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Beiträge von Scharnhorst

    Männer,

    die Hülse nochmal aufgefangen und die Schmiernut gefräst. Dann die Nadelhülse eingeklebt.

    Heute nach Feierabend auf der Drehbank eine vorhandene harte Scheibe aus dem Ori-Getriebe innen auf 15,05 ausgedreht als Anlaufscheibe.

    Das wäre also mal fertig.

    Ich muß jetzt nochmal schauen, ob die Zwischenwelle Deckelseitig auch noch eine Scheibe braucht (eigentlich nicht, die Verzahnung zieht die Welle in ihr neues Kugellager gegen den Innenring). Außerdem hatte ich das so ausgelegt, daß die Zwischenwelle am Lagerbuchsenboden anläuft eigentlich.

    Die Abtriebswelle braucht keine, da sie von der Radmutter im Innenring des Abtriebslagers gehalten wird.

    Getriebe ist soweit fertig. Jetzt geht es hinter den Motor, KW, Zylinderhaube, ZGP, etc.

    Wobei das weitestgehend Montage ist.

    Mal sehen, wieviel Öl da reinpaßt. Wahrscheinlich weniger als der runde halbe Liter im original, weil meine Aluglocke das Volumen verkleinert hat aber mehr als ein Scooter, dessen Volumen doch sehr klein ist.

    Füllen werde ich bis Unterkante Einlaßschraube, damit genug drin rumplanscht und alles benetzt wird.

    Den Zylinder und Kolben werde ich spätestens am Wochenende mal draufmachen und mir die Höhe der Quetschzone mal anschauen. Irgendwo habe ich im Netz die normale Höhe des DR gefunden. Die will ich erreichen, damit die Verdichtung normal ist. Ob das nach meiner umfassenden Gehäusebearbeitung so gegeben ist, weiß ich nicht, Theoretisch ja, aber bei der ganzen Messerei an dem Apemotor plus das andere Pleuel weiß ich nicht, ob ich das genau getroffen habe. ntwder paßt es, ich muß etwas abdrehen oder unterlegen. Mal schauen.

    Ich suche ja keine Leistung zusätzlich, weniger soll es aber auch nicht sein.

    Mein Ape-Anlasser hat keine Probleme mit dem DR im Original, so soll es auch hier sein. Schon alleine deswegen, weil die Wepse ja im Vergleich zur Ape eine Spielzeugbatterie hat und ich ja keinen Kickstarter mehr.

    Gruß Paddy.

    Ja, die 3 mm halt. Und dann wird eine Wand Stahl von 1,5 mm wieder eingeklebt vollflächig.

    Das zusammen im Vergleich zu vorher 5 mm reines Alu, wobei die Kraft lediglich über eine 12 mm lange mantelfläche eingeleitet wird.

    Die Strukturfestigkeit unterm Strich nicht wirklich gelitten bei der 21mm tiefen Mantelfläche komplett verklebt.

    Da mache ich mir keinen Kopf. Das ist mindestens so solide wie vorher.

    Gruß Paddy.

    So Männer,

    etwas gegessen, die Nadelhülse (ebenfalls saugend) in die Lagerhülse gesteckt und mal zusammengestöpselt.

    Tja, was soll ich sagen. Ich denke, jetzt noch die Anlaufscheiben innen und dann ist das Getriebe fertig... lmao

    Zuerst mal so nur die Welle:

    IMG_5062.mp4

    Dann mal mit dem ganzen Distanzgelumpe, der Kupplungsglocke und dem Wandler:

    IMG_5063.mp4


    Keine Ahnung, ob das jetzt mit den Videos geklappt hat.

    Auf jeden Fall tut es. Jetzt die Lagerhülse einkleben, zwei Schmiernuten fräsen und dann ist gut.

    Ich sag doch:

    "Geht nicht" sind die anderen!

    Gruß Paddy.

    Hallo Fantine,

    ja, das reicht. Ich habe vorher gemessen. Es blieben jetzt an der dünneren Stelle (exzentrisch) noch rund 3 mm übrig.

    Dann kommt ja die Stahlhülse auf 21 mm Tiefe wieder rein mit Loctite Welle/Nabe, alles bella.

    Also, den Deckel abgenommen und den Durchmesser der Kunststoffhülse aufgefangen.

    Dann habe ich mal mit einem 20er Fräser drübergehobelt, damit man mal an die Sache ransieht. Ich denke, man erkennt die Exzentrizität:

    Ja, dann halt mit dem Ausdrehkopf erst plangezogen, genullt in Z und dann zuerst den 24er Durchmesser auf 21 mm Tiefe und dann den 28er Durchmesser des Bundes auf seine 2,85 mm Tiefe:

    Die Stahlhülse geht jetzt saugend rein:

    So, jetzt esse ich mal etwas und spanne danach den Deckel ab und stöpsel mal zusammen mit dem Motorgehäuse und schau mal, ob es läuft.

