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Beiträge von Scharnhorst

    Also wie war das noch zu Anfang?

    Ich berichte euch über Erfolge und Mißerfolge...? :)

    Irgendwo zwischen Ausmessen und CAD habe ich verdreht, welche Planfläche ich wo anschlage...

    Wenn ich jetzt meinen Topf auf den selber gemachten Abstandshalter setze, landet die Stirnseite 7 mm höher als die für das Anschrauben vorgesehen Planfläche an der Hülse...

    Ich will den Topf ja von innen verschrauben.

    Das heißt also, ich muß morgen nochmal schauen, wo genau das Aufmaß überall noch ist und die Hülse um 7 mm zurückpressen, bevor ich das festschweiße.

    Bin mal gespannt, ob ich den Denkfehler finde, ist ja schon eine Weile her, als ich das im CAD modelliert habe.

    Im Prinzip ist das nicht schlimm, ich habe ausreichend Überdeckungslänge zwischen Hülse und Konus.

    ärgerlich ist allenfalls, daß ich das Abziehergewinde so natürlich länger hätte lassen können.

    Aber die Gewindelänge wird schon reichen.

    Verstanden habe ich es noch nicht, wie und wo mir dieser Lapsus passiert ist....:-)

    Schlimm ist es auch deshalb nicht, weil ich an keiner Stelle axial etwas verschenkt habe am Adapter oder der Hülse. Das gibt ja die Mindestgewindelänge für die Schrauben vor.

    Also gut, pressen wir das morgen mal zurück und lassen dann schweißen.

    Was den Rest meiner axialen Berechnungen angeht, wo ich mit der Vario lande, dürfte kein Fehler unterlaufen sein, weil ich das von der Polradposition aus gerechnet habe.

    Irrtümer passieren, gut, daß ich nochmal kontrolliert habe vor dem Schweißen... :D :D :D

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,

    endlich geht was voran! Heute habe ich gegen Später etwas zeit gefunden und konnten den Konus aus dem HP4 Polrad auf dem Dorn mit dem Außenkonus, der an die KW angelehnt ist, überdrehen:

    Die Hülse mit dem 28x1 Gewinde war inzwischen auch von der anderen Seite fertig mit ihrem 26er Durchmesser, den ich für die Verbindung festgelegt hatte.

    Ich habe den ehemaligen HP4-Konus auf ca. 1-2 Hundertstel größer abgedreht:

    Dann habe ich die Hülse an ihrem der ZGP zugewandten Seite auf dem Teilapparat mit drei Bohrungen versehen und auf den Konus auf Maß gepreßt:

    Durch die 3 Bohrungen können die zwei Teile nun verschweißt werden.

    An den relevanten Durchmessern und Planflächen der Hülse habe ich etwas Aufmaß gelassen, damit ich das dann nach dem Schweißen fertig überdrehen kann.

    Dann müssen noch die 6 Gewinde für den Varioadapter und die 12 für den Polradtopf gebohrt werden, dann wäre das mal fertig.

    Jetzt werde ich nachher mal die KW verbauen und kontrollieren, ob die Position soweit stimmt, bevor das morgen verschweißt wird.

    Langsam nimmt meine Konstruktion Formen an, hehe...

    Bin schon sowas von gespannt....:-)

    Da sich ab nun alle Rund- und Planlauftoleranzen aufsummieren, werde ich alle anstehenden Arbeiten nur noch im Verbund auf dem Dorn mit dem Außenkonus machen und die Schraubpositionen mit Körnermarkierungen festlegen. So erhoffe ich mir das genauest mögliche Endergebnis bezüglich Rundlauf der Vario zur KW.

    Mal sehen, ob es klappt.

    Morgen Spätnachmittag sollte ich dann hoffentlich noch etwas Zeit finden, die 6 + 12 Gewinde zu setzen, damit ich am Wochenende die Polradposition anzeichnen kann.

    Eventuell drehe ich noch eine Aufnahme für den Polradtopf, dann kann ich die 12 Bohrungen am Samstag zuhause auf dem Teilapparat in den Polradtopf setzen, wenn die tangentiale Position feststeht.

    Das wäre top.

    Gruß Paddy.

    Ich habe das Video nicht angeschaut und ich kenne die Berechnung der Fachwerkstatt nicht, aber ich habe glaube ich hinreichend die Varianzen erklärt, wegen der eine Punktlandung bei meinen aufgeführten Abweichungen eigentlich nicht möglich ist.

    Dann müßte die Formel einen Haufen Fluidmechanik mit berücksichtigen und dann ist das keine "Formel" mehr.

    Wird etwas vereinfacht, kommen die Varianzen wieder stärker zum Tragen und es geht wieder in Richtung der von mir hier gezeigten Durchmesserverhältnisrechnung für das stöchiometrische Verhältnis.

