SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    Bei Dir sollte ein Kondensator (Art.Nr. Piaggio 098061) mit 0,35 mF verbaut sein d=20mm
    bzw. Art.Nr. 9806100 von SIP

    Messen: kannst du mit einem normalen Multimeter ohne Kapazitätmessfunktion nur über eine Widerstandsmessung
    Sollte der Kondensator einen Durchgang haben bzw. Dir am Messgerät ein "fester" Widerstandswert angezeigt werden, dann ist er defekt.
    Aber bitte vergiss das ganze Messen und verbau einen Neuen und einen neuen Unterbrecher!!!
    Das sind bei der Kontaktzündung Verschleißteile und die gehören altersbedingt einfach mal getauscht.

    zum Kondensatoreinbau: den Kondensator vorsichtig einpressen und beim Anlöten des Kabels nicht unnötig lange am Kondensator herum braten,
    sonst ist der bereits beleidigt bevor er noch zum Einsatz kam

    ...die Spulen machst zum Schluss, die sind die teuersten Bauteile.
    Wechsel als erstes den Kondensator, Unterbrecher und Schmierfilz bzw. wenn die Kabeln auch schon Ermüdungserscheinungen zeigen, diese ebenfalls. Kontrolliere bitte auch ob der richtige Kondensator
    mit der richtigen Kapazität verbaut ist bzw. ob der auch ordentlich verpresst ist (der muss über das Kondensatorgehäuse
    mit der Zündgrundplatte festen Kontakt haben)

    Zu deiner Iridium Kerze: Das ist aufgrund der Typenbezeichnung eine entstörte Kerze mit einem Widerstand von
    5kOhm, wenn du die einsetzen möchtest benötigst du einen Kerzenstecker ohne Entstörwiderstand. Beides im Einsatz
    (entstörter Stecker 1-5 kOhm und entstörte Kerze 5kOhm bedeutet du hast einen größeren Spannungsabfall ) wäre kontra
    produktiv.

    Es gibt spez. für den KFZ Bereich Lötzinn und Kabeln (sind Temperatur beständiger)
    Beim Kolben macht es wenig Sinn 15 oder 30 Watt Geräte zu verwenden, da die nicht die Leistung haben um z.B.
    das Zündkabel mit der Spule zu verlöten, ich verwende ab 60 Watt aufwärts (besser noch sind regulierbare Lötstationen. Einige schwören auch auf Gaslötkolben, die kannst dann auch auch Touren mitnehmen und bist Strom unabhängig (Nachteil: bessere Kolben ab €100 aufwärts)
    Wenn das eventuell nur eine einmalige Geschichte ist, dann solltest auch ins Auge fassen ob Dir wer das macht, weil sich
    sonst die Anschaffung des Lötkolbens inkl. Lötzinn nicht wirklich rechnet.
    Der Schmierfilz dient zur Schmierung des Unterbrechernockens und gehört regelmäßig mit hitzebeständigem Fett eingefettet. Verhindert die rasche Abnützung des Nockens und damit auch das ungewollte frühe Verstellen des Unterbrecherkontaktes.
    Den gibt es in deiner Ausführung glaube ich nicht mehr am Markt, daher musst du da ein wenig improvisieren. Hohlniete
    aufbohren und mit einem am Markt erhältlichen tauschen.

    zum Polrad: Da liegst du nur bedingt richtig!
    Folgende Maßnahmen können die Stärke des Magneten schwächen:
    starke Erschütterungen (runter Fallen des Polrades, unmotiviertes Bearbeiten mittels Hammers etc.)
    Erwärmen über den Curie - Punkt (Anwärmen des Polrades mittels Lötlampe)
    oder auch ein stärkerer Magnet in der Umgebung (zugegeben eher selten der Fall)
    Wenn mich nicht alles täuscht, so gab es mal eine Angabe zum Kontrollieren der Magnete des Polrades, die besagt
    dass ein Polrad mindestens einen Maulschlüssel Gr. 22 halten muss, dann sollte die Kraft der Magnete ausreichend
    sein. Sollte dein Motor dann mal Laufen, siehst du es aber recht eindeutig, (vorausgesetzt deine Lichtspule ist in Ordnung) wenn das Licht deines Scheinwerfers nur noch ganz bescheiden im Standgas glimmt.

    natürlich gibt es in deinem Fall auch andere Optionen bezüglich Zündung:
    Umrüsten auf elektr. Zündung oder Umrüsten auf zumindest außen liegende Zündspule (damit ist die Zündspule nicht mehr den thermischen Belastungen ausgesetzt).

