Ich möchte noch kurz eine erste Einschätzung zu der Lösung mit dem 3D-gedruckten Verbindungsgummi geben:
Das Bauteil ist in sich etwas flexibel (ähnlich Hartgummi, benzinfest) und wird mittels Schlauchschellen befestigt. Es wird keine Gusskappe und kein Filzring mehr benötigt. Das Material vermindert, meinem Eindruck nach, auch die Weitergabe von Vibrationen durch Fahrwerkseinflüsse.
Die ersten Kilometer damit waren etwas ernüchternd, da mir der Vergaser bereits nach kurzer Zeit aus der Verbindung gerutscht/gefallen ist. Vermutlich weil ich die Schelle nicht fest genug angezogen habe.
Der Anbieter meinte dazu, man sollte die Schelle auch nicht zu fest ziehen, weil das Material brechen könnte. Ich hatte eh Bedenken, dass zu festes Anziehen auch wieder die Gussnasen am Vergaser brechen lässt.
Wie dem auch sei, ich habe mich da mal ran getastet: wenn er abfiel, wieder aufgesteckt und ein wenig mehr angezogen als davor.
Aktuell hält die Konstruktion (sogar bei meinem persönlichen Endgegner Kopfsteinpflaster!) und ich habe generell ein besseres Gefühl, denn lieber rutscht mir der Vergaser raus - und bleibt an sich heil, als dass mir die Nasen aufgrund von Vibrationen oder zu gut gemeinter Montagefestigkeit abbrechen - mit all den unschönen Konsequenzen... ![]()
Fazit: gute Lösung! ![]()
Danke, bjwgeseke, für den Tipp. ![]()
