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Beiträge von Scharnhorst

    Vielen Dank, liebe Kollegen!


    Jörg, da habe ich Freude dran, das schützt aber nicht davor, ein Depp zu sein...lmao Dazu gleich mehr.

    Bei der Orange hatte ich ja einen sprungfreudigen 2. Gang. Volker hat mir damals neben einer DRT-Schaltklaue auch empfohlen, einfach das Gangrad zu wechseln. Hätte ich tun sollen, bei langer Fahrt unter viel Last im 2. passiert es noch manchmal, im Winter kriegt sie endlich mal etwas Liebe wieder, hoffentlich, wenn die XL2 weg ist.

    Damals, hatte ich ja eine etwas andere Art das Getriebe auszudistanzieren ausprobiert, was ich seit da immer so mache, also auch bei der XL2.

    Ich schleife mir einen dickeren Seegerring mit 1,8 Stärke auf der Diskus solange runter, bis ich knapp unter einem Zehntel Luft zwischen den Gangrädern habe. Damit kriege ich ohne Sonderscheiben jedes Getriebe sehr eng.

    Also wie Jörg schon geschrieben hat, aus Spaß daran genauer als ab Werk:

    Das habe ich schon vor zwei Wochen gemacht, bevor die neue Schaltklaue kam.

    So, jetzt hat man ein penibelst ausdistanziertes Getriebe und ist zu blöd, die richtige Schaltklaue zu bestellen...:-1lmao

    Links die, die drin war, rechts die Neue für (wie ich dann aus der Bestellung ersehen habe) die alten Primavera und V50 und Ähnliche...

    Hab es erst gemerkt, als ich die Gänge durchgeschaltet hatte und im Leerlauf das Rad des 2. Gangs leicht an der Klaue gerattert hat.

    Dann wieder ausgebaut und dabei entstand das obige Bild...

    Tja, meine Blödheit wurde dann aber doch noch belohnt. Volker hatte mir ja die DRT empfohlen und ich hatte den Motor der Orange dann nach wenigen Kilometern wieder geöffnet und die damals ebenfalls neue Schaltklaue wieder raus und auf Lager gelegt.

    Die ist eine für die späteren V50 und paßt auch in die PKs:

    Jetzt habe ich eine nagelneue Schaltklaue 4-Gang für die ganz alten Smallframe auf Lager....

    Wenigstens hat sich jetzt meine für die Olive gefertigte Vorrichtung für die Montage der Klaue gelohnt. Ich habe das heute bestimmt 5 mal hin und her getauscht, weil ich meine eigene Blödheit nicht fassen konnte...^^

    Du steckst die Hauptwelle rein, schmeißt durch das Loch Kugel-Feder-Kugel und drückst den Pimpel auf Anschlag rein. Dann die Klaue über die Hauptwelle, festhalten und Hauptwelle rausziehen, fertig. Demontage umgekehrt.


    Mein Ex-Schwager hat lange damit gehadert, daß die Kleine ihre Macken behalten soll und nur aufbereitet wird. Der hat ständig mit Spraydosen gedroht.

    Er findet es mittlerweile auch gut, nur heute hatte er wieder einen Rückfall. Ich schicke ihm ein Bild vom fertig montierten Steuerrohr.

    Da kam er wieder mit der Idee mit Silberlack ums Eck. Meine Antwort war Oxyblock...lmao

    Naja, muß man mal sehen, von der anderen Seite sieht es gut aus:

    Er kämpft halt manchmal mit sich selber. Jetzt fließen da runde 1500-1600 Euro rein und das Steuerrohr hat Rostflecken. Das paßt nicht so in sein Weltbild.

    Vielleicht mache ich ja einen Kompromiß, träufel etwas Rostumwandler auf die Stellen, sprühe etwas Felgensilber auf einen kleinen Schwamm und tupfe damit auf die behandelten Stellen so als "Smart-Repair-O-Lack-Minimallösung" oder so ähnlich. Also quasi etwas Kaschierung auf den braunen Stellen, sonst bleibt es bei seiner Patina. Das wäre jetzt für mich denkbar...