    So, und nun?

    Wenn jemand eine Formel hat, die mehr Varianzen berücksichtigt wie meine, ich bin da völlig offen.

    Im Prinzip könnte man mal die Nebenlöcher verschiedener Gaser ausblenden und das Hubvolumen mit einbeziehen, aber der Aufwand wäre es aus meiner Sicht nicht wert wegen der anderen Varianzen.

    Ich nehme die von mir genannte, korrigiere aus der Erfahrung heraus, wenn ich die Komponenten mit einbeziehe in Richtung mager und habe dann den ersten Wurf.

    In der Regel brauche ich dann noch maximal 2 weitere Düsengrößen und bin dann durch.

    Nimm doch deine überschlagene 80er und starte damit, so verkehrt liegt die wahrscheinlich nicht, hätte ich gesagt. 19er ist bei 100 Kubik und 8000 1/Min so grob mal nicht verkehrt. Gefühlt würde ich mal um die 85 einsetzen, 80 halte ich einen Tick für zu mager. Meine Einschätzung nach meiner Formel unter Einbeziehung der restlichen mit bekannten Parameter deines Setups.

    Aber dran schrauben wirst du trotzdem müssen.

    Du kannst jetzt aber noch so lange hier schreiben, bis der Schnee wieder weg ist und dann damit anfangen...:-)

    Oder es einfach mal hinnehmen.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Woanders habe ich das mal so beschrieben:

    "D-Luft einfach der Durchmesser des Vergasers in dem Bereich, in dem der Sprit zerstäubt wird.

    D-Benzin der Durchmesser der Hauptdüse.

    Für einen Vergaser mit 19 mm also 19 x 0,05 = 0,95 mm, ergo eine 95er HD.

    Wenn ein Vergaser oval ist, muß man sich einen äquivalenten Durchmesser ausrechnen.

    Wenn ein Vergaser wie der SHB sein Gemisch noch zusätzlich über Umwege anreichert oder abmagert, stimmt das nicht ganz, weshalb bei den SHBs gerne etwas kleinere HDs letztlich richtig hinhauen.

    Baut man der Luft vor dem Gaser viel in den Weg, wird die HD tendentiell auch etwas kleiner, aber das kennst du ja.

    Auch bei kleineren Hubräumen und gleichem Gaser wird die HD eher kleiner, weil der Volumenstrom durch den Gaser kleiner wird und die Formel nicht mehr in ihrem normalen Bereich liegt.

    Das ist der Grund dafür, warum bei Stecktuning immer etwas größer bedüst werden muß. Die HD-Empfehlungen bei Stecktuning mit größerem Hubraum nähert sich dieser Formel.

    Ergo 26er Gaser bedeutet für den ersten Wurf mal 130er HD, sofern der Gaser nicht auf ganz komische Weise sein Gemisch aufbereitet.

    Wenn da noch ein Lufi davor ist, würde ich mal mit Mitte 120 anfangen und magerer werden.

    Die Formel haut übrigens auch ganz gut selbst bei meinem Drosselklappen FHBB hin. Ein völlig anderer Gaser."

    Und dann später um das ergänzt:


    "Naja, letztlich gilt diese Formel, die ja nichts weiteres als Stöchiometrie ist, für einen einigermaßen ausgewogenen Motor, bei dem der Volumenstrom im Gaser in einem vernünftigen Bereich landet.

    Abweichungen davon sind letztlich nur fluidmechanische Einflüsse.

    Extrema wie ein 50 Kubik Ape Motor oder eine extrem hochdrehender Renner weichen davon ab.

    Wobei der Renner näher dran liegt als die Ape.

    Für 50 Kubik und moderate Drehzahlen ist ein Durchmesser von 16 mm eher zu groß. Deshalb ist dort gepaart mit dem doch etwas astmathischen Ansaugtrakt im Original etwas um die 60 drin oder gar 58.

    Bei meinem 19er auf der Ape mit meinem etwas auf weniger Widerstand getrimmtem Ansaugsystem harmoniert die 95 ganz gut, einen Tick zu fett und ich fange die Drehzahl etwas ein.

    92 läuft perfekt.

    Die alten deutschen Mofas mit ihren 10er Gasern kamen im Original oft mit Düsen um die 60 daher.

    Deshalb auch der Spruch für die erste Tuningmaßnahme: "Ich habe eine kleiner Düse reingemacht".

    Die 60er HD in einem 10er Zylinderschiebergaser ohne Nebengemischaufbereitung war ein zuverlässiges Drosselmittel für die Drehzahl.