    "Geht nicht" sind die anderen.... lmao

    Gruß Paddy.

    So die Damen,

    ich hoffe, jetzt wird es etwas klarer. Eine neue Lagerhülse gedreht mit 1,5 mm Wandstärke, heißt bei der Nadelhülse mit Außendurchmesser 21 ein Außendurchmesser von 24.

    Weiter eine Zentrierhülse aus Kunststoff gedreht, die der Ermittlung der neuen Lagermitte dienen soll:

    Dann die Wandlerwelle fixiert, die Zentrierhülse mit 2K-Kitt entsprechend beklebt:

    Dann habe ich den Deckel aufgesetzt und lasse den Kitt jetzt aushärten.

    Danach sollte ich den Deckel abnehmen können und wenn ich dann die Mitte der Kunststoffhülse, die dann hoffentlich sauber im Deckel klebt, auffange, habe ich die exakte Mitte der Wandlerwelle.

    Danach auspindeln auf die neue Lagerhülse und das ganze sollte laufen...

    Gruß Paddy.

    Also ich weiß jetzt nicht so recht, was wir auf den Bildern erkennen sollen, aber wenn es um die Rückholfeder vom Gas geht, ich habe gerade mal den Ersatzmotor für mein Projekt abgelichtet in dem Bereich.

    Die Feder hat schon bessere Tage gesehen, aber so sieht das normalerweise aus.

    Gruß Paddy.

    Die beiden Striche auf der Drehschieberwange dienten übrigens der Ermittlung der maximalen Verbreiterung des Einlasses in das Kurbelgehäuse. Ich habe da 1,5 mm noch stehen lassen.

    Steuerzeit nur in Richtung vOT bei meiner Ape wegen Drehmoment, aber das ist jedem selbst überlassen.

    Aber die Breite gilt immer und da ist meistens etwas Luft.

    Gruß Paddy.

    Zur Dichtung hin muß aber noch etwas mehr gehen. Richtung KW gebe ich dir recht, da wird das Fleisch mager.

    Die abtuschierte Anschlußgeometrie vom DR 130 auf der Ape ist zwar etwas ander, aber da sieht man, was geht. V-förmig von KW in Richtung Fuß.

    Kannst ja nochmal oben unterhalb der Dichtfläche etwas reinmessen.

    Gruß Paddy.

    Gerne!

    Ich hoffe, das hilft dir bei den Überströmertaschen.

    Auf die Nummer mit den Blindnieten bin ich letztes Jahr gekommen, als ich meine Ape auf Langhub umgebaut habe und auch nichts zur Hand hatte.

    Das mit dem Schweißdraht war eine Notlösung, um die Wandstärke am großen DR an den Überströmern zu messen, weil ich die außen für das Polrad abfräsen mußte.

    Da hätte ich zwar sogar Zugriff auf einen Außentaster gehabt, dessen Schenkel hätten aber nicht in die schmalen Überströmer gepaßt.

    Deshalb habe ich mir diese asymetrische "Grillzange" aus Schweißdraht gebogen und mit Endmaßen abgeglichen.

    Für deine Taschen brauchst du das nicht. Du legst einfach eine Mindestwandstärke fest, klemmst die dazwischen mit einem Musterblech mit 2,5 mm oder so und mißt an deinen Markierungen mit deinem Nonius-Meßschieber das Maß. Dann hast du es. Völlig easy und absolut ausreichend für unsere Zwecke auf plus minus 2 Zehntel.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Die Enden des Schweißdrahtes, die als Mesttaster fungieren, am Besten etwas ballig schleifen, dann spielt eine etwaige Schiefstellung keine größere Rolle. Ist dann sehr genau.

    Tip von mir, wenn man keinen Außentaster hat:

    Tip 1:

    Bieg dir einen Schweißdraht so hin, daß er in die Überströmertaschen paßt und messe außerhalb der Tasche. Wenn du eine Referenz vorne zwischen den Enden hast, weißt du die Wandstärke.

    Tip 2:

    klebe zwei Blindnieten an einen Digitalmeßschieber und nulle neu ab. Geht auch als Ersatz für einen Außentaster.

    Immer das anschauen, was man zur Verfügung hat, dann kann man meist das Problem umgehen...

    Aufgeben sind die anderen... lmao

    Gruß Paddy.

    tom:

    Ich bin ja so ein heimlicher Fan von Vollcrossmaschinen. Sehr chic.

    Auch wenn ich mich nie damit in Gelände trauen würde...


    Ich bin halt eher in der Zeit stehen geblieben, was die Motorentechnik angeht und liebe die alten Zweitakter...Wenn eine alte Cross lossägt, geht mir das Herz auf...

    Gruß Paddy.