SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Es ist ein großes, 15 Jahre altes von Metabo/Elektra Beckum. Schlauchpaket 3 m.

    Jetzt schaun wir mal und machen mal die Teflonseele mit der Messingspirale am Ende rein, bestellt ist sie. Kostet keine 20 Euro, deshalb nicht so wild.

    Ich habe den Zusatz von Hand bis vorne geschoben und die Stahlspirale hat schon sehr gebremst, obwohl ich das Schlauchpaket voll gestreckt hatte.

    Hat immer kurz funktioniert, dann hatte ich einen Knoten. Es kann nicht schlechter werden.

    Ich bin da völlig entspannt. Bis Weihnachten hätte ich gerne meine Spannvorrichtung fertig und das Schweißen sollte hinhauen. Wenn nicht MIG, dann schau ich halt nach einem WIG-Schweißgerät. Fehlt ja noch in der Sammlung...hehe...Und die Argonflasche ist ja auch schon da.

    Im Prinzip ist das eher zweitrangig, wenn ich an die ganze Bearbeitung denke, die vor mir liegt. Das wird schon.

    Und ich habe ja Zeit...Ich bruzzel erst am Gehäuse, wenn alles tut.

    Jetzt tackern wir erst mal die Digitalanzeige an die Maho...

    Ich mach mir ohnehin gerade noch einen Wickelgasgriff für die Ape komplett aus dem Vollen, der nachher komplett unter der Lenkerabdeckung verschwindet und von außen nicht sichtbar ist.

    Ich habe zum Spaß mal bei dem 18.16 gekuckt, was maximal geht. Bin bei 21.21 abgelandet, dafür reicht aber der Gasweg nicht. Im Frühjahr hätte ich den gerne ausprobiert, weil ich auch noch einen schönen Ansaugtrichter dazu gemacht habe, der ebenfalls von außen nicht sichtbar ist....

    Herrliches Hobby, so eine Garnitur auf der Ape hat keiner...

    Gruß Paddy.

    Da ich vor über 20 Jahren Alu nur mit WIG geschweißt habe und selber kein WIG-Gerät besitze, dachte ich, ich probiere mal MIG aus. Hätte auch den Charme, daß ich bei dem doch teilweise recht geräumigen Volumen bequem den Zusatz das Gerät zuschieben lassen kann.

    Zusatz bestellt, eine zweite Eigentumsflasche mit Argon gekauft (wollte ich ohnehin, weil ich immer öfters auch mal VA schweißen wollte) und einfach mal an einem Druckgussteil versucht, die Einstellungen zu finden.

    Leider ging der Transport immer in die Hose, weil der 0,8er Zusatz so weich ist. Also komme ich nicht um eine Teflonseele drum herum und mal eine bestellt.

    Zwischenzeitlich kam ein anderes Paket, daß mir die Arbeit etwas erleichtern sollte und für dessen Anschaffung ich immer nur auf einen geeigenten Anlaß gewartet habe:

    Also bastel ich die Glasmaßstäbe am Samstag mal an meine alte Maho. Die neuen Bohrungen für die anderen Stehbolzen könnte man ja noch per Handrad setzen, aber den Membrankasten ohne Anzeige rauskurbeln habe ich keine Lust...

    Bißchen kaputt, an eine 65 Jahre alte Fräsmaschine sowas ranzubauen, aber so macht es mehr Spaß.

    Wenn ich mal Bilder vom Aufschweißen habe, für die ich mich nicht so schämen muß, stelle ich sie als nächstes ein. Aber vorher wird erst probiert, bevor ich an das Motorgehäuse gehe.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Wer weiß, was die damals zusammengenagelt haben, um auf die 1000 Stück pro Farbe zu kommen.

    Piaggio hat ja etwas Erfahrung mit "Aufbrauchen" von Bestand. Zumindest mal bei der Ape 50...:-)

    Spannender wird die Geschichte, wie die 1999 zustande kommen...

    Aber die Frage, was es für eine sein soll, wenn nicht eine Limitata ist gerechtfertigt. Also ich hätte mal keine Idee, was es sonst sein soll. Schriftzug und Rücklicht hin oder her...

    Gruß Paddy.

