..ich wäre aber vorsichtigt, mit dem Begriff "für eine schmale Mark" auf die Beine stellen, vor allem wenn das im Auftrag
für einen Dritten passieren soll. Das kann nachträglich Ärger geben.
...ein zerlegter Motor (Roller) birgt so seine Gefahren, speziell wenn das Gebiet Neuland ist.
Meistens hat es einen Grund, warum zerlegt und dann nicht weiter gemacht wurde.
..also im Vorfeld genauest abklären, was gemacht werden muss und soll und wie viel
Geld zur Verfügung steht!
Diese oftmalig ins Spiel gebrachten €150 für sogenannte Motorrevisionskit´s setzen eigentlich einen intakten Motor
voraus, wo lediglich Verschleißteile zu tauschen sind (Kupplungsbeläge, Dichtungen, Wellendichtringe, Lager etc.)
Diese würde ich als Grundausgabe sehen, von wo es dann weiter zu rechnen gilt, denn ab da beginnen ggf. die
wirklichen Ausgaben wenn z.B.
*...defekter Drehschieber am Gehäuse, generelle Defekte am Gehäuse (Ausbrüche) ausgeschlagene Bohrung an
der Aufnahme der Schaltwippe, Austausch der Silentgummis am Gehäuse etc. etc.
*...defekte Kurbelwelle oder (und) Zylinder
*...defektes Getriebe (Haupt-, Nebenwelle, Schaltgabel bzw. Klaue, Kickstarter etc.)
*...defekter Auspuff
*...defekte Lichtmaschine (Zündung)
*...Vergaser überholen
*...Tanküberholung (Benzinhahn etc.)
*...Hinterradbremse überholen
*...Grundausstattung an Werkzeug zur Motorüberholung (Polradabzieher, Kupplungsabzieher etc.)
und ab dann können dann die Sachen ins Geld gehen...
natürlich kann ein gewisser Teil mit Gebrauchtteilen abgedeckt werden bzw. Werkzeug geliehen werden.Wäre ich allerdings auch vorsichtig, denn auch
da kann man relativ viel Lehrgeld zahlen..
....und dann hast noch den restlichen Roller vor Dir!