    Ich überhole meine Kontaktzündungen in der Regel selber, muss aber zugeben bei meiner LU habe ich die Zündung von einem Fachbetrieb inkl. Polrad aufmagnetisieren machen lassen. Da wurden die Spulen neu gewickelt. Der Spaß war teuer aber sein Geld wert, vor allem da die am Markt erhältlichen Nachbauspulen zum größten Teil Mist sind.

    da sich die Probleme mit den Kontaktzündungen in den letzten Tagen häufen, mal generell vielleicht ein paar Denkanstösse:

    Es wird immer herum gemault, dass die Kontaktzündung störungsanfällig ist. Das mag durchaus seine Berechtigung haben.
    Allerdings muss man auch bedenken, dass diese Bauteile teilweise 40, 50 Jahre oder auch mehr auf dem Buckel haben.
    Eine Motorrevision wird schnell ins Auge gefasst, neuer Zylinder Vergaser etc.....bei der Zündung wird oftmalig gar nicht´s gemacht und dann erwartet, dass alles funktioniert.

    Bei den Anlagen mit innen liegender Zündspule, muss man sich halt auch mal die Mühe machen, diese kompl. zu überholen und dann funktionieren die auch wieder, oder den Entschluss fassen und eine elektr. verbauen.
    User "friedi" im GSF stellt traumhafte Kabelpeitschen für alle gängigen Vepsa Modelle um einen Spottpreis her.
    Die Spulen gibt es auch noch NOS mit ein wenig Sucherei, (wer den Nachbaudinger nicht traut) und die restlichen Bauteile sind so wie so am Markt erhältlich (Effe).
    Wer seine Zündung nicht selbst überholen kann oder will, Fa. Laubtec .....zugegeben das kostet, ist aber das Geld wert.
    Da werden die Spulen neu gewickelt, sämtliche Bauteile und Kabel getauscht und das Polrad neu aufmagnetisiert.
    Bei meiner LU € 280.--. Die Zündung ist dann quasi ein Neuteil . Ein weiterer Vorteil du hast auch ordentliche Lötstellen.
    Viele elimenieren bereits den Kondensator beim Einlöten durch ihre unmotevierte Braterei.

    auf deinem Foto ist zu erkennen, dass ebenfalls schon mal an der Platte herum gelötet wurde, kontrollier da mal ob eventuell "kalte Lötstellen" sind (nach Löten mit dem richtigen Lötzinn) und natürlich auch gleich den Kondensator
    und Unterbrecher tauschen. Ob die Zündspule einen Defekt hat, sollte in der Regel erst bei einem warmen Motor
    bemerkbar sein, da es da gerne zu den Wicklungskurzschlüssen in der Spule kommt.

    Iridium Kerze ist eine Glaubens- und Geldfrage, man sagt ihr nach dass sie angeblich einen kräftigeren Zündfunken produziert. Ich habe sie bei einer NSU aus den 50er Jahren im Einsatz und bin damit zufrieden. Allerdings zum Ab-
    stimmen des Motors darfst Du diese Kerze nicht heran ziehen, sie lässt kein schlüssiges Kerzenbild mehr zu.
    Daher erst verwenden wenn Du den Motor bzw. Vergaser ordentlich abgestimmt hast..

    ...und auch mal den Killschalter genauer unter die Lupe nehmen, bzw. in deinem Fall neuen Schmierfilz für die Unterbrechernocke

    Keiner von uns kann den Zustand deiner Zündgrundpaltte erahnen, daher entweder du stellst mal ein Foto ein oder Du wechselst mal auf Verdacht sämtliche Bauteile der Platte. Mit den billigsten fängst du an (Kondensator, Unterbrecher, Schmierfilz), sollte dann immer noch kein regelmäßiger Funke vorhanden sein, bleibt Dir in der Regel der Tausch der innen liegenden Zündspule nicht erspart....(leider der teuerste Bauteil). Davor allerdings sämtliche Kabelbefestigungen, Lötstellen,Kabel auf sichtbare Beschädigungen bzw. Bruchstellen überprüfen

