SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Sooo,

    jetzt mal kucken, ob ich mit diesem Ding und der 11 kg Flasche Propan diese Löterei hinkriege:

    Es gibt jetzt sicher hochwertigere Brenner, aber zumindest mehr Dampf sollte das Teil haben, um den Block auf Temeperatur zu bringen.

    Eine weiteres Lot habe ich auch bestellt. Selbe Temperatur, Flußmittel aber als Umhüllung wie eine Schweißelektrode.

    Das andere Lot, das nicht so richtig funktioniert hat, hat das Flußmittel innen wie ein Elektronik-Lötzinn.

    Jetzt schauen wir mal, was der Samstag so bringt, ich gebe die Hoffnung ja nicht auf.

    Die Lagerhülse für die Kurbelwellenlagerung ala PX limaseitig aus Edelstahl ist auch fertig. Auspindeln und einkleben kann ich die halt erst, wenn ich mit sämtlichen Arbeiten mit Hitzeeintrag fertig bin. Riemenscheibe ist auch schon halb fertig.

    Morgen oder übermorgen vielleicht mal mit dem Varioadapter anfangen, mals sehen.

    Ich mach halt die Dinge, die ich noch machen kann, bevor ich die Hülse für den Konus mit dem M28x1 habe.

    Egal, alles was fertig ist, ist fertig und muß nicht mehr gemacht werden.

    Demnächst wieder mal ein oder zwei Bildchen...

    Ich bleibe dran, Kollegen,

    Gruß Paddy.

    Sag mal,

    und daß irgendwo auf der Getriebeseite die Nebenwelle jetzt axial etwas weiter in diese Richtung positioniert ist? Dadurch würde der Konus ebenfalls in diese Richtung wandern und das Anliegen der Kupplung im Korb überhaupt erst ermöglichen.

    Vielleicht irgendwo eine Scheibe dazwischen, die da nicht hingehört?

    Ist da nicht auch irgendwo das Kickstarterritzel (meine Ape hat keinen Kickstart und meine Automatik ist völlig anders, deshalb weiß ich es nicht genau)? Kann da etwas sein, was letztlich den Konus der Kupplung etwas mehr in Richtung Korb hat wandern lassen?

    Gruß Paddy.

    Die Drehschieberflächen in den unterschiedlichen Größen sind meines Wissens nach so oder so nur in die Richtung länger, bei der du die Schließkante in Richtung nach OT verschieben kannst.

    Für einen Motor mit breitem Drehzahlband ohnehin Quatsch, das auszunutzen.

    Bei mir habe ich diese Kante vollkommen unberührt gelassen.

    Viel hat es letztlich nicht ausgemacht. Breiter wurde er in Summe um ca. 1,5 bis 2 mm und in Richtung vor OT waren es auch nur 1,5 bis 2 mm.

    Also die Welt geht nicht unter, wenn du es so läßt.

    War bei mir eher der Vollständigkeit halber, wenn schonmal offen ist.

    Unabhängig von den Steuerzeiten ist es auch Quatsch, den Drehschieberquerschnitt signifikant größer zu machen als der Querschnitt des Ansaugstutzens. Da ist bei 130% dann auch irgendwann mal das sinnhafte Maximum erreicht.

    Da findet man im Netz wilde Fräsorgien, die bei näherem Betrachten des restlichen Umfelds zuweilen etwas, nennen wir es mal, "unfundiert" wirken...:-)

    Gruß Paddy.

    Du holst einfach zuerst die Tuschierte/angezeichnete Kontur und stellst den Fräser recht schräg zur Zylinderachse, dann brennt noch nix an.

    Dann kannst du mal die Wandstärken messen und kriegst recht schnell ein Gefühl dafür, wie weit du gehen kannst.

    Beim Pinasco ist nach den Bildern im Netz der zylindrische Teil des Fußes an den Überströmtaschen komplett offen nach unten im Gegensatz zum DR 133.

    Ich würde die Taschen aber nur so weit runter ziehen, wie ich es gemacht habe.

    Zuviel bringt nicht mehr viel und je weiter unten wird die Wand auch dünner, zumindest bei der Ape.

    Bleib 3-4 mm oberhalb, dann sollte es kein Problem sein.

