SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    Wie du richtig gesehen hast, ist das O-Lack Topic im GSF sehr umfangreich und es ist da nur mit anschauen nicht getan, das gehört halt auch
    wirklich gelesen um sich für seinen Roller eine Vorgangsweise zurecht zu legen.

    Im Prinzip solltest du Dir mal im Klaren sein, wie wird der Roller schlussendlich im Alltag bewegt wird und dementsprechend würde ich die weiteren Maßnahmen
    setzen. Es macht bei der Konservierung einen großen Unterschied, ob Sammlerfahrzeug mit geschützten Garagenstellplatz oder wirkliches Alltagsfahrzeug,
    welches bei Wind und Wetter draußen steht.

    ...wie du gegen den Rost vorgehst, ist reine Geschmackssache, wobei ich den bei deinem Roller jetzt mal als dezenten "Flugrost" bezeichne.
    Pelox ist in der Regel mein Favorit, hat nur den Nachteil,relativ dünnflüssig und kann bei hellen Lacken Verfärbungen verursachen. Wichtig
    wäre halt auch zu erwähnen, dass nach einer Pelox Behandlung die Teile gründlichst mit Wasser zu spülen sind (bzw. mit einem Dampfstrahler
    gereinigt werden sollten). Rost Delete haftet besser, dafür muss der Vorgang ggf. öfters wiederholt werden. Bei beiden Produkten sollte der
    Kontakt mit dem Lack vermieden werden, also wirklich punktuell arbeiten. Beide Produkte dürfen in der Anwendungsphase nicht unbedingt
    austrocknen, daher sind sonnige Arbeitsplätze zu meiden. Du hast dann eine metallisch graue Oberfläche, auch nicht jedermanns Sache.

    Danach würde ich Lackreiniger anwenden und Hochglanzpolitur (Rot-Weiß), Owatrol, Oxyblock etc. kommen bei mir nur in den Spritzwasserbereichen
    zur Anwendung. Speziell bei Oxyblock sind die extrem langen Austrocknungszeiten (6-8 Wochen keine Seltenheit) und die ins gelblich-braune Verfärbungen
    zu beachten. Von Fertan bin ich jetzt nicht ganz so ein Freund, ist eigentlich ein Rostumwandler und hebt farblich in der Regel schon stark ab.
    Beide Produkte werden aber bei mir nur angewendet, wenn ich die Patina erhalten möchte, daher gehe ich da über den Restrost drüber und auch eins
    sollte dir klar sein, behandelte Flächen bei Bedarf wieder zu säubern ist mit wirklichen Arbeitsaufwand verbunden. Ich für meinen Teil
    konservieren da in der Regel lieber mit Elaskon.

    Vielleicht im Vorfeld zu beachten, wenn was aus probiert wird, immer an nicht sichtbaren Stellen beginnen (z.B. Seitendeckel innen etc.)
    bzw. mal ein Grobkonzept festlegen und dann erst die Produkte ordern (die Teile gehen wirklich ins Geld)
    ...und bei nur einem Roller ,sind Maßnahmen zum Rostschutz die ggf. periodisch wiederholt werden müssten, in einem überschaubaren Zeitrahmen,
    da kannst dich nach dem Leitsatz richten "weniger ist oft mehr"!

    kürzen macht nur Sinn, wenn eindeutig zu lang!
    In deinem Fall wäre mal wichtig, dass du schaust, dass sie ordentlich auf Zug in der Ankerplatte sitzen und dann
    mal schauen wie sich die Länge der Hüllen unten am Motorblock darstellen, wenn da eine extrem große Schlaufe
    ist, wäre die Hülle zu lang. Einen gewissen Spielraum hast du aber sehr wohl noch durch leichtes Rückschieben
    in den Rahmentunnel. Allerdings halt wirklich nur geringfügig, weil sonst der Effekt wie im GSF - Link beschrieben
    entstehen kann.

    Leider Tatsache, dass oftmalige bei den Komplettset´s die Längen nicht wirklich passen....ich tippe aber eher, dass
    die Hülle bei dir zu kurz ist, oder auch ein sehr hoher Reibungswiderstand zw. Hülle und Seil vorherrscht.

    ...vielleicht hilft Dir der Artikel auch ein wenig weiter


    wie es rassmo schon gesagt hat, das Ganze muss auf Zug erfolgen ( es kann aber auch die Außenhülle zu kurz sein)
    bzw. hast ja im Bodenblech den Durchführungsgummi der sollte das Ganze eigentlich auch ein wenig zusätzlich stabilisieren.

