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Beiträge von Scharnhorst

    Gut, das habe ich überlesen, daß du die Dichtungen getauscht hast.

    Nunja, das Thema mit dem Sabbern am Kopf.

    Auf meiner Ape habe mal ohne jegliche Bearbeitung (die bei mir nie zu 100 prozentiger Dichtheit geführt hat) mal spaßeshalber hauchdünn Dirko HT (die schwarze Variante) draufgemacht.

    So, daß gerade die Drehrillen etwas gefüllt sind. Der DR ist absolut trocken und ich würde es wieder tun.

    Vielleicht hat es bei mir geholfen, weil ich eben die Rillen nicht geplant hatte. Allerdings habe ich sauber entfettet vorher.

    Gruß Paddy.

    Bist du sicher,

    daß das Öl unterm Motor von da kommt? Du hattest doch zunächst auf Getriebeöl getipt und das riecht völlig anders als der Sabber, der am Kopf rauskommt.

    Nicht, daß du das jetzt behoben hast und trotzdem noch eine Schwachstelle wie am Kupplungshebel oder so ist.

    Kuck es nochmal genau an. Der Sabber vom Kopf riecht verbrannt und Getriebeöl hat ja seinen eigenen typischen Geruch.

    Gruß Paddy.

    Solltest du!

    Bei jedem geringsten Zweifel, ob es so Original ist, wäre mal mit dem Verkäufer reden, der scheint da durch zu sein.

    Falls du nicht mehr jede Original-Unterlegscheibe hast, die du neu galvanisieren lassen kannst, geht halt die nervige Suche nach NOS-Scheiben für die jeweiligen Gewindegrößen los.

    Ätzend, ich kenne das....Das kann dauern...

    Gruß Paddy.

    Da hat 125vnb6 recht! Ich habe eine kontaktlose Zündung.

    Wenn das relevante angeklemmt ist, würde ich es trotzdem jederzeit genauso machen, wie ich es beschrieben habe.

    Mir war nicht bewußt, daß es im Kern um die notwendigen Anschlüsse vor dem Test geht, sorry.

    Manchmal muß ich einfach besser durchlesen...

    Ich hoffe, es klappt alles,

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ihr immer...Keine Ahnung.

    Es wurden ausschließlich originale Teile wie die moderne elektrische 12V Anlage verwendet.

    Demnach war das damals so und der TÜV hat das bestätigt und dafür runde 12 Riesen ermittelt.

    Auch die vielen Unterlagscheiben, das war damals einfach so. Und alle Scheiben wurden gereinigt, abgezogen und im Anschluß neu galvanisiert.

    Damit alles wieder original ist.

    Eigentlich ein Schnäppchen, aber nur, wenn man sich auskennt!

    Nicht so wie ihr!

    Gruß Paddy.

    Wie groß ist den die Bohrung, in die du reinleuchten kannst?

    Und was für ein Bordnetz hat denn eigentlich die Special? Hat die eine Batterie?

    In ein kleines Loch kann man ja eine LED einbringen, bleibt halt die Frage, womit man die speist. Meine Ape ist Beleuchtungstechnisch auf einem Stand, den wirklich keiner hat, aber die habe ich auf eine Cross-Lima umgebaut und habe jeden Verbraucher, auch das Licht, von der Batterie.

    Das wird definitiv bei der Special nicht der Fall sein.

    Gruß Paddy.

    Mädels,

    ich habe mal das CAD geöffnet und etwas rum gemessen an den Teilen.

    Mein Angst-Aufmaß von 2 mm auf der Aluplatte hätte ich mir sparen können... Die Lagerhülse hat einen Bund von 4 mm. Von der Trenneben des Gehäuses gemessen sollte sie 5 mm tiefer sitzen. Im CAD habe ich vorgesehen, daß der Bund 1 mm über die 12 mm starke Aluplatte übersteht. Wer jetzt rechnet, kommt auf 2 mm, die ich die Aluplatte abnehmen muß. Ich lach mich kaputt...:-).

    Was soll's, besser so als anders rum. Ich habe mal wieder ein paar Innereien reingelegt. So soll das Lager der Eingangswelle hinkommen, wer die Automatik nicht kennt:

    Natürlich liegt es nur auf, die Hülse hat ca. 1 Hundertstel Untermaß zum Aussenring.