    Bis auf weiteres bleibe ich bei dem Ansatz, nur die Technik zu erneuern. Den Motor habe ich auch nur deshalb gestrahlt, weil ich keinen Bock hatte, wie bei der Orange alle Aluteile bis in die letzte Ecke nur zu schrubben mit vielen Zahnbürsten, um die Originaloberfläche zu erhalten.

    Das war damals ein echt übler Aufwand...

    Wir werden sehen.


    Gruß Paddy.

    Vielen Dank, liebe Kollegen.

    Ein Schmankerl habe ich noch. Jeder, der einen Siebträger hat, kennt das Problem, daß man die Dusche reinigen muß.

    Nach dem Bezug spülen und ab und zu muß alles runter und sauber gemacht werden. Ich weiß jetzt nicht, ob jemand von euch eine Quickmill Orione hat, bzw. einen anderen Thermoblock von Quickmill.

    Da ist das Duschsystem etwas speziell, aber eigentlich kein schlechtes Konzept.

    Nur das Sieb ist scheiße. Es landet viel Dreck relativ schnell zwischen Duschsieb und Duschplatte. Durch das Quickmill-spezifische Rückschlagventil kommt zwar nix an Dreck ins System, aber alleine beim Spülen bleiben die Kaffeekrümel am Sieb hängen, weil die Dusche nur punktuell durch die Oberflächenspannung Wasser raus lässt.

    Jetzt gibt es tolle Präzisionssiebe für so ziemlich jede Maschine, nur für die Orione nicht.

    Dann habe ich mal nach IMS-Sieben geschaut und aufgrund der Maße mich für ein Sieb für eine Rancilio Silvia entschieden.

    Irgendwo im Netz habe ich mal was gesehen, aber das fande ich etwas laienhaft ausgeführt...:P

    Ich habe dann mal die Original-Garnitur abgemalt und ins 3-D genommen. Dann das IMS-Sieb und eine neue Garnitur konstruiert.

    Die bekam ein zusätzliches Teil, das das Wasser, das durch die Hohlschraube kommt, durch 8 Zinnen mit glaube ich 0,7 mm Tiefe in einen 0,5 mm breiten, Kegelförmigen Spalt über das Duschsieb schickt, damit die Löcher so gleichmäßig wie möglich durchströmt werden, damit bei der Spülung die meisten anhaftenden Kaffeereste abgespült werden.

    Dann das Ganze aus VA gefertigt, ich hoffe, man kapiert, wie das funktioniert. Daneben ein Bild der Originalgarnitur.

    Nach oben hin zur Maschine mußte geometrisch alles gleich bleiben, damit der gleiche Gegendruck vom Rückschlagventil erhalten bleibt.

    Das komplizierteste war die neue Schraube. Die wurde etwas länger und bekam anstatt 4 2mm Bohrungen 8 mit 1,6.

    Man beachte, daß zum Schluss der Kopf noch den Schlitz gefräst bekam.

    Der Duschteller hat an der Fläche eine Neigung von 3°.

    Es funktioniert, kurz Spülen und das Sieb ist abgewaschen...

    Anbei ein paar Bilder, ich habe einfach Spaß am Drehen und Fräsen von komplexeren Sachen...

    Die neue Schraube mit doppelt soviel Bohrungen. Zur Orientierung, das Gewinde ist M6. Der kleine Schlitz glaube ich 1,6 mm, wenn ich mich nicht irre. In der Hohlschraube ist eine abgesetzte Bohrung, damit die Feder des Rückschlagventils anstehen kann.

    Links neue Garnitur, rechts Originalgarnitur.

    Die neue Garnitur, Duschsieb, Duschteller, neue Schraube, mein spezieller Wasserverteilkonus und das Rückschlagventil und der O-Ring, die original Neuteile sind.