    Jetzt habe ich ganz diplomatisch viel offen gelassen, warum meine Formel nicht immer hinhaut bei entsprechender Komponentenauswahl...:-) Aber es bleibt letztlich Physik, und die gilt einfach immer."


    Ein bißchen Gefühl und Erfahrung sollte man dazu schon haben, auch sollte man in etwas einschätzen können, inwieweit einem die Konstruktion des Gasers in die Suppe spuckt.

    Weiter sollte man in etwa abschätzen können, welcher Gaser zu welchem Hubraum und zu welcher Auslegung paßt. Das impliziert leider eben die von Lelox genannten Faktoren.

    Kurzum, es gibt keine allgemeingültige Formel, die Faustrechnung mit 0,05...0,053 mal Durchmesser im Zerstäubungsbereich gilt für normale Vergaser ohne irgendwelche Nebenlöcher und Cutouts bei einem ausgewogenen Motor.

    Nimm die einen richtigen Mopedmotor (keinen Vespamotor), mach einen stinknormalen Gaser mit Nadel drauf, der auch zum Hubraum paßt, normale ASS-Länge, kaum Widerstand im Lufi und die Formel paßt nahezu haarscharf.

    -Ist der Gaser zu groß für den Hubraum: magerer

    -Ist es ein komischer Gaser wie der SHB mit allen möglich Nebenanreicherungen: magerer

    -Ist vor dem Gaser ein Luftfilter mit dem Strömungswiderstand einer ABC-Maske: magerer

    Steuerzeiten und Auspuff spielen eher eine untergeordnete Rolle, letztlich muß das stöchiometrische Gemisch von Benzin und Luft nach dem Gaser passen und das macht die dynamische Gassäule, die letztlich nur ein Produkt aus den Steuerzeiten ist. Der Luftsäule ist es ziemlich egal, warum und wie lange sie durch den Gaser muß (es sei denn, sie muß öfters vorbei, wenn einer bei seiner Einlaßsteuerzeit sich nicht so sehr mit nOT auskennt und sich wundert, warum sie untenrum überfettet)

    Gruß Paddy.

    Hmm, im Prinzip könnte man das einfache Verhältnis ja simpel über den Volumenstrom noch erweitert, der sich durch den Hubraum ergibt.

    Aber es bleibt ja immer die Grauzone mit etwaigen Zumischungen von Gasern wie des SHBs in unterschiedlichen Abhängigkeiten von Schieberstellung und Drehzahl.

    Dann "ausgewogen" als Variable, die ja etwas abhängig davon ist, wohin man den Motor auslegt.

    Unterm Strich braucht es immer noch das bißchen Gefühl, aber allein das Wissen, daß bei voll aufgerissenem Hahn ohne Nebeneffekte das Gemisch paßt und nur etwas zu fett sein kann, egal was noch reinspuckt, ist viel wert in meinen Augen.

    Wie gesagt, beim selbergestrickten FHBB 22.18 mit seinem fast etwas zu großen Durchmesser für den moderat ausgelegten Sinalco 75, den Querschnittsverlust der Drosselklappe grob in einen anderen Durchmesser umgerechnet hat mich relativ schnell zum Ziel gebracht. Ich war mit der zweiten Düse praktisch durch. Das für einen Gaser, den es eigentlich garnicht gibt...

    Aber jeder Gaser und Motor ist halt etwas anders.

    Ich finde es besser mich mit der Rechnung und etwas Gefühl grob zu orientieren als darauf zu hoffen, daß jemand genau mein Setup schonmal mühevoll bedüst hat.

    Bei dem Zeug, das ich mir zusammenbaue, ist das eh unwahrscheinlich....:-) (21.21, DR 133, elends langer ASS, Anti-Asthma-Ansaugtrakt ala Paddy...) 8o

    Und bei dem Automatikprojekt jetzt wird das nicht besser....:-)

    Gruß Paddy.

    P.S.: Der Polinigaser ist sogar ein richtig Schöner mit Nadel, so wie Gott das für Vergaser wollte und kein auf Verbrauch optimierter SHB mit Schlürfloch, Nebenloch und Cutout.

    Männer,

    heute gabe es ein Fenster! Die wichtige Seite der Hülse für den Konus ist fertig! Das M28x1 Gewinde für den Standardabzieher für normale Polräder auf normalen Kurbelwellen.

    Weiter ist der Rohlich für den Varioadapter mal grob fertig.

    Jetzt gibt es einen Aufnahmedorn noch dazu, damit er ferig bearbeitet werden kann. Man sieht die Senkbohrungen für die Zylinderschrauben M6 mit einem flachen Kopf zur Befestigung an der Hülse mit dem M28 und zwei H7 Bohrungen, in die Stifte kommen, damit die Riemenscheibe verdrehfest gesichert wird.