    Wenn man mal die Zwischenwelle einlegt, erkennt man, daß der Achsabstand zur Abtriebswelle hinhauen sollte:

    Ich habe dann mal noch den Deckel aufgesteckt. Der Spalt, der Bleibt und im Bild durch das Endmaß abgestützt wird, ist im Wesentlichen die Strecke, um die ich die gegenüberliegende Lagerstelle der Zwischenwelle tiefer setzen muß im Deckel. Abzüglich halt der 2 mm der Aluplatte so grob. Genauer wird es dann mit Lagerdummies.

    Im Deckel gesteckt..

    ...erkennt man dann, daß es kein Problem ist, den Dom zu kürzen um die rund 30 mm.

    Also bis jetzt paßt noch alles. Nächste Woche drehe ich ein paar Lagerdummies, damit ich Zwischenwelle und Eingangsrad montieren kann. Dann werde ich die Aluplatte fertig bearbeiten, damit beide Wellen exakt zum liegen kommen, wie sie sollen.

    Danach kann ich dann den Deckel umarbeiten und den Dom der Zwischenwelle auf das richtige Maß kürzen und wieder einen Lagersitz herstellen.

    Somit komme ich Schritt für Schritt an den Punkt, wo ich Deckel und Gehäuse mit montiertem Getriebe probehalber wieder schließen kann.

    Dann kann auch die exakte neue Position des großen Abtriebsrades auf der Abtriebswelle ermittelt werden und ich kann dementsprechend die Abtriebswelle umarbeiten.

    Wenn dann das ganze Zeug wieder drin ist im Gehäuse, konstruiere ich die noch fehlende innere Welle der Eingangswelle aus, die den Wandler aufnimmt. Dann wäre mal das Gröbste erledigt.

    Das wäre mal der Plan. Ob das alles genau in dieser Reihenfolge kommen wird, werden wir noch sehen.

    Aber im Prinzip ist es jetzt einigermaßen überschaubar vom Restaufwand her. Aus meiner Sicht ist das Schlimmste vorbei, was das Getriebe angeht.

    Und das Schöne ist, ich kann später tatsächlich durch Umstecken zwischen dem 50er und 125er Getriebe frei wählen, je nachdem, was rauskommt. Das wird spannend.

    Mir kommt ganz gelegen, daß die letzte Welle für den Wandler ganz zum Schluß kommt. Deshalb kann ich die Überlegung Freilauf "ja oder nein" ganz nach hinten schieben und erst mal alles andere Im Getriebe fertig machen. Das habe ich ja letzten Samstag noch in Erwägung gezogen.

    Für die Umarbeitung der Antriebswelle muß ich den Mitnehmer in zwei Teile trennen und im Anschluß die Antriebswelle hart überdrehen. Auch das Abtriebsrad muß ausgedreht werden. Ein Teil vom Mitnehmer wird auf die Welle geschweißt werden und der andere Teil hält dann über einen Seegerring das Stirnrad am Mitnehmer. Eigentlich im Weitesten so wie im Original.

    Der Einstich für den Seegerring kommt halt im Bereich der Verzahnung zum Liegen, da wird es rattern und vielleicht wird ein Hartmetallplättchen nicht reichen. Mal sehen.

    Ihr seht, ich bin gedanklich immer ein zwei Schritte weiter. Das hat sich bis jetzt bewährt, weil ich dann schon öfters mal rechtzeitig anders abgebogen bin, als ganz zu Beginn geplant.

    Meine Vorstellungen im letzten November noch hatten ja ganz anders ausgesehen. Da war ich noch auf die Anschlußgeometrie des Langhubzylinders und der Kurbelwelle fixiert und daß ich das Polrad wieder an die gleiche Stelle bekomme wie im Original.

    Über das Getriebe habe ich mir noch wenig Gedanken gemacht, weil ich mir sicher war, daß es irgendwie gehen wird.

    Momentan sehe ich jetzt keine Stolpersteine mehr, nur noch Arbeit und bin deshalb völlig entspannt.

    Kucken wir mal, wie es weiter geht. Dran bleiben, liebe Kolleginnen...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Jau,

    jetzt bin ich fertig. Die Bohrung für die große Lagerhülse könnte zwei drei Hundertstel kleiner sein, aber die Hülsen werden ja ohnehin geklebt.

    Natürlich war nach dem Schweißen die größere Bohrung ein Ei und der Zentrierkern aus Stahl war fest.

    Da ich ihn nicht rauspressen wollte, habe ich ihn halt auch ausgespindelt.

    Das hat dann halt länger gedauert.

