SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    ...so habe heute auch mein hoffentlich letztes Paket aus Lettland erhalten und kann mit
    Stolz sagen, die beiden Vjatkas, die bei mir stehen sind somit vollständig.

    letztes Teil .....das originale Batteriehalteband

    ...und ich habe auch einen kompletten originalen Werkzeugsatz für die Vjatka


    Ich habe mir auch eines der NOS Gläser gekauft und bin begeistert (neben E-Nummer) sind die kompletten
    Bezeichnungen am Scheinwerfer in kyrillischer Schrift....wirklich schönes Teil und seine €15 absolut wert!

    ...hohe Werkstättenkosten haben oftmalig auch mit einem chilligen Fahrer zu tun. Wenn dieser
    sich um sein Fahrzeug relativ wenig gepfiffen hat, dann fängt die Reparatur nämlich mit der
    Reinigung des Motorblockes an und diesen Zeitaufwand machen Werkstätten in der Regel nicht
    umsonst. Wie es PK Racer schon angedeutet hat, wäre es hilfreich warum "nur" der Kolben gewechselt
    werden soll, was ist denn da die Vorgeschichte (sind nur die Kolbenringe verschlissen bzw. hat er mal
    geklemmt). ....und dann greift oftmalig das eine ins andere und neben einem neuen Kolben ist
    ggf. ein neuer Zylinder von Nöten und dieser zieht eventuell mit, dass unter Umständen die
    Zündung neu ein zu stellen bzw. der Vergaser neu ab zu düsen wäre.......und und und ...


    preislich kannst mal von € 70,00/Std. (zuzügl. MWST) ausgehen (zumindest im städtischen Umfeld)

    spannend werden die Sachen aber meist, wenn im Vorfeld an den Rollern lustig herum gespielt wurde,
    sodass zwangsläufig ein wenig mehr zu machen ist, damit der Hobel wieder halbwegs rennt.

    @schoepfm Viel musst ja da nicht aufbereiten, grad mal reinigen, ggf. entrosten (Geschmackssache)
    und polieren bzw. koservieren

    Ich bin die Woche bei meiner VN auch mal weg vom Aceton gegangen und habe die Nassschleifvariante
    ausprobiert. Hat den Vorteil, man ist nicht den Aceton Dämpfen ausgesetzt (wenn übergelackt wurde)
    und mit Lackreiniger und feinem Schleifpapier kann man schön den abgewitterten Lack abtragen und
    anschließend hochpolieren. Nachdem ich bei der Optik nicht so der Freund von Roststellen bin, werden die
    auch von mir behandelt. In dem Fall mir Pelox oder Rostdelete. Pelox wird bei mir bei hellen Lacken nur einge-
    setzt, wo es nicht verrinnt, denn es verursacht Spuren. Rostdelete (Brei artig) wird aufgespachtelt oder gepinselt und
    bleibt haften. Nachteil mindesten 6 Std. bzw. bei starken Rost 24 Std. einwirken lassen.
    Danach abgewaschen und abbürsten (gröberen Kotbürste). Anschließend habe ich die Aufblühungen im Metall
    mit 220er Schleifpapier trocken geglättet bzw. verschliefen. Trocken deswegen, da du beim Nasschleifen sonst
    den gelösten Rost wieder in den Lack einmassierst und er dann schwer zu entfernen ist. Da wirklich
    punktuell arbeiten, da der Orignallack sehr dünn ist. Nachdem bei mir auch noch der O-Lack mit irgendwas
    undefinierbaren übernebelt wurde bzw. abgewittert war, wurde dann auf diesen Flächen Lackreiniger, Scheuermilch
    und Nasschleifpapier 600,800,1000,1200 angewendet. Ich bin da nur händisch ans Werk gegangen, da bei Einsatz von
    Maschinen, die Gefahr besteht zuviel vom Originallack abzutragen.


    ...das war die Ausgangssituation

    während der Schleifvorgänge


    aufpoliert

    und dann am Fahrzeug

    wenn du da gezielt vorgehst, dem Zustand des Lackes entsprechend, kannst super Ergebnisse erzielen
    ohne großartig mit Chemie handieren zu müssen. Zum Schluss wird das Ganze noch eingenebelt mit Aerosol
    ACF50 bzw. Elsakon Aero 46 und nochmals hochpoliert

    ...viel Spaß beim Lack aufbereiten!

    @il mechanico...da sind halt die Auffassungen unterschiedlich!
    Ich für meinen Teil schaue, solange der Markt es hergibt, beim Zubehör Originalteile zu kommen.
    (das betrifft jetzt aber nicht die technische Komponente) und unabhängig unter welchen Kriterium das
    Fahrzeug dann seinen Alltag fristet. Gehört für mich einfach zur Vollständigkeit dazu, nebenbei be-
    merkt macht die Teilesuche auch Spaß.

    Warum sollte sich gerade bei der Vjatka das Fetischspielchen bezüglich Originalteile anders gestalten
    als bei der Vespa?

    und wie gesagt, wenn die Umsetzung bzw. Produktion von solchen Teilen wer macht, der dazu die
    Infrastruktur des beruflichen oder eigenen Unternehmens nutzen kann (darf), so hat das sicherlich Vorteile
    was die Preisendgestaltung betrifft. Ich für meinen Teil habe diese Einrichtungen nicht und bin was
    solche Sachen betrifft, leider ein gebranntes Kind, da ich schon einmal mit der Reproduktion eines Händler
    schildchens Schiffbruch erlitten habe. Von daher gehe ich solche Sachen nur noch an, wenn im Vorfeld
    eine definitive Stückanzahl feststeht und somit ein kalkulierbarer Preis zustande kommt.

