SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    ..das ist aus der Distanz, alles nicht so einfach zu beantworten, denn man weiß nicht wie sorgfältig im Vorfeld
    gearbeitet wurde.

    ..im ausgehängten Zustand der Seile muss sich der Schaltgriff fast widerstandslos drehen lassen, sollte das nicht der Fall
    sein, musst du der Sache nachgehen und ggf. nochmals zerlegen. Danach werden die Seile am Motorblock fixiert. Entweder
    du fixierst Dir dabei den Schaltgriff selbst auf 0-Stellung mittels Klebeband oder machst das mit einem Zweiten der dir den
    Griff in Stellung hält. Wenn diese Arbeiten das erste Mal getätigt werden, sind hilfreiche Hände mal generell nicht schlecht.
    Es geht aber auch ohne Probleme alleine. Danach werden die Seile an der Schaltwippe am Motorblock befestigt. Auch da wieder
    wichtig, dass der "wirkliche" Leerlauf drinnen ist, sonst wiederholt sich die Prozedur. Die Seile werden gespannt und
    fixiert und mittels Einstellschraube auf "Zug" eingestellt. Man sagt an der Schaltrolle sollte ein Spiel von 1-2mm sein. Ich habe
    da meistens ein geringeres Spiel, weil mir lange Wege beim Schalten nicht so zusagen und ich es gerne direkter habe.
    Wenn allerdings Seile zu sehr auf Zug eingestellt sind, erschwert sich logischerweise auch das Schalten und das Drehen des
    Schaltgriffes wird schwergängiger. Nebenbei haben zu starke Vorspannungen auch noch den Nachteil, dass ggf. der O-Ring
    der Schaltgabel schneller im Arsch ist bzw. sich die Bohrung am Motorblock ovalisiert (Getriebeölverlust an der Schaltwippe)

    ...und leider wie immer bei solchen Sachen,kommt eine hackelige Schaltung nicht nur von schlecht eingestellten Zügen, es
    kann auch daran liegen, dass bei der Motorüberholung nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde (Schaltklaue, Schaltklötze,
    nicht ausdistanziertes Getriebe bzw. falsch zusammengesteckt, Dämpfungsfedern Kupplung, Kupplung generell etc etc.)
    bzw. Verschleißteile nicht gewechselt wurden.

    ..schau mal in erster Linie die Kabeln am Kondensator genauer an, da darf kein Kontakt bestehen zum Metallmantel
    des Kondensators. In der Regel sollte man dort auch über beide Kabeln einen hitzebeständigen Isolationsschlauch
    zusätzlich ziehen bevor verlötet wird.

    ..an einen plötzlichen Ausfall der Spule glaube ich eher nicht, allerdings kann es altersbedingt bei diesen Spulen vorkommen,
    dass der Isolationslack der Spulen brüchig geworden ist und es zu einzelnen Wicklungsschlüssen kommt und dadurch die
    notwendige Höchstspannung für den Funkenüberschlag an der Kerze nicht mehr aufgebaut werden kann. In der Regel
    ist dieses Phänomen aber erst im warmen Zustand des Motors bemerkbar. Würde aber auch bedeuten, dass getauscht
    oder neu gewickelt wird.

    Wie du richtig gesehen hast, ist das O-Lack Topic im GSF sehr umfangreich und es ist da nur mit anschauen nicht getan, das gehört halt auch
    wirklich gelesen um sich für seinen Roller eine Vorgangsweise zurecht zu legen.

    Im Prinzip solltest du Dir mal im Klaren sein, wie wird der Roller schlussendlich im Alltag bewegt wird und dementsprechend würde ich die weiteren Maßnahmen
    setzen. Es macht bei der Konservierung einen großen Unterschied, ob Sammlerfahrzeug mit geschützten Garagenstellplatz oder wirkliches Alltagsfahrzeug,
    welches bei Wind und Wetter draußen steht.

