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Beiträge von Scharnhorst

    Nachtrag:

    wie vermutet, komme ich mit den 125er Sfera-Komponenten und dem 125er PK-Riemen auf die gleichen Werte. Sind ja geometrisch auch nahezu gleich, hätte mich gewundert.

    Jetzt warten wir den anderen Riemen ab. Der schmälere Riemen mit der geringeren Länge fährt vielleicht etwas mehr in die Maxima der Komponenten und verändert das Ganze noch etwas in meine Wunschrichtung. Der harte breite Riemen der 125er PK sträubt sich gegen alles irgendwie...

    Gruß Paddy.

    Ha Mädels,

    meine Vorrichtung funktioniert!

    Den schmalen PK 50 Riemen habe ich im Geschäft vergessen (der geht eh nicht, ist bei seiner geringen Breite zu lang einfach), der neue Hoffnungsträger, der runde 25 mm kürzer ist als der normale 50er ist noch unterwegs und wird wohl erst Donnerstag kommen.

    Also habe ich dann einfach mal den breiten Riemen für die 125er PK, den ich neu bei SC bestellt hatte zusammen mit der Membran auf die Vorrichtung gezogen.

    Nunja, sagen wir mal so. Wenn ich den Achsabstand gleich lasse und alles nix hilft, hätte ich mal zumindest eine Alternative, die theoretisch gehen würde.

    Das Ding ist scheiß breit und elend störrisch. Die Breite kompensiert zumindest mal einen Nachteil des 50er Riemens: er liegt mal an den Kegeln der Vario an.

    Aber dann kommt halt raus, was rauskommt. Letztlich ist der Riemen ja irgendwie in seiner Geometrie auf die PK abgestimmt und letztlich auch etwas lang.

    Ich komme auf Übersetzung von 2,14 bis 0,93:

    Mal abgesehen davon, daß ich gerade so etwas auf dem Schlauch stehe, weiß ich, daß die Vario/Wandler-Kombi aus der PK 50 und der PK 125 schon ziemlich unterschiedlich sind.

    Wenn ich nicht irre, sind die Riemen, die normalerweise auf der Vario/Wandler-Kombi laufen, die auf meiner Vorrichtung sitzt, so 17-18 mm breit und haben halt die "richtige Länge".

    Der PK 50 Riemen und mein Alternativriemen haben 15 mm. Schonmal näher als die 22,5 des 125er Riemens.

    Gefühlt sollte einfach ein anderer Riemen einfach aufgrund geringerer Länge schon etwas tiefer im Wandler laufen, damit ich oben raus auf den kleinstmöglichen Wirkdurchmesser am Wandler komme.

    Das kriege ich nur mit einem kürzeren Riemen hin, der nebenbei auch idealerweise in seiner Breite näher einem Sfera-Riemen ist als an dem 125er PK Riemen.

    Wenn ich den alten 50er-Riemen nicht im Geschäft hätte liegen lassen, würde ich den jetzt aufschneiden und um die 25 mm kürzen und mit Draht wieder flicken so zum Test, aber es bleibt mir nur das Warten auf Donnerstag.
    Egal wie, laufen könnte die Kombi von meiner Vorrichtung, halt mit weniger Topspeed. Rechnerisch glaub 62 Klamotten bei 7500 1/Min.

    Die 60 würde ich aber gerne mit weniger Drehzahl fahren, Topspeed ist zweitrangig.

    Also abwarten, aber die Vorrichtung macht Spaß und hat sich in jedem Fall jetzt schon gelohnt. Man kann mit ihr schnell und bequem vorhersagen, was die Kombi an Spreizung bringt.

    Top!

    Übrigens hat die Sfera NSL, deren Kombi so mehr oder weniger auf der Vorrichtung sitzt, laut Internet eine Spreizung von 2,45. Meine Daten mit dem PK 125er Riemen kommen auf eine Spreizung von 2,3 gerechnet. Also ist das Ganze so daneben nicht, was ich hier simuliere.

    Komischerweise soll die 125er Sfera eine Spreizung von 3,01 haben gemäß der selben Seite, obwohl ich das so aus den Komponenten eigentlich nicht sehen kann.