    Wenn die Hülse mit Aufmaß an bestimmten Stellen fertig ist, kann ich sie auf dem umgearbeiteten Konus des HP4 Polrads aufschweißen.

    Dazu muß der Konus noch auf seinem Dorn überdreht werden, er verliert unter anderem sein M28x1 Gewinde, das ja nun an anderer Stelle sitzen wird.

    So langesam wird die Varioseit konkreter, hehe.

    Gruß Paddy.

    Zur Ergänzung noch, Fantine.

    Ein Kollege von mir bastelt viel an RDs rum, auch mit anderen Gasern. Da hatte er mal japanische Düsen dabei, deren Zahlenangabe laut seiner Aussage nicht für den Durchmesser stehen, sondern irgendwie für die Querschnittsfläche.

    Da wird es mit der Formel natürlich schwierig....:-)

    Naja, letztlich gilt diese Formel, die ja nichts weiteres als Stöchiometrie ist, für einen einigermaßen ausgewogenen Motor, bei dem der Volumenstrom im Gaser in einem vernünftigen Bereich landet.

    Abweichungen davon sind letztlich nur fluidmechanische Einflüsse.

    Extrema wie ein 50 Kubik Ape Motor oder eine extrem hochdrehender Renner weichen davon ab.

    Wobei der Renner näher dran liegt als die Ape.

    Für 50 Kubik und moderate Drehzahlen ist ein Durchmesser von 16 mm eher zu groß. Deshalb ist dort gepaart mit dem doch etwas astmathischen Ansaugtrakt im Original etwas um die 60 drin oder gar 58.

    Bei meinem 19er auf der Ape mit meinem etwas auf weniger Widerstand getrimmtem Ansaugsystem harmoniert die 95 ganz gut, einen Tick zu fett und ich fange die Drehzahl etwas ein.

    92 läuft perfekt.

    Die alten deutschen Mofas mit ihren 10er Gasern kamen im Original oft mit Düsen um die 60 daher.

    Deshalb auch der Spruch für die erste Tuningmaßnahme: "Ich habe eine kleiner Düse reingemacht".

    Die 60er HD in einem 10er Zylinderschiebergaser ohne Nebengemischaufbereitung war ein zuverlässiges Drosselmittel für die Drehzahl.

    Jetzt habe ich ganz diplomatisch viel offen gelassen, warum meine Formel nicht immer hinhaut bei entsprechender Komponentenauswahl...:-) Aber es bleibt letztlich Physik, und die gilt einfach immer.

    Viele Grüße Paddy.

    Ich habe jetzt mal gegoogelt und eine 26er Polini gefunden.

    So wie der aussieht, mischt der auch noch über eine Nebendüse zu, was die 105er HD im Auslieferungszustand (zumindest bei dem 26er Polini, den ich auf die Schnelle gegoogelt habe) erklärt.

    Ich kenne jetzt deinen Lufi nicht, aber sicher wirst du dir bei den anderen Komponenten keinen rausgesucht haben, der der Luft unnötig viel in den Weg stellt.

    Da 26 mm für 100 Kubik doch etwas groß ist, sofern du nicht gerade mit 12.000 1/min unterwegs bist, würde ich mal so mit 115 Größenordnung anfangen und schauen, wie der Motor reagiert.

    So mal als Empfehlung.

    Gruß Paddy.

    D-Luft einfach der Durchmesser des Vergasers in dem Bereich, in dem der Sprit zerstäubt wird.

    D-Benzin der Durchmesser der Hauptdüse.

    Für einen Vergaser mit 19 mm also 19 x 0,05 = 0,95 mm, ergo eine 95er HD.

    Wenn ein Vergaser oval ist, muß man sich einen äquivalenten Durchmesser ausrechnen.

    Wenn ein Vergaser wie der SHB sein Gemisch noch zusätzlich über Umwege anreichert oder abmagert, stimmt das nicht ganz, weshalb bei den SHBs gerne etwas kleinere HDs letztlich richtig hinhauen.

    Baut man der Luft vor dem Gaser viel in den Weg, wird die HD tendentiell auch etwas kleiner, aber das kennst du ja.

    Auch bei kleineren Hubräumen und gleichem Gaser wird die HD eher kleiner, weil der Volumenstrom durch den Gaser kleiner wird und die Formel nicht mehr in ihrem normalen Bereich liegt.

    Das ist der Grund dafür, warum bei Stecktuning immer etwas größer bedüst werden muß. Die HD-Empfehlungen bei Stecktuning mit größerem Hubraum nähert sich dieser Formel.

    Ergo 26er Gaser bedeutet für den ersten Wurf mal 130er HD, sofern der Gaser nicht auf ganz komische Weise sein Gemisch aufbereitet.