    Der Konus in Einbaulage, Zinnen zur Innenseite des Konus im Teller.

    Konus nochmal mit Zinnen nach oben und die Schraube aus anderer Perspektive.

    Konus im Duschteller, umlaufen der 0,5 mm Wasserspalt erkennbar, Schraube in Konus.

    Die Garnitur zusammengesteckt, so sieht es quasi aus, wenn man von unten an der Kaffeemaschine nach oben gegen das Sieb schauen würde.

    Wenn man das jetzt auf den Kopf stellt, kommt dann die Feder, der Pimpel und der O-Ring noch drauf und man schraubt es von unten in den Thermoblock.

    Komplett bescheuerter Aufwand, aber es hat tierisch Spaß gemacht und es gibt auf der Welt nur eine Orione mit so einer Dusche...klatschen-)

    Gruß Paddy.

    Vielen Dank für die Rückmeldungen.

    Ich lese mal so 50/50 raus. Aber wenn ihr es verwendet habt, dann ohne zusätzliche Dichtmasse.

    Ich teste das jetzt mal einfach. Wenn es rausquill, sehe ich es ja auf der Werkbank.

    Wenn ich es wieder öffnen muß, waren meine bisherigen Dichtungen eigentlich immer am Arsch, weil ich zusätzlich einen Hauch Dirko schwarz genommen habe.

    Was da rausquillt, kannste nach einer Stunde mit dem Finger wegrubbeln. Was innen rausquillt, wird eh geschreddert oder hängt in einer Ecke.

    Ich teste es einfach mal. Wenn irgendwas komisch wird, muß der Ex-Schwager das Ding eh wieder bringen. Der schraubt nicht am Straßenrand...:-).

    Ich weiß nicht, ob ich es erwähnt habe, der Vorbesitzer hatte die Kleine mal bei einem Piaggiohändler, weil sie nicht richtig lief.

    Laut Aussage des Vorbesitzers (der Bruder meiner Frau) hat der dann den Motor "abgedichtet".

    Ich habe ihm damals gesagt, daß es nicht viel von außen zu wechseln gibt.

    Naja, der Typ hatte den Wedi am Polrad gewechselt. Es kam eine Kerbe von einem Schraubenzieher und eindeutige Spuren eines Spiralbohrers am Sitz des Wedis zum Vorschein.

    Ich habe einen Teflonstopfen mit leichte Überdeckung gedreht, die Kerben etwas angefeilt und dann mit Delo AD840 ausgegossen. In den Ofen bei 80 Grad für eine halbe Stunde und am nächsten Tag den Teflonkorken gezogen:

    Ein kleiner Lufteinschluß ist geblieben, aber viel besser als vorher. Die größere Wunde war von dem Spiralbohrer. Da erkennt man, daß nicht mehr viel Dichtfläche über blieb. Je nach dem, wie weit der Außendurchmesser des Wedis ging, war da nicht mehr viel Dichtfläche...

    Piaggio- und Kawasaki-Werkstatt...Ohne Worte...

    Der eine oder andere von uns geht je nach Gusto die Schrauberei mal mehr, mal weniger robust an, aber wir haben das ja nicht gelernt.

    Aber vermutlich die wenigsten von uns bohren an der Stelle mit einem Spiralbohrer rum, um den Wedi zu tauschen...

    Naja, aus Langeweile (mein neuer Wedi für die Schaltwelle wird erst Montag da sein), habe ich noch den neuen Lagersatz in die vordere Bremstrommel eingesetzt.

    Wenig spektakulär, aber ich habe gerade nichts zu berichten...lmao

    Für das mußte ich ja sowohl zum Auspressen, als auch zum Einpressen wieder Dorne drehen. Ich mache das halt gerne auf einer Spindelpresse. Dann fluchtet das sauber und es verkantet nix.