    ...wie du gegen den Rost vorgehst, ist reine Geschmackssache, wobei ich den bei deinem Roller jetzt mal als dezenten "Flugrost" bezeichne.
    Pelox ist in der Regel mein Favorit, hat nur den Nachteil,relativ dünnflüssig und kann bei hellen Lacken Verfärbungen verursachen. Wichtig
    wäre halt auch zu erwähnen, dass nach einer Pelox Behandlung die Teile gründlichst mit Wasser zu spülen sind (bzw. mit einem Dampfstrahler
    gereinigt werden sollten). Rost Delete haftet besser, dafür muss der Vorgang ggf. öfters wiederholt werden. Bei beiden Produkten sollte der
    Kontakt mit dem Lack vermieden werden, also wirklich punktuell arbeiten. Beide Produkte dürfen in der Anwendungsphase nicht unbedingt
    austrocknen, daher sind sonnige Arbeitsplätze zu meiden. Du hast dann eine metallisch graue Oberfläche, auch nicht jedermanns Sache.

    Danach würde ich Lackreiniger anwenden und Hochglanzpolitur (Rot-Weiß), Owatrol, Oxyblock etc. kommen bei mir nur in den Spritzwasserbereichen
    zur Anwendung. Speziell bei Oxyblock sind die extrem langen Austrocknungszeiten (6-8 Wochen keine Seltenheit) und die ins gelblich-braune Verfärbungen
    zu beachten. Von Fertan bin ich jetzt nicht ganz so ein Freund, ist eigentlich ein Rostumwandler und hebt farblich in der Regel schon stark ab.
    Beide Produkte werden aber bei mir nur angewendet, wenn ich die Patina erhalten möchte, daher gehe ich da über den Restrost drüber und auch eins
    sollte dir klar sein, behandelte Flächen bei Bedarf wieder zu säubern ist mit wirklichen Arbeitsaufwand verbunden. Ich für meinen Teil
    konservieren da in der Regel lieber mit Elaskon.

    Vielleicht im Vorfeld zu beachten, wenn was aus probiert wird, immer an nicht sichtbaren Stellen beginnen (z.B. Seitendeckel innen etc.)
    bzw. mal ein Grobkonzept festlegen und dann erst die Produkte ordern (die Teile gehen wirklich ins Geld)
    ...und bei nur einem Roller ,sind Maßnahmen zum Rostschutz die ggf. periodisch wiederholt werden müssten, in einem überschaubaren Zeitrahmen,
    da kannst dich nach dem Leitsatz richten "weniger ist oft mehr"!

    kürzen macht nur Sinn, wenn eindeutig zu lang!
    In deinem Fall wäre mal wichtig, dass du schaust, dass sie ordentlich auf Zug in der Ankerplatte sitzen und dann
    mal schauen wie sich die Länge der Hüllen unten am Motorblock darstellen, wenn da eine extrem große Schlaufe
    ist, wäre die Hülle zu lang. Einen gewissen Spielraum hast du aber sehr wohl noch durch leichtes Rückschieben
    in den Rahmentunnel. Allerdings halt wirklich nur geringfügig, weil sonst der Effekt wie im GSF - Link beschrieben
    entstehen kann.

    Leider Tatsache, dass oftmalige bei den Komplettset´s die Längen nicht wirklich passen....ich tippe aber eher, dass
    die Hülle bei dir zu kurz ist, oder auch ein sehr hoher Reibungswiderstand zw. Hülle und Seil vorherrscht.

    ...vielleicht hilft Dir der Artikel auch ein wenig weiter


    wie es rassmo schon gesagt hat, das Ganze muss auf Zug erfolgen ( es kann aber auch die Außenhülle zu kurz sein)
    bzw. hast ja im Bodenblech den Durchführungsgummi der sollte das Ganze eigentlich auch ein wenig zusätzlich stabilisieren.

