SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Externer Inhalt www.sip-scootershop.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Der vielleicht?

    Aaah, Mist, jetzt weiß ich, was ich vergessen habe, zu fotographieren!

    Ich habe in einen Probedummy aus Edelstahl für die Lagerhülse des PX-Lagers limaseitig verschieden große Kanäle für das Öl ausprobiert!

    Ich habe glaub schon erwähnt, daß ich einen Kanal mit T-Nuten-Fräser vorgesehen habe. Mit drei verschieden Durchmesser an T-Nuten-Fräsern ergeben sich unterschiedlich große Kanäle.

    Je kleiner der Fräser, desto kleiner der Sickerkanal, aber dafür desto größer die verbleibende Mantelfläche für den Lagersitz.

    Also Ziel, so klein wie möglich. Ergebnis: von den 3 Fräsern (10,5 bis 16,5) reicht der kleine aus, daß Hydrauliköl darin zuverlässig durchsickert.

    Also wird es der werden.

    Ich darf jetzt nicht vergessen, nächste Woche Bilder zu machen, sorry.

    Ich bin zufrieden mit der Lösung, obwohl das Öl mit den ganzen Umlenkungen echt langsam ein Navi braucht, bis es zwischen Lager und Wedi landet...:-)

    Gruß Paddy.

    Kannst du ohne Schwimmerkastendeckel mit dem Finger am Schwimmer innerhalb plausibler Grenzen den Zufluß zu und aufmachen?

    Unabhängig davon, ob die Kiste vorher gelaufen ist oder nicht, bin ich bei einem fast 40 Jahre alten Gaser schon dazu verleitet zu sagen, daß ein neuer kein Fehler ist.

    Ich bin da an der Stelle ein gebranntes Kind und man kann dadurch schonmal viel ausschließen.

    Wenn das ein Oldtimer wäre, wo man mit dem Ori-Gaser irgendwie zurecht kommen müsste, OK, aber bei den moderaten Preisen für einen Neuen wäre es mir das wert.

    Den alten auf Lager und gut. Dann kannst die Fehlerquelle einfach mal ausschließen. Nur so als Tip.

    Wenn ich bei einer Wespe den Vergaser nach mehrmaligen (äußerst "ergonmischen") Abschrauben keinen Erfolg habe, habe ich die Schnauze voll. Man kommt da ja im Vergleich zu einem Moped einfach beschissen dran.

    Meine Meinung...

    Gruß Paddy.

    Liebe Kollegen,

    nachdem es natürlich auch diese Woche nicht geklappt hat mit meiner Hülse auf der CNC, habe ich wenigstens mit dem Varioadapter angefangen mit der Seite, auf der die Variohülse sitzen wird.

    Bilder gibt es, wenn mal die andere Seite gedreht ist und die Bohrungen für die 6 Zylinderkopfschrauben und die beiden Paßstifte, die die verdrehfeste Verbindung zwischen dem Adapter und der Riemenscheibe gewährleisten, nächste Woche.

    Aaaber der Riemen der XL2 ist gekommen. Etwas breiter wie der von der XL1 und gleichlang, aber etwas länger als der Derbyriemen.

    Gerade habe ich ihn mal auf die Vorrichtung gezogen, wieder ein völlig anderes Ergebnis:

    Spreizung von 0,9 bis 2,4 (zur Erinnerung Derby 0,8 bis 2,2).

    Auf der Vorrichtung liegt zum Vergleich der Derbyriemen.

    Tja, was soll ich nun sagen. Mal abgesehen davon, daß ich mittlerweile ordentlich Geld in Riemen gesteckt habe, ohne daß auch nur einer davon sich mal am Motor gedreht hat, ist das zumindest mal eine Alternative.

    Die Primärübersetzung würde zwar kürzer werden dadurch, also zunächst mal nicht so ideal.

    Aber er gefällt wegen der geringeren Höhe und der kleineren Innenverzahnung, die ihn weicher werden läßt und etwas weniger Walkverluste bedeutet.

    Jetzt würde der 1:1 mit dem Ori-Getriebe natürlich eine geringere V-max bedeuten, im Prinzip auch nicht schlimm.