    Da gibt es die lustigsten Diskussionen. Ein Auszug aus dem GSF:


    "So, hier mal zur Aufklaerung: (kenn die Storry um das gute Stueck bestens)

    Zwei einschlaegige Ingolstadter Importeure haben 99 in Italien einen Restbestand von 7 Stueck mitgebracht. 3 silberne zwei blaue und zwei rote. Fuer dies wurden dann die Papiere beantragt und an gute Freunde 4 Stueck abgegeben.

    Kann gut sein, dass die Limitatas fue einen anderen Markt gedacht waren. Aber Fakt ist 100% made in Italy.

    So was kriegt man sicher nicht wieder..."

    https://www.germanscooterforum.de/topic/274353-e…eu-rundlicht-e/

    Ich kann dir nur Raten, Gugel nach dem Ding und mach dir ein Bild.

    Ich habe meine Meinung, wenn Piaggio in den 90ern eine Wespe nahezu baugleich zu Kisten aus den 70ern gebaut und verkauft hat, ist das mal eine witzige Idee und auch sicher eine Überlegung wert. Und heute auch schon so alt wie eine PK.

    Man stelle sich mal vor, VW hätte 1991 3000 Golf GTI der ersten Generation aus den 70ern in jeweils 3 Farben zu 1000 Stück produziert.

    Wäre interessant, was es da für Diskussionen gäbe...

    Im Grunde genommen halte ich das ganze Hin und Her wegen Originalität und so für fadenscheinig. Es bleibt halt ein Fahrzeug. Archeologen in 500 Jahren werden entweder keine Vespa mehr finden oder keinen Unterschied mehr machen können, ob sie von 71 oder 91 sind.

    Auch der "O-Lack"-Wahn ist ja letztlich recht neu. Hat vor 15 Jahren auch niemand gekratzt. Witzigerweise ist eben dieses aus meiner Sicht überbewertete "O-Lack"-Geschwätz irgendwie ein Vespa-Phänomen und gerade sehr in Mode.

    Warte mal ein paar Jahre, wer weiß, was da noch kommt...Da wird vielleicht der "O-Motor" der absolute Renner und die ganzen Tuning-Orgien im "O-Lack"-Kleid werden zu Bilderstürmern erklärt.

    Gruß Paddy.

    Gugel halt mal nach V50 Limitata.

    Zum Wert, naja, was soll man dazu sagen.

    Schau mal, ich habe eine PK Automatik. Es gibt Puristen, die fassen so ein Ding nicht mal mit einer Zange an. Ich lasse denen ihre Meinung und denke, ich habe mittlerweile ein nicht mehr ganz so verbreitetes Vespa-Modell, das angenehm zu fahren ist und seine besonderen Herausforderungen hat.

    Man kann natürlich bei dem ganzen Polossi und Quetschkantengesfasel nicht mitreden, aber ich liebe sie.

    Wenn du diese Puristen zu diesem Modell fragst, kannst du dir ausrechnen, was du als Antwort bekommst.

    Ich sehe in der Limitata (wenn es denn eine ist, du solltest das mit dem Jahr 1999 klären) eine nette Alternative, wenn man eine optisch und technisch klassische Vespa möchte und nicht die Mondpreise für ältere "Originale" zahlen will.

    Erstens ist sie irgendwie auch ein Original und wird irgendwann mal sicher auch begehrt sein (hat nicht jede eine Nummer irgendwo? Ich meine ja) und zweitens ist bei den vielen vermeindlich so originalen klassischen Vespas mittlerweile soviel verbastelt, daß ich mich da etwas schwer tue, besondere Gefühle für eine O-Lack-Karosse von 72 zu bekommen, wenn alles mögliche daran technisch verändert wurde.

    Der Preis wird sich danach richten, was einem so ein doch eigentlich besonderes Stück wert ist. Verramschen würde ich die nicht, eher die Historie klären, etwas danach googeln und mir dann überlegen, was ich dafür haben will.

    Mir persönlich würde so eine Kiste zusagen, aber ich habe nur einen Hintern und bereits meine Automatik und meine geliebte Ape. Mehr macht keinen Sinn, weil ich will ja auch damit fahren.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Danke für das Interesse!

    mario: Den Block werde ich in jedem Fall absetzen müssen. Ich muß nochmal genau messen, wenn der Block auf der Maschine ist, aber bei Standard-Kurzhub ist die Dichtfläche ca. 13mm zu hoch.

