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Beiträge von 68iger

    Hallo miteinander!

    Manch einer mag sich an mein Hutmuttern - Verkauftopic erinnern, bevor die Beiträge zur Sinnhaftigkeit von Edelstahl - Hutmuttern gelöscht wurden.

    Ich möchte hier kurz meinen letzten Wissensstand anführen. Ich will ja auch niemand mit meinen Muttern gefährden.

    Toyota und die anderen grossen Firmen machen Rückrufaktionen, deshalb schäme ich micht nicht, auch eine zu machen.
    Nur hole ich die Muttern natürlich nicht zurück, sondern schicke neue. Damit geht's aber erst los:

    Ich habe vom Schraubenhändler heute eine verbindliche Auskunft über die Güte der V2A Edelstahl-Hutmuttern DIN 917 verlangt. Nicht so wie vorher telefonisch 'Ich bin mir ziemlich sicher, dass das A2-70 Muttern sind'. Damals hatte ich leider einen anderen Mitarbeiter am Telefon. Der Mann heute hat mir in den Bossard Unterlagen nachgeschaut und herausgefunden, dass per Norm 917 bei Material Edelstahl nur A2-50 vorgeschrieben ist. Die von mir verkauften Hutmuttern sind daher nicht von der Güte A2-70, sondern nur A2-50.
    Damit dürfte man die Mutter nur mit knapp 10Nm anziehen. In der Praxis hält sie ein wenig mehr aus, ich habe sicher meine wesentlich stärker angezogen. Sei's drum. 10 Nm sind natürlich ein Witz, da kommen wohl die kolportierten Langlöcher bei den Felgen raus (Danke nochmal Holger).
    Bei den normalhohen Hutmuttern DIN 1587 schaut's in Edelstahl leider nicht besser aus. Gibt nur A2-50. Damit scheidet Edelstahl definitiv als Werkstoff für die Felgenbefestigung aus. Die erreichbare Flächenpressung sowohl zwischen den Hälften als auch bei der Trommelbefestigung ist definitiv zu niedrig.

    Gehen wir zu verzinkten Materialien.

    Bei der niedrigen Hutmuttern gibt es mit Festigkeit "6" klassifizierte Muttern in verzinkter Ausführung. 600 N/mm² Zugfestigkeit. Damit liegen wir bei M8 wieder bei gut 16 Nm Anziehmoment.
    Lt. dem Verkäufer könnte es sein, dass die Hutmuttern DIN 1587 mit Festigkeit 8 gestempelt sind. 800 N/mm². Damit erreicht man wieder über 20 Nm Anziehdremoment.
    Leider habe ich keine Tabelle mit einem Mindestbruchmoment oder Abstreifmoment für das Mutterngewinde gefunden. Die lägen noch wesentlich darüber.

    Von der Festigkeit her gesehen sollte man daher Hutmuttern DIN 1587 mit Prägung 8 verwenden. Die sehen aber nicht so cool aus wie die DIN 917 Hutmuttern. :-5

    Ich werde meinen Abnehmern die niedrigen Hutmuttern in DIN 917 samt Scheibe und Federring empfehlen. Wer will, kann alternativ auch die höheren DIN 1587 Hutmuttern nehmen- FALLS verfügbar. Sieht ein wenig schwuchtelig aus, aber wayne interessierts. Um die Verfügbarkeit kann ich mich leider erst nächste Woche kümmern.

    Ich hoffe, somit ein wenig zur Sicherheit und Aufklärung beigetragen zu haben, grazie.

    Dem Vorbesitzer ist wohl die fummelige Befestigung an der Motortraverse auf die Nerven gegangen :-5

    Da kann schon mal zum Blutstau im Kopf führen :) Hab auch einen Secsys drauf. Streifen tut da nichts, also wird schon die Halterung schuld dran sein. Kannst das ein wenig verbiegen, also "passend" machen?

