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Beiträge von 125vnb6

    in deinen Fall sollte es sich um eines der letzten N Serien handeln (1962 war dann Schluß mit der franz.
    Produktion) Die N Serie gab es als 125 bzw. 150 ccm³ Ausführung. Nachdem die 150N nur bis 1960
    gebaut wurde, sollte das von Dir beschriebene Modell eine 125N Ausführung sein.

    da hättest du was bezüglich Rahmennummer und Baujahrszuordnung


    und da eine sehr gute Fahrzeug- bzw. Modellbeschreibung bezüglich der Vespa Acma N


    da kannst dann auch gleich vergleichen, ob wirklich nur der Motor fehlt ;)

    ...auch noch ein zusätzlicher österr. Spaßfaktor zum Typisierungsprozess!

    Nachdem dann die Einzelfahrgenehmigung erwirkt wurde, wollte man das Fahrzeug noch auf die
    schnelle zulassen. Knackpunkt an der Sache zum Zulassen benötigt man die Freigabe vom
    Finanzamt, da ja in Österreich ggf. eine NOVA zum abführen ist. Die entfällt bei Oldtimern, allerdings
    muss das Finanzamt der Zulassungsstelle der Versicherungen dieses freischalten, da ansonsten kein
    Zulassungsschein ausgestellt werden kann.

    Wenn du jetzt im ländlichen Gebiet wohnst, kannst auf dein zuständiges Finanzamt düsen, dir dort
    deine Fahrzeugdaten freischalten lassen (oder halt zusätzlich noch die offene NOVA begleichen)
    und anschließend die Zulassungsstelle (bzw. Versicherung) beglücken.

    In oben genannten Fall war das alles mit einem Zeitaufwand von 5 Std. verbunden, weil Finnazamt
    20 km entfernt von der Zulassungsstelle lag und logischerweise Finanzbeamte eine geregelte Mittags
    pause haben und gelegentlich auch mal diese überziehen ;)

    aber jetzt ist der Akt abgeschlossen und ein Kennzeichen bereits am Fahrzeug!

    bei einem Wunschkennzeichen hätte der Aufwand 4 Tage länger gedauert und es wären zusätzlich
    Kosten von knapp € 240 angefallen

    ...würde Dir trotzdem anraten, eher in der heimatlichen Umgebung fündig zu werden, erspart ggf. viel
    Stress. Aber klar, es kennt keiner deine Connection bezüglich Italien, da kann durchaus auch Brauchbares
    dabei sein. Du bist halt bei solchen Aktionen extrem von der Fairness und Kundigkeit Dritter abhängig ;)

    ..es geht weniger darum Seilschaften quer durch Italien zu haben, sondern viel wichtiger wäre, dass deine
    Kontaktpersonen bezüglich Vespa auch wirklich Ahnung haben ;) ...
    Der Kauf eines Fahrzeuges sollte in erster Linie mit Hausverstand erfolgen und nicht durch Gefühlsregungen
    oder Zeitgeistfeelings geprägt sein .

    ..aber auch beim Kupplungsseitige lässt sich eruieren, ob da was faul wäre (Ballontest oder eben schnüffeln
    am abgelassenen Getriebeöl) gleiches gilt für den Ansaugtrakt (Bremsenreiniger etc.), wenn du dem nicht nach
    gehst, kann es sein das du dich dann halt permanent im Kreis drehst.

    Oftmalig ist auch die Aufsummierung von Fehlern schuld für einen unrunden Motorenlauf

    *falscher [lexicon='Zündzeitpunkt',''][/lexicon]
    *falsche Zündkerze
    *falsche ND
    *...und dann noch ggf. Falschluft

    und schlussendlich sollte dann noch die richtige HD gefunden werden

    ..schwere Erschütterungen bzw. stärkeres Erwärmen (in Richtung Curie Punkt) reduzieren ebenfalls
    die Dauermagnetisierung eines Polrades empfindlich. Daher sollten so Aktionen wie unkontrollierte
    Hammerschläge oder Anheizen des Polrades beim Versuch dieses zu lösen, eigentlich vermieden werden.
    In den meisten Fällen ist dann die Entmagnetisierung das geringste Übel, wenn der Rest in Trümmern liegt ;)

    Upps gerade gesehen, im Link oberhalb steht das Ganze ausführlicher !

    vielleicht noch als Ergänzung, wenn wer mal wirklich unter einem entmagnetisierten Polrad leidet

    es sind die Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen ;)

    Heute mal mein NOS Schloss montiert und kein Vergleich zum Nachbau!