    Ich schmeiß die Kombi mit dem 125er PK Riemen mal auf die Vorrichtung und teste das, hab ja alles da.

    Gruß Paddy.

    Volker: Sooo berauschend ist das nicht, glänzt halt wieder alles so schön silber matt und ich habe nur in der kleinen Hälfte ein paar Perlen ausgeschliffen, um verschiedene Schleifkappen zu probieren.

    Das große Finishing schiebe ich noch.

    Michael: Das habe ich zumindest vor, dieses Lager wieder mit Fettfüllung zu betreiben. Spannender wird wie schon beschrieben die Umarbeitung der Sickerbohrung für das Lima-Lager, wenn ich auf ein PX-Lager und Dichtring umstelle.

    Zu deiner Frage bezüglich Ölpumpe. Mario hat mir zwei Gehäuse vermacht, eins mit Getrenntschmierung und eins ohne.

    Die Umarbeitung habe ich an dem ohne gemacht. Meine Wespe fahre ich aktuell mit Gemisch, weil bei längerer Standzeit immer das Öl unten rausgelaufen ist aus der Pumpe. Außerdem tankt meine Ape auch Mischung und so habe ich einen Treibstoff für beide Kisten.

    Und weil ich ohnehin keine Getrenntschmierung nutze, habe ich gleich dieses Gehäuse genommen.

    Bei dem Gehäuse, das ich umarbeite, ist lediglich ein gewölbter Blechdeckel über dem Lager. Da ich auf die geplante ETS-Welle dort ja was drauf machen muß, spiele ich mit dem Gedanken, dort einfach das alte Primärritzel aus der Ape wie normal mit Sicherungsscheibe zu montieren (sofern das von der axialen Ausladung her paßt) und ein dünnes Fett zu verwenden. Das Primärritzel darf dann das Fett etwas umherpanschen und die Wälzkörper benetzen.

    So der Plan.

    Heute habe ich in hoffnungsvoller Erwartung auf den neuen Riemen, der runde 25 mm kürzer ist als der Original und eventuell hinhauen könnte, meine Variosimulationsvorrichtung noch etwas umgearbeitet.

    Den alten 50er-Wandler von Mario habe ich mit einer ebenfalls von ihm stammenden Feder aufgebaut und die Aufnahmen der beiden Varios (50er und 125er Sfera) als einstellbare Blöcke ausgebildet, die mit einer Messingbuchse auf einem 8er Bolzen laufen.

    Dazu eine Handvoll Scheiben. Jetzt kann ich praktisch jeden Betriebszustand der Vario einstellen, inklusive der Simulation der Variobolzenlänge als Anschlag.

    Riemen montieren, einmal durchdrehen und ich kann die resultierenden Durchmesser des Riemens ausmessen.

    Leider ist der Riemen noch nicht da, dafür aber das AlZn Weichlot. Das zu Testen lasse ich noch bis auf weiteres.

    Aber beim Strahlen hat es mir die Lunker schön geöffnet und ich könnte sauber verfüllen und im Anschluß verschleifen.

    Wie geplant kann ich morgen mal die Adapterplatte für die ZGP konstruieren.

    Was ich noch machen kann, ist endlich den breiteren Riemen der 125er Automatik-PK auch mal auf die Vorrichtung nehmen, weil ich den doch recht starren Riemen endlich axial vernünftig einsperren kann.

    Wer weiß, vielleicht würde es mit dem ja auch gehen. Mal sehen.

    Wenn man etwas heranzoomt an die Varios, müßte man die Messinghülse erkennen können.

    Die habe ich eingeklebt und ausgerieben. Sitzlänge ca. 60 mm und geht saugend auf den Bolzen.

    So macht die Vorrichtung Spaß, ich hoffe, ich finde bald die richtige Konfiguration.

    Am Ende der Spreizung sollten so ca. 0,8 stehen, dann käme die Kiste auf ca. 70 Klamotten bei 7500 1/Min, wenn ich mich nicht verechnet habe.

    Derzeit läuft sie mit meinem selber gemachten FHBB 22.18, komplett geöffnetem ASS, 16mm Delrin-Rollen, Sinalco 75 und Sito knapp 65 nach Tacho und zieht echt ordentlich. Steige mit 12 Prozent läuft sie über 50 momentan, ist echt ein Schubwunder für eine Automatik.

