...schön langsam werde ich den Verdacht nicht los, dass hier jemand absichtlich seine Roller verstümmelt und schrottet,
nur um uns unseren eigenen niederen technischen Bildungsstand ständig um die Ohren knallen zu können.
Beiträge von 125vnb6
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gut zu wissen, dass es da anscheinend doch keine Probleme gibt. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber auf einer der
russischen Seiten war der Roller als Kulturgut angegeben und somit wurde das dann von mir auch ggf. irrtümlich interpretiert
bzw. aufgrund verschiedener Erfahrung des einen oder anderen bezüglich russ. Post und Zoll dann auch ein wenig dramatisiert.
Wobei das auch zusammen hängen kann, dass sich generell die Kontaktaufnahme bezüglich Ersatzteilen mit Russen (zumindest
bei mir) als schwierig erweist....eigentlich fast keine Resonanz...oder nur sehr oberflächlichWäre vielleicht ganz nett, wenn es bei Dir so weit ist, dass du bezüglich Abwicklung und Ausfuhr ein paar Zeilen verlieren
könntest, ich glaube das wäre für ein paar von uns ganz interessant.lg
Andreas -
Hast du Dir eigentlich schon Gedanken gemacht, wie du das gute Stück in die Heimat bringst?
bzw. mit welchen konkreten Schwierigkeiten muss ggf. gerechnet werden? -
...lass alle Flüssigkeiten ab, dann steht dem nichts im Wege und du bist auf der sicheren Seite
(Getriebeöl, Tank und ggf. Batterie ausbauen)in der Schwimmerkammer bzw. Benzinschlauch vom Vergaser wäre auch noch ein wenig Sprit, der lässt sich aber
auffangen. Ansonsten drückt es dir das Getriebeöl bei der Entlüftungsschraube am Motorblock raus.
Gleiches passiert logischerweise dann auch beim Tank -
..also wenn es ein "Neuaufbau" werden soll, dann kannst die überschaubaren €150 gleich mal über Bord werfen.
Ich kann Dir jetzt schon flüstern, das wird nichts....(ein Neuaufbau beinhaltet auch die Verwendung von Neuteilen!)bzw. spätestens beim Betrachten des Kolben, hätte ich mir Gedanken gemacht, wo denn die Ausbrüche hin ge-
kommen sind. Mit viel Glück rasseln sie jetzt im Auspuff. Mit viel Pech haben sie sich ins Kurbelwellengehäuse
verabschiedet.Nachdem du ja eh weist was zu tun ist, dann solltest jetzt wissen, dass der Motor zu spalten ist und eine penible
Bestandskontrolle durch geführt wird. Teileliste anfertigen...Preisfindung..und schon hast du greifbare Zahlen für
deine Motorüberholung. Endsumme (inkl. deiner Aufwandsentschädigung) vergleichen mit dem am Markt befindlichen
gebrauchten bzw. überholten Motoren und schon ist die Frage beantwortet, ob sich der finanzielle Aufwand lohnt....und solltest du Dich dann trotzdem noch mit dem Gedanken spielen "Tauschmotor" einbauen oder nicht, dann sollte
eines klar sein, auch da kann man viel Lehrgeld bezahlen. Daher genau überlegen von wem so ein Motor bezogen wird.
Würde ich persönlich nur machen, bei Leuten deren Schrauberkünste ich kenne. Auf einen Blindkauf aus dem Netz
würde ich mich auf gar keinen Fall einlassen.Nachdem das alles für einen "Bekannten" ist, würde ich mich persönlich von einer Minimalisten - Lösung (betrifft
vor allem die Motorteile) distanzieren, du machst Dir damit keinen Gefallen. -
willkommen im Club!
...schön einen Mann an der Front zu wissen

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...ich leide mit Dir mit.....auch bei mir war jetzt kurzfristig beim Betrachten der Bilder nur das Ticken der Wanduhr fest zu stellen....
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..ich wäre aber vorsichtigt, mit dem Begriff "für eine schmale Mark" auf die Beine stellen, vor allem wenn das im Auftrag
für einen Dritten passieren soll. Das kann nachträglich Ärger geben.
...ein zerlegter Motor (Roller) birgt so seine Gefahren, speziell wenn das Gebiet Neuland ist.
Meistens hat es einen Grund, warum zerlegt und dann nicht weiter gemacht wurde...also im Vorfeld genauest abklären, was gemacht werden muss und soll und wie viel
Geld zur Verfügung steht!Diese oftmalig ins Spiel gebrachten €150 für sogenannte Motorrevisionskit´s setzen eigentlich einen intakten Motor
voraus, wo lediglich Verschleißteile zu tauschen sind (Kupplungsbeläge, Dichtungen, Wellendichtringe, Lager etc.)
