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Beiträge von 2phace

    Buhh, keiner ausser Frechdachs weiß, wers ist und jede Vermutung, die hier "laut" geäußert wird ist echt sone Sache...
    Ich würd mich da ja mal zurückhalten. Ist nämlich nicht nett und zeugt von schlechtem Stil.

    Schon Frechdachs Eingangspost hätte das Potenzial gehabt, den "Täter" aufzuwecken, so er hier noch aktiv ist.
    Also abwarten.

    Ansonsten ist Holgers Vorschlag die diplomatischste Lösung.

    Gruß,
    Freddie

    Diese Leistungen werden einerseits durch Kredite des Staates (jährliche Neuverschuldung), aber vor allem aus den steuerlichen Einnahmen geleistet.
    Ein weiterer Anteil entfällt auf die Erfolge staatlichen Wirtschaftens, also Rückflüsse aus Anlagevermögen des Staates.
    Ich bezweifel einfach mal, dass diese Leistungen möglich wären, wenn z.B. die steuerlichen Einnahmen des Saates wegbrechen.
    Und die brechen weg, wenn man den Menschen so nimmt, wie er nun mal ist.
    Das Spielchen klappt nur genau eine Runde. Danach kommt die Pleite.

    Das hat aber auch der Sturmreiter schon angedeutet.

    Dieses Modell basiert auf der Annahme, dass ein aktueller Zustand einfach so in die Zukunft fortschreibbar ist.
    Jeder wisenschaftstheoretiker schlägt bei sowas allerdings entsetzt die Hände überm Kopf zusammen... Man nennt das auch eine Form des "naturalistischen Fehlschlusses"


    Zu den Banken und deren Kreditvergaberichtlinien:

    Natürlich sollten sie nur an Krediten vergeben, was der Kreditnehmer auch ausreichend besichern kann.
    Und nichts anderes machen Banken auch.
    Blöd it das Ganze nur, wenn der gleiche Kreditnehmer 5 oder 6 Kredite bei 5 oder 6 verschiedenen Banknen laufen hat.

    Wir haben hier die Schufa. Die Amis haben sowas aber nicht.

    Ausserdem war das nicht der Grund für die ach so schlimme Wirtschaftskrise. Das verschlimmert die Krise nur und garniert das Ganze mit einer Reihe Provatinslvenzen.

    Der Grund für die Krise waren absolut undurchsichtige Spekulationsgeschäfte (überkomplex konstruierte Zertifikate), die ohne tatsächliche Geldwerte besichert wurden, sondern nur mit falschen Versprechen und Hoffnungen, falsch beratener Kunden durch egomanische Banker.

    Öhm, wer zahlt denn das Grundgehalt?
    Wo kommt das Geld her, wenn die Theorie sich irrt und der Mensch sich auf die faule Haut legt? (Ich polemisieren hier mal ganz bewußt) Wie geht der Kreislauf denn dann weiter?
    Fass doch mal kurz zusammen, was sich da hinter deinem Link verbirgt...

    Ich meinte das schon so, dass du das selber machst.
    Ein Einkaufsliste hab ich dir ja auch schon gegeben...

    Wobei ich noch den Polradabzieher vergessen hab... 7 Euro...


    Kannst du im Prinzip alles selber machen:

    Motor abklappen, alten Zyli runter, Kolben runter, neuen Kolben drauf, neuen Zyli drauf, neue Zündkerze rein, neue Gaserdüse rein, Motor wieder festmachen, [lexicon='Zündzeitpunkt',''][/lexicon] messen (wenn korrekt, dann gut, aber unwahrscheinlich) Polrad runter, Zündgrundlatte einstellen, Plrad drauf, Zündung messen...

    Na gut, wenn du das noch nie gemacht hast, dann brauchst du dafür vllt. schon den ganzen Tag... weiß nicht... aber machbar ist das.
    Zumal das Forum hier ja mächtig ist und das alles hier schon irgendwer mal gemacht hat. Ausserdem solltest du die dir die "[lexicon='Vespabibel',''][/lexicon]" besorgen. Lohnt sich für jeden Rollerbesitzer.

    Nun, also ein neuer DR 135 Satz kostet 140 - 150 Euro.
    Neue, größere Düse für den Gaser kostet... Ähh, 50 Cent? (keine Ahnung... ich hab die geschenkt bekommen).
    Neue Zündkerze 3 Euro.
    Zündung einstellen mit einer [lexicon='ZZP',''][/lexicon] 17 Euro.

    Dann wäre da noch etwas Zeit zu investieren... Vermutlich 2 - 4 Std. Eher 4 Std. wenn du ungeübt bist.
    Also selber machen!


    Nicht verkehrt!
    Sehe ich ähnlich. Das Modell ist nett, aber auch sehr romantisch.

    Solange wir dazu gezwungen sind, Wertschöpfungen zu realisieren, passt das alles nicht zusammen.

    Dennoch ist es gut, wenn man solche Modelle konstruiert! Denn wer kennt denn jetzt schon die gesellschaftliche Ordnung der Zukunft?
    Irgendwie muss die ja entstehen! Und das sie sich sehr wahrscheinlich von der Aktuellen unterscheidet ist auch nicht unwahrscheinlich.

    Ja, aber ob daraus herleitbar ist, dass die Volkswirtschaft nach aktuellem Muster, weniger Arbeitsplätze benötigt, wage ich mal zu bezweifeln.
    Das System basiert auf der Durchleitung von Geld und einer damit bestenfalls verbundenen Wertschöpfung.