    Wenn früher ein Designer mit einem aktuellen Entwurf a'la Kölner Dom gekommen wäre, hätte man ihm schlicht gesagt, dass das nicht kosteneffektiv gefertigt werden kann. Daher die einfachen, klaren Formen von früher.

    2-)

    Die Baubranche von damals war von den Pfaffen bestimmt. Das hatte nichts mit Kosteneffiktivität zu tun :thumbdown: . Und irgendwo musste man ja das abgeluchste Geld der Untertanen ja weiterbringen. Wenn grad kein Krieg anzuzetteln war, wurde hat ein Dom hingestellt.

    Aber Du hast sicher recht. War auch heuer wieder mal im Wiener Stephansdom, einfach war das nicht :)

    Das Problem ist das Computerzeitalter und die damit verbundene bessere Fertigungstechnik. Wenn früher ein Designer mit einem aktuellen Entwurf a'la Vespa GTS gekommen wäre, hätte man ihm schlicht gesagt, dass das nicht kosteneffektiv gefertigt werden kann. Daher die einfachen, klaren Formen von früher.

    Heute kann fast alles, was der Designer entwirft, real umgesetzt werden. Dynamik braucht anscheinend heutzutage eine Formensprache, welche ich beim Fönen meiner Haare mit denselben auch zusammenbringe. Alles muss scharf durch den Wind schneiden. Daraus entstehen Absätze und Verschneidungen in der Karrosserie, welche dem Auge wahrscheinlich als kompliziert erscheinen. Vielleicht, weil unser Stammhirn glatte Flächen als jugendlich interpretiert und Falten bzw. Verwerfungen als alt/hässlich?

    Eine Wohltat, mal eine Fläche ohne Rippen und Absätze drin zu sehen. Alte Modelle haben das. Der Oldtimertrend ist ja nicht nur auf Vespas bezogen.

    Apropos: Meine Sprint wird RAL 6011 (resadagrün) seidenmatt. Zählt das auch und bin ich dann cool? ;):+6

    Edit: Genau SOWAS habe ich damit gemeint :+1

    Vielleicht: Piaggio Kompakt :S

    Warum habe ich mir eigentlich einen Kopf gemacht um mir eine italienische Abkürzung auszudenken? :wacko:  
    Damit rauskommt, dass Piaggio eine deutsche Bezeichnung abgekürzt hat? Denke eher, da war der deutsche Importeur fantasiereich :)

    Ich glaube, aus solchen Überlegungen haben sich vor Urzeiten die Lachgas-Systeme entwickelt :+6

    Falls keine anderen Probleme auftreten, wirst Du auf JEDEN Fall ein Problem mit der dann viel zu hohen Verdichtung bekommen. Der Motor wird nageln wie ein Hase und der Kolben als hitzeexponiertes Teil als erstes draufgehen. Also runter mit der Verdichtung, geht mit dicken Kopfdichtungen.
    Du musst dann auch sehr enges kolbenspiel fahren, damit der Druck nicht wieder tlw. in das Kurbelgehäuse geht und dann dem Eingangsdruck entgegensteht.

    Ein nettes Turbofeuer wird's auch geben, wenn die Überströmer aufmachen und dann massig Gemisch über den noch offenen Auslass rausblasen. Da Du dir über die Zylinderfüllung keine Gedanken mehr machen musst, würde ich eine möglichst kleine Überschneidung zwischen "Auslass öffnet" und "Überströmer öffnen" wählen wollen. Da 2-takter nun aber keine Nockenwelle haben um das steuern zu können, sondern schlitzgesteuert sind, geht das nicht. Wie das die NOS Systeme lösen würde mich grad sehr interessieren, Auslasssteuerung?

    Die 900 psi (pound/square inch) = 62 bar aus den NOS Systemen werden SICHER reduziert auf max 1 bar Überdruck, da sonst wohl irgendwas sofor reisst. Und die Dichtungen sagen dann auch tschüss.


