SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Der Hupengleichrichter bekommt die bereits im Regler begrenzte Wechselspannung ab, aus der er dann Gleichspannung macht.

    Entweder ist nur der Hupengleichrichter kaputt, es könnte aber auch sein, daß die Regelung der Wechselspannung nicht mehr geht.

    Dann könnte ein neuer ebenfalls sterben.

    Ich würde mal die Spannung (Multimeter auf Wechselspannung einstellen) zwischen Masse und dem grünen Kabel, das vom Regler zum Gleichrichter führt messen, ob die auch bei hoher Drehzahl auf eine moderate Spannung eingebremst wird (keine Ahnung, 12-15 Volt oder) und nicht durch die Decke geht bei höherer Drehzahl.

    Wenn die Spannung hängen bleibt, nur den Hupengleichrichter tauschen, wenn nicht, beides tauschen, Regler und Gleichrichter.

    Gruß Paddy.

    Die Frage, ob es die XL ohne Hupengleichrichter überhaupt gab, hatte ich doch ebenfalls schon gestellt.

    Aber wenn sie die Elektrik mit Hupengleichrichter hat, dann ist dein Kabelbaum definitiv falsch.

    Ich möchte jetzt nicht behaupten, daß der jetzt von mir verlinkte der richtiege Baum ist, aber auf dem 3. Bild sieht man, wie er aussehen sollte unter der linken Backe, wenn es die Variante mit Hupengleichrichter ist:

    https://www.scooter-center.com/de/kabelbaum-v…?number=BGM3150

    Gruß Paddy.

    Da du eigentlich schon ein bißchen im Thema drin bist, folgender Tip für die Zukunft.

    Schau mal dort rein:

    http://www.scooterhelp.com/electrics/pages/vespa.pk.html

    Dann suchst du dir den passenden Schaltplan zu deiner Kiste raus und vergleichst an verschiedenen Punkten der Elektrik stichprobenweise, ob es der Richtige ist.

    Und den legst du dann irgendwo bei dir ab.

    Sonst fängt das Gesuche an, wenn mal ein anderes Problem da ist. Lieber jetzt, dann hast du den schonmal immer parat und kannst bei Fragen erstmal auf Plausibilität prüfen.

    Gruß Paddy.

    Die Elektrik einer einzelnen Vespa für sich ist eigentlich nicht sonderlich komplex.

    Komplex ist das ganze nur deshalb, weil es schier unzählige Varianten der Elekrik gibt.

    Das hat verschiedene Gründe:

    1.: die stetige Evolution der Technik (irgendwann kam Hupe und Blinker z.B. dazu)

    2.: die fast schon abartige Varianz (Batterie ja/nein, Elestart ja/nein, Blinker ja/nein, Standlich ja/nein, etc.)

    3.: ein schon fast manisches Festhalten der Entwickler an ein paar alten Zöpfen, die dann seltsame Konstrukte zur Folge hatten

    Deshalb gibt es gefühlte 17 verschiedene ZGP-Bestückungen, 29 verschiedene Arten das Blinkersignal zu erzeugen und weitere 15 verschiedene Arten, die ungeregelte Spannung von der ZGP weiter zu verarbeiten.

    Gefühlt wohlgemerkt.

    Und deshalb gibt es entsprechend wie in diesem Fall verschiedene Blinkrelais. Anzahl Anschlüsse, Spannungsart, Funktionskombinationen, etc...

    Deshalb ist es immer wichtig, sich vor der Ersatzteilbeschaffung zur Elektrik genau zu wissen, um welche Variante der Fahrzeugelektrik es sich handelt.

    Gruß Paddy.

    Das grüne Blinkrelais ist ein Wechselstromrelais und das runde eine Gleichstromlelais für Blinker über die Batterie.

    Wie kamst du denn auf die Idee, das falsche Relais zu kaufen?

    Gruß Paddy.

    P.S.: das grüne Relais ist für Kisten ohne Batterie und wird mit Wechselspannung angefahren.

    In der Beschaltung wechselt dann immer auf einer Seite sich der vordere und hintere Blinker ab, damit die Spannung nicht zusammenbricht.

    Das runde ist ein ganz normales Blinkrelais für Gleichspannung.

    Zieht nicht mal das Anlasserrelais an?

    Ja, alles rückwärts vom Anlasser aus gehend untersuchen.

    Angefangen, kommt Spannung bis zum Anlasser?

    Wenn nicht, kommt Batteriespannung bis zum Relais?

    Und so weiter bis hin zum Anlasserknopf.

