Am letzten Samstag riiesen Glück gehabt: Bin zu nem Treffen nach Kaiserslautern gefahren.Bis Lorsch wars ne schöne Fahrt, dann dachte ich mir "Machst mal ein paar Kilometer auf der Autobahn". Vor 800 km hab ich neue Kolbenringe verbaut und das Maschinchen schnurrt wie es soll.
Also auf die Autobahn und gib ihm.Berg hoch hinter nem LKW, aber der war zu langsam also überholt.Berg runter kam der aber näher, also Vollgas.Nach dem dritten Hügel freue ich mich gerade, das meine Lady 115 km/h !!! schnell ist, (so schnell war sie noch nie und der Tacho läuft nur 5 km/h vor.
) da passierts: mir blockierts mir das Hinterrad.
Ich hab schnell Kupplung gezogen und bin den Berg runter auf nen Parkplatz gerollt.Das war ja schon 2x Glück: Erstens hat es mich net gelegt und zweitens war da zufällig ein Parkplatz.
Kommt noch besser.Backe ab und Kerze raus, die sah so richtig rehbraun aus, also dachte ich mir "Das war nur ein Reiber, kein Klemmer.Wartest mal 20 Minuten, dann gehts wieder."
Dann fings an zu tröpfeln, aber hörte gleich wieder auf und nach 20 Minuten sprang die gute wieder an. Ich vorsichtig bis in den vierten Gang hochgeschaltet und mit 50 km/h auf der Standspur.Nach 2 Kilometern wieder ein Reiber.Dann ging sie aus und sprang auch nach weiteren 15 Minuten nicht mehr an.Aber das war mein Glückstag: Ein netter Mann hielt an, wir luden die Vespa in seinen Bus und er fuhr uns beide dann die restlichen 10 Kilometer bis zum Vespatreffen am Betzenberg.
Dort ausgeladen von Dickesmensch sprang sie an, als ob nix gewesen wäre.Rita, die mit ihrem Wohnmobil und Anhänger, auch da war, bot mir dann an, die Vespa am nächsten Tag bei mir vorbei zu bringen.
Da ich aber arbeiten musste am Sonntag, wagte ich am Abend die Fahrt und fuhr mit 60 km/h die 120 Kilometer ohne Zwischenfall trocken nach Hause.
Das war doch richtig Dusel, oder?!