    Als der Kern weg war, könnte ich etwas anders spannen und die Aluplatte und die Glocke ausspindeln auf 76 mm, der Durchmesser der Hülse.

    So, jetzt sind die beiden mal drin.

    Die Position ist axial noch etwas zu hoch, weil meine Aluplatte nach CAD 12 mm stark sein sollte, ich sie aber 14 gemacht habe, damit ich noch Spielraum habe axial.

    Wenn das exakte Maß feststeht, spindel ich den Bund der beiden Hülsen auf die entsprechende Tiefe und fertig.

    So, jetzt werde ich mal in den Getriebedeckel messen, damit ich die Gehäusetrennebene ins CAD-Model einpflegen kann. Dann sieht man mal weiter.

    Auf jeden Fall sind die Lagerstellen im Gehäuse wieder weitestgehend hergestellt und ein wichtiges Etappenziel ist erreicht.

    Gruß Paddy.

    Sooo, das Gehäuse kühlt gerade ab.

    Hab mal ein paar Bilder gemacht, damit man sich die Ausrichterei der Aluplatte vorstellen kann.

    Als Erstes natürlich die Eingangswelle aufgefangen und abgenullt:

    Danach den Sitz der Abtriebswelle aufgefangen und mit dessen Koordinaten ins CAD:

    Dann klafft halt Realität und CAD etwas auseinander und man setzt sich mit Gefühl in die Mitte.

    Dann setzt man die Spindel auf die Koordinaten im CAD und richtet die Aluplatte danach aus und zieht die Schraube fest, fertig:

    Jetzt muß das Gehäuse wie gesagt etwas abkühlen und dann geht es auf die Fräsmaschine, um den großen Sitz fertig zu machen.

    Dann gibt es wieder Bilder.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Beim Rumbruzzeln hat der Silentgummi vom Dämpfer gebrannt, scheiße. In meiner Scheune stinkts wie bei Pirelli in der Produktion...:-)

    Anknüpfend an Marios Botschaft und ergänzend zu meinem Beitrag, liegt es natürlich in der Natur der Sache, daß der Aufwand, eine Automatik am Laufen zu halten mit etwas mehr Anstrengungen verbunden ist.

    Sei es auf der monetären Seite, weil einfach die noch auf dem freien Markt erhältlichen Teile allein schon deshalb etwas teurer sind, weil die Stückzahlen nie so hoch waren wie bei den normalen kleinen Rahmen und deshalb die gefertigten Stückzahlen der Ersatzteile dementsprechend niedriger sind.

    Stückzahl senkt den Preis, so einfach ist das.

    Für die typischen OEM-Hersteller oder Nachbauer haben die Automatik-Ersatzteile wenig Reiz oder sie lassen es sich zahlen. Da ist man bei einer Schaltvespa oder einem Scooter im Schlaraffenland unterwegs dagegen allein aufgrund der verkauften Stückzahl an Fahrzeugen.

    Aktuell fertigt zum Beispiel kein Hersteller eben diese von Mario erwähnten Kappen für die Variorollen als Ersatzteil im Spritzgußverfahren wie im Original.

    Alternative: Aus dem Vollen gedreht. Und da sind 1,50 Euro Einkaufspreis bei Losgröße 1000 schon fast obszön günstig als Lohndrehgeschäft.

    Wenn da einer auf die Idee kommt, das mit den Preisen für Variorollen für Scooter zu vergleichen, der muß einfach Abstand zur PK Automatik nehmen. Das eine ist Massenware, das andere ist eben eine PK Automatik. Punkt.

    Und neben der monetären Seite als Anstrengung ist eben das persönliche Engagement, das man mitbringen muß.

    Auch das hat Mario indirekt erwähnt. Man kann auch viel reparieren, sich selber kümmern, auf Suche gehen, aktiv werden, hier fragen, etc.

    Über das alles muß man sich im Klaren sein und es wollen, dann wird man, zumindest aus meiner Sicht, mit einem einzigartigen Fahrzeug belohnt.

    Aber, nun spanne ich den Bogen wieder zu einer meiner Aussagen: Es ist nicht mehr oder weniger Engagement notwendig wie bei jedem anderen etwas seltenerem Fahrzeug.

    Und lustigerweise driften gerade Schritt für Schritt (man staune) die ersten modernen italienischen Scooter in diese Nische ab. Für die ersten Sfera NSL gestaltet sich die Suche nach Teilen auch schon etwas schwieriger und es gibt auch nicht mehr alles neu ohne Weiteres.

