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Beiträge von Scharnhorst

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 29, 2020 at 15:32

    Das warst du mit dem 125er Block, Mario?

    Wie wolltest du limaseitig weitermachen? Aus dem Beitrag ging das nicht hervor, wenn ich nicht irre.

    Es ist aber auch schon eine ganze Weile her, als ich den gelesen habe...

    Aber dann weißt du ja sicherlich, ob der Polini da reinpaßt, ohne anzustoßen.

    Von den Aussenabmaßen her ist der ja mit dem DR vergleichbar und ich setze ja noch 5 mm runter.

    Wenn ich tatsächlich bis zum Einbau der Standard-Vario komme und das hinhaut, komme ich auf eine neue Haube zurück. Das ist ja erst gegen Ende der Fall und wenn ich soweit komme, schrecke ich auch nicht vor solchen Investitionen zurück.

    Bis dato bleibe ich mal bei dem Ansatz "Smallframe-Teile". Wenn es dann nicht klappt, verfolge ich dann mal eine Alternative, wie du sie beschrieben hast.

    So, wenn meine Herzallerliebste jetzt nicht etwas anderes für mich vorgesehen hat, versuche ich mal den Schwenktisch der Maho abzunehmen und setze mich ans CAD für die Spannvorrichtung.

    Mir schweben zwei fest integrierte Positionen vor, einmal Zylinder, einmal Membran.

    So daß die Spannplatte nur einmal ausgerichtet werden muß und der Block beliebig oft dran und weggemacht werden kann, bis es fertig ist.

    Mal sehen.

    Die Teflonseele ist auch drin im Schlauchpaket.

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 29, 2020 at 01:33

    Ach,

    da fällt mir gerade noch was ein. Ich habe mal vor geraumer Zeit durch Zufall irgendwo einen Beitrag in einem anderen Forum gefunden (ich glaube, es war GSF).

    Da hatte einer die ambitionierte Idee, einen Polini 130 auf einen 125er Automatikmotor zu adaptieren.

    Lustig, weil ich ja schon seit längerer Zeit unabhängig davon über mein Projekt nachdenke.

    Der nahm sich seinen Motor auf die Fräsmaschine, hat vorher großzügig aufgeschweißt und hat dann darauf rumgehobelt im Zylinder- und Mebranbereich.

    Alles etwas bei den ganzen Tuningorgien der normalen Smallframe abgekuckt. Überströmer ausgebildet wie nicht gescheit, den Polini auch entsprechend ausgeräumt. Membrankasten von irgendeinem Motorrad adaptiert.

    Bevor ich überhaupt zu Ende gelesen habe, dachte ich mir nur, bin mal gespannt, wie er den zusätzlichen axialen Aufbau in Richtung Polrad kompensieren will, weil er mit keiner Silbe davon geschrieben hat.

    Die 125er Automatik hat wohl am Fuß den gleichen Durchmesser wie ein Polini, deshalb konnte er den Überstand vom Schweißen irgendwie mit dem Dremel oder so recht landwirtschaftlich wegräumen.

    Ausgespindelt hat er nicht den Bildern nach.

    Irgendwann, nachdem die Überströmer so groß wie die hier im Forum bekannten Langhubtuningkanäle waren und eine Membran in der Größe eines Vogelhauses drauf passte, reißt der Beitrag ab.

    Ich vermute stark, daß er etwas zu kurz gedacht hatte und es einen Grund gibt, warum die Überströmer bei der Automatik etwas verdreht sind. Und daß, selbst wenn man nicht das ambitionierte Ziel hat, eine normale ZGP aus der Ape oder der Schalt-PK zu verbauen, die Ori-ZGP und das Polrad einfach nicht mehr passen. Viel Platz axial ist da nämlich nicht.

    Er wird einfach gemerkt haben, daß es nicht einfach genügt, etwas aufzuschweißen und darauf rumzuhobeln und es dann einfach vorbei war. Der Rest von seinem Teilen (die vermutlich der Einfachheit halber die normalen Komponenten der PK 125 Automatik waren), den er einfach gleich lassen wollte, kommt nichtmal mit einem normalen Smallframe Zylinder axial zurecht, geschweige den mit einem ausgeräumten Langhub-Polini 130...