    Ein Spannungsmesser sollte aber vorhanden sein. Und ein Durchgangsprüfer. Idealerweise als Multimeter in einem Gerät kombiniert.

    Viel Erfolg.

    Genau deinen zuletzt angehängten Schaltplan hätte ich aus dem Bauch heraus deiner Vespa zugeordnet.

    Was mich darin bestärkt, ist auch, daß du einen Hupengleichrichter noch in deinem Konvolut gefunden hast.

    Also lag ich wohl nicht so falsch. Ob nun auch dein Kabelbaum (woher du den auch immer hast) zu dem Plan paßt, weiß ich nicht.

    In dem Bild, wo der Regler und der Blinkgeber abgebildet ist, sieht der Kabelbaum eher nach einem aus für ohne Hupengleichrichter. Löcher für den Hupengleichrichter in der Karosse habe ich auch keine gesehen.

    Im Prinzip ist es ja auch egal, du mußt jetzt einfach mal Kassensturz machen und Schritt für Schritt deine Situation an der Wespe mit dem Schaltplan vergleichen.

    Wenn es nicht paßt zu dem Plan mit Hupengleichrichter, dann vergleiche die Situation mit dem Schaltplan ohne Batterie und ohne Hupengleichrichter, bevor du alles Kabel auf den Kopf stellst.

    Für die Variante, wo IST-Situation am ehesten zu einem Schaltplan paßt, würde ich mich entscheiden, völlig egal, ob im Handschuhfach ein Hupengleichrichter drin lag oder nicht.

    Du weißt ja offenbar auch nicht, ob da jemals einer verbaut war.

    Gruß Paddy.

    Das gute V5 kenne ich sehr gut, mein Einstieg damals 2000 in die 3D-CAD-Welt und hat mich sehr lange begleitet...Wird mir immer im Herz bleiben...:-)

    Mit anderen Systemen habe ich nie gearbeitet, aber letztlich kommt man mit allen sicherlich ans Ziel.

    Zum Umbau. Ich denke, vor Ende nächster Woche habe ich keine wesentlichen neuen Ergebnisse.

    Morgen mache ich vielleicht mal die Weihnachtsreifen runter am Wagen und schau mal, was der Haushalt so macht. Meine Herzallerliebste ist etwas angeschlagen.

    Aber immerhin habe ich heute eine Mail bekommen, daß SIP die Riemenabdeckung verschickt hat. Mir war nicht bewußt, daß das Ding wohl etwas Lieferverzögerung hatte, eine gelbe Ampel oder so beim Bestellen war mir nicht aufgefallen.

    Ansonsten wird halt nächste Woche Stück für Stück gedreht und ich schaue, wie weit ich komme. Da kommt es jetzt auf ein paar Tage nicht an.

    Ich will die Wandlerwelle schon exakt und durchdacht machen, alles mit dem Ziel, daß das Zeug sauber zueinander paßt und rund läuft.

    Das gesamte Paket kriegt ja einiges auf die Waage und wird sich später mit 8-10 tausend 1/Min drehen. Da sollte schon alles passen und die Unwucht sich in Grenzen halten.

    Das ist jetzt alles noch etwas notwendige Präzision. Wenn ich dann demnächst zum Motor komme, wird das wieder etwas landwirtschaftlicher und mit der Hand am Arm.

    Kühlrippen stutzen am Kopf wird keine Hundertstelarbeit mehr sein und eher etwas "Freestyle-Shape", um im Catia-Jargon zu bleiben.

    Das hat auch seinen Reiz und ist eine willkommene Abwechslung zu der ganzen Präzision.

    Mario hat mir übrigens doch noch mal etwas "geholfen" bei der Entscheidung, im ersten Schritt mal die ganzen Überlegungen zum Thema Lufi an einem gebrauchten Lufi-Gehäuse zu machen.

    Da hat er was für mich.

    Eine weise Entscheidung, weil ich ja eigentlich noch nicht weiß, ob ich einen anderen Gaser wie den FHBB vernünftig darin integrieren kann.

    Geistig verabschiedet habe ich mich noch nicht von der schrulligen Außengeometrie des Ori-Lufis und seinem Anschluß an den Rüssel, damit die Luft aus dem Rahmen kommt.

    Aber wenn ich den Gaser nicht vernünftig unterbekomme, muß ich halt etwas nachmodellieren, das optisch dem Ori nach empfunden ist, aber doch eventuell auf andere Wege realisiert werden kann.

    Das wird man sehen.