    Da es aber gerade noch etwas offen ist, ob das Ori-Getriebe Sinn macht, könnten die Karten neu gemischt werden. In diesem Falle müßte ich auf Standard-Scootergetriebe zurückgreifen und da habe ich viele Optionen für eine Sekundärübersetzung.

    Es wäre also theoretisch möglich, dort eine längere zu wählen. Auf jeden Fall ist der XL2 Riemen mal eine Alternative, der eine brauchbare Spreizung auf den Variokomponenten erreicht und von der Übersetzung her nicht komplett daneben ist.

    Fantine hat auch noch einen Punkt angesprochen, der mich auch beschäftigt: Die künftige Ersatzteilsituation für Riemen. Das könnte auch noch die Riemenwahl beeinflussen, wenn man herauskriegen könnte, welcher der beiden Riemen zukunftssicherer ist, Derby oder XL2.

    Aber komplett kriegsentscheidend wird es nicht sein, weil man sich Riemen offenbar gegen Geld auf Maß machen lassen kann.

    Aber eine längere Überlegung ist es in jedem Fall wert. Über die Sekundär könnte ich die Riemenauswahl ja steuern...

    Ich kann nur sagen, daß es jetzt wirklich Zeit wird, das Polrad inklusive Varioadapter fertig zu kriegen und zu wissen, wo ich axial hinten im Getriebe ablande. Ich muß das nächste Woche forcieren.

    Ein Kollege hat mir schon angeboten, das M28x1 konventionell zu drehen, wenn ich keine Lücke auf der Maschine kriege. Ich selbst kann das nicht, habe ich noch nie gemacht. Eventuell müßte ich noch etwas umkonstruieren, damit das Gewinde nicht in einem Sackloch endet, aber da bin ich noch frei.

    Nächste Woche bin ich auch Freitag wieder im Geschäft, habe also am Freitagnachmittag auch noch Möglichkeiten.

    Jetzt muß ich mal kucken.

    Für Samstag bleibt mir nicht viel zu tun. Ich werde wohl endlich das große Gehäuse im Kurbelhaus auch auf die 88,2 ausdrehen, aber dann bleibt nicht mehr viel zu tun, mir geht also die Arbeit aus und das Projekt steht.

    Naja, jetzt kucken wir mal, vielleicht packt mich ja noch die Lust und ich kucke, warum sich meine Ape beim Christbaumkauf an Pfützenwasser verschluckt hat. Das ist auch noch anhängig. Seither steht sie und wartet auf Pflege.

    Da ich eine gute Heizung gebaut habe, könnte ich ja auch zu der Jahreszeit fahren. Mal sehen...

    Ich berichte,

    Gruß Paddy.

    Ich bin auch bei Knipex. Set in verschiedenen Größen, innen/außen, abgewinkelt und gerade.

    Im Prinzip ist die Belastung für das Gelenk ja nicht hoch. Ein gutes Gelenk zeichnet ja unter anderem eine gute Zange generell mal aus.

    Bei Seegerringzangen ist das gefährdete Teil der Pin, der in die Ösen der Ringe greift.

    Bei billigen ist der gerne entweder zu weich (wird rund an der Kante und greift nicht mehr vernünftig) oder zu hart/spröde und bricht/splittert gerne.

    Deshalb habe ich auch an der Stelle das Markenprodukt. Damit kann man auch mal etwas anderes wie einen einfachen Sprengring rausmachen, ohne daß die Pins gleich die Grätsche machen...

    Gruß Paddy.

    Eine Seite vorher hatte ich ein Bild eingestellt. Dort war noch das nicht richtig eingepaßte Röhrchen zu sehen, das beide Kanäle verbindet:

    Es ist jetzt zugekleistert. Mehr schlecht als recht...:-). Aber im Prinzip, wenn es solide und dicht von der ZGP-Seite befestigt ist, erfüllt es genau seinen Zweck.

    Ich habe das Problem halt immer genau vor der Nase und bin vielleicht manchmal etwas sparsam mit Bildern. Ich hoffe, jetzt wird es deutlicher:

    Das sind so die geometrischen Nebeneffekte, wenn man den Sitz des Zylinders komplett auf den Kopf stellt und gleichzeitig axial in Richtung ZGP wenig Platz hat...:-)

    Gruß Paddy.