    Ich setze voraus das Dir bekannt ist, dass eine Kontaktzündung nur ordentlich funktioniert wenn der Unterbrecherkontakt richtig eingestellt ist und auch intakt ist, gleiches gilt für den Kondensator. In der Regel zeichnet sich ein defekter Kondensator durch einen schwachen, ins rötliche tentierenden Funken ab (kräftig blauer wäre OK)

    es ist sicher auch kein Fehler, sich davor ein wenig in die Thematik Kontaktzündung ein zu lesen. Beiträge gibt es da genug.

    .....dann sollte Dir aber auch bekannt sein, dass Du den nur haben musst, weil es in der heutigen Zeit Vorschrift ist eine entstörte Zündanlage zu betreiben. Technisch gesehen funktioniert das Ganze ohne Widerstand noch besser. Denn dieser sogenannte Entstörwiderstand bedeutet auch einen geringfügigen Spannungsabfall an der Kerze.
    Ganz alte Modelle hatten aus diesem Grund auch keinen Kerzenstecker, sonder eine Klemme welche mit der Zündkerze verschraubt waren.

    Grundsätzlich gibt es daher zwei Möglichkeiten:
    entweder entstörten Stecker und "normale" Kerze
    oder nicht entstörten Stecker und entstörte Kerze (bei NGK mit R gekennzeichnet)

    manche Spezialisten verwenden auch entstörte Kerze und entstörten Kerzenstecker (aufgrund der Serienschaltung der Widerstände summiert sich der Widerstandswert auf) und du hast noch einen größeren Spannungsabfall. Bei alten leistungsschwachen Anlagen jetzt nicht das Gelbe vom Ei...

    daher wechsel mal den Kerzenstecker und kontrolliere die Kerze welche du im Einsatz hast
    da du ja ohne Stecker eine Funken hast, "sollte" das Zündkabel intakt sein, wobei je nach Alter ein Tausch dieses ebenfalls ratsam wäre, (ist bei der innen liegenden Zündspule etwas aufwendiger, weil das Zündkabel verlötet ist)

    Hast du dann ebenfalls keinen Funken an der Kerze liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass der Fehler bei den verbleibenden Teilen der Zündung zu suchen ist und da sind es in der Regel die Klassiker der Kontaktzündung

    Kondensator, Unterbrecher, Zündspule (innen liegende ist bauart bedingt leider anfällig) aber auch
    ein entmagnetisiertes Polrad könnte die Ursache sein.

    die Ablagerungen am Kolbenhemd unter den Ringen, deuten darauf hin, dass du schon länger mit maroden Kolbenringen unterwegs warst.
    Du schreibst ja auch, dass du kaum mehr Leistung hattest (kein ordentliches Verdichten mit defekten Kolbenringen möglich, Startverhalten auch
    bescheiden, Standgas kaum einstellbar, Gemisch magert ab zusätzlich noch anderweitig Falschluft, Motor überhitzt etc.)

    Wie schon oben erwähnt, du kannst auf die Laufleistung deines Motors stolz sein, aber jetzt ist eigentlich wirklich der Zeitpunkt gekommen, dass
    eine kompl. Motorüberholung fällig ist. Bei der Kilometerleistung sind sämtliche Verschleißteile bis an die Grenzen beansprucht worden. Das fehlende
    Standgas kann eventuell auch schon früher von einem defekten Wellendichtring an der Kupplungsseite herbei geführt worden sein. Neben den bekannten Kleinteilen solltest aber auch Primär überholen, Getriebe ordentlich ausdistanzieren,Vergaser kompl. überholen, Kurbelwelle genauer auf Spiel untersuchen (bei der Laufleistung eventuell gleich eine neue verbauen)Drehschieber beurteilen und ggf. rep. Wenn du den Originalzylinder weiter fahren möchtest, dann hohnen lassen und neuen Übermasskolben. Zustand des Auspuffes kontrollieren


    Du riskierst sonst unter Umständen einen kapitalen, irreparablen Motorschaden ....muss ja nicht sein
    Mir wären längere Touren mir dem Roller einfach zu riskant, daher würde ich den Motor kompl. neu aufbauen und ein wenig mehr
    als nur das "sorglos Paket" investieren.