    Also, dieses Wochenende keine neuen Bilder, maximal etwas Prosa an dieser Stelle, weil mir langweilig ist...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Also Toni,

    ich brüte gerade etwas über dem Problem. Was ich mich gerade frage, gab es eigentlich eine XL überhaupt ohne Hupengleichrichter?

    Irgendwie ist das komisch. Das lange grün-schwarze Kabel (vermeintlich Hupe) paßt zu einem Schaltplan mit Hupengleichrichter. Das würde ich auch eher einer XL zuordnen.

    Aber die Kiste hat ja keinen, wie man auf dem anderen Bild sieht.

    Ich frage mich schon, ob da nicht ein wilder Mix vorliegt irgendwie.

    Viel sehen tut man auf den Bildern ja nicht, aber der Liebe Lupo sollte deinen Vorschlag mal beherzigen und in deinem Link mal einen Schaltplan raussuchen, der zu seiner Kiste und seinem Kabelbaum paßt.

    Lupo, mach das mal und vergleiche mal echt die Kabelfarben an den neuralgischen Punkten. Zum Beispiel welche Kabelfarben hat es an deinem Lichtschalter? Usw.

    Und gleich vorneweg, das alles ist ein lösbares Problem, die Kiste läuft. Das ist die Hauptsache.

    Man kriegt das geregelt.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Jetzt kann man Fan von Kisten ohne Batterie sein und es als puristisch ansehen, aber leider wurde der ganze Scheiß unnötig kompliziert mit der Zeit, weil immer mehr Funktionen dazu kamen wie Hupe und Blinker.

    Dann lieber eine Kiste mit Batterie, da ist das übersichtlicher wie mit diesen ganzen batterielosen Varianten...

    Ah, OK. Ein fertiger Scheinwerfer halte ich auch für die rundeste Lösung.

    Jetzt lese ich gerade, daß deine Ratte die PX ist.

    Dann war der Harleyscheinwerfer vermutlich auch die offenbar verbreiteten 5 3/4 Zoll.

    Diesen etwas kleineren Durchmesser der PK ist irgendwie absolut kein Standardmaß für Voll-LED-Scheinwerfer....

    Danke,

    Gruß Paddy.

    Keine Ahnung, was sich bei der Brücke mal jemand gedacht hat. Für mich macht es keinen Sinn. Höchstens die CDI ist irgendwie kaputt und mit der Brücke erfüllt sie leidlich trotzdem ihren Zweck.

    Wobei man auf diese Idee erstmal kommen muß.

    Aber ich erkenn ja auf den Bildern auch nicht alles...

    Sag mal, geht das Bremslicht auch nicht? Wenn nicht, würde ich wie schon von den Kollegen empfohlen mal den Rundstecker genau anschauen, ob da alles paßt. Heißt gleiche Farbe geht auf gleiche Farbe und alles hat Kontakt.

    Vergiß bis dahin mal den Hupenanschluß bitte. Jetzt sollte der Rest erstmal funktionieren.

    Gruß Paddy.

    Kurze Frage, hat die Kiste Batterie oder keine? Das längere Kabel unter der Kaskade, das ich auch als Hupenkabel identifiziere, spricht für die Version ohne Batterie?

    Und nimm bitte die Brücke aus der CDI raus und steck das "eine" hoffentlich vorhandene grüne Kabel auf den ersten grünen Steckplatz nach dem roten Steckplatz.

    Dann müßte der Bereich CDI schonmal sauber sein.

    Dann sehen wir mal weiter.

    Gruß Paddy.

    Es ist schon so, wie Mario schreibt.

    Irgendwie kriegt man das beste Gefühl für die Geschichten, wenn man mit Dingen konfrontiert wird, bei denen das nach Lehrsschema gelernte nicht so richtig weiterhilft.

    Ich selbst hatte keine Lehrausbildung in dieser Richtung. Ich war auf dem technischen Gymnasium und hatte das da so in Grundzügen.

    Analog dazu in meinen dualen Studium, auch Lehrwerkstatt 6 Wochen lang, ein Bruchteil dessen, was der normale Mechaniker hat.

    Und immer nur die typischen Übungsstücke, an denen halt von allem alles dran ist und am Ende hast du einen kleinen Schraubstock.

    Aber da zeigt dir keiner, daß man mal etwas kreativ sein muß beim Spannen, sich mal einen Dorn drehen muß, wenn man etwas aufnehmen will. Oder vielleicht mal mit dem Abstechstahl eine Geometrie fertig drehen muß, weil man sonst umspannen müßte, damit es zueinander läuft.