    Gruß Paddy.

    Bei meiner Ape habe ich das relativ einfach gelöst.

    Etwas Tusche auf den Zylinderfuß des DR 133, dann hast du das reale Anschlußbild. Die Dichtung ist in der Regel etwas größer.

    Wenn du keinen Außentaster hast (wovon ich ausgehe), kannst du dir behelfen. Ich habe mit einem 2K-Kleber zwei Blindnieten an meinen Meßschieber geklebt und erneut abgenullt, damit kannst du die verbleibende Wandstärke stets kontrollieren.

    Dann das Ganze nicht übertreiben und auch mal den Zylinder auf die offene Hälfte stecken.

    Zum Schluß sieht das so aus und ich hatte immer 3 mm plus an Restwandstärke.

    Bei Bedarf noch etwas am Einlaß öffnen. Dazu auf der Drehschieberfläche die Breite anzeichnen, damit genug Überdeckung bleibt.

    Für Drehmoment nur Breite der Öffnung ändern und die Steuerzeit nur in Richtung vor OT, nicht nach OT.

    Kommt auf deine Kurbelwelle an.

    Dann ist das Ganze moderat und nicht übertrieben.

    Viel Erfolg,

    Gruß Paddy.

    Mädels,

    jetzt habe ich mal die Innereien auf das Wesentliche reduziert und mal genauer betrachtet, auch in Hinblick auf meine ca. 30 mm Verschiebung der ganzen Verzahnung in Richtung Hinterrad:

    Das schräg verzahnte Stirnrad mit dem Flansch mit Gewinden dran ist quasi der Eingang vom Wandler später. An dem Ding ist normalerweise die Kupplungsglocke montiert und es trägt innen den Freilauf, den ich nicht mehr haben werde. Der ist ohnehin ein Alleinstellungsmerkmal der PK Automatik.

    Moderne Roller haben den nicht.

    Von da aus geht es auf das große schräg verzahnte Stirnrad mit dem kleinen gerad verzahnten Ritzel direkt daneben (den ausgefransten Zahnkranz mit den kleinen Zähnen nicht beachten, der gehörte mal zum Kickstart und entfällt).

    Dann halt auf das große Stirnrad, das auf der Abtriebswelle sitzt und in der PK mit dem Schiebeblock (liegt darauf) und seinen Klauen eingekuppelt werden kann. Diese Funktion entfällt ja auch künftig und ist bei normalen Rollern ebenso nicht zu finden.

    Wenn man das ganze Gelumpe mal geistig so 3 cm im Getriebe verschiebt, ist das zunächst mal nicht so tragisch, es hat genug Platz.

    Der Lagerdom der Zwischenwelle hinterradseitig kann sogar ohne Probleme um 4 cm zurückgesetzt werden, so hoch ist der im Getriebedeckel.

    Der ganze Käse fängt an, wenn man das große Stirnrad auf der Abtriebswelle verschieben will.

    Ich hätte gerne die Verzahnung erhalten, weil die auch bisher das Drehmoment gut mitgemacht hat. Aber die Verzahnung ist vielleicht gerade mal 4 cm lang, heißt, sie würde nur noch 10 mm tragen.

    Das ist Käse.

    Drehe ich das ganze um und vertausche Position von Klauenhülse und letztes Stirnrad, habe ich zwar wieder die volle Überdeckung mit der Wellenverzahnung, dafür stößt das schräg verzahnte große Rad der Zwischenwelle auf die Klauenkupplung.

    Mache ich nun das große schräg verzahnte Zwischenrad auf die andere Seite der Zwischenwelle, sterben Versteifungsrippen im Getriebedeckel.

    Alles etwas ungeschickt in Summe und es drängt sich nicht sofort eine Lösung auf....

    Ich bin an dieser Stelle mal wieder gefangen mit meinem Varioadapter. Solange der nicht fertig ist, kann ich nicht die finale Position der Kupplungsglocke bestimmen und somit die finale Verschiebung der Innereien im Getriebe.