    ...ich würde ihr ja die Karre gerne schweißen, aber mein langjähriger Alkoholmissbrauch hat mich zu sehr
    zum Grobmotoriker werden lassen und fürchte ich brenne ihr da zu viele Löcher in die Karosse, vom schonenenden
    Umgang mit dem O-Lackes mal ganz abgesehen..... ;)

    ..sag mal was für Hüllen sind den da verbaut bzw. sind auf den Bowdenzughüllen auch die Abschlusshülsen drauf?

    bei SIP z.B 94212000 oder 94211000 damit wäre der Halt in den Anschlaghülsen auch besser..
    ...eventuell passt auch was nicht mit den Endlängen der Hüllen

    bzw. versuche die Ankerplatte leicht zu quetschen (da ist ja eh ein Spalt), sodass die Hülse richtig fest rein gesteckt
    werden muss

    ..genauso lustig, wie an Rollern zu schrauben.......Stihl .....Kettensägen
    die Nächste in meiner Sägensammlung ...eine Stihl 015L
    eine der ersten Top Handle Sägen, welche in weiterer Folge bei den Baumpflegern
    als eine der ersten kleinen Sägen, u.a beim Baumklettern zum Einsatz kam.
    Aufgrund des verlagerten Schwerpunktes konnte damit einhändig im Baum geschnitten werden.
    großes Manko...verfügte über noch keine Kettenbremse und war daher in der Anwendung
    mit Vorsicht zu genießen

    um im Vespa Jargon zu bleiben: Bj. 74
    altes Emblem
    O-Lack und original Zustand (Kettenschutz ist neu)
    sogar der ursprüngliche Aufkleber "Made in Germany ist noch fast vollständig vorhanden
    Fehlteil: Luftfiltereinsatz ...der ist bereits aus den USA geordert
    Preis...ein Schnäppchen


    nach einer kleinen Inspektion und Wartung.....am dritten Riss...knatterte die Kleine

    ..das passt schon dort ist auch keine herkömmliche Dichtung verbaut, sonder nur der Benzinfilter, aber es kann auch sein
    dass da der Kunststoffrand beschädigt ist.

    http://www.scooter-center.com/explosion/id/N_Vespa_SF1-V5A1T_Tafel_06/C_V_V5A1T?p=C11510[/media]

    Teil Nr 052

    da ist nur an der Befestigungsschraube eine Dichtung (N. 50)

    ...1. Mai !!!
    Tag der Arbeit!!!....der Feiertag wurde extra ins Leben gerufen um mindestens 16 Std. an seinem Fahrzeug schrauben zu können
    ohne gewerkschaftliche Ruheschutzbestimmungen einhalten zu müssen...die männlichen Begleiterscheinungen liegen heute auch alle
    angeflaschelt vorm Maibaum und können einem somit auch nicht in die Quere kommen..

    ...3 Monate bereits in Kreativpause, oder steht ein Projektwechsel an und traust es Dich noch nicht kund zu tun ?

    ...sagt man bei Teflonzügen.
    Da ist auch gerne mal davon geredet worden, dass die wenn doch geölt
    bzw. geschmiert werden, aufquellen können. Bei den Standardseilen ist es aber nach wie vor eigentlich Pflicht,
    vor allem dort wo unter Zug Metall auf Metall reibt, das gleiche gilt für alle Nippel, und auch Stellschrauben
    bei den Zügen sowohl am Lenker (betrifft auch den Brems- und Kupplungshebel) als auch am Motor unten.

    ...das funktioniert schon, nur wie gesagt aufgrund der Enge eine wirkliche blöde Fummelei.

    leichter tust Dir auch wenn du die Ankerplatte löst, die Bowdenzügen etwas anhebst (es macht vielleicht auch
    Sinn mit einer Zange den Spalt an der Platte wo die Anschlaghülse eingesetzt werden leicht zu quetschen, sodass die Hülse fest
    drinnen sitzt und sich nicht mehr so leicht lösen lässt bzw. auch mit einem Kleber leicht nachhelfen) danach
    die Platte wieder draufsetzt und das Ganze vorsichtig in Endposition runter drückst und verschraubst.
    Danach unbedingt fetten, da sich sonst hohe Reibungswiderstände ergeben..

    ...die Seile sind ja leichtgängig und geölt worden vor dem Einbau?

    ....und anschließend fetten, wäre auch kein Fehler, die Seile sind ja staubtrocken, gleiches gilt für die Nippeln in der Schaltseilrolle.

    Nachdem auf dem Foto auch ersichtlich ist, dass die Ankerplatte mit lackiert wurde, ist gleiches bei den Rohren auch passiert?

    Die Rohre sollten sich im eingebauten Zustand ohne nennenswerten Widerstand frei drehen lassen, wenn da drei Schichten Lack
    drauf sind oder die stark angerostet bzw. verdreckt sind und du zwei Händen brauchst um die zu bewegen, ist das auch nicht das Wahre.
    ...werden ebenfalls gefettet, damit sie leichtgängig sind.

    gerne wird auch beim Schaltrohr lackieren, die Aufnahme des Distanzringes großzügig mit lackiert ....wirkt auch bremsend.