    lg

    ..wie es dir Chup auch schon gesagt hat, die alten Gurtner bzw. TA Vergaser sind u.a. oftmalig eine Schwachstelle.
    Das Überholen dieser Vergaser - Type beschränkt sich in der Regel auf die Teile die am Markt noch erhältlich sind,
    also eigentlich fast nur noch die Dichtungen, wenn der Vergaser ausgeschlagen ist stehst blöd da, denn dann ist ein
    ordentliches Abstimmen des Motors fast nicht mehr möglich.

    Ich habe dann auf einen 19er SHB Vergaser umgerüstet und siehe da, Startverhalten deutlich besser und das Einstellen des Gemisches
    deutlich leichter, Motor läuft runder und dreht schön aus, massenhaft Ersatzteile....
    ..es ist allerdings auch ein wenig Bastelei (Choke- und Gasseilführung anpassen bzw. umgeschweißter Ansaugstutzen) notwendig

    Geschwindigkeitsrekorde solltest Dir dann trotzdem nicht erwarten!

    ...die Elektrik kannst du bedingt sehr wohl überprüfen, auch wenn der Motor nicht läuft
    Du kannst den Zündfunken kontrollieren und beim Kicken produziert die Lichtmaschine auch Strom somit sind auch die Leuchteinrichtungen überprüfbar, wenn
    die Lampen in Ordnung sind.

    nachdem es bereits seit längeren in diversen Foren die Runde macht, habe auch ich gestern bei meinem Münchner-Allianzvertreter nachgefragt.
    Den spez. Oldtimertarif um €25 gibt es defen. für 2014 nicht mehr.

    Als offizielle Begründung nannte mir der Allianzvertreter die Jahresstaistik 2013 und die extrem gestiegenen Schadensabgeltungen. Er vermutet
    allerdings stark, dass in dieser Statistik alle Moped- bzw. Mofahaftpflichtversicherung der Allianz zusammengefasst waren, denn in seinem Umfeld war ihm kein
    einziger Fall eines Versicherten mit dem spez. Oldtimer Tarif bekannt. Er schließt aber auch nicht aus, dass sollten die neg. Zahlen wieder rückläufig sein, es in den
    Folgejahre(n) diesen oder einen ähnlichen spez. Tarif wieder geben kann.

    Im Gespräch haben wir auch das "rote Kennzeichen" angesprochen, kann sein, das sich da noch ein Türchen öffnet. Leider sind auch da die Vergabekriterien seitens der Allianz strenger (unabhängig von den allg. gültigen Vorgaben des Gesetzgebers) geworden, weil auch da leider viel Missbrauch betrieben wurde.
    .....mal abwarten, was sich da tut und welche Voraussetzungen zum Erfüllen sind, ......wäre natürlich eine nette Entschädigung

    aufbieten bedeutet: Der Verlust des Briefes wird an das Bundesverkehrsamt in Flensburg gemeldet und veröffentlicht .
    Nach einer gewissen Zeit wenn seitens Dritter keine Einwände bestehen, kann Dir dann die Zulassungsstelle einen Ersatzbrief ausstellen

    ...ja auch vom mir Respekt mit Abstand eines der besten Topics!

    Aber jetzt Schluss mit Lob-Hudelei ..........widmet sich der Meister dann auch wieder mal seinem
    Husquarna Projekt ??? :sleeping:


    und bitte anstrengen wir sind durch Dich jetzt wirklich verwöhnt worden und die Erwartungen liegen dadurch sehr sehr hoch.
    Du weist ja, eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer bzw. der bei mir ansässige Fußballclub hat sich ja auch
    nicht, mit nur einem Titel begnügt!


    lg

    ..du sprichst von einem Neufahrzeug, da wurde hoffentlich vor Übergabe alle Flüssigkeitsstände nochmals
    kontrolliert und ggf. ergänzt (spez. Getriebeöl) bzw. auch die Gängigkeit der Schaltung überprüft.

    Das "leichte Knallen" beim Einlegen des Ganges ist normal, aber die Schaltung sollte schon eher leichtgängig sein.