    Wenn da noch ein Lufi davor ist, würde ich mal mit Mitte 120 anfangen und magerer werden.

    Die Formel haut übrigens auch ganz gut selbst bei meinem Drosselklappen FHBB hin. Ein völlig anderer Gaser.

    Gruß Paddy.

    Lustig, wenn ich so sehe, was du dir da so zusammenstellst und deine einzige Frage ist, wer eine Idee zur Bedüsung hat.

    Und das ohne jedwede Details, was denn so der Luft auf dem Weg zur Verbrennung im Weg steht.

    Also, ich kenne diesen Vergaser nicht und ich habe keine Ahnung, wie er sein Gemisch aufbereitet.

    Sollte er jedoch einigermaßen an einem ganz normalen Vergaser angelehnt sein und sein Gemisch nicht wie manche Dellorto über gefühlt 17 Wege abhängig von diversen Schieberstellungen zubereiten, gilt grundsätzlich:

    D-Benzin = D-Luft x (0,05...0,053)

    So, das gilt ohne Luftfilter. Mit jedem Hindernis für die Luft vor dem Gaser wird es ein klein wenig magerer, aber nicht wirklich viel.

    Wenn der Gaser irgendwie oval ist, mußt du dir über die Querschnittsfläche einen Ersatzluftdurchmesser ausrechnen.

    Und dann langsam in Richtung magerer abdüsen.

    Also mal als Überschlag würde ich mal bei deinem 26er Gaser eine 130er HD einsetzen und schauen, was der Motor macht und ob er drosselt. Wenn er drosselt, magerer.

    Zum Einfahren ruhig etwas fetter unterwegs sein, das schadet nicht.

    Ich fahre grundsätzlich was den ZZP angeht etwas später ein, aber daran scheiden sich die Geister.

    Bei mir klemmt auch nie was, komisch, gell? Irgendwie scheint es doch einen kausalen Zusammenhang zwischen Verbrennungstemperatur und Klemmen eines noch sich einschleifenden Motors zu geben...

    Was genau hast du eigentlich bisher so an Motoren zusammengebaut, wenn deine erste Frage bei dem Setup von der Düsengröße handelt?

    Nicht soviel, oder?

    Gruß Paddy.

    Immer, wenn ich mal ein paar Schritte voraus denke, laß ich euch ja daran teilhaben.

    Heute abend habe ich nach dem Essen mal den SHB 19.19 dran gehalten und auch den Platz in der Wespe selber gecheckt. Eigentlich ist das etwas doof.

    Einen geraden ASS kann ich mir abschminken, weil ich sonst sehr schnell dort ablande, wo bei den Schaltwespen der Gaser sitzt, irgendwo in der Karosserie.

    Also muß ich ihn tatsächlich abwinkeln wie befürchtet und so ähnlich wird er dann stehen, wie im Original.

    Das hat Vor- und Nachteile:

    Vorteile:

    Ich breche mir nicht die Finger wie in einer normalen Smallframe, wenn ich an den Gaser muß, das wird sehr bequem.

    Nachteil:

    Er saugt seine Luft nicht aus dem Rahmen, es sei denn, ich kriege eine Verbindung wie im Original zwischen Lufi-Kasten und Karosse hin.

    Das ist alles nicht so wild, wenn man aber weiter denkt, wäre der normale SHB mit seinem komischen Umlenkhebel perfekt ist die Anbringung des Gaszugs, der von unten kommt.

    Aber der normale SHB hat halt eine bescheidene Abdichtung gegen Umwelteinflüsse.

    Weiter ist das mit dem Chokezug so eine Sache. Keinen blassen Schimmer, ob ich da was einigermaßen vernünftiges finde, den angelenkt zu kriegen.

    Deshalb denke ich gerade, obwohl ich eigentlich einen fast neuen SHB 19.19 habe, darüber nach, auch hier auf Massenware aus dem Piaggio und Konsorten Bereich für Roller räubern soll.

    Die haben zwar keinen Umlenkhebel am Gas, sondern nur ein Umlenkrohr um 90 Grad, aber dafür könnte ich einen elektrischen Choke verwirklichen, der mir viele Probleme ersparen würde mit dem Chokezug.

    Also konkret einen Gaser der PHVB-Reihe, 17,5 oder 20,5. Der 17,5 wäre ein Schnäppchen, der 20,5 deutlich teurer.

    Mal unabhängig davon, wie ich den ASS und den Anschluß des PHVBs gestalten würde, könnte ich das Loch für den Schlauch zum Lufi im Original einfach mit einem Stopfen verschließen, den Spritschlauch aus dem Stopfen ausleiten und fertig.

    Gaszug kommt von unten und Choke elektrisch. Sauber wäre das schon. Und natürlich wieder Massenware wie geplant.

