Legierungszusammensetzung des Motorgehäuses V50 ermittelt

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    • Legierungszusammensetzung des Motorgehäuses V50 ermittelt

      Wieder einmal Röntgenfluoreszenzanalyse.

      Hier die gemittelten Werte:

      Cr:0,06
      Fe:0,90
      Cu:2,15
      Pb:0,13
      Mn:0,25
      Ni:0,11
      Zn:0,60

      Das Blei kann ich mir ehrlich nicht erklären, was das da drin verloren haben sollte. Vielleicht Messfehler, vielleicht Störelement in der Legierung. Das Eisen könnte durch Bearbeitung (Bürsten) eingetragen worden sein. Am besten alles unter 1 % ignorieren und den Werkstoff in die Gruppe 2xxx einordnen, dank des Kupfers
    • Verzweifelt mit den Armen wedel':

      Keine Ahnung was die da zusammengeschmolzen haben...
      Auch im Tabellenbuch Metall hab isch nüscht passendes gefunden.

      Finden wir uns damit ab daß die Nudelindianer ihr eigenes Süppchen gekocht haben... Reste von gestern ????
      Ich meine nicht daß es besonders hochwertig ist (Mußte wahrscheinlich nur gut fräsbar sein)
      Nebel zieht in dichten Schwaden übers Moor von Forest Hill
      Grün gespenstisch glänzt ein Irrlicht Es ist Nacht in Baskerville
    • Meteoriteneinschlag in Pontedera :
      Betriebsleiter Gießerei zum Vorarbeiter:
      "Luigi, könnedu das gebrauche ?"
      "Si si, Cheffe !"
      Nebel zieht in dichten Schwaden übers Moor von Forest Hill
      Grün gespenstisch glänzt ein Irrlicht Es ist Nacht in Baskerville
    • Angenommen dass da nur Kupfer und Aluminium verwendet wurde, sollte die Legierung nicht so gut sein. Ich versteh nicht, wieso da kein Si und Mg ausschlägt, ich hab grad nachgelesen, die kommen DOCH in Gruppe 2xxx vor, deshalb ist es seltsam. Am besten mal warten, ich schau nochmal ob ich nochmal teste oder wie oder was.
    • am anfang wurde gefragt warum dem guss blei beigemengt wurde. Blei ist als Bestandteil im Alu dafür einlegiert um die zerspanbarkeit zu verbessern. Da sich Aluminium , je reiner es ist, sehr schlecht zerspannen lässt und Werkzeuge aus PKD von nöten macht, nimmt man Blei dazu und schon kann man es besser bearbeiten. Der Anteil an Blei in dieser Probe lässt mich aber eher auf einen Messfehler/schlechte kalibration schließen. Ärgerlich ist der Kupferanteil. Dieser stört beim reperaturschweißen schon sehr. Allerdings verbessert Kupfer die elastizität, was sich biegt das bricht nicht, und trägt auch zur besseren Zerspanbarkeit bei.