    ....fahr zum Händler und lass das Überprüfen (Garantie bzw. Gewährleistungsansprüche)

    als kleine Ergänzung zu Automatix - Ausführung.....für die Münchner Runde beim Anfordern von Ersatzabdrucken der ABE (Erstzulassung in D)


    den Antrag gibt es nicht nur beim off. Piaggio - Händler den kannst auch im Netz runterladen (macht Euch selbst einen Gefallen und druckt
    das Formular beidseitig bedruckt aus)

    zu den Kosten: Zulassungsstelle nimmt € 10,50.-- (Personalausweis, Pass etc. und Eigentumsnachweis / Kaufvertrag nicht vergessen)
    war in meinem Fall die Zulassungsstelle in der Eichstätter Str. 2.
    Nachdem du dort auch u.a eine Verlustanzeige der ABE unterschreibst, solltest du Dir im Vorfeld Gedanken machen wer die ABE "verloren" hat bzw.
    den Verlust entweder auf die eigene Kappe nehmen bzw. wenn der Verlust der ABE durch den Vorbesitzer im Kaufvertrag festgehalten ist passt es
    dann auch wieder.

    der Piaggio Händler dann € 65,00.-- (Motorrad Wimmer und Merkel Landsberger Str. 234)
    Wobei da jetzt folgendes noch zu sagen ist, sollte aus welchen Gründen auch immer, das Ausstellen einer Zweitschrift nicht möglich sein,
    so wird ein Betrag von €40 bzw. € 45 zurück erstattet (da gab es bei mir zwei unterschiedliche Aussagen einmal der AZUBI mit € 40 und vom Chef mit €45)
    Egal es gibt auf jeden Fall als Ausgleich zu dem vorhandenen Ärger Geld retour.

    Dauer: zwischen 1 1/2 Wochen und 6 Wochen

    vielleicht auch noch zwei Bemerkungen aus aktuellen Anlass in meinen Fall:
    Schaut Euch bitte wirklich bevor ein Fahrzeug gekauft wird, genau die vorhanden Dokumente an und vergleicht die eingetragenen Nummern mit dem Typenschild
    und auch der Rahmennummer.
    Meines Erachtens genauso wichtig wie die Checkliste von Vechs bezüglich Fahrzeugkauf und Mängel

    Ich hatte zwei Fahrzeuge zur Durchsicht von einem Bekannten bekommen der trotz Hinweis jedesmal blauäugig beim Kauf agiert hat:

    1* Ciao Mofa mit einer Nachdruck Zweitschrift (allerdings für die Mopedvariante) ....einfach übersehen
    1* V50 Special mit unterschiedlicher Rahmen bzw. Typenschildnummer und als Draufgabe keine ABE

    und bei solchen Fällen solltest halt schon stutzig werden ...und ggf. von einer Kaufabsicht zurück treten
    sonst geht´s ins Geld bzw. in den dafür noch nervigeren notwendigen Zeitaufwand

    zu den Geschichten mit den unterschiedlichen Rahmennummern die hier im Forum laufen, dass hat durchaus alles seine Richtigkeit und war bis in die frühen 70er Jahre möglich.
    @ rassmo hat da auch mal ein Schriftstück seitens Piaggio eingestellt, wo auf diese Vorgehensweise seitens des Konzerns hingewiesen wird.
    Bei den späteren Produktionen (in meinen geschilderten Fall Bj. 75) sollten die beiden Nummern aber eigentlich ident sein.
    Kann schon sein, dass es da auch nochmals Ausnahmen gab, allerdings solltest du dann schon genauer nachfragen warum,weshalb wieso

    Der Generalimporteur in Österreich (Fa. Faber) kann bei diesen Anliegen auf einen Datenbestand der Typenscheine bis ins Jahr 1969 (laut telf. Auskunft) zurück greifen
    bei Piaggio Deutschland kann ich es nicht sagen, würde aber meinen ab den 80er Jahren bzw. was halt an Datenbeständen von den Vorunternehmungen übernommen werden konnte, was aber auch bedeutet das in speziellen Fällen natürlich auch der Mutterkonzern involviert wird, daher wahrscheinlich dann auch die etwas längeren Wartezeiten auf die "Papiere".

    Sorry für teilweise OT