    Unter Umständen lande ich ja so ab, daß ein Kompromiß von verbleibender Verzahnungslänge auf der Abtriebsachse und nur leichtem Kürzen von Versteifungsrippen gemacht werden kann. Wenn sich das Ganze nur 20 mm verschiebt, sieht die Welt eventuell wieder ganz anders aus. Ich bin mal vom geschätzten "worst case 30 mm" ausgegangen.

    Ist echt doof, wenn man von etwas abhängig ist, das man nur bedingt beeinflussen kann.

    Im Prinzip kann ich es mir auch sparen, die Getriebeingangswelle anfangen zu konstruieren. Ich habe noch keine Ahnung, an welcher Stelle auf der Welle das Ritzel zum Liegen kommt stand jetzt. Ergo macht es wenig Sinn, sich über den Aufbau der zweiteiligen Welle zu machen.

    Am liebsten würde ich es direkt an der Lagerstelle im Getriebedeckel positionieren, dann habe ich eventuell die größtmögliche Überdeckung der beiden Wellenteile, je nachdem wie das Ritzel auf der Welle befestigt wird.

    Das wird noch lustig.....:-).

    Das Gute ist, ich komme garnicht drum herum, eine Aluglocke als Vertiefung in das Getriebegehäuse zu schweißen.

    Auch die Lagerung ist mehr oder weniger fix. Ich lehne mich an die Lagerung moderner Scooter an. Außen ein abgedichtetes Lager, dann Seegerring und dan Wellendichtring zwischen Gehäuse und Welle.

    Dieser komplette axiale Aufbau in Richtung Hinterrad ist praktisch unumstößlich. Wenn endlich nach Fertigstellung des Varioadapters sich das alles ergibt, erst dann kann ich das Innere fertig konstruieren.

    Im Prinzip kann auch die Rückbesinnung auf die Originalverzahnung der PK letztlich wieder kippen, wenn ich mit den Komponenten im verbliebenen Raum keine vertretbare Lösung finde.

    Dann wird wieder ein raumsparendes modernes und einfaches Scootergetriebe von der Stange aktuell mit all seinen Konsequenzen.

    Dadurch, daß die Lagerstelle der Ori-Zwischenwelle auf der Motorgehäuseseite ohnehin in ihrer jetztigen Form stirbt, weil meine Aluglocke sie durchdringen wird, wäre das auch nicht mehr sooo tragisch.

    Die Lagerung der Zwischenwelle würde in dem Fall halt komplett an anderer Stelle landen und das letzte Rad auf der Antriebswelle müßte teuer mit der Verzahnung der Abtriebswelle der PK versehen werden.

    Das geht nur mit Drahterodieren und würde eine paar Mark kosten. Aber so weit ist es ja noch nicht.

    Mich beruhigt es immer, wenn ich bis zum Einschweißen der Aluglocke praktisch nichts falsch machen kann und ich dann halt mit dem Ergebnis leben muß.

    Blöder wäre eine Rückkopplung vom Getriebe zu den aktuell anstehenden Arbeiten, da würde man in einer Abhängigkeitsschleife hängen und ständig denken, man macht etwas falsch mit Konsequenzen...

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,

    nach viel unfreiwilliger Beschäftigung mit Neuschnee habe ich kunstvoll ein neues Messingröhrchen eingepaßt und wollte meine Alu-Lot ausprobieren.

    Zuerst habe ich es gleich am Block ausprobiert. Mit meiner Lötlampe habe ich wahrscheinlich nicht die Temperatur am Block erreicht, es hat nicht funktioniert.

    Dann habe ich das an einem kleineren Alustück ausprobiert, dafür sollte der Brenner reichen.

    Da ging es auch nicht. Dafür hat das Lot hervorragend sich mit dem Stahlblech verbunden, das als Unterlage drunter lag...Und zwar richtig gut, warum auch immer.

    Naja, ob es jetzt die mangelnde Hitze war oder das Lot irgendwie nicht so der Renner, ich weiß es nicht.

    Ich habe jetzt mal einen Brenner für eine 11 kg Gasflasche bestellt, damit sollte gewährleistet sein, daß ic genug Wärme in den Block bringe.

    Und dann bestelle ich mir noch ein zwei andere Lote mit integriertem Flußmittel.