    Das mit den etwas über 70 sollte dann in Ordnung gehen bei reichlich Drehmoment aus dem Keller und noch moderater Drehzahl. Wenn alles klappt, sollte das ein Spaßmobil werden, wobei sie aktuell alles andere als lahm ist, wie ich finde. Die meisten Automatik-Fahrer würden sicher von meinem aktuellen Motor träumen...Aber saufen tut sie auch, hehe...:-).

    Wenn ich die richtige Vario/Wandler/Riemenkombi gefunden habe und ich den Kram dann so abstimmen kann, daß die Kupplung ähnlich früh schließt wie die aktuelle und die Vario schon früh auf länger geht, fahr ich das Ding hoffentlich immer schön aus dem Drehzahlkeller mit dem DR wie meine Ape.

    Nur daß die Wespe halt nur 90 Kilo oder so mitbringt und nicht die Vierteltonne meiner 6T.

    Gruß Paddy.

    Danke, Kaw.

    Ich denke, das wird schon halten. Ich habe an dem ganzen geschweißten mit einem 12er Radiusfräser rumgehobelt, der macht ganz schöne Schnittkräfte. Garnix gewesen. Und auch teilweise komplett in zu 100 % aufgeschweißter Geometrie.

    Die Gewinde sind lange genug und haben immer min. 6 mm Wandung nach außen. Ich bin da hofnungsvoll...:-)

    Heute habe ich gestrahlt und ein paar Perlen weggeschliffen. Weiter ist die Vario-Vorrichtung jetzt komplett fertig und wartet auf den neuen Riemen, darauf bin ich schon gespannt.

    Gestern habe ich noch ein Aluminium-Lot bestellt mit Flußmittel innen drin. Damit will ich mal probieren, die unschönen Lunker bei Gelegenheit zu zu machen. Ich probiere wie immer vorher an dem Sferagehäuse.

    Mit etwas Glück kommt auch morgen der neue Riemen...Mit etwas Glück paßt mit dem die Spreizung der Vario einigermaßen und ich kann weitermachen.

    Zylindertechnisch ist jetzt wirklich viel möglich, aber ich werde bis auf Weiteres an meinem Konzept festhalten. Sogar an einer Originalhaube für die 125er PK Automatik. Von außen will ich das Ding so nahe am original halten wie möglich.

    Aber wer weiß, was sich noch alles ergibt...

    Eigentlich wollte ich heute abend noch ein paar Maße für den ZGP-Adapter festlegen, aber ich bin etwas müde. Vielleicht mache ich am Feiertag in aller Ruhe eine Zeichnung mal so grob und mache die Platte Freitag nach Feierabend, damit ich sie am Samstag einpassen kann.

    Mal sehen.

    Insgesamt habe ich jetzt schon etwas Blut geleckt und ich will zügig weiter machen.

    Gruß Paddy.

    P.S.: gestrahlt sieht das jetzt schon wieder ganz anders aus, deutlich schöner wieder...

    Sag mal,

    wenn du den Schwimmerkastendeckel abmachst, kommt da wirklich sauber Benzin raus, wenn du den Hahn öffnest und kannst du den Zufluß mit hoch drücken des Schwimmers und wieder ablassen schön steuern, so wie es im verbauten Zustand auch funktionieren soll?

    Gruß Paddy.

    Liebe Kollegen,

    ich habe die Gehäusehälften abgespannt, um sie morgen zum Strahlen mitzunehmen.

    In der Werkstatt war noch der zweite Motor, bei dem ich während der Bearbeitung der ZGP-Seite das eine oder andere Kontrollmaß abgenommen habe.

    So zum vorläufigen Abschluß habe ich mal beide nebeneinander positioniert, damit man die Unterschiede jetzt mal in Summe sehen kann, die meisten hier sind ja mit der Geometrie des Automatikmotors nicht so vertraut:

    Schon lustig, gell? hat in dem Bereich halt mal garnix mehr mit dem Original zu tun...

    Das ist praktisch kaum etwas so geblieben, wie es war. Es gibt haufenweise Stellen, die nur aus Schweißzusatz bestehen, weil zuvor an der Stelle einfach nur Luft war.