    Da war wohl eine der seltenen 125er Automatik dann Schrott.

    Was ich damit sagen will, auch wenn der Motor der Automatik (sofern man ihn mal näher betrachtet hat) etwas seltsam unnötig kompliziert wirkt, die Ingenieure damals betraten Neuland mit der Automatik und hatten als Umgebung eine klassische Vespa. Da wurden viele Kompromisse gemacht, daß das trotzdem paßt und deshalb sind die Unterschiede so groß.

    Als ich den Motor Anfang letztes Jahr draussen hatte, um den Sinalco drauf zu machen und sonst so nach dem Rechten zu sehen, reifte der Gedanke an das Projekt. Schon damals habe ich die Unterschiede sehr genau registriert und habe schnell gemerkt, daß der axiale Längenzuwachs in Polradrichtung das größte Problem werden wird.

    Aktuell liegt bei mir im Stall (meine zweites Wohnzimmer auf dem letzten Bild ist ein ehemaliger Stall und nun meine Metallwerkstatt mit allen Annehmlichkeiten, die man so braucht) ein Ape-Motor, den mir ein lieber Forumskollege leihweise geschickt hat, bevor ich mit dem Projekt gestartet habe.

    Der dient nur dazu, ständig die maßlichen Abweichungen zu ermitteln, um damit unter anderem in der Wespe gegenmessen zu können.

    Was ich eigentlich damit sagen will, ich bin mir sehr bewußt, daß die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß das Ganze nicht klappt, weil axial der Platz sehr sehr knapp ist, aber ich es nur rausfinde, wenn ich damit anfange. Gemacht hat das ja noch niemand offensichtlich.

    Momentan schätze ich die Wahrscheinlichkeit auf 50:50, deshalb wäge ich auch jede Investition entsprechend ab.

    Falls jemand noch ein abgesägtes Karossen-Hinterteil einer 50er Automatik hat, soll er sich melden. Das würde noch in meiner Wunschliste fehlen, um die Einbausituation ständig auch im Hinblick der Peripherie zu prüfen. Der DR und die aus einer normalen PK 125 umgearbeiteten Zylinderhaube sind noch eine Unbekannte. Platz für einen Langhub sollte ja da sein, aber ich habe keine Zylinderhaube der großen Automatik zum Abgleich. Die sind ja selten...

    Gruß Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 28, 2020 at 21:33

    Es war ein bißchen ein Scheiß, weil die alte Dame nun so gar keine wirklich geeigneten Flächen hat für Glasmaßstäbe.

    Alle ebenen Flächen sind belegt mit Endanschägen für Vorschub und so ein Scheiß.

    Deshalb war es etwas Gebastel, weil ja gewährleistet sein muß, daß die Stäbe exakt in Achsrichtung mitfahren, sonst geht das nicht gut.

    Naja, jetzt ist es fertig:

    Aufgeräumt wird morgen, es sieht aus wie Sau. Überall Späne und Werkzeug, aber egal.

    Jetzt kann ich den Hydraulikschraubstock und danach den Schwenktisch abnehmen.

    Das Motorgehäuse habe ich soweit vermessen und festgelegt, wo und wie ich in schnappe und ausrichte.

    Wenn der Schwenktisch weg ist, kann ich dann festlegen, wie groß die Platte der Spannvorrichtung wird und wo die Schraublöcher positioniert sind. Den Tisch hatte ich noch nie runter, bin mal gespannt, wie fest der sitzt...

    Die Verfahrwege der Maho sind ganz OK, ich bin da nicht eingeschränkt. Wichtig ist, daß sie Vorschub auch in Z hat wegen der ganzen Ausspindelei. Der Sitz für den Zylinder muß ja größer werden.

    Auf der Limaseite werde ich wohl den Sitz der Standardlima auch entsprechend mit dem Ausdrehkopf richten müssen, nachdem Material dazu gekommen ist und der Limaseitige Lagersitz wird ja eventuell auch anders. Je nachdem, für welches Nadellager ich mich entscheide.

    Und der Anlassersitz wird sich auch um ein paar Millimeter verschieben.

    Jetzt erst mal die Aufspannplatte, dann sehen wir weiter.