    Dann wird es schon irgendwie klappen. Wenn das alles nix wird, kann ich immer noch Kaltmetall oder so verwenden, was solls. Dann halt erst, wenn alle Schweißarbeiten am Gehäuse abgeschlossen sind (Glocke für Fliehkraftkupplung), sonst mache ich das Kaltmetall mit der Hitze eventuell wieder kaputt.

    Nachdem also das Löten nicht erfolgreich auf's erste Mal war, habe ich halt wieder den Tisch auf die Fräsmaschine gemacht und wenigsten die Rippen um den Kickstart weggefräst, damit wenigstens etwas Produktives heute noch passiert.

    Auf dem ersten Bild sieht man links unterhalbt des großen Lagersitzes noch einen Stahldeckel. So richtig wissen, was der genau abdeckt, weiß ich nicht. Nachdem das Gehäuse von 84 ist und deshalb mal zu einer Automatika gehört hat, hat es vielleicht etwas mit der Hydraulik zu tun.

    °Auf jeden Fall ist der wie die Nadelhülse der Zwischenwelle beim Ausspindeln für die Gehäuseglocke im Weg und ich habe ihn rausgefräst.

    Danach noch die Bohrung für den Kickstart mit dem Ausdrehkopf sauber gemacht, damit ich sie abstopfen kann (es war noch die Nut für den O-Ring drin, die habe ich ausgespindelt).

    Im Prinzip waren das Arbeiten, die mich jetzt nicht wahnsinnig weit vorwärts katapultieren, aber auch getan werden müssen irgendwann. Also nutze ich die Wartezeit auf mein CNC-Drehteil für den Varioadapter mit solchen Dingen.

    Die Nadelhülse der Zwischenwelle habe ich noch drin gelassen.

    Als das Gehäuse so aufgespannt war, hatte ich richtig Lust, die große Ausnehmung für die Kupplung rauszuspindeln.

    Natürlich geht das noch nicht, weil ich noch überhaupt nicht weiß, wie groß und wie tief. Aber darauf freue ich mich schon, das wird wieder ein großer Schritt nach vorne.

    Jetzt werde ich mal was essen und vielleicht mal so grob die Getriebeeingangswelle entwerfen. Die wird nämlich ein bißchen tricky.

    Außerhalb brauch sie einen größeren Flansch, an den ich die umgearbeitete Kupplungsglocke festschrauben werde, dann kommt ein Lagersitz für ein Kugellager/Dichtring und dann muß der Durchmesser wieder größer werden für das erste Zahnrad. Sprich, sie muß zweiteilig werden, wie auch immer.

    Sonst kann ich sie nicht montieren.

    Es lohnt sich, sich vielleicht jetzt schon ein paar Gedanken dazu zu machen. Mal kucken.

    Ich berichte,

    Gruß Paddy.

    Kollegen,

    mein Wandler mit Kupplung und Glocke ist gekommen.

    Der Wandler mit seinen Scheiben entspricht exakt dem Wandler von Mario bezüglich den relevanten Abmessungen und ebenso dem der ET4.

    Ergo bleibt wie erwartet meine Übersetzung auch exakt gleich mit der neuen Malossi-Vario.

    Langsam muß ich mich aber einem Thema stellen, das ich etwas vor mir her geschoben habe.

    Ich weiß jetzt nicht, wie tief der einzelne hier in Teilen einer Variomatik der Plastik-Roller ist.

    Daß das Ding bei mir verkehrt herum eingebaut werden muß, habe ich ja schon öfters erwähnt.

    Jetzt ist es so, daß so eine Wandlereinheit in einem Scooter auf der Getriebeingangswelle mit einer Nadelhülse und einem Rillenkugellager gelagert ist, Kupplung außen links.

    An der Stelle sitzt auch das Kugellager mit einem kleineren Innendurchmesser als die Nadelhülse am anderen Ende, die praktisch direkt am Getriebe sitzt.

    Baut man so ein Teil anders rum ein (wie ich), hat man den größeren Lagerinnendurchmesser außen.

    Das ließe sich ja prinzipiell mit einer Hülse lösen, wenn nur bei den aktuellen Wandlereinheiten das Rillenkugellager nicht einen Inneringdurchmesser von nur 12 hätte, die Nadelhülse 17.