    Die Gegenüberstellung war jetzt auch für mich ganz interessant am Ende, weil ich einfach nur so vor mich hingewerkelt habe ohne zurück zu blicken.

    Gruß Paddy.

    Hmmh, eigentlich nicht. Die Auto-ZGP ist an der Stelle enger und bearbeitet, um auf dem Dom des Wedis zu zentrieren. Halt tiefer. Die normale ZGP ist dort ja unbearbeitet und hat trotzdem radial Luft.

    Aber im Prinzip müßte man das jetzt genauer untersuchen, wenn ich tatsächlich eine normale ZGP zum Austausch in einem originalen Automatikmotor machen müßte.

    Bei mir ist das ja eher zweitrangig, weil das Polrad früher anschlägt. Ich habe gestern noch etwas rumgemessen. Mein Polrad wird tatsächlich nur maximal um die 3 mm weiter außen laufen als vorher, eher 2-2,5 mm. Da lohnt es sich nicht mal, den Kragen für das Polrad zu verlängern. Ab 4 mm oder so hätte ich das nämlich in Erwägung gezogen. Das kann ich mir sparen.

    Ich spann nachher mal die Vorrichtung ab und messe eventuell nochmal.

    Aber die Erkenntnis gestern hat mir gezeigt, daß schon wie von mir vermutet die Vario-Simulationsvorrichtung in den nächsten Tagen so ziemlich das wichtigste sein wird. Ich warte jetzt mal auf den neuen Riemen, mach mir in der Zwischenzeit Distanzstücke für die Vario-Übersetzungspositionen damit ich mir das genauer und nicht nur oberflächlich anschauen kann.

    Letztlich muß ich das Getriebe selber ziemlich auf den Kopf stellen, mal unabhängig davon, welche Zahnräder ich da drin verbaue. Original, Sfera 125 oder was auch immer für einen Getriebesatz aus einem modernen Scooter.

    Die Vario mit dem Wandler muß eine vernünftige Spreizung durchfahren, sonst weiß ich nicht, ob ich den Achsabstand doch noch ändern muß (zum Simulieren müßte ich die Vario-Vorrichtung halt auf ein Langloch umfräsen).

    Wenn ich dann eine Vario-Wandler-Riemenkombi gefunden habe, die mir angemessen erscheint und mit deren Daten ich die Gesamtübersetzung überschlagen kann, erst dann kann ich mich hinter das Getriebe klemmen.

    Idealerweise kann ich tatsächlich den Achsabstand von KW zu Eingangswelle gleich lassen, die originalen Zahnräder nehmen und nur deren axiale Position innerhalb des Getriebes neu anordnen.

    Das wäre natürlich die simpelste Lösung und am einfachsten zu realisieren.

    Das Problem mit dem Eintauchen der Fliehkraftkupplung in das Getriebegehäuse bleibt aber natürlich bestehen, es bleibt nur die Frage, wieviel. Irgendwas zwischen 20 und 40 mm vermutlich.

    Spannend.

    Morgen wird gestrahlt und die Schweißpopel noch etwas entfernt, dann macht das weitertüfteln mehr Spaß.

    Die Nadellager im Getriebe decke ich vorsichthalber wieder ab vor dem Strahlen. Getauscht werden die natürlich auch, wenn ich das alte Getriebe weiter drin lasse. Aber bis dahin wäre es zum Ausprobieren auf der Werkbank schön, wenn sie noch ihre Funktion hätten und nicht knirschen...:-).

    Wenn ein komplett anderes Getriebe reinkommt, wird alles neu.

    Die nächsten Schritte hängen alle stark von einander ab und lassen sich nicht seriell abarbeiten, sonst lande ich in einer Sackgasse.

    Egal, einfach kann jeder...8)

    Liebe Grüße,

    Paddy.

    Oh Mann,

    vorher war ich noch so stolz, dann hatte ich eine kleine Verwirrung.

    Ich habe mir mal die Teile angeschaut, wo denn das Getriebe so im Getriebgehäuse zum liegen kommen könnte mit der mutmaßlichen Variatorposition.

    Die zunächst mal sehr ähnlichen Radaufnahmen von Sfera und Vespa sind tatsächlich in der Zähnezahl unterschiedlich. Seltsam, Piaggio ist eigentlich extrem faul, was neue Sachen angeht.