    Ich fasse das mal so ein bißchen ins Auge.

    Einzig der Anschluß an den ASS würde dann etwas komplexer. Da müßte dann irgendwie eine Gummimuffe dazwischen.

    Luftfiltermäßig müßte man dann auch mal schauen, was es gibt, aber für Scooter ist die Auswahl ja nicht klein und die Lufis sind alle dafür ausgelegt, im Freien anzusaugen.

    Einzig das Ansauggeräusch der Membran wäre dann etwas ungefilterter, wenn es nicht über die Karosse kommt.

    Soweit mal die Gedanken zum Gaser, das Problem wird auch auf mich zukommen.

    Weiter bin ich am Grübeln bezüglich des Puffs. Der Auslass des DRs ist ja komplett anders als im Original.

    Der Plan sieht gerade vor, einen Sito Plus nochmal zu kaufen für die Automatik und den Krümmer aus einem normalen Krümmer für die Vespa und einem ET3 Krümmer zusammen zu basteln. Da wären dann genug Flansche und Biegungen am Start, um irgendwie den Sito zu treffen. Bißle trennen und schweißen halt, aber alles zu moderaten Kosten.

    In der Ape fahre ich auch Sito und DR 133 und die beiden harmonieren als Traktorauslegung ganz gut miteinander.

    Mehr soll es ja hier auch nicht werden, also das wird der Plan. Und zum Sito plus für die Automatik gibt es eine ABE, die ich aktuell auch im Handschuhfach spazieren fahre. Zumindest mal kein Fehler, wenn der Trachtenverein sich über den sonoren Sound wundern sollte.

    O.K., da schwimmt jetzt die Hoffnung mit, gebe ich zu. Aber immer noch besser, wie eine Tröte unter der Kiste, die da garnicht hingehört und zu deren Anwesenheit man nur leise stammeln kann...:-)

    Soweit mal die Gedanken an noch weit entfernte Schritte...

    Gruß Paddy.

    So liebe Kollegen,

    nachdem ich ja nicht weiter komme mit dem Polrad, habe ich heute mal etwas gemacht, das ja ohnehin noch getan werden muß.

    Also insofern keine Zeit verschwendet, das kommt mir irgendwann zugute.

    Ich das große Gehäuse auf die Vorrichtung gepackt, das Kurbelwellenlager aufgefangen und das Ganze auf 88,4 ausgespindelt:

    Danach habe ich nochmal das kleine Gehäuse auf seine Vorrichtung genommen, ebenfalls aufgefangen und auch auf die 88,4 nochmals vergrößert:

    Das Kleine hatte ich schonmal auf einem Dorn in der Spannzange auf 88,1 oder so ausgedreht.

    Bei der Vollwangenwelle mit 51 mm Hub und 105er Pleuel, die ich mir ausgesucht habe (BGM glaub, müßte nachschauen), gibt SC an, daß das Gehäuse auf 88 ausgespindelt werden muß, ohne Angaben zu dem Wangendurchmesser zu machen.

    Jetzt bin ich halt um 0,4 im Durchmesser größer, dann sollte es auf jeden Fall passen.

    Ich glaube, die verlorene Vorverdichtung kann ich verkraften...:-).

    Das sieht dann so aus:

    Ein weiter Arbeit, die ja auch in jedem Fall nochmal auf mich zukommt, ist eine funktionierende ZGP umzuhäkeln.

    Also bin ich ins Lager und habe die geholt, die mal ca. 2 Jahre in der Ape drin war, fast neu.

    Das Kabel zur CDI umgestrickt und ab auf den Teilapparat:

    So, jetzt wäre das auch fertig:

    Wenn ich dann mal den Konus soweit habe, daß ich die Bohrungen am Polradtopf anzeichnen kann, bekommt die dann noch neue Markierungen und in den Adapter mache ich ebenfalls eine Markierung.

    Dazu kommt dann der letzte Einsatz des Ape-Motorgehäuses, mit dessen Hilfe ich die Position dann irgendwie festlegen werde.

    Soweit mal so gut.

    Sollte es tatsächlich nächste Woche wieder nichts werden mit der Hülse für den Konus auf der CNC, besorge ich mir Dichtungspapier und fertige eine neue Dichtung für das Kurbelgehäuse nächsten Samstag an in aller Ruhe. Da werde ich definitiv im Membranbereich von der originalen zu weit abweichen und ich muß eine eigene Anfertigen.

    Tusche habe ich noch zuhause, die entsprechenden Locheisen zum die Bohrungen ausstanzen leihe ich mir vom Geschäft aus. Dann kann ich das in aller Ruhe machen.

