigleitsrekorde aufzustellen.