    Eigentlich wollte ich tatsächlich den Motor zu Kurzhub Standard kompatibel machen, dann könnte man alles drauf setzen, auch Langhub 51 mit 97er Pleuellänge.

    Aber die 13mm sind schlicht zuviel für den Block, ergo bleibt praktisch nur 51/105 übrig, was aber immer noch eine große Auswahl an KWs bedeutet, wenn das Kurbelgehäuse auf 88 ausgespindelt ist.

    Die 8 mm Pleuellänge "benutze" ich nur, um das tiefersetzen zu minimieren.

    Als "Massenware" an Zylindern landet man dann bei den üblichen Verdächtigen.

    Da ich für meine Ape einen moderaten Drehmomentmotor gebaut habe mit dem Hauptaugenmerk auf hohem Liefergrad bei niedrigen Drehzahlen, bin ich schon gespannt, wie sich der DR da drauf macht mit einer Massenmembran von Sfera 50 bis Runner 180, nachdem er ganz unauffällig in der Ape mit dem Drehschieber so rumwerkelt...:-). Vermutlich läuft die Kiste dann eine 25 prozentige Steigung gleich schnell rauf wie runter, das wird lustig, wenn das Ding je funktioniert...:-)

    Die größte Herrausforderung wird halt der Bereich polradseitig:

    1.: wird es in jedem Fall axial etwas mehr aufbauen als Original, was bedeutet, daß ich sehr wahrscheinlich nicht die originale Riemenabdeckung fahren kann. Hauptaufgabe ist zunächst mal, diese Zunahme so klein wie möglich zu halten. Zumal der Variator einer 125er Piaggio auch etwas länger sein wird. Das wird knifflig. Aber ich muß ihn vielleicht nicht komplett auseinander fahren, da der DR Druck von unten bringt. Am Ende zählen Millimeter. Der verdrehte Zylinderfuß an der Automatik bringt an der Stelle schonmal ca. 5 mm. Das fange ich vielleicht mit dem kleineren Hub der Vario und mit dünner Wandung an dem Überströmer wieder ein.

    Baut das zu sehr auf, wäre das das erste mögliche Exit-Szenario.

    2.: wird die lösbare Verbindung der Variatoraufnahme zum selber umgestrickten Polrad-Konus, weil ich ja eine normale Smallframe-KW fahren will und ich an der Stelle abziehen können muß.

    Die muß natürlich gleichzeitig sehr präzise zentriert sein und die Last abkönnen.

    Auch das wird knifflig. Ein paar Ideen habe ich schon, aber für eine Ausdetaillierung muß erst die ZGP, die mit einer ausgeklinkten Grundplatte auch aus dem normalen Baukasten kommen soll, an Ort und Stelle sitzen. Der Überströmer an der Stelle wird sehr dünnwandig werden müssen und auch nicht zu ausladend, damit der axiale Aufbau moderat bleibt. Maximal angepaßt an den DR, nicht mehr.

    Die Kombination aus 2 und 1 ist dann das zweite mögliche Exit-Szenario.

    Wenn die Kopplung der Vario an die normale Smallframe-KW bei moderatem axialen Aufbau bis zu den beiden Schritten geklappt haben sollte, denke ich, ist der Rest zwar immer noch sehr aufwendig, aber machbar.

    Dann kommen eher Standard-Dinge wie Wellen ändern, Drehteile fertigen, etc.

    Natürlich den ganzen Scheiß im Anschluß noch verkleiden, eine Hebellage bauen, damit eine SHB angesteuert werden kann. Ansaugstutzen würde dann ein Prototypenteil wohl werden aus Alu-SLS.

    Ich hoffe, ich konnte meine bisherigen Überlegungen einigermaßen verständlich rüberbringen.

    Wie ihr seht, steckt bis jetzt schon der eine oder andere tiefere Gedanke drin und die Reihenfolge ist einigermaßen festgelegt.

    Schlimmstenfalls werden wohl ein paar hundert Euro weg sein, wenn ich nach 2. aussteigen muß, aber der Versuch ist es mir wert.