    Auch so ein Geschäft, das auf jeden Fall mal gemacht werden muß. Und wenn der Motor weiter fortgeschritten ist, werde ich bestimmt ungeduldig und lasse mir nicht soviel Zeit.

    Unter Umständen mache ich gleich zwei oder drei Stück, dann habe ich Reserve. Die für das Getriebegehäuse kann ich ja von der Stange nehmen.

    Von dem Dichtungssatz für die Automatik werde ich wahrscheinlich ohnehin kaum etwas brauchen, ist ja alles komplett anders.

    Sämtliche O-Ringe fallen weg, Membrandichtung ist von der Stange für Sfera und Co.

    Wir werden sehen....

    Gruß Paddy.

    Wir hatten das Thema bei Ape-Fans auch schon.

    Mir war das bis dato völlig neu. Hatte ich noch nie vorher gesehen in meiner Umgebung.

    Ich fände es super, wenn meine Ape und die Kleine sowas hätten, aber ich scheu mich echt vor diesem Exotenstatus in meiner Gegend.

    Das Schild ohne TÜV-Stempel wäre schon auffällig, wenn das sonst keiner hat. Und naja, die eine oder andere Schraube ist halt nicht mehr originalverzinkt aus Pontedera...:-).

    Und wenn hier keine andere 50er so ein Schild ohne TÜV-Stempel hat, wird man zum bunten Hund. Und ich bin so froh, mittlerweile einen gewissen Altersbonus erreicht zu haben, mit dem man nicht ständig gefilzt wird wie zu Mofas-Zeiten.

    Außerdem habe ich ohnehin nie Papiere dabei und dann erkläre mal dem interessierten Wachtmeister, daß das alles so seine Ordung hat inklusive etwaiger Auffälligkeiten...Mir haben die drei Jahre schweißtreibende Jugend mit Outlaw-Status von 15 bis 18 auf dem Kreidler Flory gereicht, wo man bevorzugte Beute eifriger Grünjacken war...

    Deshalb habe ich die Idee wieder verworfen, mich zu dem Thema bei der örtlichen Zulassungstelle schlau zu machen.

    Aber seid euch meines Neides um ein richtiges Schild sicher und ich lese mit Spannung diese Beiträge...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Der Lochabstand sollte reichen, glaube nicht, daß der Polini da noch weiter auseinander ist als der DR.

    Und zumindest M8 am Auslaß hat der DR auch gehe also davon aus, daß der Polini auch mit 8 unterwegs ist.

    An der Ape mußte ich die Langlöcher des Sito auch lediglich auf 8 vergrößern, der variable Abstand hat gereicht. Größer als die 56 ist das sicher nicht, denke ich.

    Gruß Paddy.

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    Der vielleicht?

    Aaah, Mist, jetzt weiß ich, was ich vergessen habe, zu fotographieren!

    Ich habe in einen Probedummy aus Edelstahl für die Lagerhülse des PX-Lagers limaseitig verschieden große Kanäle für das Öl ausprobiert!

    Ich habe glaub schon erwähnt, daß ich einen Kanal mit T-Nuten-Fräser vorgesehen habe. Mit drei verschieden Durchmesser an T-Nuten-Fräsern ergeben sich unterschiedlich große Kanäle.

    Je kleiner der Fräser, desto kleiner der Sickerkanal, aber dafür desto größer die verbleibende Mantelfläche für den Lagersitz.

    Also Ziel, so klein wie möglich. Ergebnis: von den 3 Fräsern (10,5 bis 16,5) reicht der kleine aus, daß Hydrauliköl darin zuverlässig durchsickert.

    Also wird es der werden.

    Ich darf jetzt nicht vergessen, nächste Woche Bilder zu machen, sorry.

    Ich bin zufrieden mit der Lösung, obwohl das Öl mit den ganzen Umlenkungen echt langsam ein Navi braucht, bis es zwischen Lager und Wedi landet...:-)

    Gruß Paddy.

    Kannst du ohne Schwimmerkastendeckel mit dem Finger am Schwimmer innerhalb plausibler Grenzen den Zufluß zu und aufmachen?

    Unabhängig davon, ob die Kiste vorher gelaufen ist oder nicht, bin ich bei einem fast 40 Jahre alten Gaser schon dazu verleitet zu sagen, daß ein neuer kein Fehler ist.

    Ich bin da an der Stelle ein gebranntes Kind und man kann dadurch schonmal viel ausschließen.

    Wenn das ein Oldtimer wäre, wo man mit dem Ori-Gaser irgendwie zurecht kommen müsste, OK, aber bei den moderaten Preisen für einen Neuen wäre es mir das wert.

    Den alten auf Lager und gut. Dann kannst die Fehlerquelle einfach mal ausschließen. Nur so als Tip.