    Eigentlich ist eine Schaltsmallframe eher ein ganz unglückes Beispiel. Aufgrund ihrer Stückzahl und ihrer zahlreichen Anhänger existiert einfach ein Riesenmarkt für OEM-Anbieter und Dritte, diesen zu bedienen.

    Die klassische Schaltvespa ist ersatzteilmäßig komplett aus der Reihe bezüglich dieses Überangebots.

    Für ein Fahrzeug mit 30+ an Jahren auf dem Buckel ist die angestrengte Ersatzteilsituation der Automatik bezüglich Preis und Verfügbarkeit eher als normal anzusehen.

    Die überfrachtete Ersatzteilsituation für eine Schaltvespa ordne ich selbst eher als fast schon krank schlaraffig ein.

    Aber das ist halt Angebot und Nachfrage...

    Meine Meinung. Im Kern nix anderes als der Inhalt meiner Autosignatur.

    Und deshalb mein ganz klarer Appell an den Fragesteller, nimm dich deiner Vespa an, steh über manch kursierende, teilweise belächelnde Aussagen bezüglich der PK Automatik und herzlich willkommen im kleinen aber feinen Kreis der Vespa Automatikfahrer!

    Der Fokus verschiebt sich.

    Als Automatikfahrer kriegt man keine Gefühlsausbrüche, wenn gerade "O-Lack" durchs Dorf getrieben wird und jede rostige Delle am Rahmen sorgsam konserviert wird, Chemie aufgefahren wird, um überlackierte Italienimporte von Übertünchungen in ihren vermeintlich dem Alter gerechten Ursprungszustand zurück geführt werden, nur um nachher unter das sorgsam "in Originalzustand" zurückgeführte Kleid einen technischen Umbau zu implementieren, der sowas von neben dem Original ist bis hinzu eingetragenem Maxialtuning mit Langhub und Ringeltröte, die einen Vollcrossfahrer der 80er vor Neid erblassen lassen würde...

    Unter sorgsam geöltem Rost wohlgemerkt...:-)

    Dieser Trend geht auch mal vorbei, keine Angst. So alt ist der auch noch nicht und genausowenig nachhaltig wie Schlaghosen.

    Auf die Idee, den Rahmen einer Automatik in den vermeintlich angemessenen "ich habe gelebt" Zustand zurückzuführen, nur um ihn dann peinlichst zu konservieren (was für eine Ironie.. als wäre eine Smallframe eine Villa in Pompeji...) kommen wir Automatikfahrer nicht, wir haben die Erhaltung der Technik im Fokus.

    Wunderschön und weit weg von dem aktuellen "O-Lack"-Trend finde ich Volkers Automatik der ersten Generation für seine Frau. Liebevoll selber lackiert in dem Ton, der seiner Frau gefällt, schöne Sitzbank drauf und mit Hilfe von Mario die restlichen technischen Details geklärt. Das Ding wird zur Freude seiner Frau noch viele Jahre laufen, obwohl es eine alte, noch etwas ominösere Hydraulikautomatik ist.

    Sie wird einfach laufen und gut dabei aussehen.

    Meine Kiste hat der unheimlich sympathische junge Vorbesitzer einfach mal zerlegt, alle Teile strahlen und schwarz pulverbeschichten lassen und nie wieder zusammengebaut. Das habe dann ich gemacht. Das Ding war mal weiß offenbar. Ich finde das ganz witzig und sie bleibt so und ich halte sie am Laufen. Wobei am Laufen halten bei mir ein Sonderfall ist mit meinem Spezialprojekt, aber das ist etwas anderes...

    Seit 2009 schau ich nach der Technik und optisch gefällt sie mir so. Wenn sie mir mal nicht mehr so gefällt, wird sie umlackiert. Fertig.

    Nach diesem Wort zum Samstag fasse ich nochmal zusammen:

    Fahr die Kiste, schau nach ihr und erhalte sie und nehme in Kauf, daß du auf Ebay und Amazon nicht jedes Teil findest. Aber fahr die Kiste und genieße sie!

    Der Tag wird kommen, wo es mehr Automatik-PKs gibt, die mehr dem Originalzustand entsprechen, als Schaltwespen. Einfach deshalb, weil es für Schaltvespas jeden auch nur erdenklichen Scheiß gibt, um sie umzubauen.