    Naja, ist ja eigentlich nur eine Frage der Adaption. Dann habe ich mir die Zahnräder nochmal angeschaut. Sfera hat ja Gesamtübersetzung ca. 9,4irgendwas.

    Meine Diplomarbeit ging um Verzahnung, deshalb kam mir beim Blick auf die Vespateile das in der BA angegeben Übersetzungsverhältnis von in Summe 11,irgendwas etwas zu kurz vor.

    Nachgezählt, es kommt 9,04 raus.

    Da stand ich auf dem Schlauch, weil so die Panzerzahnräder der Vespa doch wieder interessant werden könnten.

    Bißchen rumgerechnet und mir meine Vario-Simulationsvorrichtung auf die Werkbank geholt. Da wollten ja weder der Riemen der 50er noch der 125er so richtig passen im ersten Test.

    Dann schraub ich nach zwölf Uhr noch die Abdeckung an der Wespe ab, der Wandler ist viel größer als das ganze Zeug von heute!

    Ich brauche einen kürzeren Riemen. Nach langer Suche bin ich auf einen gestoßen, der zu einem Moped namens "Derby Variant Revolution" paßt. Den mal gleich bestellt. Etwas breiter als von der Fuffi und etwas kürzer. Hauptsache ein Stange-Produkt.

    Ist auch von Dayco, keine Ahnung, ob das was taugt, in meiner Wespe tut er seinen Job, aber ich fresse ja auch keine Meilen.

    Eigentlich wollte ich nur grob überschlagen, wie es in meinem Getriebe so aussehen könnte, wenn ich jetzt die axiale Position des Variators festlegen kann, aber nö, dann ergeben sich ganz andere Bedingungen.

    Aber, Aufgeben, das sind die anderen...:-). Ich meine, Der Motor könnte sich ja schon drehen theoretisch. Jetzt klappern wir mal so langsam den Weg der Kraft bis zum Hinterrad ab...:-)

    Gruß Paddy.

    So, habe etwas gegessen.

    Also, da ich keine Automatik-ZGP zur Hand habe (die einizige, die ich habe, ist verbaut), lebe ich von Bildern.

    Auf denen meint man erkennen zu können, daß die Automatik ZGP etwas tiefer augekesselt ist.

    Aber wie gesagt, ist eigentlich egal. Begrenzend wird das Polrad sein. Das kann etwas weniger tief in seine Ausspaarung eintauchen, weil ich da bei einer Restwandstärke der Überströmertasche dort von 3 mm ebenfalls nur 3mm vom oberen Rand des Polradkragens bis zur Wandung habe.

    Beim originalen Motor sind das glaub 5,5 oder so bis zum höchsten Punkt.

    Also gehen wir mal von 3 mm aud, was das Polrad weiter axial draußen sitzen wird. Genau muß ich das alles noch rausmessen, aber so diese Größenordnung.

    So, das wäre mal so ziemlich die wichtigste Information für die nächsten Schritte.

    Also werde ich nun das HP4-Polrad, daß mir mein lieber Kollege Chris aus dem Forum Ape-Fans zur Verfügung gestellt hat, von seiner Nabe runter bohren.

    Dann muß ich mal schauen, wie ich das provisorisch zu unterlegen kann, das es für weitere Meßzwecke an der richtigen Position zum liegen kommt, wenn ich es auf seinen Konus lege.

    Alles natürlich bei montierter Smallframe Kurbelwelle.

    Dann messe ich raus, wo axial die ZGP zum liegen kommen muß, damit die Zungen des Polrads exakt zu den beiden Zungen des Pickups.

    Daraus kann ich dann die Dicke der Adapterplatte ermitteln.

    Für die braucht es dann noch einen Zenrierbund in der Gehäusehälfte.

    Dei Adapterplatte selber wird außen einen Durchmesser angedreht bekommen, der dem äußeren Zentrierdurchmesser einer normalen ZGP entspricht.

    Die Adapterplatte will ich dann mit gesicherten Senkschraubenin den vormaligen Gewinden für die Pratzen der Original-Automatik-ZGP befestigen.