    Meine Teflonseele für mein Schlauchpaket ist auch gekommen, aber ich blieb an der Fräsmaschine dran. Das war jetzt wichtig wegen der Vorrichtung.

    Gruß Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 26, 2020 at 20:55

    Danke dir!

    Es gibt ja auch noch dickeren Zusatz und etwas steifere Legierungen wie AlSi. Das wird schon...

    Wenn ich das AlSi zum fördern kriege, geht alles durch.

    Und eine Transportrolle mit runder Nut ist auch gleich drin bzw. eine gedreht.

    Ich berichte...

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 26, 2020 at 20:16

    Es ist ein großes, 15 Jahre altes von Metabo/Elektra Beckum. Schlauchpaket 3 m.

    Jetzt schaun wir mal und machen mal die Teflonseele mit der Messingspirale am Ende rein, bestellt ist sie. Kostet keine 20 Euro, deshalb nicht so wild.

    Ich habe den Zusatz von Hand bis vorne geschoben und die Stahlspirale hat schon sehr gebremst, obwohl ich das Schlauchpaket voll gestreckt hatte.

    Hat immer kurz funktioniert, dann hatte ich einen Knoten. Es kann nicht schlechter werden.

    Ich bin da völlig entspannt. Bis Weihnachten hätte ich gerne meine Spannvorrichtung fertig und das Schweißen sollte hinhauen. Wenn nicht MIG, dann schau ich halt nach einem WIG-Schweißgerät. Fehlt ja noch in der Sammlung...hehe...Und die Argonflasche ist ja auch schon da.

    Im Prinzip ist das eher zweitrangig, wenn ich an die ganze Bearbeitung denke, die vor mir liegt. Das wird schon.

    Und ich habe ja Zeit...Ich bruzzel erst am Gehäuse, wenn alles tut.

    Jetzt tackern wir erst mal die Digitalanzeige an die Maho...

    Ich mach mir ohnehin gerade noch einen Wickelgasgriff für die Ape komplett aus dem Vollen, der nachher komplett unter der Lenkerabdeckung verschwindet und von außen nicht sichtbar ist.

    Ich habe zum Spaß mal bei dem 18.16 gekuckt, was maximal geht. Bin bei 21.21 abgelandet, dafür reicht aber der Gasweg nicht. Im Frühjahr hätte ich den gerne ausprobiert, weil ich auch noch einen schönen Ansaugtrichter dazu gemacht habe, der ebenfalls von außen nicht sichtbar ist....

    Herrliches Hobby, so eine Garnitur auf der Ape hat keiner...

    Gruß Paddy.

  • iiiihbäh... neues aus der bucht

    • Scharnhorst
    • November 25, 2020 at 21:12

    Das Ding hat was...

    Gruß Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 25, 2020 at 21:03

    Da ich vor über 20 Jahren Alu nur mit WIG geschweißt habe und selber kein WIG-Gerät besitze, dachte ich, ich probiere mal MIG aus. Hätte auch den Charme, daß ich bei dem doch teilweise recht geräumigen Volumen bequem den Zusatz das Gerät zuschieben lassen kann.

    Zusatz bestellt, eine zweite Eigentumsflasche mit Argon gekauft (wollte ich ohnehin, weil ich immer öfters auch mal VA schweißen wollte) und einfach mal an einem Druckgussteil versucht, die Einstellungen zu finden.

    Leider ging der Transport immer in die Hose, weil der 0,8er Zusatz so weich ist. Also komme ich nicht um eine Teflonseele drum herum und mal eine bestellt.

    Zwischenzeitlich kam ein anderes Paket, daß mir die Arbeit etwas erleichtern sollte und für dessen Anschaffung ich immer nur auf einen geeigenten Anlaß gewartet habe:

    Also bastel ich die Glasmaßstäbe am Samstag mal an meine alte Maho. Die neuen Bohrungen für die anderen Stehbolzen könnte man ja noch per Handrad setzen, aber den Membrankasten ohne Anzeige rauskurbeln habe ich keine Lust...

    Bißchen kaputt, an eine 65 Jahre alte Fräsmaschine sowas ranzubauen, aber so macht es mehr Spaß.