    Als überzeugter Automatikfahrer finde ich es toll, wenn die Kleinen Automaten etwas aus ihrer Ecke herauskommen und jemand wie du soviel Zeit investiert und daraus solch ein Schmuckstück machen.

    Interessanterweise liest und hört man zu locker 80% als Argument, daß die Kiste für die Frau ist, weil sie es bequemer haben will, durch alle Berichte durch.

    Selbst in Australien hat einer eine alte Schaltwespe auf einen 125er PK Automatikmotor wegen der Frau umgebaut, interessanter Bericht, inklusive Blecharbeiten und seine Bestellungen bei SIP-Deutschland.

    Ein bißchen vermute ich ja, daß die Kollegen trotz allem doch dieses mittlerweile etwas seltene Modell reizt, weil es doch etwas anders ist und trotzdem eine Vespa...:-).

    Schon irgendwie verblüffend, wie schon fast unheimlich uneigennützig sich Ehemänner für ihre Frau in diese Schlangengrube "Automatik" begeben...:-).

    Wenn dadurch die eine oder andere Automatik ein zweites Leben kriegt, bin ich glücklich. Das bringt auch die Ersatzteilsituation indirekt auf Trab. Es gibt jetzt schon Nachbauten der Riemenabdeckung bei SIP. Ein Zeichen dafür, daß es einen Markt gibt.

    Wer weiß, vielleicht ist mein Umbau auf Standardteile garnicht notwendig...

    Und an dieser Stelle auch noch mein dickes Lob an das Forum, das einen eigenen Bereich für die Automatik bietet! Das ist klasse und würdigt die Kleine ohne Vorurteile wie an vielen anderen Stellen im Netz.

    Deshalb vielen Dank!

    Ich kenne ja beide Seiten. Durch die Ape indirekt die normale Smallframe und durch die Wespe die Automatik. Missen möchte ich keine von beiden...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Im Prinzip ist ein Drehmomentschlüssel ein Meßmittel. Ein Meßmittel ist am unteren Ende seiner Skala ungenauer als am oberen Ende.

    Im Idealfall wählt man sein Meßmittel so aus, daß man im letzten Drittel seines Meßbereichs mißt. Im Idealfall, wohlgemerkt.

    Übertragen auf Drehmomentschlüssel sollte man einfach mindestens zwei haben. Einen für die kleinen Drehmomente und einen für die Großen.

    Und geh nicht zwingend nach Bewertungen bei Onlineplatformen, kauf nach dem Bauchgefühl, daß der preis auch zur angegeben Leistung paßt. Ich denke auch mal, daß du mit Proxxon nicht viel falsch machen wirst. Und Drehmoment bleibt eine schwammige Sache....

    Hauptsache du ziehst keine M6 Schrauben mit einem Prügel für LKW-Radmuttern an, das wird nix.

    Gruß Paddy.

    Er meint denke ich einen ganz normalen Bohrschrauber und keinen Schlagschrauber.

    Die Drehmomentstufen eines solchen Bohrschraubers sind tatsächlich einigermaßen wiederholgenau im Neuzustand. Letztlich funktioniert das über eine in ihrer Vorspannung verstellbaren Rastkupplung.

    Das Drehmoment steigt an, bis die Rasten überspringen, das erreichte Drehmoment wird nicht mehr überschritten.

    Teilweise verzichten modernere Schrauber auf die Rastkupplung und schalten elektronisch ab. Da wird die Sache nicht besser, eher weniger wiederholgenau.

    Aber wie der Kollege schon erwähnt hat, woher willst du wissen, welche Stufe welches Drehmoment hat?

    Tu dir einen Gefallen und leg dir einen Drehmomentschlüssel zu.

    Wobei man dazu sagen muß, daß das zwar prinzipiell das Beste für das Anziehen von Verschraubungen ist, aber die eigentliche Vorspannung auf die Verschraubung stark schwankt, obwohl das Auslösemoment gleich ist. Die Reibung im Gewinde und der Anlageflächen fressen unterschiedlich viel vom eingebrachten Drehmoment auf.

    Aber es bleibt die einfachste und wiederholgenaueste Möglichkeit für den Hobbyschrauber.

    Gruß Paddy.

    Männer,

    die gute Nachricht zu erst, beide Lote funktionieren.

    Ich habe mit dem größeren Brenner beide Lote an einem Stück Alu ausprobiert, funktioniert einwandfrei.