    Im Gegenzug dafür gibt es viele Schaltwespen, deren Rost sorgsam konserviert wurde, deren Historie aber durch den O-Lack-Trend und das "technische Update" eliminiert wurden...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Meine Damen,

    ich habe mittlerweile sooo viele Auflagen, Zentrierbolzen und Scheiben für meine Spannplatten, um das Gehäuse je nach Zustand und Entwicklungsfortschritt aufzunehmen, das ist sooo krank...:-).

    Jetzt mal die neuen Puzzleteile auf die Vorrichtung geschraubt, ausgerichtet und festgezogen:

    Also nochmal zur Erklärung, jetzt kann man es besser verstehen, wenn alles am Start ist in realer Hardware:

    Als erstes werde ich die Mitte des Zentrierstückes in der Mitte der Aluglocke auffangen und Null setzen. Also der Zustand im 2. Bild und das entspricht der Mitte der Eingangswelle, wo auch der Wandler sitzen wird.

    Danach verfahre ich den Frästisch auf den Polyamidbolzen, der satt im Nadellager der Abtriebswelle des Hinterrades sitzt und fange dessen Mitte auf. Dann habe ich die Koordinaten der Hinterradachse von der Mitte der Eingangswelle aus gesehen.

    Dann reiße ich im CAD ein Dreieck auf, ein Punkt 0/0, der nächste in den ermittelten Koordinaten der Hinterachse und die dritte Ecke aus den Daten der Meßmaschine mit den Achsabständen.

    Dann zeigt mir das CAD an, auf welchen Koordinaten der Fräsmaschine der Mittelpunkt der Zwischenwelle ist.

    Die fahre ich dann an mit dem Auffanggerät, ziehe die Achsen fest und drehe die Aluplatte mit der Bohrung für die Lagerhülse direkt unter das positionierte Auffanggerät. Dann wird die Aluplatte sauber auf ein paar Hundertstel ausgerichtet.

    Danach ziehe ich die M10 Schraube fest und ich kann die Aluplatte festschweißen.

    So einfach wird das, hehe...:-). Dann wäre die Lagerstelle an der richtigen Position wieder hergestellt.

    Davon mache ich dann morgen Bilder.

    Freu mich schon, hoffe ihr auch...:-)

    Gruß Paddy.

    Sooo,

    die Platte habe ich fertig:


    Die Lagerhülse für die Zwischenwelle paßt schon rein, die Lagerhülse für die Eingangswelle logischerweise noch nicht:

    Dort hat die Aluplatte exakt den gleichen Durchmesser wie die Aluglocke. Dazu gibt es jetzt eine Kern aus Stahl, der beide miteinander fluchtend verbindet. Heute abend mach ich mal Bilder, wie das dann auf der Vorrichtung aussieht.

    Wenn die Platte dann genau ausgerichtet ist, kann ich sie mit der Glocke verschweißen und im Anschluß den Durchmesser für die große Lagerhülse ausspindeln.

    Wenn das alles klappt, sind alle drei Lagerstellen in dieser Gehäusehälfte fertig, hehe...

    Was ich aber davor noch machen werde, ist etwas untenrum schweißen. Wenn die Aluplatte mal drin ist, komm ich da nicht mehr ran.

    Ich denke, das wird interessant morgen...Das wäre mal wieder ein signifikanter Fortschritt.

    Bis später,

    Gruß Paddy.

    Nur für mich, es wurde tatsächlich am Gaser oder am Rest des Ansaugtrakts nicht in jüngster Zeit etwas verändert und die Kombination lief auch mal ohne dieses Phänomen?

    Nichts geändert in letzter Zeit, was in irgendeiner Form Einfluß auf die Gemischbildung haben könnte?

    Auch so kleine Details wie ein anderer Flachschieber mit anderem Cutout oder so?

    Das wäre ja schonmal seltsam und würde tatsächlich eher auf eine andere Ursache hindeuten.

    Gruß Paddy.

    Kollegen,

    es könnte hinhauen zum Wochenende. Die Löcher sind drin im richtigen Abstand und eine Seite ist mal gerundet.

    Morgen die zweite Seite, dann brauche ich noch ein kleines Zentrierstück für die Aufnahme vorne im KW-Bereich, dann kann es losgehen:

    Morgen spanne ich aus und schau mal, ob ich die andere Seite, die ja zur Gehäusewand zeigen wird, überhaupt gerundet wird oder ob ich die einfach ausklinke und an die Wand brate. Das wäre auch eine Option und würde zusätzlich aussteifen.

    Mal sehen, aber der Zeitplan haut noch hin bis zum Wochenende, hehe...

    Gruß Paddy.