    12 ist halt etwas mager, die Funktionslänge ist ca. 60 mm plus Befestigungsgewinde.

    Nun gibt es theoretisch auch die erste Generation von Wandlern mit 2 Rillenkugellager, Innendurchmesser 15. Schonmal etwas solider.

    Auch der Wandler der ET4 ist aus dieser Zeit. Das Problem ist halt nur, daß diese Varianten so gegen Ende der 90er von der Type mit Nadelhülse und Lager abgelöst wurden und nun neu auch nicht mehr wirklich zu kriegen sind.

    Damit käme ich ja vom Regen (Ersatzteile PK Automatik) in die Traufe.

    Theoretisch könnte ich ja den ET4-Wandler nehmen und eine kleiner Kupplung drauf machen. Aber die Kupplungen für die alten Wandler sind halt auch rar.

    Ich meine, ich will diesen ganzen Aufwand ja nicht dafür treiben, daß ich in die nächste Ersatzteil-Notsituation reinkomme, bevor der Giga-Aufwand beendet ist.

    Vorne am Varioadapter kann ich später alleine mit der Länge des Varioadapters steuern, welche Massenvario ich draufmachen kann. Mit nur einem einzigen Drehteil! Alles andere bleibt gleich und axial habe ich noch Luft selbst für eine ausladende modere Piaggio-Vario.

    Die Rechnung geht aber nur auf, wenn ich an der Getriebeeingangsseite die Wandlerscheiben an der exakt gleichen Position halte.

    Und das mache ich lieber mit aktueller Massenware als mit umgestrickten Mangelwarenteilen, die über 20 Jahre alt sind und schlecht zu bekommen.

    Wenn da was fehlt, kann ich den ganzen Getriebeeingang neu stricken und dann läuft es ohnehin auf die aktuellen Wandlerkonstruktionen raus.

    Lange Rede, kurzer Sinn, das will ich nicht, obwohl ich bis auf die Kupplung alles vor mir liegen hätte, halt gebraucht.

    In zwei Jahren suche ich dafür Teile ebenso bei Ebay wie aktuell die Vespa Automatikteile. Dann geht der Scheiß von vorne los, früher als mir lieb ist.

    Die Wandler mit Nadelhülse sind heute noch aktuell und absolute Massenware.

    Momentan schwanke ich noch etwas:

    a) die Wandlereinheit mit dem Ori.Lager zu verbauen und eine 12er Welle in Kauf nehmen

    b) die Wandlereinheit öffnen und anstatt dem 12x24x6 RiKuLa ein 15x24x5 Dünnring-Rikula zu verbauen. Bißchen Lagerausgleichscheiben und fertig.

    c) den Wandler komplett auf den Kopf stellen und Lager nach Wunsch einbauen inklusive ausdrehen neuer Lagersitze im Rahmen der Geometrie, die das Ding vorgibt.

    Ich tendiere gerade zu b). Das putzige Lager ermöglicht eine 15er Getriebeingangswelle analog zu den Generationen bis Ende der 90er, mit der immerhin auch die großen Roller unterwegs waren.

    Die radiale Belastung ist auf Höhe der Riemenscheiben höher und da sitzt die 17er Nadelhülse, lediglich auf der Kupplungsseite säße das Lager mit den kleinen Kugeln.

    In dem Moment, wo die Kupplung keinen Schlupf mehr hat, sieht es nur noch quasistatische Last aus der Dynamik der Drehzahl und der nicht zu vermeidenden Unwucht (naja, bei kleinen Kugeln auch nicht der Renner).

    Ich müßte aber keine Lagersitze nachbearbeiten und könnte zur Not das Lager öfters tauschen.

    Es bleibt jede Lösung ein Kompromiß. Halt wie der ganze Umbau selber.

    Im Prinzip sollte ich die Lager tauschen (Nadelhülse gegen Rikula und RiKuLa gegen Nadelhülse), aber Kugellager und Nadellager haben unterschiedliche Standarddurchmesser, dann kommt wieder die Bearbeiterei.

    Und einen Preßsitz in 60 mm Tiefe in hartes Material zu bearbeiten ist auch so seine Sache. Da drückt es den Meißel weg, er wimmert und flattert und es kommt irgendeine Passung raus.