    Reiße ich Punkt 2 erfolgreich, kommt zwar noch eine Summe Geld dazu, die Erfolgsaussichten würden dann aber zunehmends besser.

    Und zuweilen neige ich zu einer gewissen Unbelehrbarkeit und einer großen Ausdauer, was Herrausforderungen angeht, die ich noch nie gesehen habe. Da kann ich sehr hartnäckig sein und auch Schleifen drehen, wenn ich noch eine Chance sehe.

    Schauen wir mal, ich freu mich drauf.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Jetzt lösen wir erst mal das Problem hier. Ich habe zur groben Orientierung mal eine alte 112er Malossi-Fußdichtung drauf gelegt. Einen Standard-Piaggio-Membranblock muß ich noch organisieren, weil auch da aufgeschweißt werden muß...

    Hallo liebe Kollegen,

    da der Winter lang wird und man ohnehin zuhause bleiben soll, habe ich mir mal ein Projekt vorgenommen, das mir schon lange im Kopf rum geht.

    Meine geliebte Automatik läuft perfekt mit dem 75er Sinalco und meinem selbstgeschnitzten FHBB 22.18, aber mir macht es Sorgen, daß auf Dauer die üblichen Verschleißteile für den Motor einfach immer dünner vertreten sind und das, was es noch gibt, ja eigentlich mehr oder weniger das gleiche Alter hat wie das, was bei mir verbaut ist.

    Jetzt könnte ich auf Verdacht das Sammeln anfangen, was sicher kein Fehler ist, aber dann hast du irgendwann das doppelt, was nicht kaputt geht und das was kaputt geht, hast du nicht.

    Folgender Plan:

    Ich will einen zweiten Automatikmotor aufbauen, der bei:

    -Zylinder plus Kolben

    -Variomatik

    -Wandler plus Kupplung

    -Kurbelwelle

    -Membran

    -Vergaser

    mit handelsübliche Smallframeteilen bzw. Piaggio Massenware (Vario, Wandler, Membran) auskommt. Wer den Motor kennt, weiß, daß das ein absolut psychopathisches Unterfangen ist. Besonders, weil ich ihn 1:1 kompatibel gestalten will (nur Züge aushängen).

    Mario hat mir freundlicherweise 2 alte Motoren ohne Zylinder, eine Kurbelwelle und ein Polrad zur Verfügung gestellt.

    Zu Beginn habe ich erstmal viel gemessen und daraus mal so Ideen generiert, wie ich das umsetzen könnte.

    Soweit mal der Stand:

    -Motor gestrahlt und die interessanten Geometrien vermessen

    -Lagerdummies, damit ich eine Apekurbellwelle (Drehschieberbund abgefräst und Gehäusehälfte schon auf 88mm ausgespindelt) einsetzen kann zum Messen

    -Diverse Polräder am Start für Messerei und als Ausgangsmaterial für ein speziell angefertigtes Polrad

    Nächste Schritte sind die Aufspannvorrichtung für meine Fräsmaschine bauen, Material zum Aufschweißen alles schon da.

    Es wird wohl eine Vollwange 51 Hub werden mit 105er Pleuel, damit ich die Zylinderfläche nur 5 mm zurücksetzen muß.

    Jetzt machen wir das mal, setzen neue Überströmer, damit ich die axiale Position der ZGP festlegen kann und dann geht es weiter.

    Ich fange bewußt jetzt schon mit berichten an, damit der Interessierte mitlesen kann und sehen, ob es klappt oder nicht.

    Kann ja jederzeit sein, daß noch ein No-Go-Kriterium sich einschleicht, das ich bisher übersehen habe und das ganze Projekt kippt.

    Bis dahin gebe ich nur schrittweise Geld aus, damit das Ganze überschaubar bleibt.

    Zeithorizont praktisch egal, weil meine Wespe ja perfekt läuft. Ich habe keinen Druck.

    Viel Spaß,

    Gruß Paddy.

    Das wird eine schöne Kiste, denke ich.

    Wenn es reicht, mach den landwirtschaftlichen Grat am Gehäuse weg. Aber nun misch ich mich in die Polraddiskussion auch noch etwas ein.