    Für das Sicherungsblech würde ich ebenfalls Interesse bekunden!

    ..na ja ein wenig doch, der verstellbare Bakelitkorpus im Inneren des Schalters hat diese Profilaufnahme.
    Damit der Zündschlüssel auch exakt mit den verschiedenen am Lichtschalter befindlichen Positionsangaben
    fluchtet und schaltet, sollte das Spiel nicht all zu groß sein.
    Ich habe mir letztes Jahr, den Zündschlüssel der Ural M72/Dnepr K750 passend gemacht


    ... und das funktioniert auch, dass Spiel ist aber deutlich größer als beim Originalschalter

    @edisvespa hat mich schon mal vor geraumer Zeit im russischen Vjatka Forum über einen perfekt gelungen
    Einzelnachbau des Schlüssels in Kenntnis gesetzt.

    Vjatka 150: Eine Russin will wieder auf die Straße

    bzw. ist ein Mitglied aus unserer Vjatka Runde da im VO gerade daran, eventuell den Bakelitkorpus im Nachbau aus RU
    zu organisieren (ist aber erst spruchreif, wenn er dann wirklich am Tisch liegt). Daher wäre dann für einen Nachbau des Schlüssels
    nicht ganz uninteressant, wie dessen Schlüsselaufnahme ausschaut. Sollte da auf das Profil verzichtet worden sein, dann genügt
    ein rechteckiger länglicher Schlüsselbart. Der Tausch des Verstellkorpus gehört meines Erachtens zwangsläufig dazu, da die
    meisten in einem recht desolaten Zustand und äußerst Bruch gefährdet sind.

    Bei meiner Leihgabe, habe ich daher auch eher an eine großzügige "Serienfertigung" gedacht und nicht an einen Einzelnachbau ;)
    Mein Appell ist eher an Leute gerichtet, die solche Vorhaben beruflich bzw. im Zuge ihrer Ausbildung umsetzen können (wollen).
    Was es aber zu vermeiden gilt, wäre die in letzter Zeit stark vertretene Auffassung, aus allen einen kommerziellen Erfolg schlagen
    zu müssen. Dieses widerstrebt meiner persönlichen Auffassung von "Hobby leben". Dass diese Dinge Geld kosten ist keine Frage
    und dass das Engagement Einzelner auch abgegolten wird, ist auch kein Thema. Ich habe da schon sehr gute Erfahrung mit
    dem präsidenten gemacht bezüglich Auspuffadapter und gleiches gilt auch für ptuser der ebenfalls alle geistigen Ergüsse zum Fahrzeug sofort teilt...

    Ich habe vor geraumer Zeit mal angedacht, das Typenschild der Vjatka nach machen zu lassen (über phantasia 62 -GSF),
    nachdem da aber nur 3 Nennungen waren und diese Stückzahl einfach zu niedrig ist, um einen vernünftigen Preis zu bekommen,
    das Ganze wieder verworfen.

    zur Erinnerung

    bzw. der Vollständigkeit halber, nachdem es bereits einen Fahrzeugbrief von mir aus dem Jahr 1963 und vom
    Präsidenten eine österr. Einzelgenehmigung im Topic gibt, wäre es für die Allgemeinheit nicht schlecht, wenn sich
    vielleicht auch einer aufrafft und einen deutschen Fahrzeugbrief neueren Baujahres ins Netz stellen könnte (zwei
    Fahrzeuge wurden ja heuer im Sommer in Deutschland getüvt und zugelassen laut Vjatka Topic im GSF)

    ...so der Gleitschlitten von Kultmopeds ist da und ich habe mal verglichen.
    Die Ausführung ist ggü. dem Original (massives Eisen) in billigen Aluminium (aber auch kein Wunder
    bei dem Preis). Gasseil passt in den Schlitten und dieser auch ins Lenkerrohr.
    Allerdings ist die Führung leicht versetzt. Meines Erachtens sollte sich dadurch beim Nachbau
    der Gasweg vergrößern, was durchaus positiv wäre, für die Kombination mit den Vergasern neuerer Bauart.
    In wie weit jetzt das Ganze mit dem äußeren Gasrohr bzw. Griff harmoniert kann ich momentan noch nicht
    wirklich sagen, da bei mir noch kein Vergaser dran hängt. Von daher wäre da noch Vorsicht geboten.
    Der Ansatz von @ptuser war aber genial !

    ....wobei am Foto vom ptuser wäre der orig. Gleitschlitten auch mit Führungsnut, ganz links beginnend
    es gab da anscheinend in den einzelnen Serien Unterschiede. Bei meiner Bj. 64 beginnt die Nut erst ein
    paar mm nach rechts versetzt.

    oben Nachbau vom Simson Moper´l , unten das russ. Original

    Heute ist noch etwas erfreuliches aus Lettland angekommen, meine zwei orig. Schlüssel

    auf die Verteilerklemme Motorblock !

    ..kann meine Links auch entfernen, wenn es Dir lieber ist, die Artikel vom SIP gibt´s natürlich in jeden anderen
    größeren Rollerladen auch und ggf. sogar spürbar günstiger ;)


    noch ein Teil

    Zündspule....gibt es auch passend von den DDR Mopeds, bzw. russischen Motorrädern in fast allen Preisklassen
    bzw. auch NOS