    Und die sitzt dann auch noch so ungeschickt tief, daß mit einem Lagersicherungskleber kaum sicher gearbeitet werden kann...

    Es wird vermutlich b). Ich baue wahrscheinlich nächste Woche mal den Wandler von Mario auf das Dünnringlager um und schau mir das mal an, bevor ich den nagelneuen umbaue. Immer gut, wenn man Material zum Testen hat, bevor ich das neue Zeug zum experimentieren nutzen muß.

    Und wenn es nicht kaputt geht, kommen die Teile auf Lager als Ersatz.

    Die Kupplungsglocke sitz normalerweise auf einer Verzahnung, die den kleinsten Durchmesser einer Getriebeeingangswelle hat und logischerweise kurz vor der Mutter kommt.

    Geht hier natürlich auch nicht. Die werde ich an einen Flansch schrauben mit angedrehtem Zentrierdurchmesser wie den Varioadapter und fertig. Dafür muß ich sie nur ausdrehen und auf dem Teilapparat 6 Löcher setzen. Fertig.

    Ist alles nicht sooo einfach. Und letztlich alles nur deshalb, weil bei der Wespe alles auf der falschen Seite sitzt aus Sicht eines modernen Rollers.

    Ist schon noch Arbeit...Und es hängt halt gerade am CNC-Drehen....

    Ergo werde ich wohl am Samstag das Messingröhrchen für die Sickerbohrung setzen. Zumindest es mal versuchen.

    Ich berichte....

    Gruß Paddy.

    Meine XL1 hat beides.

    Ich fahre sie seit 12 Jahren und habe bisher glaube ich den Kickstarter öfters abgeschraubt als betätigt.

    Wenn die Batterie in Ordnung ist, gibt es für mich keinen Grund, den Kickstarter zu nutzen. Wenn einer dran ist, schön.

    Kaputt gehen kann eigentlich außer dem Anlasser nix. Den kann man sanieren (Freilauf, Kohlen, etc.), falls er je mal nachlassen sollte oder einfach einen neuen kaufen.

    Ist kein finanzieller Ruin.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Bei meinem Spezialumbau fällt der Kickstarter sogar weg. Der Tatsache sehe ich völlig entspannt entgegen. Meine Ape hat auch nur Elestart und darüber mache ich mir auch keinerlei Gedanken.

    Funktioniert einwandfrei und ist bequem.

    Als ich meine schwarz seidenmatte Wespe zusammengebaut hatte vor 12 jahren, habe ich schwarz getönte Blinkergläser draufgemacht, weil die orangenen furchtbar ausgesehen haben.

    Rücklicht für die PK gab es damals keine.

    Immer wieder habe ich mal danach gesucht, auch in Italien im Netz, aber Fehlanzeige.

    Ich befürchte, das wird schwierig, sofern du nicht diese "schwülstige Laterne" der PX dran tackern willst.

    Mir gefällt sie nicht wirklich...

    Gruß Paddy.

    Danke, lieber Kollege...:-)

    Du vergißt eine weitere Kombination: Wissen, Können und Möglichkeiten vorhanden, aber "Besseres zu tun" als in ein Mauerblümchen aus Pontedera soviel Aufwand zu stecken, harhar...:-)

    Gerade ist es schleppend. Wandler ist noch nicht da, heißt, ich kann die Variovorrichtung nicht auf den finalen Stand bringen, der die genauen Abmaße des Varioadapters definieren wird.

    Dafür ist Material gesägt für die Hülse (die auf den umgearbeiteten Konus befestigt werden wird) mit mit den zwei Lochkreisen für Polrad und Varioadapter.

    Jetzt braucht es nur noch eine Lücke auf der Maschine. Material habe ich einen höher legierten Vergütungsstahl ausgesucht, der aber nicht vergütet wird.

    Ich bediene mich der relativ hohen Festigkeit und Zähigkeit des unvergüteten Grundmaterials.

    Härten und Anlassen wäre keine Option, weil ich soviele Geometrien habe an dem Ding, die dann geschliffen werden müßten, das wäre ein gigantischer Aufwand und unbezahlbar als Einzelstück.