    Da zieht man mal was eben und geht hinterher auf die Diskus, damit es paralle wird. Oder bei harten Sachen fummelt man sich mal so vorwärts mit verschiedenen Plättchen, bis man in einen vernünftigen Eingriff kommt.

    Ne Passung bescheißt man auch mal irgendwie hin mit Leinwand oder nagelt sich alle Lagerstellen mit gedrehten Buchsen rein, die man klebt.

    Hauptsache es tut.

    Alles weit weg von den ganzen Übungsstücken. Da läßt man auch mal die Drehbank falschrum laufen und zwirbelt außen etwas mit dem Innenmeißel dran, wenn es besser paßt.

    Da dreht man nicht zwingen zwei Teile nach Zeichnung fertig, sondern dreht die in einer Reihenfolge vor und stimmt sie dann aufeinander ab, unter Umständen im zusammengeschraubten Zustand.

    Wenn man ein bißchen über die Reihenfolge nachdenkt, paßt das nachher besser als höchst präzise jeweils einzeln fertig gedreht.

    Bei Fräsen an so Gehäusen lernt man, wie man sicht behilft. Meine Spannvorrichtungen für das ganze Zeug sind allesamt sehr simpel, aber es paßt alles. Und ich ändere sie ständig ab nach Bedarf.

    Ich habe bei meinen ganzen Speziellen Sachen 10mal soviel gelernt durch ausprobieren und überlegen wie in der Lehrwerkstatt.

    Mein Lehrmeister wäre ganz sicher mit meinem Motorumbau überfordert, weil der in seiner eigenen Welt lebt, dafür aber immer den Vorschub und die Drehzal gemäß Tabellenbuch richtig hätte....

    Wobei für diesen Umbau es dann doch ganz gut ist, wenn man schon ein paar mal etwas Verrücktes auf der Drehbank oder der Fräsmaschine gemacht hat...:-). Obwohl ich auch hier wieder unheimlich viel dazu gelernt habe durch ausprobieren...

    Und eins gebe ich zu, ohne 3D-CAD wäre es ein Riesenrotz gewesen, das Getriebe wieder so herzustellen.

    Da würde man sich schwer tun ohne, es ist eine Riesenhilfe. Da kommt halt doch vieles zusammen mit den ganzen Ebenen, die ich verschoben habe. Das auf Papier und mit Taschenrechner....Puh...

    Wer alles komplett mitgelesen hat, wird es nachvollziehen können, wie hilfreich das war/ist.

    Wenn der Wandler fertig drin ist, brauche ich wieder kein CAD mehr. Nur für das Polrad bis zur Vario und das Getriebe.

    Ah, doch, für den Ansaugstutzen wieder, da brauche ich 3D Daten für den ASS.

    Aber wenn du mit dem Gedanken spielst, dir was anzuschaffen, mach es. Du siehst, was selbst mit meiner 70 Jahre alten Maho geht, wenn man ein paar Kompromisse macht...

    Das Zeug ist nur ziemlich teuer, wenn es in einer angenehmen Größe ist. Das will jeder haben. Bei der Drehbank warte ich immer noch auf eine gute Gelegenheit, weil es mich unendlich nervt, nur abends im Geschäft drehen zu können.

    Anschluß dafür (Druckluft und Strom) ist alles bereit, aber es sollte halt bisher nicht sein...

    Was soll's, kommt noch. Irgendwann wird mal eine frei...

    Gruß Paddy.

    Danke dir, aber das ist keine gute Idee...

    Drehen und Fräsen, wie ich das mache, ist komplett ohne Vorbildfunktion...:-).

    Das wirkt manchmal ziemlich landwirtschaftlich und improvisiert...:-)

    Ich habe da ein paar Kollegen, die das tatsächlich gelernt haben. Die gehen meist weg und wundern sich dann, daß es komischerweise (eher wider Erwarten) trotzdem paßt zum Schluß... lmao

    Bei meinen Grundsatzversuch für die doppelte Schmierwendel heute abend mit Schloßmutter und Leitspindel wären die meisten geflüchtet... Mit der Funktion habe ich das erste Mal gearbeitet (wenn man das so nennen darf). Langsamster Gang und mit dem Schlichtplättchen einfach mal drübergehobelt...

    Ich werde das noch zwei, dreimal testen, bevor ich die Bronzebuchse mit einem Radiusplättchen verhunzte....

    Ich habe zuerst mal die ganzen Hebel ausprobiert, was da so passiert und mir den Rest zusammengereimt.

    Wirklich keine Vorbildfunktion, ich bin nur relativ geduldig im Selbstversuch...Versuch macht kluch...

    Gruß Paddy.