    Wenn ich mal Bilder vom Aufschweißen habe, für die ich mich nicht so schämen muß, stelle ich sie als nächstes ein. Aber vorher wird erst probiert, bevor ich an das Motorgehäuse gehe.

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Piaggio vespa V50 S Bj 1999

    • Scharnhorst
    • November 22, 2020 at 18:35

    Wie sehen eigentlich die Felgen/Bremstrommel aus.

    Die Limitata hat ja da die alten mit den vier Schrauben, wenn ich nicht irre...

    Gruß Paddy.

  • Piaggio vespa V50 S Bj 1999

    • Scharnhorst
    • November 22, 2020 at 18:31

    Wer weiß, was die damals zusammengenagelt haben, um auf die 1000 Stück pro Farbe zu kommen.

    Piaggio hat ja etwas Erfahrung mit "Aufbrauchen" von Bestand. Zumindest mal bei der Ape 50...:-)

    Spannender wird die Geschichte, wie die 1999 zustande kommen...

    Aber die Frage, was es für eine sein soll, wenn nicht eine Limitata ist gerechtfertigt. Also ich hätte mal keine Idee, was es sonst sein soll. Schriftzug und Rücklicht hin oder her...

    Gruß Paddy.

  • Piaggio vespa V50 S Bj 1999

    • Scharnhorst
    • November 22, 2020 at 01:52

    Da gibt es die lustigsten Diskussionen. Ein Auszug aus dem GSF:


    "So, hier mal zur Aufklaerung: (kenn die Storry um das gute Stueck bestens)

    Zwei einschlaegige Ingolstadter Importeure haben 99 in Italien einen Restbestand von 7 Stueck mitgebracht. 3 silberne zwei blaue und zwei rote. Fuer dies wurden dann die Papiere beantragt und an gute Freunde 4 Stueck abgegeben.

    Kann gut sein, dass die Limitatas fue einen anderen Markt gedacht waren. Aber Fakt ist 100% made in Italy.

    So was kriegt man sicher nicht wieder..."

    https://www.germanscooterforum.de/topic/274353-e…eu-rundlicht-e/

    Ich kann dir nur Raten, Gugel nach dem Ding und mach dir ein Bild.

    Ich habe meine Meinung, wenn Piaggio in den 90ern eine Wespe nahezu baugleich zu Kisten aus den 70ern gebaut und verkauft hat, ist das mal eine witzige Idee und auch sicher eine Überlegung wert. Und heute auch schon so alt wie eine PK.

    Man stelle sich mal vor, VW hätte 1991 3000 Golf GTI der ersten Generation aus den 70ern in jeweils 3 Farben zu 1000 Stück produziert.

    Wäre interessant, was es da für Diskussionen gäbe...

    Im Grunde genommen halte ich das ganze Hin und Her wegen Originalität und so für fadenscheinig. Es bleibt halt ein Fahrzeug. Archeologen in 500 Jahren werden entweder keine Vespa mehr finden oder keinen Unterschied mehr machen können, ob sie von 71 oder 91 sind.

    Auch der "O-Lack"-Wahn ist ja letztlich recht neu. Hat vor 15 Jahren auch niemand gekratzt. Witzigerweise ist eben dieses aus meiner Sicht überbewertete "O-Lack"-Geschwätz irgendwie ein Vespa-Phänomen und gerade sehr in Mode.

    Warte mal ein paar Jahre, wer weiß, was da noch kommt...Da wird vielleicht der "O-Motor" der absolute Renner und die ganzen Tuning-Orgien im "O-Lack"-Kleid werden zu Bilderstürmern erklärt.

    Gruß Paddy.

  • Piaggio vespa V50 S Bj 1999

    • Scharnhorst
    • November 22, 2020 at 00:27

    Gugel halt mal nach V50 Limitata.

    Zum Wert, naja, was soll man dazu sagen.

    Schau mal, ich habe eine PK Automatik. Es gibt Puristen, die fassen so ein Ding nicht mal mit einer Zange an. Ich lasse denen ihre Meinung und denke, ich habe mittlerweile ein nicht mehr ganz so verbreitetes Vespa-Modell, das angenehm zu fahren ist und seine besonderen Herausforderungen hat.

    Man kann natürlich bei dem ganzen Polossi und Quetschkantengesfasel nicht mitreden, aber ich liebe sie.