    Dann könnte ich das Ding gleich aus einem Stück machen inklusive Konus.

    Aber richtig hart ist ja weder Konus, noch die KW selber, also sollte das passen. Ich habe mit den Wandstärken nicht so gegeizt, weil das leichte Polrad mir ja einen Gewichtsvorsprung gibt.

    Auf allen Geometrien (Durchmesser und Planflächen), die relevant sind, habe ich 0,5 mm Aufmaß drauf, die ich dann nach dem Verbinden mit dem Konus auf dem konischen Dorn dann fertig drehe.

    So ist der Plan, dann sollte ich die geringsten Rund- und Planlaufabweichungen haben.

    Wenn das dann mal fertig überdreht ist, kommt der letzte Auftritt des Ape-Motorgehäuses und des Ape-Polrads, beides zur Verfügung gestellt zum Abmessen von einem Ape-Kollegen.

    Ich werde erst eine ZGP in den Apemotor montieren mit meiner alten Kurbelwelle, den Malossi drauf mit Kolbenstopper und dann irgendwie eine geeignete Position suchen, mit der ich sinnhaft die richtige Position von dem Polradtopf zum neuen Konus mit Varioaufnahme übertrage.

    Ich weiß noch nicht genau wie, aber die Details werden mir dann schon einfallen.

    Der Polradtopf und die Hülse mit den Befestigungsbohrungen müssen ja richtig positioniert zueinander verbohrt werden.

    Weiter muß ich sowohl an meinem ZGP-Adapter, als auch an der neuen ZGP irgendwie neue Markierungen machen, die für die Werksmarkierungen stehen. Die Markierungen an der ZGP werden ja weggefräst, weil sie in der notwendigen Aussparung für die Übertrömertaschen sitzen und im Gehäuse der Automatik gibt es ja nichts derzeit.

    Eine grobe Orientierung sollte ich schon haben.

    Ich habe aber ohnehin beschlossen, einen Halter für den Motor zu bauen, damit ich ihn komplett außerhalb der Wespe in Betrieb nehmen kann. Sowohl fürs Abblitzen, als auch vor allem, um die Funktion der Vario zu beurteilen.

    Der Motor wird erst eingebaut, wenn er außerhalb mal gelaufen ist und die Vario plausibel durch ihre Spreizung läuft.

    Bei dem Bastelobjekt liegt ja alles drin. Von Funktion nach "Plug and Play" bis hinzu "tut noch nicht und ich habe keinen blassen Schimmer warum".

    Das wird doch letztlich eine ganz schöne Melange an Teilen, die da zusammen arbeiten müssen...

    Ich melde mich wieder, wenn es etwas Neues gibt, liebe Kollegen.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    nick:

    Wenn ich Bohrungen verschließe, drehe ich mir gerne einen Kern und klebe ihn dann mit Loctite Welle-Nabe rein.

    Das ist meist eine saubere und haltbare Lösung. Hält bei Metall auf Metall bombenfest, wenn der Klebespalt nicht zu groß ist.

    Aber ansonsten wie Volker es schon geschrieben hat, einfach irgendwie zu, Hauptsache, der Gaser zieht an der Stelle keine Luft oder Dreck. Zumachen irgendwie.

    Gruß Paddy.

    Sorry, fast hätte ich den Beitrag okkupiert.

    Natürlich steht der TE im Vordergrund, tut mir leid.

    Aber er hat ja noch eine Antwort auf meine Frage anhängig, warum er ausgerechnet auf einen 17,5er Scootergaser wechseln will. Das würde mich schon noch interessieren, irgendeinen Grund wird es ja schon geben. Ich hoffe mal nicht, nur weil er den rumliegen hat und keinen anderen größeren hat.

    Dann sollte er es nämlich lassen, auf den umzubauen, nur weil man nix anderes sinnhaftes größer als 14 oder so hat, macht wenig Sinn bei dem ganzen Aufwand.

    Geklärt ist nämlich auch noch nicht, wie er mit dem Gaseranschluß eines Scooters an den flexiblen ASS eines Scooters auf einen ASS einer Smallframe will.