    Falls da Logikfehler drin sind, darf Sie der Finder behalten. Wenn ich mich perfekt auskennen täte, würde ich damit meinen Lebensunterhalt verdienen ;)


    Die Polierarbeiten für die Oldie Schwinge und das Lüfterrad habe ich bei polierass.de in Auftrag gegeben. Lüfterrad € 30,-- und Schwinge € 35,-- (oder umgekehrt)

    Sag dem Joschi einen schönen Gruss von mir ;)

    Wobei er gemeint hat, ich solle nächstes Mal nicht selber vorschleifen, meine Kratzer waren die meiste Arbeit :-3 . Das musste aber bei der Schwinge sein, da ich die ganzen Guss-Nahtstellen nicht mehr sehen wollte.

    Lol. Mal eben schnell die Gabel abbauen. Wenn das so einfacher ist. Wenn die Gabel nicht wackelt und leichtgängig ist, würd ich da nicht dranrumschrauben.

    Berührungsängste? :rolleyes: Kinderkram.

    Lenkerabdeckung runter in 5 min, Tachowelle und Elektrikstecker ab, Lenkermuttern auf (OK, man braucht hier einen Spezialschlüssel), Lenker ab. Gabelmuttern ab und Gabel unten soweit rausziehen, damit der Schlossbolzen frei ist. Alles zusammen in 15 min erledigt.

    Schön, dass A. das ohne hingekriegt hat. Aber ich möchte nicht wissen, wie er geflucht hat. Daher sehe ich für Anfänger immer noch den Gabelausbau als bessere Alternative.

    :) Der Klassiker.

    Es besteht die Möglichkeit, mit einem langen, dünnen Flach-Schraubenzieher über das offene Handschuhfach zum Schloss raufzukommen. Da gibt es einen kleinen gefederten Steg/Stift am Schloss. Diesen reingedrückt und das Schloss geht raus. Wenn man es ein paar mal gemacht hat, geht's immer schneller :-4

    ABER: Das ist eine Aufgabe, mit der Fähigkeit kannst auch Panzerknacker werden. Sehr schwierig, wenn man nicht weiss, wo der Steg sitzt. Man muss das nämlich blind machen und die Schlossform ertasten.

    Als Neuling würde ich da keine Zeit damit verschwenden. Gabelmuttern oben lösen und die Gabel so weit rausrutschen lassen, bis das Schloss frei ist. Dann kannst es rausziehen.

    Wenn die keinen nennenswerten Rost oder gar Durchrostungen hat. dann ist sie ja quasi anmeldebereit. Dann noch die 600,-- für den 200er Motor - wenns denn ein PX ist - abziehen. Damit kommst auf gut 1550,--. Finde ich einen sehr guten Preis.

    Lackiert will ich die Teile eigentlich gar nicht.

    Ich habe schon viele Erfahrungsberichte durchgelesen, Klarlack nach polieren hält demnach nicht lange. Einfach beim putzen mit Hartwachs (Autopolitur) einlassen, das schützt ausreichend bis zum nächsten Mal.

    Aber danke, habe gerade gegoogelt. Zaponlack scheint gut zu sein, allerdings nur für Anwendungen im Innenbereich. --> Ist NICHT UV-beständig!

    Wow. Hast Du da auch vorher die Gusshaut abgeschliffen?

    Machst Du das auch gegen Bezahlung? Ehrlich, ich würd den Scheiß für andere nicht machen.

    Ich hab inzwischen eine Zusage von felgenretter.de fürs Hochglanzverdichten. Der meinte in einer email, ich müsste ca. € 50,-- für eine Trommel rechnen. Ich frag ihn heute noch, ob da auch vorgeschliffen wird. Wenn ja, werde ich den Auftrag wohl dorthin vergeben.

    Die Polierarbeiten für die Oldie Schwinge und das Lüfterrad habe ich bei polierass.de in Auftrag gegeben. Lüfterrad € 30,-- und Schwinge € 35,-- (oder umgekehrt)