    Geld wird in Güter investiert, diese werden veredelt und veräußert und dabei entsteht mehr Geld, als vorher investiert wurde.

    Diesen Grundtatbestand wird man nicht so leicht umgehen können.

    Ich glaube aber, dass gerade dieser Sachverhalt eines der beiden Hindernisse auf dem Weg zum Bürgergeld ist.

    Der Mensch ist zunächst mal (als Mob oder Masse oder Publikum betrachtet) ein Nutzenmaximierer, strebt also danach, ein gegebenes Ziel mit möglichst wenig Aufwand zu erreichen. Naja und das Bürdergeld soll ja die Lebenshaltungskosten vollständig decken können. Für viele Menschen wäre damit ein gegebenes Ziel realisiert. Es gäe vermutlich erstmal Stillstand und dann Rezession...

    Oder auch nicht. Das Problem ist hier der Mensch. Wie wird der Mensch unter den gegebenen Umständen und Verhältnissen reagieren?

    Die Arbeit wird nicht verschwinden. Sie wird sich verlagern.
    Mit Produktion sind auch nciht unbedingt die Verhältnisse in Kohlebergwerken oder Stahlfabriken gemeint.
    Dienstleistungen sind auch Produktionen.

    Wenn du erklären kannst, wie es zu einer Wertschöpfung kommen kann, OHNE das gearbeitet/produziert/dienstgeleistet (alles gleichbedeutent) wird, dann bist du ein Kandidat für den Nobelpreis.

    Ausserdem spricht Rifkin von "menschlicher Arbeitskraft".
    Die Arbeit wird gemacht, nur vllt. irgendwann nicht mehr von Menschen. Am Marktsystem und am Menschen als Homo Ökonomikus wird das so schnell nichts ändern.


    Das alles beruht aber nur auf Postulaten zum Menschen an sich, zu seinem Verhalten.
    Wieviel hinterher tatsächlich gearbeitet und damit auch produziert wird, legt man sich natürlich im Rahmen solcher Theorien so zurecht, dass es passt.

    Aber wen man das mal so überlegt währe das mit der Finanz Krise mit dem Grundgehalt nennen wir es mal so nicht passiert.
    Den jeder kann das Geld zurückzahlen was er sich geliehen hat.
    Also kann sich jeder sein Grundstück und Häusschen leisten was zum Wirtschaftlichen Aufschwung und Konjunktur Anfangs führen könnte und später den zur Inflation weil jeder kann es sich leisten es wird unheimlich teuer.
    Da hat man den wieder den Erfolg das die Reichen immer Reicher werden und die Armen immer ärmer.


    Und die Drecksarbeit wird den halt über den Lohn geregelt der wird den halt Angegliche Nachfrage und Angebot ganz einfaches Ding!!

    Aber 600 sind zu hoch gegriffen genau wie 50 % oder 25 % ich dencke mal 450€ bei 35-40 % Steuern und bei 225€ 20-22,5% was ja auch erst ein Gewisses Gehalt braucht um sich zu Rentieren deswegen sind die Zahlen bewusst so gewählt.

    Vorallem würden die ganzen nicht "Deutschen" komisch ausser Wäsche schauen wen sie kein Leistungen mehr bekommen bzw für die müsste es eine Sonderregelung geben Steuer begünstigungen oder ähnliches.


    Die Richtung stimmt.

    Wobei das mit der Kreditrückzahlung hinterfragbar ist... Wenn sich jemand, so wie in den USA, bei 5 verschiedenen Banken Geld leiht und jeder dieser 5 Kredite übersteigt dabei schon die eigentlicheökonomische Leistungsfähigkeit des Kreditnehmers, dann wird man das auch mit nem Grundgehalt nicht zurückzahlen können...

    Das macht aber auch deutlich, dass es im aktuellen Wirtschaftssystem nicht funtkionieren kann...
    Da muss was anderes, bisher noch nicht Gedachtes her... (Star Trek eben!^^)

    Deswegen hab ich das Star Trek Beispiel doch angeführt...

    Unsere Gesellschaft ist nicht bereit für so eine Idee. Das sieht man ja auch an den zahlreichen Kommentaren... Da wird von schnorren, von bestrafen der Arbeitnehmer usw. besprochen... Das hat alles nichts mit der Theorie vom Grundgehalt zu tun.

    Diese Theorie ist nur unter bestimmten gesellschaftlichen, vllt. sogar anthropologischen Gegebenheiten umsetzbar.
    Daher auch Star Trek. Ist immerhin science fiction und damit gut geeignet, um die Problematik an der Umsetzbarkeit dieser Idee vorerst zu illustrieren.


    Bin der meinung ein staat ist nicht wie ein Unternehmen zu führen sprich ein Staat hat die aufgabe mit seinem staatshaushalt ausgeglichen zu sein und braucht keine gewinne zu machen

    Wär aber nicht schlecht, wenn Staaten sich mal etwas unternehmerischer verhalten würden... Dann würde viel Geldverschwendung nicht mehr möglich sein.
    Das ganze System der Bewilligung von Haushaltsmitteln widerspricht doch jeden vernünftigen Effizienzgrundsätzen. Staaten sollten von Philosophen UND Ökonomen regiert werden (natürlich demokratisch legitimierten...^^).