Diese würde ich als Grundausgabe sehen, von wo es dann weiter zu rechnen gilt, denn ab da beginnen ggf. die
wirklichen Ausgaben wenn z.B.
*...defekter Drehschieber am Gehäuse, generelle Defekte am Gehäuse (Ausbrüche) ausgeschlagene Bohrung an
der Aufnahme der Schaltwippe, Austausch der Silentgummis am Gehäuse etc. etc.
*...defekte Kurbelwelle oder (und) Zylinder
*...defektes Getriebe (Haupt-, Nebenwelle, Schaltgabel bzw. Klaue, Kickstarter etc.)
*...defekter Auspuff
*...defekte Lichtmaschine (Zündung)
*...Vergaser überholen
*...Tanküberholung (Benzinhahn etc.)
*...Hinterradbremse überholen
*...Grundausstattung an Werkzeug zur Motorüberholung (Polradabzieher, Kupplungsabzieher etc.)und ab dann können dann die Sachen ins Geld gehen...
natürlich kann ein gewisser Teil mit Gebrauchtteilen abgedeckt werden bzw. Werkzeug geliehen werden.Wäre ich allerdings auch vorsichtig, denn auch
da kann man relativ viel Lehrgeld zahlen......und dann hast noch den restlichen Roller vor Dir!
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...wenn die Kupplungsbeläge (bzw. Feder) hinüber sind, sollte man aber generell von einer "rutschenden" Kupplung sprechen..
Der Begriff "schleifende Kupplung" beschreibt eigentlich andere Sachverhalte beim Kuppeln..
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..na ja, mit ein wenig Glück genügt es nach dem Lösen der Befestigungsschraube, den Lenker vorsichtig anzuheben
(die Hüllen ggf. ein wenig nach schieben)
und ein Helfer schlägt (dezent) mit einem kleinen Durchschlag die Kronenbefestigungsmutter des Lenkrohres nach, ist zwar
ein wenig russisch, aber nachdem du jetzt so geschwitzt hast mit den Hüllen, wäre es vertretbar
...wobei, eigentlich solltest ja jetzt schon Übung haben !
und da brauchst du dir auch keine Gedanken machen, das kann beim ersten Mal durchaus passieren, wenn du da ggf. auch noch die
Lagerschalen erneuert hast, dann setzen die sich gerne mal -
..gerade diese Stellen eignen sich hervorragend um Erfahrung mit den einzelnen Mitteln zu erlangen.
Meines Erachtens bedarf es da keiner professionellen Hilfe, das schaffst du ganz alleine (learning by doing)
ggf. wirklich ein wenig mehr einlesen im O-Lack Topic (GSF)
..welchen Weg du gehst, obliegt rein deiner Vorstellung von einem stimmigen Gesamtkonzeptvielleicht als Tipp....schau ob du da fündig wirst
die führen in der Regel fast das komplette Sortiment an Mitteln für diese Tätigkeiten (bin bei dem Laden immer bestens gefahren)und du musst
nicht mühselig Artikeln zusammen stoppeln ... -
...ich würde aber auch beim Gepäckfach nicht neu lackieren, sondern gezielt nach einem gut erhaltenen gebrauchten suchen.
Der Kontrast ist sonst zu scharf und nachträgliches patinieren frisch lackierter Teile muss gekonnt sein, sonst schaut es auch nicht gut
aus.Das Kommentar von crouch find ich jetzt nicht am Thema vorbei, denn es ging beim Topicersteller auch um das Thema Rostentfernung,
von daher kann da jeder auch seine persönlichen Empfindungen dazu kundtun. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und das ist auch
gut so.....
...es soll schon Fälle gegeben haben, wo bei zuviel Rost der TÜV´ler ungnädig war.... -
...sag Juny, hast den schon mal angeschrieben ?
Ich glaube, dem sein Beulendoktor im Hintergrund kann was (und hat auch das notwendige chirurgische Besteck)
...sollte sich herausstellen, das der eventuell in Österreich operiert ....könnte ich Dir behilflich sein! -
..das ist aus der Distanz, alles nicht so einfach zu beantworten, denn man weiß nicht wie sorgfältig im Vorfeld
gearbeitet wurde...im ausgehängten Zustand der Seile muss sich der Schaltgriff fast widerstandslos drehen lassen, sollte das nicht der Fall
sein, musst du der Sache nachgehen und ggf. nochmals zerlegen. Danach werden die Seile am Motorblock fixiert. Entweder
du fixierst Dir dabei den Schaltgriff selbst auf 0-Stellung mittels Klebeband oder machst das mit einem Zweiten der dir den
Griff in Stellung hält. Wenn diese Arbeiten das erste Mal getätigt werden, sind hilfreiche Hände mal generell nicht schlecht.