    Wenn die hier fertig ist, schmeiße ich mal alle Dorne und Vorrichtungen in eine Kiste. Furchtbar, ich habe mittlerweile so viele und kein einziges Teil davon ist irgendwie beschriftet. Garantiert habe ich von einigen mindestens zwei, weil ich den Dorn nicht mehr sofort gefunden habe.

    Zuhause liegen etliche rum, im Geschäft auch, teilweise in den Kartons, die den einzelnen Wespen zugeordnet sind, ein Teil in den Ape-Kisten. Viele Werkzeuge für die Ape sind ja gleich zur Smallframe mit ein paar Ausnahmen...

    Wenn ein Projekt beendet ist, interessiert das Hilfswerkzeug nicht mehr und wandert in eine Schachtel...:D


    Jetzt muß ich aber beichten, die Schwinge zerlege ich nicht.

    Bei den beiden Special Orange und Olive habe ich ja die Lager und Dichtungen getauscht, aber als ich mal bei Youtube geschaut habe, wie man diese Schwinge zerlegt, habe ich beschlossen es zu lassen.

    Ich habe nur Zugriff auf unsere hydraulische Presse im Geschäft. Unterlagen und Dorn wäre alles kein Problem, aber die macht halt Rumms. Wenn da was verrutscht beim Pressen, ist da sicher was am Arsch.

    Wenn ich so eine Portalpresse zum Handpumpen hätte, würde ich es machen. Da kann man langsam pressen und hat es unter Kontrolle.

    Das Ding hat eine leichte Patina, die O-Ringe haben keine Risse und sie läuft sehr leicht und spielfrei.

    Das kann in 20 Jahren oder so machen wer will, ich lasse es und es werden an der Kiste die einzigen Dichtungen und Lager sein, die alt bleiben...

    Mein Ex-Schwager wird sie ohnehin nur bei schönem Wetter bewegen, das wird noch eine Weile halten...

    Nächste Woche kriege ich die Lack-teile vom Ex-Schwager zurück, mal sehen, wieviel Spaß er am Polieren gehabt hat.

    Ich werde bebildert berichten...

    Gruß Paddy.

    OK, ich glaube, ihr wollt sehen, was ich da bei dem Umbau gemacht habe.

    Wirklich dokumentiert habe ich das nicht so genau, halt ein paar Bilder geschossen.

    Aber wen es hilft, jemand dazu zu motivieren, seinen kleinen Siebträger auch aufzurüsten, zeige ich ein paar Bilder und schreibe ein paar Sätze dazu.

    Also das Kit zum Selbstkostenpreis von 8,90 Euro kommt wie folgt:

    Alles dabei für das Board, das mit dem ESP32 Mikrocontroller, den man selber bestellen muß, alles steuert.

    Keine Bange, auf der Homepage von Clevercoffee gibt es die komplette Einkaufsliste mit Links zu Shops wie Conrad oder so, alles Idiotensicher gemacht.

    Zusammengelötet sieht das dann so aus, habe vielleicht eine 3/4 Stunde gebraucht:

    Dann mußt du dir Software runterladen, die Firmware von CleverCoffee und das beamst du dann mit einem USB-Kabel auf den Controller:

    Die Software, die ja eine Entwicklungsumgebung ist, ist zunächst mal für einen Laien wie mich etwas undurchsichtig, aber irgendwann kapiert man es.

    Außerdem sind die Jungs praktisch jeden Abend auf dem Chat und beantworten Fragen.

    Irgendwann verbindet sich der ESP dann mit deinem Netzwerk, der Name meines Netzwerks ist logischerweise:

    Wer hätte das gedacht...:-)

    Dann halt mal fliegend auf dem Tisch das Zeug verkabeln und durchspielen. Etwas Vorsicht ist geboten bei dem SSR (das Relais, das anstatt des Thermostats dazwischen geschaltet wird), das läuft mit 230V. Das muß man entsprechend isolieren auf dem Tisch.