    Wenn du diese Puristen zu diesem Modell fragst, kannst du dir ausrechnen, was du als Antwort bekommst.

    Ich sehe in der Limitata (wenn es denn eine ist, du solltest das mit dem Jahr 1999 klären) eine nette Alternative, wenn man eine optisch und technisch klassische Vespa möchte und nicht die Mondpreise für ältere "Originale" zahlen will.

    Erstens ist sie irgendwie auch ein Original und wird irgendwann mal sicher auch begehrt sein (hat nicht jede eine Nummer irgendwo? Ich meine ja) und zweitens ist bei den vielen vermeindlich so originalen klassischen Vespas mittlerweile soviel verbastelt, daß ich mich da etwas schwer tue, besondere Gefühle für eine O-Lack-Karosse von 72 zu bekommen, wenn alles mögliche daran technisch verändert wurde.

    Der Preis wird sich danach richten, was einem so ein doch eigentlich besonderes Stück wert ist. Verramschen würde ich die nicht, eher die Historie klären, etwas danach googeln und mir dann überlegen, was ich dafür haben will.

    Mir persönlich würde so eine Kiste zusagen, aber ich habe nur einen Hintern und bereits meine Automatik und meine geliebte Ape. Mehr macht keinen Sinn, weil ich will ja auch damit fahren.

    Viele Grüße,

    Paddy.

  • Piaggio vespa V50 S Bj 1999

    • Scharnhorst
    • November 21, 2020 at 23:14

    V50 Limitata.

    Da haben sie wohl in den 90er ca. 1000 Stück zusammengenagelt.

    Aber eigentlich Anfang der 90er.

    Irgendwie aus Restbeständen habe ich mal irgendwo gelesen.

    Gruß Paddy.

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 20, 2020 at 20:19

    Danke für das Interesse!

    mario: Den Block werde ich in jedem Fall absetzen müssen. Ich muß nochmal genau messen, wenn der Block auf der Maschine ist, aber bei Standard-Kurzhub ist die Dichtfläche ca. 13mm zu hoch.

    Eigentlich wollte ich tatsächlich den Motor zu Kurzhub Standard kompatibel machen, dann könnte man alles drauf setzen, auch Langhub 51 mit 97er Pleuellänge.

    Aber die 13mm sind schlicht zuviel für den Block, ergo bleibt praktisch nur 51/105 übrig, was aber immer noch eine große Auswahl an KWs bedeutet, wenn das Kurbelgehäuse auf 88 ausgespindelt ist.

    Die 8 mm Pleuellänge "benutze" ich nur, um das tiefersetzen zu minimieren.

    Als "Massenware" an Zylindern landet man dann bei den üblichen Verdächtigen.

    Da ich für meine Ape einen moderaten Drehmomentmotor gebaut habe mit dem Hauptaugenmerk auf hohem Liefergrad bei niedrigen Drehzahlen, bin ich schon gespannt, wie sich der DR da drauf macht mit einer Massenmembran von Sfera 50 bis Runner 180, nachdem er ganz unauffällig in der Ape mit dem Drehschieber so rumwerkelt...:-). Vermutlich läuft die Kiste dann eine 25 prozentige Steigung gleich schnell rauf wie runter, das wird lustig, wenn das Ding je funktioniert...:-)

    Die größte Herrausforderung wird halt der Bereich polradseitig:

    1.: wird es in jedem Fall axial etwas mehr aufbauen als Original, was bedeutet, daß ich sehr wahrscheinlich nicht die originale Riemenabdeckung fahren kann. Hauptaufgabe ist zunächst mal, diese Zunahme so klein wie möglich zu halten. Zumal der Variator einer 125er Piaggio auch etwas länger sein wird. Das wird knifflig. Aber ich muß ihn vielleicht nicht komplett auseinander fahren, da der DR Druck von unten bringt. Am Ende zählen Millimeter. Der verdrehte Zylinderfuß an der Automatik bringt an der Stelle schonmal ca. 5 mm. Das fange ich vielleicht mit dem kleineren Hub der Vario und mit dünner Wandung an dem Überströmer wieder ein.

    Baut das zu sehr auf, wäre das das erste mögliche Exit-Szenario.