    ...ich würde ihr ja die Karre gerne schweißen, aber mein langjähriger Alkoholmissbrauch hat mich zu sehr
    zum Grobmotoriker werden lassen und fürchte ich brenne ihr da zu viele Löcher in die Karosse, vom schonenenden
    Umgang mit dem O-Lackes mal ganz abgesehen..... ;)

    ..sag mal was für Hüllen sind den da verbaut bzw. sind auf den Bowdenzughüllen auch die Abschlusshülsen drauf?

    bei SIP z.B 94212000 oder 94211000 damit wäre der Halt in den Anschlaghülsen auch besser..
    ...eventuell passt auch was nicht mit den Endlängen der Hüllen

    bzw. versuche die Ankerplatte leicht zu quetschen (da ist ja eh ein Spalt), sodass die Hülse richtig fest rein gesteckt
    werden muss

    ..genauso lustig, wie an Rollern zu schrauben.......Stihl .....Kettensägen
    die Nächste in meiner Sägensammlung ...eine Stihl 015L
    eine der ersten Top Handle Sägen, welche in weiterer Folge bei den Baumpflegern
    als eine der ersten kleinen Sägen, u.a beim Baumklettern zum Einsatz kam.
    Aufgrund des verlagerten Schwerpunktes konnte damit einhändig im Baum geschnitten werden.
    großes Manko...verfügte über noch keine Kettenbremse und war daher in der Anwendung
    mit Vorsicht zu genießen

    um im Vespa Jargon zu bleiben: Bj. 74
    altes Emblem
    O-Lack und original Zustand (Kettenschutz ist neu)
    sogar der ursprüngliche Aufkleber "Made in Germany ist noch fast vollständig vorhanden
    Fehlteil: Luftfiltereinsatz ...der ist bereits aus den USA geordert
    Preis...ein Schnäppchen


    nach einer kleinen Inspektion und Wartung.....am dritten Riss...knatterte die Kleine

    ..das passt schon dort ist auch keine herkömmliche Dichtung verbaut, sonder nur der Benzinfilter, aber es kann auch sein
    dass da der Kunststoffrand beschädigt ist.

    http://www.scooter-center.com/explosion/id/N_Vespa_SF1-V5A1T_Tafel_06/C_V_V5A1T?p=C11510[/media]

    Teil Nr 052

    da ist nur an der Befestigungsschraube eine Dichtung (N. 50)

    ...1. Mai !!!
    Tag der Arbeit!!!....der Feiertag wurde extra ins Leben gerufen um mindestens 16 Std. an seinem Fahrzeug schrauben zu können
    ohne gewerkschaftliche Ruheschutzbestimmungen einhalten zu müssen...die männlichen Begleiterscheinungen liegen heute auch alle
    angeflaschelt vorm Maibaum und können einem somit auch nicht in die Quere kommen..

    ...3 Monate bereits in Kreativpause, oder steht ein Projektwechsel an und traust es Dich noch nicht kund zu tun ?

    ...sagt man bei Teflonzügen.
    Da ist auch gerne mal davon geredet worden, dass die wenn doch geölt
    bzw. geschmiert werden, aufquellen können. Bei den Standardseilen ist es aber nach wie vor eigentlich Pflicht,
    vor allem dort wo unter Zug Metall auf Metall reibt, das gleiche gilt für alle Nippel, und auch Stellschrauben
    bei den Zügen sowohl am Lenker (betrifft auch den Brems- und Kupplungshebel) als auch am Motor unten.

    ...das funktioniert schon, nur wie gesagt aufgrund der Enge eine wirkliche blöde Fummelei.

    leichter tust Dir auch wenn du die Ankerplatte löst, die Bowdenzügen etwas anhebst (es macht vielleicht auch
    Sinn mit einer Zange den Spalt an der Platte wo die Anschlaghülse eingesetzt werden leicht zu quetschen, sodass die Hülse fest
    drinnen sitzt und sich nicht mehr so leicht lösen lässt bzw. auch mit einem Kleber leicht nachhelfen) danach
    die Platte wieder draufsetzt und das Ganze vorsichtig in Endposition runter drückst und verschraubst.
    Danach unbedingt fetten, da sich sonst hohe Reibungswiderstände ergeben..

    ...die Seile sind ja leichtgängig und geölt worden vor dem Einbau?