    Klar, weniger Gewicht tut der KW und ihren Preßsitzen gut (den Lagern ist das relativ wurscht, die sehen nicht wirklich eine zusätzliche dynamische Belastung durch das Polradgewicht, sondern nur durch schlechte Wuchtung des Polrads. Und ob die besser wird, wenn ein Nicht Profi das Ding abdreht, naja...).

    Nur glaube ich nicht, daß man bei der Kombi von einem Rennmotor reden könnte, wo eine KW an ihre Grenzen kommt, wenn das Polrad ein paar Gramm schwerer ist. Sonst könnte sie den Reaktionsmomenten aus dem Getriebe beim Beschleunigen wohl kaum standhalten, wenn sie schon durch das Hochdrehen des Polrads und dessen Trägheitsmoment an ihre Grenzen kommt.

    Eigentlich glaube ich an die Theorie: "Schweres Polrad schadet einer Kurbelwelle" sowieso nicht, wenn es gut gewuchtet ist. Physikalisch aus dem Gesamtzusammenhang nicht herleitbar, sorry.

    Maximal bei schlagartigem Fressen und keinem Kraftschluß zum Getriebe. Dann vielleicht. Aber auch dann muß erst mal das Moment an der KW überschritten werden, das der Motor beim normalen Beschleunigen ohnehin sieht. Das geht auch über die Passungen. Wegen mir noch das Gänge reinprügeln und die Kupplung fatzen lassen als Wechselbelastung durch schnelle Drehzahländerung.

    Die höchsten Kräfte entstehen bei schlagartiger Drehzahländerung. Ich betone schlagartig.

    Aber das Projekt hört sich nicht gerade nach Grand Prix an... Aber da vertraue ich mal den Entwicklern der KW. Die werden schon wissen, wie ihre KWs mit den Peaks zurecht kommen.

    Mit Kupplung fatzen lassen oder einem Klemmer rechnen die sicher mit in ihrer Auslegung...

    Deshalt rückt das Polrad aus meiner Sicht näher zu den Komponenten, die man mal nicht so eben austauscht und ich würde an dem nix abdrehen.

    Nimm einfach alle Kühlrippen an dem Zylinder sparsam soweit ab, bis alles paßt und gut. Wir reden hier von dem Bereich der Überströmkanäle, da juckt etwas weniger Kühlfläche bei dem Zylinder nicht. Es gibt kaum einen Bereich in einem Zweitaktmotorzylinder, der so kühl ist wie dieser..

    Gruß Paddy.

    Also nur mal so,

    ich würde grundsätzlich nur an den Teilen etwas weg machen, die eher die Teile sind, die man so mal eben tauscht. Also am Zylinder und nicht am Gehäuse.

    Auf dem Anleitungsbild wurde am Gehäuse weggemacht. Das halte ich für Blödsinn.

    Ich würde nur am Zylinder bearbeiten und fertig.

    Und warum genau will dein Kumpel die Unterbrecherzündung behalten? Doch nicht aus technischer Sicht, oder?

    Ganz ehrlich, es spricht ja nix dagegen, an der einen oder anderen "alten" Sache festzuhalten, aber an einer 6V Kontaktzündungsanlage....?

    Gruß Paddy.

    Aber für 2300 ist das Bild noch vor der Durchsicht, oder?

    Neben der Riemenabdeckung, auf die Mario schon hingewiesen hat, hängt da noch ein Zug oder Kabel hinten rum, Elefantenfuß total vereiert...

    Sieht irgendwie aus wie gerade in Zahlung genommen und mal angefangen zu schrauben...

    Schau sie dir an.

    Gruß Paddy.

    Wenn man mal damit durch ist, ist das aus meiner Sicht eine sehr zuverlässige Vespa (wobei mir die XL2 nicht gefällt, aber das ist was anderes).

    Aber ob man mit genau der nach dem Kauf durch ist, weiß man halt nicht. Wenn die in den letzten Jahren nicht gewartet wurde, sondern nur gefahren, kann schon das eine oder andere sein.

    Ob es gut ist, wenn deine Tochter diese etwaigen Mängel aufdecken sollte, wenn sie sich eigentlich darauf verlassen will, ist mal was anderes.

    Das Ding ist grundsätzlich eine Spur komplexer als normale Automatikroller, aber nicht viel.