    In der Software sieht das dann so aus, es gibt eine User-Konfig, wo deine spezifischen Sachen gesetzt werden, hier heißt die Maschine noch Silvia (Rancilio).

    Dann taucht deine Maschine auch in deinem Netzwerk auf, bei mir Unify mit Accesspoints in meinem Bauernhaus verteilt:

    "Halle1" ist der Accesspoint in der Scheune...lmao

    Ein zentrales Element ist das SSR, das vom Controller aus stufenlos die Heizleistung regelt. Das gehört isoliert sauber in der Maschine befestigt. Ich habe mir dazu einen Kühlkörper noch umgefräst, es reicht wohl auch ein Wärmeleitpad zum Blechgehäuse:

    Dann heißt es Platz in der Maschine suchen:

    Da die Kühlung über den Kühlkörper kommt, habe ich es einfach mit so Tesa-Irgendwas-Doppelklebefummels befestigt.

    Links das SSR, geradeaus das Netzteil für den ESP, rechts die Platine mit dem ESP. Das Board mit dem ESP habe ich in einen gefrästen Becher gepackt und es kann mit Rändelschrauben gelöst werden. So verdrahtet es sich einfacher:

    Ich habe gleich noch etwas erweitert. Für die Brüherkennung braucht es noch ein Optokopplerboard. Dann startet die Temperaturregelung ab Schalterbetätigung und nicht erst, wenn der ESP merkt, daß die Temperatur fällt:

    Die Platine habe ich noch in einen gefrästen Becher vergossen und hinten an die Wand geklebt. Das Netzteil ist etwas nach links gerutscht:

    Vom Temperaturfühler habe ich kein Bild, der wird in meinem Falle an eine geeignete Stelle auf dem Thermoblock befestigt mit Wärmeleitpaste.

    Die mechanische Seite habe ich recht solide ausgeführt, daran hatte ich ja Spaß.

    Dann war es halt noch das Display, das integriert werden muß.

    Wenn alles verbaut und eingerichtet ist, braucht man garnix mehr. Einfach einschalten und die Kiste heizt auf die eingestellte Temperatur und hält sie plus minus ein paar Zehntel Grad, sehr wichtig für Espresso.

    Die Temperatur und die anderen Parameter kann man bei Bedarf über den Rechner oder das Telefon einstellen, einfach die IP-Adresse eingeben.

    Aber ich verstell da nix mehr. Ich schalte bloß ein und nach dem Kaffee wieder aus.

    Die Oberfläche braucht man nur, wenn man Parameter ändern will. Hab neulich mal an der Temperatur gespielt, weil ich eine hellere Bohne gekauft hatte.

    Aber sonst läuft das völlig ohne irgendwas, wie eine Kiste, die das schon immer gehabt hätte.

    Ich nutze nur meine Kippschalter an der Orione, sonst nix.


    Wie gesagt, mein Beitrag soll eigentlich nur dazu animieren, sich mal das anzuschauen auf der verlinkten Seite.

    Es wird relativ genau beschrieben, was man machen muß und man wird aufgefordert, selber abzuschätzen, ob man es sich zutraut.

    Wenn jemand Spaß am Basteln hat und gerne Espresso trinkt, lest es durch und schätzt ab, ob es interessant ist.

    Mein Espresso ist deutlich besser geworden und ich habe praktisch keine Schwankungen mehr von Bezug zu Bezug.

    Der Beitrag ist eher so etwas wie ein "Netzfund", den ich weiter empfehle, wenn man so will.


    Viele Grüße,


    Paddy.

    Liebe Kollegen,


    ich habe mir eine schöne Vorrichtung gemacht, damit ich das Nadellager und den Wedi an der Schaltwelle einpressen kann.

    Wegen der Durchmesserverhältnisse besteht sie halt aus 5 Teilen, ohne Worte...

    Ich stütze durch die obere Bohrung mit dem Gewinde innen ab und drücke dann von der Unterseite des Gehäuses mit zwei verschiedenen Druckstücken einmal Lager und einmal Wedi:

    So, und jetzt kommt es...