    Es lag also echt nur an der mangelnden Hitze des Grundmaterials. Leider habe ich vergessen, ein Infrarotthermometer vom Brötchengeber mitzunehmen, um sehen zu können, wann die Temperatur erreicht ist. Es braucht ja stolze 390-400 Grad.

    Also das kleine Kurbelgehäuse angeschraubt und das Gehäuse im Heizraum auf einen Ziegel gelegt.

    Gib ihm, angefangen bei dem Messingröhrchen für die Sickerbohrung.

    Tja, was soll ich sagen. Zum Schluß saß ich im T-Shirt im Heizraum nach 1,5 h und das Gehäuse blieb bei gefühlt 20 Grad vor der Schmelztemperatur des Lots in Beharrung.

    Daß das Gehäuse die Wärme gut in sich weiterleiten wird, war mir klar. Ist ja schließlich Alu.

    Aber daß das Gehäuse ein derart guter Kühlkörper ist und durch seine große Oberfläche ab einer gewissen Bauteiltemperatur exakt die gleiche Energie abstrahlt, die ich mit dem Brenner Vollgas zuführe, hätte ich nicht gedacht.

    Es war schlicht und ergreifend unmöglich, die zu lötende Stelle eine Idee über die Schmelztemperatur des Lots zu bringen. Zumindest mit der Leistung des Brenners.

    Zu allem Übel war das so knapp, daß das Lot dann doch so pastöß geklebt hat und das Messingrohr jetzt fest ist, aber sicher alles andere als dicht. Zumindest nicht zuverlässig:

    Ich laß den Scheiß jetzt so, wie es ist, bis ich die Glocke für die Kupplung in das Getriebegehäuse geschweißt habe.

    Zwischenzeitlich werde ich mich für ein Kaltmetall entscheiden, das in seinen Eigenschaften mir für die diversen Stellen zusagt und nach Beendigung aller hitzeeintragenden Arbeiten einfach damit die Löcher verschließen.

    An dem Messingröhrchen werde ich halt etwas drum herumfräsen und den Hohlraum fühlen, falls es nicht beim Strahlen herausfällt. Gewaltsam hole ich es nicht mehr raus, es sitzt so schön.

    Aber jetzt warten wir mal ab.

    Nach der Aktion war ich dann doch etwas gefrustet und ich habe nichts mehr gemacht.

    Eigentlich wollte ich die große Hälfte noch auf 88 ausspindeln für die neue Kurbelwelle, aber ich mache heute nix mehr.

    Jetzt konzentriere ich mich auf den Varioadapter nächste Woche und schiebe diese Röhrchen und Lunkergeschichte bis auf Weiteres.

    Ob das jetzt mit einem anderen Brenner geklappt hätte, weiß ich nicht. Es gibt bestimmt welche für ein paar Euro mehr, die dann etwas mehr Leistung haben, aber jetzt ist gut.

    Jetzt bin ich im Besitz eines Lötbrenners und zweierlei Alulot, die 11kg-Flasche hat endlich nach fast 15 Jahren eine Bestimmung gefunden und ich kann jetzt jederzeit auch Hartlöten.

    Das hat mir schon einige Male gefehlt.

    Jetzt lassen wir es gut sein für heute und ich berichte, wenn es mit dem Varioadapter weitergeht.

    Falls ihr je mal vorhattet, ein Motorgehäuse zu Löten mit Alu-Lot, laßt es bleiben.....

    Gruß Paddy.

    Da weiß der Mario bestimmt was drüber, aber er war jetzt schon seit längerer Zeit nicht aktiv.

    Der richtet doch auch die öldruckgesteuerten Automatika und hat da sicher einen Tip.

    Ich habe von der alten Variante keinen blassen Schimmer. Ich habe mir die Technik ehrlich gesagt auch garnicht angeschaut, als ich den Spendermotor für mein Projekt zerlegt hatte, der war ja offenbar von einer Automatika.

    Das habe ich allerdings erst später vermutet.

    Wenn die Ursache für den nicht ganz wirksamen Verstellweg klar ist und ich kann dir mit einem Teil aus dem Getriebe aushelfen, das für mein Projekt nicht gebraucht wird, ich habe alles sauber ausgebaut und in kleinen Kistchen.