    2.: wird die lösbare Verbindung der Variatoraufnahme zum selber umgestrickten Polrad-Konus, weil ich ja eine normale Smallframe-KW fahren will und ich an der Stelle abziehen können muß.

    Die muß natürlich gleichzeitig sehr präzise zentriert sein und die Last abkönnen.

    Auch das wird knifflig. Ein paar Ideen habe ich schon, aber für eine Ausdetaillierung muß erst die ZGP, die mit einer ausgeklinkten Grundplatte auch aus dem normalen Baukasten kommen soll, an Ort und Stelle sitzen. Der Überströmer an der Stelle wird sehr dünnwandig werden müssen und auch nicht zu ausladend, damit der axiale Aufbau moderat bleibt. Maximal angepaßt an den DR, nicht mehr.

    Die Kombination aus 2 und 1 ist dann das zweite mögliche Exit-Szenario.

    Wenn die Kopplung der Vario an die normale Smallframe-KW bei moderatem axialen Aufbau bis zu den beiden Schritten geklappt haben sollte, denke ich, ist der Rest zwar immer noch sehr aufwendig, aber machbar.

    Dann kommen eher Standard-Dinge wie Wellen ändern, Drehteile fertigen, etc.

    Natürlich den ganzen Scheiß im Anschluß noch verkleiden, eine Hebellage bauen, damit eine SHB angesteuert werden kann. Ansaugstutzen würde dann ein Prototypenteil wohl werden aus Alu-SLS.

    Ich hoffe, ich konnte meine bisherigen Überlegungen einigermaßen verständlich rüberbringen.

    Wie ihr seht, steckt bis jetzt schon der eine oder andere tiefere Gedanke drin und die Reihenfolge ist einigermaßen festgelegt.

    Schlimmstenfalls werden wohl ein paar hundert Euro weg sein, wenn ich nach 2. aussteigen muß, aber der Versuch ist es mir wert.

    Reiße ich Punkt 2 erfolgreich, kommt zwar noch eine Summe Geld dazu, die Erfolgsaussichten würden dann aber zunehmends besser.

    Und zuweilen neige ich zu einer gewissen Unbelehrbarkeit und einer großen Ausdauer, was Herrausforderungen angeht, die ich noch nie gesehen habe. Da kann ich sehr hartnäckig sein und auch Schleifen drehen, wenn ich noch eine Chance sehe.

    Schauen wir mal, ich freu mich drauf.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Jetzt lösen wir erst mal das Problem hier. Ich habe zur groben Orientierung mal eine alte 112er Malossi-Fußdichtung drauf gelegt. Einen Standard-Piaggio-Membranblock muß ich noch organisieren, weil auch da aufgeschweißt werden muß...

  • Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor...

    • Scharnhorst
    • November 20, 2020 at 16:54

    Hallo liebe Kollegen,

    da der Winter lang wird und man ohnehin zuhause bleiben soll, habe ich mir mal ein Projekt vorgenommen, das mir schon lange im Kopf rum geht.

    Meine geliebte Automatik läuft perfekt mit dem 75er Sinalco und meinem selbstgeschnitzten FHBB 22.18, aber mir macht es Sorgen, daß auf Dauer die üblichen Verschleißteile für den Motor einfach immer dünner vertreten sind und das, was es noch gibt, ja eigentlich mehr oder weniger das gleiche Alter hat wie das, was bei mir verbaut ist.

    Jetzt könnte ich auf Verdacht das Sammeln anfangen, was sicher kein Fehler ist, aber dann hast du irgendwann das doppelt, was nicht kaputt geht und das was kaputt geht, hast du nicht.

    Folgender Plan:

    Ich will einen zweiten Automatikmotor aufbauen, der bei:

    -Zylinder plus Kolben

    -Variomatik

    -Wandler plus Kupplung

    -Kurbelwelle

    -Membran

    -Vergaser

    mit handelsübliche Smallframeteilen bzw. Piaggio Massenware (Vario, Wandler, Membran) auskommt. Wer den Motor kennt, weiß, daß das ein absolut psychopathisches Unterfangen ist. Besonders, weil ich ihn 1:1 kompatibel gestalten will (nur Züge aushängen).