    Ich Depp vergesse vor lauter Presse einstellen die Schmierung am Wedi...:-1

    Feinfühlig, wie man mit so einer Handhebelpresse unterwegs ist, habe ich mir dann Gummi vom Wedi runtergeschält...

    Kurz die Augen verdreht und dann beides umgekehrt wieder ausgepreßt. Dann sehe ich, daß ich zu allem Überfluß das alte Lager wieder eingepreßt hatte, das ich zum Druckstück anfertigen mit an die Drehbank genommen hatte...

    Naja, heißt erstmal am Wochenende keine Motormontage, sondern erstmal wieder Material bestellen. Fehlt ohnehin noch einiges. Naja...

    Was sollst, die Hälften in den Ofen und die anderen Lager montiert.

    Da die Kiste mal bei einem (!) Piaggiohändler war, der sie repariert (!) hat, mußte ich einen kleinen Schaden am Wedisitz auf der Limaseite ausgießen. Da hat der Händler beim Tauschen des Wedis in den Sitz gebohrt.

    Mit einem gedrehten Teflonstopfen habe ich die Form gesichert. Danach die Hälfte wieder bei 80 Grad im Ofen zum Aushärten.

    Morgen ziehe ich den Stopfen und bin gespannt auf das Ergebnis.

    Jetzt mache ich halt ein paar Kleinigkeiten, die ich noch vorab machen kann, und dann ist Pause bis zum nächsten Wochenende.

    Kennt jemand von euch diese Dichtungen?

    In dem Revisionssatz von BGM sind die große Dichtung und die vom Kupplungsdeckel mit so einer Gummiwurst ausgestattet.

    Ich hätte jetzt mal ganz mutig auf das Geschmiere mit zusätzlicher Dichtmasse an diesen beiden Stellen verzichtet, wenn ihr damit gute Erfahrungen gemacht habt.

    Ich finde das eine gute Variante, wenn es funktioniert.

    Viele Grüße,


    Paddy.

    Uii, das ist ein Klopper mit einem großen Kessel. Sehr schöne Maschine.

    Aber ohne PID, so wie ich das gelesen habe.

    Bei dem Kessel hast du auf jeden Fall mal keine Probleme mit Absacken der Temperatur beim Bezug.

    Da wäre lediglich der Ansatz, wie groß ist die Hysterese deines Thermostaten und bringt es etwas, da nachzurüsten...

    Der Ansatz von CleverCoffee ist eher bei Einsteigergeräten mit kleinerem Kessel und Thermoblock.

    Mit reinlesen meinte ich übrigens auf der Seite https://clevercoffee.de/, weniger mein Beitrag.

    Die Jungs sind echt der Hammer und der Support ist absolut top, wenn was nicht funktioniert.

    Die machen das alles so aus Hobby unentgeltlich.

    Wer Espresso mag und technikaffin ist, sollte da einfach mal etwas stöbern.

    Wenn man natürlich es jetzt nicht sooo mit Elektronikgebastel hat, dann ist es schwierig.

    Wobei deine wunderschöne Maschine ohnehin nicht die Probleme meiner kleinen Orione mit Thermoblock im Originalzustand hat....

    Gruß Paddy.

    Hallo Mädels,


    wer Kaffee aus dem Siebträger mag (gibt es eigentlich auch anderen Kaffee...), kommt eventuell irgendwann mal drauf, daß es ganz nützlich ist, eine konstante Temperatur zu haben, bevor man den Bezug startet.

    Da ich nunmal keine Maschine habe, die 1500 Euro aufwärts kostet, muß man halt Temperatursurfen. Das ging mir auf den Sack.

    Ich habe mich bei Clevercoffee gemeldet und bei den Jungs die Platine zum Selbstkostenpreis bestellt (8 Euro oder so...). Dazu das ganze andere Gedöns im Netz (wer es nachbauen will, schaut mal bei denen vorbei).