    Dann schicke ich dir gerne etwas zu, wenn ich etwas habe, was dir helfen könnte. Ich brauche ja eigentlich wenn überhaupt nur die Zahnräder und die Abtriebswelle.


    Aber wenn ich so den Lack anschaue, sieht die vom Vorbesitzer gewählte Pulverbeschichtung meiner Kleinen doch etwas traurig aus...

    Der Lack ist echt Sahne, tolle Wahl!

    Gruß Paddy.

    Ja jetzt leck mich doch am Arsch!

    Gerade habe ich spaßeshalber mal im Netz wieder nach der Automatik gegruschdelt, da läuft mir ein Beitrag vor die Nase, in dem einer berichtet, daß er auf seine XL einen Riemen der XL2 montiert hat.

    Der hat die gleiche Länge, ist aber anstatt 15 mm 16,3 mm breit!

    Davon wußte ich nix, tatsächlich firmiert der bei Dayco unter dem Namen 7101...

    Mon dieu...

    Hab das Ding im Netz tatsächlich gefunden und auch gerade bestellt. Scheiß drauf, hab jetzt schon genug für Riemen ausgegeben, darauf kommt es nun wirklich nicht mehr an.

    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:

    1.: die 1,3 mm mehr an Breite reichen nicht, um den Riemen einigermaßen zu spannen bei der kleinsten Übersetzung und ich habe alles richtig gemacht, mit dem Derby-Riemen

    2.: ich Depp wäre mit dem XL2-Riemen klar gekommen und habe die teure Malossi-Vario zu weit abgedreht.

    Kommt Zeit, kommt Rat, noch ist das Getriebe nicht auf den Kopf gestellt und meine neue Riemenscheibe käme noch damit klar, weil sie noch über 11 mm hat.

    Prinzipiell wäre mir der Riemen natürlich lieber, ist von einer Vespa und nicht von einem Derby, von dem ich bis vor Kurzem noch nie was gehört habe (für den ich jetzt schon immerhin 2 Riemen auf Lager habe, dazu kommt der absolut nutzlose Riemen der 125er...).

    Wenn ich aber ehrlich bin, wäre ich nicht böse, wenn sich herausstellen würde, daß ich mit dem die Spreizung nicht erreiche.

    Dann hätte ich nicht viel falsch gemacht.

    Jetzt warten wir mal ab, was der XL2-Riemen auf meiner Vorrichtung so zu Tage bringt...

    Man lernt nie aus. Aber Leute, sucht mal nach Keilriemen in der exotischen Dimension. Sucht man nach PK Automatik, kommt der mit 15 mm oder der ganz Breite für die 125er. Sucht man nach Länge, braucht man ewig, bis man den Derby-Riemen findet.

    Liest man in einem uralten Tunig-Fred, erfährt man, das die Cosa für Arme in der Automatikversion einen breiteren Riemen hat als die XL1.

    Ohne Worte...Als ob der Umbau nicht schon komplex genug wäre....

    Egal, wenn es mir besser erscheint, kaufe ich bei Bedarf halt nochmal eine Malossi-Vario und fertig. Was soll's, der Umbau kostet ohnehin soviel Geld, bis er fertig ist, da kommt es auf die 70/80 Kröten auch nicht mehr an....

    Muß Liebe zu meiner kleinen schwarz seidenmatten Möhre schön sein...2021 steht wohl unter dem Motto: "Wir versuchen mal die Ausgaben von 2020 für die Ape zu toppen!"...:-)

    Vorbereitung ist ja alles, aber glaubt mir, Informationen für die Automatik im Netz kriegt man oft nur über Umwege, echt furchtbar. Ich wurschtel mich halt so durch das Projekt und lerne dazu...

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,

    ein kleiner Teilfortschritt. Die Riemenscheibe ist soweit mal fertig. Die Konstruktion steht ja und selbst, wenn sich noch Details ändern, die Riemenscheibe wird gleich bleiben, maximal ihre Position axial ändern.

    Auf dem Bild ist die zum Polrad gewandte Seite schon fertig und ein Aufnahmedorn ist gedreht.

    Rechts im Bild die Hülse aus Edelstahl, die das PX-Lager und den dazu gehörigen Wellendichtring aufnehmen wird.