    Zum Schrauben ist sie halt ein bißle unpraktisch, aber da ist jede Vespa eigentlich scheiße im Vergleich zu einem normalen Moped.

    Besser: Sie ist genauso scheiße zum Schrauben wie jede andere Wespe auch, nur anders.

    Und ja, Teile sind zuweilen nicht mehr zu bekommen neu. Unter Umständen muß man sich behelfen (Variogewichte z.B.).

    Ansonsten steht das Ding gut da und für den Preis eigentlich OK aus meiner Sicht. Wenn alles soweit paßt.

    Wenn sie läuft, eigentlich ein Genuß zu fahren. Blech und Automatik.

    Eigentlich wollte ich immer noch zusätzlich eine Vespa zum Schalten. Davon habe ich jetzt Abstand genommen, ist mir mittlerweile zu langweilig, hat jeder. Da müßte mir schon ein absolutes Schnäppchen per Zufall über den Weg laufen, daß ich eine Schaltvespa kaufen würde.

    Schalten tu ich in der Ape, das reicht.

    Gruß Paddy.

    Fairerweise ist es wahrscheinlich eine von drei Automaten in Deutschland, die noch nicht verbastelt oder runtergerockt ist...

    Vielleicht wird die früher zum Sammlerstück, als wir alle denken...Auch wenn die XL2 jetzt nicht soooo meins ist...:-)

    Wartet's mal ab mit euren Schalteimern...Davon gibt es einfach zu viele...

    Gruß Paddy.

    Öl irgendeins von der Tanke, Sprit so teuer wie möglich und selber mischen.

    Sprit deshalb teuer, weil da am wenigsten Ethanol drin ist, wieviel auch immer.

    Habe schlechte Erfahrungen mit Standzeit und E10. Die hygroskopischen Eigenschaften von Ethanol haben bei mir schon zu Grünspanfraß an Messingteilen geführt.

    Davon soll es ja das eine oder andere zwischen Tankstutzen und Kurbelgehäuse geben.

    Der Gipfel war mal eine so korrodierte HD, bei der man die Größe nicht mehr lesen konnte.

    Allerdings ist die Wespe da auch 2 Jahre gestanden...Und war noch auf Getrenntschmierung.

    Seither sieht auch nach 5 Monaten Standzeit alles aus wie neu. Auch bei der Ape.

    Anmischen tu ich im 10 Literkanister. Erst Sprit, dann das Öl. Kurz schütteln und 10 Minuten stehen lassen. Ob es danach homogen vermischt ist, weiß ich nicht. Spätestens nach ein paar Kilometern dann sicher hinreichend.

    Daß Benzin sich nach 3 Monaten in Bestandteile zerlegt hat, die als Treibstoff in einem Zweitakter nicht mehr geeignet sind, ordne ich mal unter "in Chemie nicht aufgepaßt" ein...

    Dafür fehlen mir jetzt wirklich die Ideen, was da Geheimnisvolles mit diesem Gemisch aus verschiedensten Kohlenwasserstoffmolekühlen in kurzer Zeit unter Ausschluß von Luft und Licht denn passieren soll, wenn man von etwas Entfleuchen der gaaanz flüchtigen Bestandteile mal absieht....

    Aber jedem seine eigenen geheimnisvollen Vorstellungen von der Halbwertszeit von Ottokraftstoff....

    Gruß Paddy.

    Ob man das auf dem Ding überhaupt merkt?

    Wahrscheinlich merkt man auf der Kiste den Unterschied von Gabel richtig oder falschrum genau so gut wie man am Gashahn bei einem Falschtakter merkt, ob die HD drei Nummern zu groß oder zu klein ist...

    Ist wie mit Mopedhandschuhen in der Nase bohren...

    Gruß Paddy.

    Ich würde eher etwas stöbern, ob ich einen Ersatz finde in neu.

    Das verzinkte Zeug brutzeln ist Käse. Danach ist der Zink um die Stelle rum verbrannt und ausgeblüht, dann muß man lacken, das hält nicht richtig, usw...

    Wenn es für 10 bis 20 Euronen was neues gibt, würde ich es kaufen.

    Das Ding sollte als eines der wenigen Gleichteile zu einer normalen PK noch erhältlich sein.

    Gruß Paddy.