    Die Platte widerum bekommt Gewinde, damit die normale ZGP in ihr befestigt werden kann.

    Die Platte selber wird eine Abflachung wegen der Überströmertasche bekommen und die eine oder andere Bohrung (Kabelstränge zur CDI und zum Rundstecker.

    Wenn ich dann noch Lust habe, kann ich mir eine 15° Markierung in die ZGP machen, mal sehen.

    So wenn dann die ZGP mal hockt, arbeite ich den Konus so um, daß zum einen das Polrad daran geschraubt werden kann und zum anderen die Vario-Aufnahme.

    Diesen Flansch auf dem Konus werde ich recht solide und mit Zentrierdurchmessern versehen, damit das Ganze auch läuft.

    Von BGM gibt es ein Polrad, das ebenfalls auf den Konus geschraubt ist, insofern habe ich da jetzt weniger Bedenken. Solide Ausführung, keine 4.8 Micky Maus Schrauben und Schraubensicherung und das wird schon halten.

    Ja, und die Varioaufnahmen, die wird konstruiert, wenn ich mal weiß, wo genau alles zum Liegen kommt.

    Und danch wird man weiter sehen.

    Dann wird vermutlich sehr schnell meine Variomatik-Simulationsvorrichtung zum Einsatz kommen werden, weil ich die Komponentenauswahl treffen muß. Welche Vario, welcher Wandler, welcher Riemen.

    Kurbelwellenmäßig tendiere ich zu einer ETS-Welle. 105er Pleuel hatte ich ja schon erwähnt. Aber eine mit einem 24 mm Konus, wobei ich den Begriff 24er Konus etwas verwirrend finde, aber egal.

    Das Ding hat wie die Automatik einen größeren Wellenzapfen (sogar noch größer) und wird mit einem Nadellager limaseitig gelagert, das noch etwas größer ist, als das Automatiklager.

    Bedeutet zwei Dinge:

    -ich werde diese Lagerstelle größer machen müssen

    -ich werde die Sickerbohrung umstricken müssen, weil das ETS/PX-Lager die Bohrung zwischen Dichtring und Außenring braucht, das Automatiklager mittig in seine Schmiernut.

    Machbar.

    Die Welle hat halt den Charme, daß sie ebenfalls so eine Welle von der Stange ist und zweitens dort deutlich solider ist. Es kommt ja noch der Variator an diesen Zapfen und der Motor soll ja halten.

    Dann halt so schrittweise in Richtung Getriebe vorarbeiten.

    Es bleibt also spannend.

    Ich halte euch auf dem Laufenden,

    Gruß Paddy.

    So die Damen,

    ich habe meine Etappenziel für den Weihnachtsurlaub so plus minus erreicht, war aber ein hartes Stück Arbeit.

    Das Gehäuse habe ich auf der ZGP-Seite fräsmaschinenmäßig fertig (natürlich bis auf verputzen freihand wie alles noch). Das kleine fehlt noch in der Tasche die Schweißnähte, aber das ist kaum der Rede wert, das geht mal abends kurz.

    Ich habe sogar noch mit dem Ausdrehkopf den Kragen vom Lüfterrad wieder geholt, so sieht es nicht ganz so stümperhaft aus.

    Dann habe ich die alte ZGP auf den Dorn im teilapparat genommen und die Mitte aufgefangen. Den Kabelausgang zur CDI habe ich gestern abend noch umgehäkelt auf Automatik, jetzt habe ihr noch den Ausschnitt verpaßt.

    Und so sieht das jetzt mal lose zusammengestöpselt aus:

    Die ZGP sitzt innen auf, keine Ahnung warum. Das muß ich noch sehen, wo noch Unterschiede zwischen normaler und Automatik ZGP sind.

    Aber im Prinzip ist es egal, ich kann es so lassen. Genau gemessen habe ich noch nicht, aber es sind so irgendwas zwischen 2,5 und 3,5 mm, die ich axial aufbaue.

    Das ist top! Weniger als ich gedacht habe. Dadurch kann es sein, daß ich am Anlassersitz nichts aufschweißen muß, nur etwas tiefer setzen, voll genial!