    Wenn ich bei einer Wespe den Vergaser nach mehrmaligen (äußerst "ergonmischen") Abschrauben keinen Erfolg habe, habe ich die Schnauze voll. Man kommt da ja im Vergleich zu einem Moped einfach beschissen dran.

    Meine Meinung...

    Gruß Paddy.

    Liebe Kollegen,

    nachdem es natürlich auch diese Woche nicht geklappt hat mit meiner Hülse auf der CNC, habe ich wenigstens mit dem Varioadapter angefangen mit der Seite, auf der die Variohülse sitzen wird.

    Bilder gibt es, wenn mal die andere Seite gedreht ist und die Bohrungen für die 6 Zylinderkopfschrauben und die beiden Paßstifte, die die verdrehfeste Verbindung zwischen dem Adapter und der Riemenscheibe gewährleisten, nächste Woche.

    Aaaber der Riemen der XL2 ist gekommen. Etwas breiter wie der von der XL1 und gleichlang, aber etwas länger als der Derbyriemen.

    Gerade habe ich ihn mal auf die Vorrichtung gezogen, wieder ein völlig anderes Ergebnis:

    Spreizung von 0,9 bis 2,4 (zur Erinnerung Derby 0,8 bis 2,2).

    Auf der Vorrichtung liegt zum Vergleich der Derbyriemen.

    Tja, was soll ich nun sagen. Mal abgesehen davon, daß ich mittlerweile ordentlich Geld in Riemen gesteckt habe, ohne daß auch nur einer davon sich mal am Motor gedreht hat, ist das zumindest mal eine Alternative.

    Die Primärübersetzung würde zwar kürzer werden dadurch, also zunächst mal nicht so ideal.

    Aber er gefällt wegen der geringeren Höhe und der kleineren Innenverzahnung, die ihn weicher werden läßt und etwas weniger Walkverluste bedeutet.

    Jetzt würde der 1:1 mit dem Ori-Getriebe natürlich eine geringere V-max bedeuten, im Prinzip auch nicht schlimm.

    Da es aber gerade noch etwas offen ist, ob das Ori-Getriebe Sinn macht, könnten die Karten neu gemischt werden. In diesem Falle müßte ich auf Standard-Scootergetriebe zurückgreifen und da habe ich viele Optionen für eine Sekundärübersetzung.

    Es wäre also theoretisch möglich, dort eine längere zu wählen. Auf jeden Fall ist der XL2 Riemen mal eine Alternative, der eine brauchbare Spreizung auf den Variokomponenten erreicht und von der Übersetzung her nicht komplett daneben ist.

    Fantine hat auch noch einen Punkt angesprochen, der mich auch beschäftigt: Die künftige Ersatzteilsituation für Riemen. Das könnte auch noch die Riemenwahl beeinflussen, wenn man herauskriegen könnte, welcher der beiden Riemen zukunftssicherer ist, Derby oder XL2.

    Aber komplett kriegsentscheidend wird es nicht sein, weil man sich Riemen offenbar gegen Geld auf Maß machen lassen kann.

    Aber eine längere Überlegung ist es in jedem Fall wert. Über die Sekundär könnte ich die Riemenauswahl ja steuern...

    Ich kann nur sagen, daß es jetzt wirklich Zeit wird, das Polrad inklusive Varioadapter fertig zu kriegen und zu wissen, wo ich axial hinten im Getriebe ablande. Ich muß das nächste Woche forcieren.

    Ein Kollege hat mir schon angeboten, das M28x1 konventionell zu drehen, wenn ich keine Lücke auf der Maschine kriege. Ich selbst kann das nicht, habe ich noch nie gemacht. Eventuell müßte ich noch etwas umkonstruieren, damit das Gewinde nicht in einem Sackloch endet, aber da bin ich noch frei.

    Nächste Woche bin ich auch Freitag wieder im Geschäft, habe also am Freitagnachmittag auch noch Möglichkeiten.

    Jetzt muß ich mal kucken.

    Für Samstag bleibt mir nicht viel zu tun. Ich werde wohl endlich das große Gehäuse im Kurbelhaus auch auf die 88,2 ausdrehen, aber dann bleibt nicht mehr viel zu tun, mir geht also die Arbeit aus und das Projekt steht.

    Naja, jetzt kucken wir mal, vielleicht packt mich ja noch die Lust und ich kucke, warum sich meine Ape beim Christbaumkauf an Pfützenwasser verschluckt hat. Das ist auch noch anhängig. Seither steht sie und wartet auf Pflege.

    Da ich eine gute Heizung gebaut habe, könnte ich ja auch zu der Jahreszeit fahren. Mal sehen...

    Ich berichte,

    Gruß Paddy.