    Bei der Hülse fehlt noch die Querbohrung und der Kanal für die Verlängerung der Sickerbohrung. Und an der Riemenscheibe ist der Konus noch nicht bearbeitet.

    Nachdem ich an die Spannzange gegangen bin und den Konus mit 15° für den Riemen drehen wollte, habe ich festgestellt, daß ich geometrisch das Ganze nur hinter der Achse im Linkslauf bearbeiten kann.

    Also mußte ich das M8 durch ein Linksgewinde ersetzen, sonst hätte sich der Scheiß runter gedreht beim Bearbeiten.

    M12 links war als Bohrer und Schneideisen zur Hand, also habe ich den Dorn aufgebohrt und aus fertigem 19er Sechskantmaterial eine Schraube gedreht.

    Zum Bearbeiten ist dieser hochlegierte Stahl etwas ätzend, aber es geht.

    Soweit mal das Zwischenergebnis:

    Die Riemenscheibe ist jetzt noch nicht geschliffen und poliert und noch etwas zu hoch. Nach CAD sollte sie bei 11 zum Liegen kommen, momentan ist sie noch 11,6 oder so.

    Die Höhe werde ich zum Schluß auf der Diskusschleifmaschine machen, dann ist die stirnseitige kleine Planfläche am Konus parallel zum Rücken und die Variohülse bekommt eine schöne Anlagefläche.

    An der Drehbank dann noch etwas Abziehen mit einem feinem Schleifpapier und dann polieren, aber erst zum Schluß.

    Jetzt kommt erst noch der Varioadapter dran. Den werde ich mit der Riemenscheibe noch verbohren und Aufreiben mit zwei Stiften als Drehmomentmitnahme.

    Zuvor müssen natürlich die Senkbohrungen noch in den Varioadapter, die 2 Stifte setzte ich dann um 180° versetzt zwischen die 6 Bohrungen.

    Der Varioadapter bekommt die gleiche Anschlußgeometrie wie der Dorn, dann laufen die beiden Teile zueinander im Hundertstel-Bereich. Besser kriegt man das mehrteilig nicht hin.

    Zentriert ist die Riemenscheibe übrigens an dem größeren der beiden ausgekesselten Durchmesser, die axiale Anlagefläche, gegen die die Scheibe durch die Variohülse gepreßt wird, ist die kleinere Auskesselung.

    Nächste Woche dann der Varioadapter selber und hoffentlich bald die Hülse auf meinen Polradkonus mit dem 28x1.

    Für den Kanal für das Sickeröl in der Lagerhülse möchte ich einen kleinen T-Nutenfräser mißbrauchen, der quasi einen Tunnel von der Querbohrung zu der Position zwischen Wedi und Lageraußenring herstellen wird.

    Was besseres ist mir nicht eingefallen. Schauen wir mal, ob das so hinhaut. Schlecht zu erklären, wenn es fertig ist, werdet ihr es auf den Bildern kapieren, wie das funktionieren soll.

    Am Wochenende dann erstmal wieder versuchen zu löten, mal sehen.

    Ich berichte, Kollegen.

    Gruß Paddy.

    Aaah, richtig, Fantine! Kurz im Hirn gekramt und nochmal nach Bildern gekuckt.

    Die Welle hat ja ein Kugellager mit definierter axialer Position, der Konus kommt an der gleichen Stelle zum Liegen.

    Tja, dann kommen da etwas unglücklich Toleranzen zusammen, die Toleranzkette ist ja seeehr lang, wenn man alle Bauteile zusammenzählt, insbesondere in Kombination mit einer Konusverbindung.

    Ganz ehrlich, wenn ich auschließen könnte, daß ein grober Fehler vorliegt, würde ich abschätzen, ob ich das mit "Freimachen" abstellen kann.

    So riesig kann die Überdeckung zwischen den beiden Teilen ja nicht sein, da reichen vielleicht ein paar Zehntel an jedem Teil.

    Aber testen, ob es reicht, würde ich ohne laufenden Motor, wenn das irgendwie zu bewerkstelligen ist.

    Und sicherheitshalber würde ich wahrscheinlich nochmal spalten, schon allein wegen der Kontrolle und den anfallenden Spänen, wenn ich freimachen würde.

    Das ist außerhalb sinnvoller.

    Gruß Paddy.