    Mario hat mir freundlicherweise 2 alte Motoren ohne Zylinder, eine Kurbelwelle und ein Polrad zur Verfügung gestellt.

    Zu Beginn habe ich erstmal viel gemessen und daraus mal so Ideen generiert, wie ich das umsetzen könnte.

    Soweit mal der Stand:

    -Motor gestrahlt und die interessanten Geometrien vermessen

    -Lagerdummies, damit ich eine Apekurbellwelle (Drehschieberbund abgefräst und Gehäusehälfte schon auf 88mm ausgespindelt) einsetzen kann zum Messen

    -Diverse Polräder am Start für Messerei und als Ausgangsmaterial für ein speziell angefertigtes Polrad

    Nächste Schritte sind die Aufspannvorrichtung für meine Fräsmaschine bauen, Material zum Aufschweißen alles schon da.

    Es wird wohl eine Vollwange 51 Hub werden mit 105er Pleuel, damit ich die Zylinderfläche nur 5 mm zurücksetzen muß.

    Jetzt machen wir das mal, setzen neue Überströmer, damit ich die axiale Position der ZGP festlegen kann und dann geht es weiter.

    Ich fange bewußt jetzt schon mit berichten an, damit der Interessierte mitlesen kann und sehen, ob es klappt oder nicht.

    Kann ja jederzeit sein, daß noch ein No-Go-Kriterium sich einschleicht, das ich bisher übersehen habe und das ganze Projekt kippt.

    Bis dahin gebe ich nur schrittweise Geld aus, damit das Ganze überschaubar bleibt.

    Zeithorizont praktisch egal, weil meine Wespe ja perfekt läuft. Ich habe keinen Druck.

    Viel Spaß,

    Gruß Paddy.

  • PINASCO 125ccm Alu auf 50ccm Special-Gehäuse-Fragen über Fragen

    • Scharnhorst
    • November 1, 2020 at 01:19

    Das wird eine schöne Kiste, denke ich.

    Wenn es reicht, mach den landwirtschaftlichen Grat am Gehäuse weg. Aber nun misch ich mich in die Polraddiskussion auch noch etwas ein.

    Klar, weniger Gewicht tut der KW und ihren Preßsitzen gut (den Lagern ist das relativ wurscht, die sehen nicht wirklich eine zusätzliche dynamische Belastung durch das Polradgewicht, sondern nur durch schlechte Wuchtung des Polrads. Und ob die besser wird, wenn ein Nicht Profi das Ding abdreht, naja...).

    Nur glaube ich nicht, daß man bei der Kombi von einem Rennmotor reden könnte, wo eine KW an ihre Grenzen kommt, wenn das Polrad ein paar Gramm schwerer ist. Sonst könnte sie den Reaktionsmomenten aus dem Getriebe beim Beschleunigen wohl kaum standhalten, wenn sie schon durch das Hochdrehen des Polrads und dessen Trägheitsmoment an ihre Grenzen kommt.

    Eigentlich glaube ich an die Theorie: "Schweres Polrad schadet einer Kurbelwelle" sowieso nicht, wenn es gut gewuchtet ist. Physikalisch aus dem Gesamtzusammenhang nicht herleitbar, sorry.

    Maximal bei schlagartigem Fressen und keinem Kraftschluß zum Getriebe. Dann vielleicht. Aber auch dann muß erst mal das Moment an der KW überschritten werden, das der Motor beim normalen Beschleunigen ohnehin sieht. Das geht auch über die Passungen. Wegen mir noch das Gänge reinprügeln und die Kupplung fatzen lassen als Wechselbelastung durch schnelle Drehzahländerung.

    Die höchsten Kräfte entstehen bei schlagartiger Drehzahländerung. Ich betone schlagartig.

    Aber das Projekt hört sich nicht gerade nach Grand Prix an... Aber da vertraue ich mal den Entwicklern der KW. Die werden schon wissen, wie ihre KWs mit den Peaks zurecht kommen.

    Mit Kupplung fatzen lassen oder einem Klemmer rechnen die sicher mit in ihrer Auslegung...

    Deshalt rückt das Polrad aus meiner Sicht näher zu den Komponenten, die man mal nicht so eben austauscht und ich würde an dem nix abdrehen.