    So Mädels,

    Getriebedeckel ist vermessen, die Achsabstände stehen fest.

    Somit konnte ich das CAD-Modell anpassen. Anbei mal zwei Bilder:

    Keine Ahnung, ob da jetzt jeder das alles erkennt, wovon ich die ganze Zeit schwafel...:-)

    Im Prinzip ist alles soweit mal drin. Es fehlen noch die Nadelhülsen an der richtigen Stelle und eine Ebene für die Gehäusetrennung. Von der muß ich ja die zu bearbeitenden Tiefen messen.

    Was auch noch fehlt, aber das hebe ich mir auf, bis sich die Räder wieder drehen, ist die Eingangswelle.

    Die nimmt ja außen den Wandler auf und ist verdrehbar im Eingangszahnrad gelagert.

    Das tüftel ich dann zusammen mit der Kupplungsglockenbefestigung aus.

    Aktuell ist noch eine Kollision zwischen dem Mitnehmer des Abtriebsrades und dem Abtriebskugellager.

    Das liegt daran, daß ich den Mitnehmer teilen muß. Der Teil mit den Klauen bleibt auf dieser Seite, der andere Teil kommt auf die andere Seite und hält dann mit einem Seegerring das große Abtriebsrad in Position. So der Plan.

    Wenn das Zeug dann mal fertig in Hardware auf Bildern zu sehen ist, wird es klarer.

    Vertraut mir einfach mal bis hierher...:-)

    Was noch fertig ist:

    Die beiden Lagerhülsen für das große Eingangsrad und für die Zwischenwelle. Und die Aluplatte ist mal zurechtgehobelt.

    Sie ist jetzt 85 breit und noch 14 dick. Geplant sind 12 mm, aber das werde ich im verschweißten Zustand anpassen.

    Einen Dorn, um die Rundung auf der Seite zu fräsen, auf der die große Lagerhülse sitzt, habe ich auch fertig. Den habe ich aus einem alten Dorn umgearbeitet, mit dem ich den Kurbelgehäusedeckel mal etwas ausgespindelt habe, daher ging das schnell.

    Ebenfalls fertig ist eine Hülse, die genau in die Aluglocke paßt mit 45,2. Auf dieses Maß wird dann auch die Aluplatte ausgespindelt und mit der Hülse fluchten dann beide Bohrungen und ich kann sie festspannen.

    Also im Wesentlichen die Aluplatte soweit finalisieren, dann kann ich am Samstag ausrichten und festschweißen.

    Bin zufrieden soweit. Es wird immer finaler langsam, das motiviert! Wenn die Aluplatte mal drin ist, sieht das alles ganz anders aus.

    Schon lustig, so ein Getriebe komplett auf den Kopf zu stellen, mir gefällt's...:-)

    Gruß Paddy.

    Vergessen, Photos zu machen vom CAD...

    Aber dafür ist der Rohling für die Aluplatte fertig und mal auf 14 mm Dicke gefräst und die Lagerhülse für das große 68 mm Lager der Eingangswelle.

    Morgen muß ich nochmal nach meinen Achsabständen nachfragen, die habe ich noch nicht. Meßmaschine wurde gewartet...

    Ich hoffe mal, daß ich die Aluplatte für die Lagerung noch fertig kriege bis zum Wochendende. Ich will endlich den Rest vom Argon verblasen, damit ich eine neue Flasche holen kann...:-). Dicht ist das Gehäuse ja noch immer nicht.

    Einen gebrauchten Kernbohrer Durchmesser um die 40 mm konnte ich ergattern. Damit kann ich die Vorrichtungsplatte zügig ausräumen und er liegt bereit. Scheiße, das wird so Kackfließspäne geben bei mir im Stall, das wird eklig werden...Die nimmt der Sauger nicht...

    Jetzt schau mer mal, was diese Woche abends noch so geht, Arbeit fürs Wochenende ist gesichert. Mal egal, was. Erich würde sagen: "Vorwärst immer, rückwärts nimmer", harhar...:-)

    Gruß Paddy.

    Das freut mich, daß du zufrieden bist und ich wünsche dir viel Erfolg und Freude beim Herrichten.

    Natürlich spreche ich denke ich für alle hier, wenn du ein paar Bilder machst und etwas hier berichtest, wie es weiter geht. Wir sind gespannt und geben natürlich auch Tips, wenn mal ein Frage offen ist.

    Bei der Schaltkiste vielleicht eher die Profis hier und weniger ich...:-)

    Viele Schraubergrüße,

    Paddy.