    Für diejenigen, welche selbiges vor haben eine kurze Anleitung zum Einbau.
    1.) Gabel muss ausgebaut sein :D
    2.) Überwurfmutter zur Schlossfixierung entfernen. Entweder mit einem Hakenschlüssel oder rustikal
    mit einem Wasserpumpenzangel (zur Sicherheit kann man noch einen Gummischlauch zwischen legen
    erspart blöde Kratzer an der Mutter)
    3.) Schloss unten ausfädeln (eine Spielerei, da sich das Schloss nur in einer Position ausfädeln lässt)
    4.) neues Schloss einfädeln (ich habe mir einen Spagat durch die Lenkrohraufnahme gezogen und das Schloss dann rauf gezogen.
    5.) wichtig ist dann die Position (Schließmechanismus muss Richtung Beinschild schauen)! Wenn falsch herum
    eingebaut wird, greift logischerweise der Schließmechanismus nicht, da die Haltezapfen der Lenkgabel auf der anderen Seite sind)



    Bei den Nachbauschlössern ist Vorsicht geboten! Die gibt es mit unterschiedlichen Schließblechlängen.
    Bei der VN2 wären es die Schlösser mit 22mm Länge (Original genau 21mm) und auch da ist nicht sicher
    ob man nicht nacharbeiten muss damit das Blech dann auch ordentlich greift!

    ..die 50S wurde von 1963 bis 1976 (laut Technica Band3) gebaut und hatte ein längeres Getriebe somit konnten höhere Endgeschwindigkeiten erreicht werden.

    die ganze Fuffi Chronologie ist aber auch ganz gut im GSF-Wikipedia zum nachlesen, da wird auch sehr genau auf die
    Überschneidungen der deutschen Serien eingegangen bzw. den daraus resultierenden Mischfahrzeugen...


    Es gibt leider in Deutschland nur für die Simson - Moperl´n die Sonderregelung mit 60km/h. Nachdem aber die S die Bauartgeschwindigkeit überschreitet darfst du sie mit deinem Schein nicht lenken und wäre Zulassungspflichtig.

    In Österreich waren diese Modelle bzw. auch späteren PK 50 S (S) Serien gefragter, da da der sogenannte Kleinmotorrrad
    schein zum tragen kam und du diese Fahrzeuge fahren durftest (ab dem 16. Lebensjahr beschränkt auf 50ccm³ allerdings
    ohne Höchstgeschwindigkeitsvorgabe mit 18. dann automatisch großer Motorradschein)

    Die Lenkerendblinker sind ein typisches Merkmal der deutschen Produktion und könnte man mit einigem Aufwand auch
    nachrüsten, wobei ich mir nicht sicher bin, ab wann die bei den 50ern dann wirklich ständig verbaut waren.

    Grundsätzlich solltest du Dir halt im Klaren sein, was du haben möchtest, denn auch bei Restaurationen gibt
    es mehrere Varianten, die sich dann auch gewaltig im Preis unterscheiden. Daher ist die Preisfrage nicht ganz
    so einfach zum Abhandeln. Bei den von Dir angesprochen Restaurationen im Netz, handelt es sich in der Regel um
    sogenannte Verkaufsrestaurationen, wo sicherlich Vorsicht geboten ist.

    Originalität ist halt auch so eine Sache, die ein jeder anders interpretiert bzw. auslegt. Für mich sind Fahrzeuge
    im Originallack einmal die Grundvoraussetzung, was Originalität betrifft und ob es jetzt ein Modell aus deutescher
    Produktion sein muss, auch eine reine Geschmackssache.
    Unabhängig welche Preise für die Augsburger Modelle aufgerufen werden, bin auch ich den ital. Modellen mehr
    zugetan, da ich in deutschen Ausführungen und auch im damaligen Zubehör einen gewissen Stilbruch zu den ital. Modellen
    sehe. Das war zu dieser Zeit sicherlich gewollt, weckt aber bei mir den Anschein von einer Art Spießigkeit, die ich an
    italienischem Design eigentlich nicht sehen will.
    Aber auch da scheiden sich die Geister, es gibt sicherlich einige die für Denfeld-Sitzbänken, Hella Blinker und Messerschmitt
    Emblemen sterben würden ;)

    ...upps!
    Das du gleich ganz tief in die Scheiße greifen möchtest, konnte ich beim besten Willen nicht ahnen!

    Meinst nicht, dass es ggf. geschickter wäre noch ein bis zwei Jahre mit dem Kauf einer Vespa zu warten?
    Hätte den Vorteil du wärst mit der Materie, so halbwegs vertraut und könntest auch deine Fähigkeiten so
    ein Projekt auf die Straße zu bringen, ein wenig besser einordnen ;)

    ansonsten benutze mal die Suchfunktion! User Chup 4 hat da vor nicht all zu langer Zeit mal einen asiatischen
    Motor zerlegt und eine penible Bestandsaufnahme der Fahrlässigkeiten gemacht!