Es geht aber auch ohne Probleme alleine. Danach werden die Seile an der Schaltwippe am Motorblock befestigt. Auch da wieder
wichtig, dass der "wirkliche" Leerlauf drinnen ist, sonst wiederholt sich die Prozedur. Die Seile werden gespannt und
fixiert und mittels Einstellschraube auf "Zug" eingestellt. Man sagt an der Schaltrolle sollte ein Spiel von 1-2mm sein. Ich habe
da meistens ein geringeres Spiel, weil mir lange Wege beim Schalten nicht so zusagen und ich es gerne direkter habe.
Wenn allerdings Seile zu sehr auf Zug eingestellt sind, erschwert sich logischerweise auch das Schalten und das Drehen des
Schaltgriffes wird schwergängiger. Nebenbei haben zu starke Vorspannungen auch noch den Nachteil, dass ggf. der O-Ring
der Schaltgabel schneller im Arsch ist bzw. sich die Bohrung am Motorblock ovalisiert (Getriebeölverlust an der Schaltwippe)...und leider wie immer bei solchen Sachen,kommt eine hackelige Schaltung nicht nur von schlecht eingestellten Zügen, es
kann auch daran liegen, dass bei der Motorüberholung nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde (Schaltklaue, Schaltklötze,
nicht ausdistanziertes Getriebe bzw. falsch zusammengesteckt, Dämpfungsfedern Kupplung, Kupplung generell etc etc.)
bzw. Verschleißteile nicht gewechselt wurden. -
..ich greif mal ptuser vor, die Tiroler Vjatka Connection war auch aktiv und hat eine Kleinserie des
Emblems nachgefertigt .......und ich muss sagen, das ist Ihnen gelungen und der Preis passt auch.. -
also, ich weiß nicht bevor ich wieder ein gebrauchtes, das ggf. ebenfalls zu schwach ist mir an Land ziehe,
riskiere ich die €25 und lasse es mir bei der Fa. Laubtec aufmagnetisieren, das Ganze hängt aber mit
dem allgemein Zustand des Polrades zusammen (intakte Schaufeln, Aufnahme des Polradkeiles, Zustand
des Nockens) -
...die Lebensdauer der Kerze wird sich verkürzen bzw. der Selbstreinigungseffekt der Kerze nimmt ab
(Ersatzkerze immer parat haben
)..wenn der Abstand zu gering ist, kann es durch Fadenbildung auch
zur Glühzündung kommen...wie ist denn dein Licht? eventuell schwächelt auch das Polrad (ggf. mal Aufmagnetisieren lassen)
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..schau mal in erster Linie die Kabeln am Kondensator genauer an, da darf kein Kontakt bestehen zum Metallmantel
des Kondensators. In der Regel sollte man dort auch über beide Kabeln einen hitzebeständigen Isolationsschlauch
zusätzlich ziehen bevor verlötet wird...an einen plötzlichen Ausfall der Spule glaube ich eher nicht, allerdings kann es altersbedingt bei diesen Spulen vorkommen,
dass der Isolationslack der Spulen brüchig geworden ist und es zu einzelnen Wicklungsschlüssen kommt und dadurch die
notwendige Höchstspannung für den Funkenüberschlag an der Kerze nicht mehr aufgebaut werden kann. In der Regel
ist dieses Phänomen aber erst im warmen Zustand des Motors bemerkbar. Würde aber auch bedeuten, dass getauscht
oder neu gewickelt wird. -
...glaube ich eher nicht, wenn italienisches Modell ohne Bremslicht, dann läuft das Rücklicht über den normalen Lichtkreis.
bzw. bei der von Dir angesprochenen Variante mit defekten Bremslicht, sollte der Motor auch erst absterben wenn das Bremslichtpedal
betätigt wird.... -
kontrolliere mal ob der Unterbrecher auch öffnet und schließt bzw. korrekt eingestellt ist.
Die Zündspule selbst (außer bei den Innenliegenden) gibt in der Regel eher seltener der Geist auf...bzw. auch Kerzenstecker, Zündkabel und die Anschlüsse überprüfen