    Meine Quickmill Orione dementsprechend erweitert, mit Programmen mit Entwicklungsumgebung die Software drauf gemacht und so weiter, lustiges Bastelprojekt, kann ich nur empfehlen, wen man Kaffee-affin ist und keine Angst vor Elektronik.

    In der Maschine hat es jetzt einen Mikrocontroller, SSR-Relais, ein Optokopplerrelais, Netzteil, Temperaturfühler und viele zusätzliche Kabel.

    Aber wohin mit dem Display?

    Tja, die Orione ist komplett aus poliertem Edelstahl und ich kann mechanische Bearbeitung und CAD:

    Glaubt mir, mein Designentwurf, der die Formen der Orione wieder aufnimmt, ist schön, aber die Anfertigung der Teile aus VA war scheiße...lmao

    Naja, fragt nicht nach dem Aufwand, aber es hat sich gelohnt.

    Einen Deckel mit den zusätzlichen Öffnungen habe ich lasern lassen, alles ist komplett reversibel. Die Teile dann mehrstufig geschliffen und poliert, eine Glasscheibe aus einem Objektträger gefertigt und ein Innenteil modelliert und als Lasersinterteil gefertigt:


    Mir gefällts, aber viel wichtiger ist die Regelung. Zusammen mit einem Überdruckventil, das ich ebenfalls nachgerüstet habe, bekomme ich jetzt sehr konstante Bezüge.

    Prinzipiell gehen viele Siebträger umzubauen, aber ihr solltet euch einlesen.

    Wer gerne bastelt (ich meine jetzt nicht diese aufwendige Display-Integration) und gerne Espresso trinkt, liest euch das mal durch auf der Seite.


    Viele Grüße,


    Paddy.

    Männer,


    kaum zu glauben, aber es geht weiter. Die ganzen Blechteile habe ich ja meinem Ex-Schwager mitgegeben, er hat angefangen, alles zu reinigen und zu polieren.

    Ich habe schrittweise Teile abends gereinigt und teilweise gestrahlt. Lager raus gemacht (das Nadellager an der Schaltwelle der XL2 ist ja hier exklusiv, deshalb mußte ich mir da eine Vorrichtung zum Auspressen machen (Unterlage gedreht und gefräst und dann mit einem langen Dorn von oben durchs Gehäuse.

    Morgen mach ich mir Werkzeug, um das wieder einzupressen, das wird wohl mehrteilig werden.

    Dann mache ich mir die Gehäuse mit den Lagern und Dichtungen fertig zum Zusammenbau.

    Naja, das Meiste habe ich sauber, Gehäuse gestrahlt:

    Hochgradig übel war die vordere Bremstrommel. Ich weiß garnicht, ob man es sehen kann, wie tief die Riefen sind, da war irgendwas metallisches drin, an den Belägen waren auch Metallkrümel eingearbeitet.

    Ich mußte eine Dorn drehen, für diese Bremstrommel hatte ich ja noch nix. Kugellagersitz als Zentrierung, Nadellagel blieb zum Ausdrehen drin:

    Jetzt ist sie wieder sauber, war aber einiges im Durchmesser.

    Ich mache den 112er Malossi drauf, der werkelt so schön in meiner Orange auch mit kleinerem Gaser und Sito. Dazu eine KW von BGM.

    Deshalb etwas angepaßt, nicht sonderlich schön, aber zweckmäßig:

    Primär wird natürlich 3.00 und dabei gleich eine lustiges Detail. In dem BGM-Revisionskit war ein Schächtelchen mit den Wedis und den Lagern:

    Finde den Fehler...lmao

    Heute kam das Primärlager formlos zugeschickt an, nachdem ich bei SC angerufen habe...

    Hab jetzt eine NW-Lager übrig...