    Fleißarbeit soweit erledigt, jetzt kommen die kniffligen Sachen. Ich muß jetzt was essen, heute abend fasse ich nochmal soweit zusammen und erkläre, was ich so als nächste Schritte grob im Kopf habe.

    Ich hoffe, es haut euch bis hier her Spaß gemacht, mitzulesen. Mir hat es spaß gemacht, wie so langsam aus dem Automatikmotor meine Spezialkonstruktion heranreift.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Mach dir lieber Rollen aus POM (Delrin).

    Ich hatte es auch nicht geglaubt, was hier die Kollegen über das Teflon geschrieben haben aber es ist Tatsache, es kriegt schnell Platten.

    Die Bohrung bei Delrin fällt halt kleiner aus, weil die Dichte von Teflon höher ist.

    Aber du kannst jetzt ja mal fahren und die POM-Rollen nachziehen.

    Gruß Paddy.

    Das coolste ist der schwarze Zwerg!

    Mach das, der Sohn will unterhalten werden. Ich fahre mein Blech aus Pontedera mit meiner Tochter zusammen, Ape und Wespe. Sie liebt auch alle Fahrzeuge, die ich habe.

    Guter Ansatz, wenn die Jungen noch kennenlernen, daß Fahrzeuge eigentlich mal gestunken haben und nicht nur "suuuuuuhhh" machen.

    Wichtig im Zeitalter von Handys und Tablets....

    Gruß Paddy.

    Tröste dich...

    Als alter Kreidler Fan habe ich 2009 nach Fertigstellung meiner Werkstatt nach einem Moped gesucht. Die Floretts waren damals schon komplett vom Preis her abgehoben.

    Mit Piaggio verband ich nur eine Sfera, die mein Bruder mir mal geschenkt hatte, die ich aber zu der Zeit längst gegen eine 52er DKW RT 250 H eingetauscht hatte und meinen Traum von einer Ape (die 2011 folgte)

    Dann habe ich abends um 22:45 auf eine komplett zerlegte und bereits pulverbeschichtete Automatik in der Bucht einfach aus Spaß mal mitgeboten und bekam den Zuschlag für das Puzzle (irgendwas zwischen 500 und 600 Euronen), von dem ich nicht mal wußte, ob es komplett war (es war komplett und der Verkäufer ein sehr sympathischer Kerl, dem einfach der Elan zum Wiederaufbau ausgegangen ist).

    Noch bevor ich das italienische Puzzle abgeholt habe, habe ich in der gleichen Nacht nach der Automatik gegoogelt und mich hat der Schlag getroffen, was ich da ersteigert hatte...

    Kurz neu besonnen, dann kam der "jetzt erst recht" in mir durch. Seit dem würde ich die Kiste um kein Geld der welt mehr hergeben und eine Schalter käme mir nicht ins Haus. Gerade weil die jeder hat und weil es so schön ist, Blech mit Automatik zu fahren. Wobei meine eine XL 1 ist, etwas kantiger.

    Deshalb auch mein hier dokumentiertes Spezialprojekt, um einen Motor zu bauen, bei dem mich die Ersatzteilsituation einfach nicht mehr interessiert. Einfach weil es Spaß macht und weil ich die Kiste ewig fahren will.

    Gruß Paddy.

    LIMA=Lichtmaschine. ZGP oder Zündgrundplatte.

    Ich glaube bei Scooter-Center hat es auch einiges. Das Lager an der Lima z.B.: ist schon etwas speziell.

    Aber du darfst dir sicher sein, daß so speziell die Automatik ist, so speziell und hilfsbereit sind die, die sie lieben und fahren.

    Also frag ruhig weiter, hier gibt es ein paar wenige, die Antworten haben und sie gerne geben, wenn möglich.

    Man sollte dieses kleine Kulturgut erhalten.

    Gruß Paddy.

    Das ist normal bei einer Nadelhülse.

    Aber der Kollege mit ausschließlich Konsonanten im Namen hat schon recht.

    Wenn die Alu-Dose ohnehin offen ist, am Besten alle Lager und Dichtringe neu.

    Die haben ja auch schon etwas auf dem Buckel. Und selbst wenn wenig Kilometer auf der Uhr sind, macht es wenig Sinn, hier zu sparen. So schnell wirst du die Dose nicht mehr offen haben.

    Gruß Paddy.