    Nimm einfach alle Kühlrippen an dem Zylinder sparsam soweit ab, bis alles paßt und gut. Wir reden hier von dem Bereich der Überströmkanäle, da juckt etwas weniger Kühlfläche bei dem Zylinder nicht. Es gibt kaum einen Bereich in einem Zweitaktmotorzylinder, der so kühl ist wie dieser..

    Gruß Paddy.

  • PINASCO 125ccm Alu auf 50ccm Special-Gehäuse-Fragen über Fragen

    • Scharnhorst
    • October 30, 2020 at 22:33

    Also nur mal so,

    ich würde grundsätzlich nur an den Teilen etwas weg machen, die eher die Teile sind, die man so mal eben tauscht. Also am Zylinder und nicht am Gehäuse.

    Auf dem Anleitungsbild wurde am Gehäuse weggemacht. Das halte ich für Blödsinn.

    Ich würde nur am Zylinder bearbeiten und fertig.

    Und warum genau will dein Kumpel die Unterbrecherzündung behalten? Doch nicht aus technischer Sicht, oder?

    Ganz ehrlich, es spricht ja nix dagegen, an der einen oder anderen "alten" Sache festzuhalten, aber an einer 6V Kontaktzündungsanlage....?

    Gruß Paddy.

  • iiiihbäh... neues aus der bucht

    • Scharnhorst
    • October 18, 2020 at 14:11

    Bei der Sitzbank finde ich 6000 Stutz fair.

    Und der gibt den Preis noch als Verhandlungsbasis an....

    Gruß Paddy.

  • Fragen Zusammenbau PK50XL (V5X3T) - BJ 1991

    • Scharnhorst
    • October 17, 2020 at 22:34

    Schönes Ergebnis.

    Aber nach richtigen Fußmatten für dieses Modell schaust du noch, oder?

    Gruß Paddy.

  • Kaufberatung PK Automatik

    • Scharnhorst
    • October 9, 2020 at 21:02

    Aber für 2300 ist das Bild noch vor der Durchsicht, oder?

    Neben der Riemenabdeckung, auf die Mario schon hingewiesen hat, hängt da noch ein Zug oder Kabel hinten rum, Elefantenfuß total vereiert...

    Sieht irgendwie aus wie gerade in Zahlung genommen und mal angefangen zu schrauben...

    Schau sie dir an.

    Gruß Paddy.

  • Kaufberatung PK Automatik

    • Scharnhorst
    • October 7, 2020 at 19:42

    Wenn man mal damit durch ist, ist das aus meiner Sicht eine sehr zuverlässige Vespa (wobei mir die XL2 nicht gefällt, aber das ist was anderes).

    Aber ob man mit genau der nach dem Kauf durch ist, weiß man halt nicht. Wenn die in den letzten Jahren nicht gewartet wurde, sondern nur gefahren, kann schon das eine oder andere sein.

    Ob es gut ist, wenn deine Tochter diese etwaigen Mängel aufdecken sollte, wenn sie sich eigentlich darauf verlassen will, ist mal was anderes.

    Das Ding ist grundsätzlich eine Spur komplexer als normale Automatikroller, aber nicht viel.

    Zum Schrauben ist sie halt ein bißle unpraktisch, aber da ist jede Vespa eigentlich scheiße im Vergleich zu einem normalen Moped.

    Besser: Sie ist genauso scheiße zum Schrauben wie jede andere Wespe auch, nur anders.

    Und ja, Teile sind zuweilen nicht mehr zu bekommen neu. Unter Umständen muß man sich behelfen (Variogewichte z.B.).

    Ansonsten steht das Ding gut da und für den Preis eigentlich OK aus meiner Sicht. Wenn alles soweit paßt.

    Wenn sie läuft, eigentlich ein Genuß zu fahren. Blech und Automatik.

    Eigentlich wollte ich immer noch zusätzlich eine Vespa zum Schalten. Davon habe ich jetzt Abstand genommen, ist mir mittlerweile zu langweilig, hat jeder. Da müßte mir schon ein absolutes Schnäppchen per Zufall über den Weg laufen, daß ich eine Schaltvespa kaufen würde.

    Schalten tu ich in der Ape, das reicht.

    Gruß Paddy.

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