    Ich kann Dir nur nochmals ans Herz legen "Hände weg" von solchen Abenteuern!
    Sonst zahlst du für "ich möchte gern Vespa fahren" viel Lehrgeld!

    Nachdem du Dich ja bezüglich Baujahr eh schon festgelegt hast, würde rein theoretisch für Dich eh nur eine V50L in Frage kommen,
    da die im oben genannten Zeitraum produziert wurde.

    Grundsätzlich unterscheiden sich die von Dir angesprochenen Modelle, neben dem Baujahr eigentlich im wesentlichen an optischen
    Details. Klar, in weiterer Folge natürlich auch technischen Verbesserungen was Motorleistung und Fahreigenschaften betrifft bzw. Zusatzausstattungen die die damaligen nationalen Straßenverkehrsordnungen der einzelnen Länder betraf (Blinker, Bremslicht, Tacho etc.) bzw. oder eben auch der einzelnen Produktiosstandorte. Somit war mit den Augsburger-Modellen in Deutschland, wieder eine eigne optische Linie gegeben. Da wäre mal im Vorfeld die Abänderungen wie Schwanenhalsrücklicht, Lenkerendblinker bzw. natürlich auch die Omega Klingel zu erwähnen

    Grundsätzlich unterscheidet man da im Groben unter Erst- und Zweitserien Modellen. Die Erstserienmodelle hatten u.a. die kleine
    Seitenklappe, kleineren Tank, kleineren Radstand und die Fußleisten waren ausschließlich Gummileisten. Gab es als Ein- bzw. Doppelsitzer.

    Ab Baujahr 1967 wurde eben dann die V50N (allungata = verlängerter) und davor auch schon der größere Seitendeckel eingeführtDer Schriftzug bzw. ganz markant das Piaggio Logo vom Viereck zum Sechseck abgeändert (1.10.1967) .
    Ab 1966 gab es dann die V50L. Da wäre dann zu erwähnen eben die Neugestaltung der Trittleisten aus AlU mit Gummi und Endstücken. Schriftzüge in ALU und erstmalig die Kotflügelfinne (in schmal).

    Diese Modelle waren urspr. Drei- später dann auch als Viergang Ausführungen erhältlich und mit Zündungen ausgestattet, wo eine innen liegende Zündspule verbaut war.

    links V50N rechts V50L

    (auch ein wichtiges Detail, die italienischen Ausführungen waren damals in der Regel ohne Tacho bzw. mit
    9" Bereifung!)

    Da hast du die zwei italienischen Varianten aus dem Vespa - Technica Buch (65-76)

    ....wie im Vorfeld schon angedeutet, die deutschen Ausführungen waren dann wieder von der Optik her ein wenig anders bzw.
    hatten andere Zulieferer aus dem eigenen Land (Hella etc.)

    Auf die sogenannten SS Modelle gehe ich jetzt mal gar nicht genauer ein, die sind ganz ehrlich eine eigene finanzielle Liga
    und meines Erachtens somit eigentlich nur etwas für Sammler. Für das Fahren der 50SS würdest du strenggenommen einen
    anderen Führerschein brauchen, da die Bauartgeschwindigkeit überschritten wird, also eigentlich für Dich dann auch uninteressant.

    ...mach Dir als Neueinsteiger selbst den Gefallen und schau, dass du Dir einen uverbastelten nicht zerlegten
    Roller mit Papieren (am Besten mit deutschen Papieren) angelst.

    Die Zuordnung einzelner Bauteile aus so Teilekisten, wo ggf. unterschiedliche Modelle oder Hersteller in Frage
    kommen, gestalltet sich für einen Anfänger oftmalig äußerst schwierig!

    ...als Autor nachvollziehbar! ;)

    Bin da eigentlich auch eher konservativ eingestellt, wenn ich mir aber pornstars Resultate dann anschaue, auch
    wieder schwerstens beeindruckt. Über Sinnhaftigkeit solcher Umbauten könnte man sicherlich lange diskutieren,
    sie haben aber einen ungemeinen Unterhaltungswert. Der Umbau von Fahrzeugen gehört numal zum gelebten
    Hobby bzw. zu den verschiedenen Facetten der Rollerszene.

    Wenn hier alle ausschließlich eine Linie verfolgen würden, wäre unser Hobby auch sehr einseitig und monoton, von
    daher sehe ich solche Aktionskünstler durchaus als Bereicherung :D .

    Man darf halt auch nicht vergessen, dass viele der technischen Verbesserungen bzw. Tuningmöglichkeiten eben durch
    diese "Bastlergschichten" erst möglich wurden bzw. dann in weiterer Folge in Serienproduktion gegangen sind.