    Am Samstag habe ich noch etwas gemacht, das ich einfach zweckmäßig finde. Habe die Lagersitze der KW etwas abgezogen, damit der Sitz zum Lager saugend paßt und ich kein Gewürge bei der Montage habe. Fest und Loslager sind ja definiert, aus meiner Sicht keine Übergangspassung notwendig.

    Ansonsten ist die Wespe ganz nett. Es gibt ein paar exponierte Teile, die vergammelt sind, aber der Rest ist in sehr gutem Zustand.

    Bei vielen Teilen glänzt noch die Chromatierung:

    Und diese Abdeckung ist kein Zubehörteil von SC, das ist die Originale:

    Alles in Allem ein ehrliche und gut erhaltene Kiste.

    Ich freue mich auf den Zusammenbau.

    Bis die Tage,


    Gruß Paddy.

    Ich kenne die W50 noch aus meiner Kindheit aus den Urlauben in den Achzigern in Ungarn.

    Lustige Kisten. Mich haben als Kind die ganzen Ost-Kisten dort fasziniert, während die Kinder dort immer an dem Ford Taunus und später an dem Jetta meiner Eltern klebten...lmao


    Gruß Paddy.

    Spülkastentabs....


    Ich habe im OG eine kleine Toilette abgeteilt, wünderschön mit Ivory Granit, weißem Putz und Silikatfarbe, aber ohne Fenster.

    Geziert noch durch ein Bassena aus Wien, über hundert Jahre alt.

    Da ist ein UP-Spülkasten mit Luftanschluß dran, aus dem der Lüfter neben dem Raum auch den den Dampf direkt aus der Schüssel absaugt...klatschen-)

    "Scheiß" auf Spültabs...lmao

    Der blöde UP-Kasten hat 2006 glaub 2,5 mal soviel gekostet wie der Standard wegen dem Abzweig am Spülrohr, ohne Worte. Aber es funktioniert...


    Gruß Paddy.

    Mit meiner Affinität zu den Automaten (naja, XL2 ist so ein spezielles Thema) würde ich sagen, guter Zustand und würde empfehlen, das schlecht aufgebrachte Grün abzuwaschen und dann ist es eine im O-Lack gelb.

    Runterhandeln auf in Richtung 1200 und dann ist das eine Basis zur Erhaltung.

    Gruß Paddy.

    Das Geilste ist, wie am vergangenen Samstag, wenn ich die Pritsche mit Grünschnitt voll habe (am Samstag ein zerlegter Busch aus dem Garten meiner Mutter) und auf den Grünschnitt fahre.

    Da fuhrwerken die Vögel mit ihren Pkw mit Hänger oder Traktoren mit Hänger auf dem kleinen Platz herum und ich komme mit der Ape und zirkel mich dazwischen rückwärts.

    Bis die endlich ausrangiert haben, bin ich mit Abladen fertig. Da fangen die erst an, ihre Schläge aufzumachen und ihr Zeug runterzuziehen...lmao

    Die kucken immer ganz neidisch mit ihren geschniegelten SUVs und ihren albernen Mini-Anhängern, mit denen sie kaum rückwärts fahren können...


    Immer wieder köstlich...


    Gruß Paddy.

    Der Kollege hat ja eine TM und nutzt sie echt ordentlich.

    Mit meiner mache ich alles rund ums Haus. Zeug wegfahren, Christbaum holen, mit dem Mäher in den Nachbarort.

    Meine ist eine 6T mit langer Pritsche, paßt auch einiges drauf.

    Wenn das Wetter nicht mitspielt, nehme ich sie als Vespa für Warmduscher und fahr mit ihr zum Stammtisch, dank stark optimiertem Wärmetauscher auch bei Minusgraden.

    Alle Besorgungen im Ort, wenn ich keine sauberen Klamotten anhabe und der Kofferraum des Wagens nicht dreckig werden soll.

    Also mir fehlt es eigentlich nicht an Einsatzzwecken...:-).

    Wer mal eine Ape gefahren ist, möchte sie glaube ich nicht missen...


    Gruß Paddy.