    Wenn nämlich die Verschließung des Ölpumpenanschluß' bereits Fragen aufwirft, könnte das noch eine weitere Hürde werden.

    Gruß Paddy.

    P.S.: mein Motor wird keine Ölpumpe haben, ergo bin ich völlig frei....

    Lelox!

    Ich bin leidenschaftlicher Bing-Fan, aber ich weiß nicht, ob du meinen Beitrag kennst, in dem ich den Umbau eines PK 50 Automatikmotors auf Komponenten schildere, der künftig nur mit aktueller Massenware auskommt.

    Mein Herz schlägt für alte Bing aus Nürnberg, aber es wäre absolut contra zu meinem Vorhaben. Ich will Massenware verwenden, die es in jedem Shop für Roller, Vespa und Ape zu bestellen gibt.

    Und glaub mir, ich würde gerne einen alten Männervergaser verwenden...:-)

    Gruß Paddy.

    Hmmh,

    grad gruschdel ich so ein bißchen im Netz, einfach so für die nächsten Schritte.

    Ich habe mal vor geraumer Zeit ein paar Bilder runter geladen von einer Zylinderhaube der PK 125 Automatik.

    Da ist das Kerzenloch an einer vollig anderen Stelle...

    Am liebsten hätte ich ja so eine Abdeckung drauf gemacht, aber das muß ich vielleicht nochmal überdenken. So ein Ding wird ja recht teuer sein, womit ich ja kein Problem per se hätte, aber wenn ich da dran rumschnitzen muß und das Ding dann unansehnlich wird.

    Vielleicht lege ich doch mal bei der nächsten Bestellung eine ETS-Haube in den Warenkorb, die kosten ja nicht viel (15 Euro oder so) und ich schau mal, ob man die anpassen könnte mit warm machen, dran rumschweißen oder wie auch immer.

    Das sind so die Details bei so einem Umbau...An sowas denkt man zunächst garnicht, das wird mir immer mehr bewußt.

    Naja, die ganzen Extremtuner bei den normalen Smallframe müssen sich ja wahrscheinlich auch ihre Zylinderhauben für ihre Falc und Konsorten schnitzen wahrscheinlich, also sollte das mal kein Problem werden.

    Vielleicht kann man auch aus einer 50er Automatikhaube und einer ETS-Haube was zusammennageln, das muß man mal sehen. Der Werkstoff meiner Automatikhaube und der Haube meiner Ape bzw. der ETS-Haube, die ich jetzt auf der Ape habe, wirken unterschiedlich. Aber das kann auch täuschen. Wenn nicht, ist Kunststoffschweißen sicher nicht gerade einfach.

    Aber ich verschwende lieber bei Zeit Gedanken an solche Details, als später dann auf dem Schlauch zu stehen.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Ich kriege einen Holzdübel von der Kurbelgehäuseseite in das Messingrohr gesteckt, also sollte ich das mit dem Alulot löten können und die Bohrung dabei frei halten...Hehe...

    Was ein Scheiß....Ich ergänze meine Autosignatur durch: "NICHT NACHMACHEN!!" :)

    Einfach vom Prinzip her sind mir Gaser mit Zylinderschieber und Nadel schon lieber als die komischen SHB mit Flachschieber ohne Nadel und ihrer seltsamen Gemischaufbereitung.

    Also grundsätzlich mal doch eine Überlegung wert, vom 19.19 abzurücken. Den hätte ich halt fast nagelneu rumliegen, aber das muß mich jetzt nicht dazu zwingen, ihn einzusetzen.

    Und da bei mir ohnehin ein Eigenbaustutzen notwendig wird, ist der Anschluß daran praktisch egal, den gestalte ich, wie ich es brauche.

    Ich glaube, ich schau so nebenher mal nach anderen Gasern, was es da sonst noch gibt. Ich muß auch nochmal schauen, woher mein Gaszug letztlich genau herkommt und in welchem Bogen ich den zum Gaser kriege. Bei mir ist das ja alles etwas anders und der SHB mit seinem Umlenkhebel wäre am einfachsten gewesen. Nur ein Umlenkröhrchen auf dem Schieberdeckel wird da nicht reichen vermutlich...

    Gruß Paddy.