....und welche der Beiden wäre jetzt die klassische "Streusalznutte"? 
Aber wie es Creutzi schon gesagt hat, das Manko dieses Gefährtes ist meiner Meinung nach die extrem
schräge Optik. Spiegelte den damaligen Zeitgeist, wurde allerdings von der Käuferschicht nicht wirklich angenommen.
Wenn man sich die Entwicklung am Zweiradmarkt so anschaut, dann waren es die Wechselbäder von Energiekrisen, die Leute verstärkt auf Zweiräder umsteigen ließen und sobald diese überwunden war, jammerte dann die Zweiradbranche über Verkaufsrückgänge. Daran spiegelt sich halt auch eindeutig in der Tatsache, dass viele renommierte Marken dann gänzlich von der Bildfläche verschwanden.
Auch bei Piaggio wollte man gegen Ende der 80er Jahre neue Wege bezüglich Technik und Design gehen, was sich leider
als Flop erwies. Neben der etwas unglücklichen Formgebung kam halt dann auch noch dazu, dass man das Gefährt nur
noch Cosa nannte und auf den akzeptierten Namen Vespa verzichtete und somit den "klassischen Vespafahrer" nicht
mehr ansprach. Wenn mich nicht alles täuscht, war Deutschland das einzige Land, welches aus Marketing technischen
Gründen, zumindest in den Verkaufsprospekten auf die Bezeichnung "Vespa Cosa" nicht verzichtete.
Eigentlich hätte Piaggio schon gewarnt sein müssen, denn auch die Einführung der PK Serie mit der abgeänderten
Formgebung bei den Smallframs, war eine sehr zähe Angelegenheit bezüglich Verkauf.
Zwischenzeitlich sehe ich die Cosa´s und Pk´s eigentlich als so eine Art "Missing Link" in der Piaggio Geschichte,
die auf ihre Art den Übergang von der sogenannten klassischen Form in die Jetztzeit dokumentiert. Oder anders
betrachte, wer Mut hat fährt mit seiner Cosa gegen den widerlichen Mainstream
!