    Die Bowdenzugenden in den Hülsen halten, ist leider auch eine Spielerei, die oftmalig trotz entsprechenden Vorspann nicht von
    Erfolg gekrönt ist und immer wieder mal gerne rausspringt. Die fixiere ich beim Einzug neuer Züge mittels kleinen Kabelbinder
    ca. 10 cm unter den Anschlaghülsen miteinander (die Fixierung verschwindet dann in der Lenksäule), dadurch haben beide
    Züge im Allgemeinen weniger Möglichkeit sich bei Belastung nach unten zu schieben und sich in der Ankerplatte auszuhängen.
    In der Regel hängt sich der vordere gerne mal aus, da der gebogen zur Ankerplatte geführt ist und der Radius dort sehr eng wird,
    während der hintere relativ gerade auf die Ankerplatte trifft und dadurch weniger unter Spannung steht.

    ...leider oft mit viel fluchen verbunden ;)

    ...meistens hängt das leider mit der Dämpfungsfeder der Nadel die dem induzierten Wirbelstrom, welcher den Ausschlag verursacht
    entgegen wirkt zusammen, schreib mal user "sucram70" an, der sollte Dir da eigentlich weiterhelfen können. Ich glaube der ist auch
    im VO aktiv.

    als alternative eventuell den Nachbau von LML ins Auge fassen (leider ohne Tankanzeige und auch die Anschlüsse müsste man ändern)

    ...die Anschaffung würde eventuell den Fahrzeugwert mancher XL2´s übersteigen ;)

    zeigte der Tacho vor der Aktion mit dem Dampfstrahler schon deutlich mehr an oder erst danach?
    Ich gehe mal davon aus, du hast mit dem Dampfstrahler das Vorderrad beschleunigt, blöd wäre nur wenn du dadurch den Tacho
    überdreht hättest und die Feder beleidigt hast

    rein theoretisch kann es auch sein, dass das Innenleben des XL1 Tachos passt (der Aufbau dürfte der Gleiche sein)

    ob sich das Zerlegen aber lohnt, würde ich Surkam70 besprechen, der kann Dir sich genaueres zum Aufwand und den Kosten sagen

    so heute mal den zerlegten Motor gesichtet und der scheint komplett zu sein.
    allerdings auch da scheint es Probleme mit der Kurbelwelle gegeben zu haben, auch wieder die Halbmondaufnahme
    komplett ausgeschlagen, diesmal allerdings nicht wie bei mir kupplungsseitig, sondern am Polradstumpf

    ansonsten sind die Teile wirklich allererste Sahne und man sieht, dass das Fahrzeug nur sehr wenig Kilometer auf
    dem Buckel hatte (orig. Kolben und Zylinder absolut Top) originales Batteriehalteband auch dabei und die Gummis
    für Zündspule und Anschlüsse auch Top. Kickstarter hat auch noch den schönen bauchigen Originalen Gummi drauf.

    Fazit zum momentanen Stand: "wirklich schöner Roller in Top Zustand und vollständig und der Preis meines
    Erachtens mehr als ein Schnapper", wobei schon auch einiges in den Motor noch rein fließen wird, wenn ähnliches
    geplant ist wie bei meinem..

    vorlaute Zungen munkeln ja, dass Pinasco einen Wideframe Zylinder auflegen soll, die Welle ist ja bereits seit März
    im Umlauf....vielleicht erspart man sich jetzt doch das Zylinder bohren und hat gleich mal was halbwegs potentes
    in Händen

    leider momentan ein wenig im Stress, daher wird der Aufbau der Motoren sich doch in den Sommer rein ziehen..


    sehe ich auch so.., wobei ich generell bei der Wertigkeit noch unterscheide in PX "alt" und der Rest dann halt PX "neu" ;)
    soll heißen, bei einer schönen "Alt" wäre ich großzügiger als bei einer wunderschönen "Neu+Zusatz"

    preisdrückend wäre für mich persönlich bei dem Baujahr, dass [lexicon='Eintragungen',''][/lexicon] bezüglich Mehrleistung jetzt nicht mehr so locker
    über die Bühne zu bringen sind

    ...und Messi bist auch lang noch keiner, bei dir würde ich eher von Fuhrparkknappheit oder Untermotorrisierung sprechen

    na ja, wenn es nicht am Kupplungszug liegt, wird Dir nicht erspart bleiben nach zu schauen, kann mehrere Ursachen haben

    1.) verschlissener Druckpilz
    2.) verklebte Beläge bzw. Reibscheiben aufgrund längerer Standzeit (bzw. können die Reibscheiben auch verzogen sein,
    wenn längere Zeit mit zu wenig Getriebeöl gefahren wurde und die Kupplung trocken lief)
    3.) Grate am Kupplungskorb

    daher ausbauen, zerlegen reinigen und ggf. Grate entfernen, sollte sich bei der Gelegenheit rausstellen, dass die
    Beläge auch dem Ende zu gehen, solltest die logischerweise auch wechseln.

    ...oder auch nochmals kontrollieren ob der Vorspann der Kupplung wirklich passt, in der Regel lässt sich über die Stellschraube
    die Kupplung ohne Probleme bis zum Durchrutschen bringen (rausdrehen der Stellschraube)