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Beiträge von Delphia

    Update:

    Ich habe mit Aceton den Lack lokal gelöst. Der dunkelblaue Lack ist - wie das Orange - definitiv nicht original und wurde drüber "gejaucht". :rolleyes: Es scheint tatsächlich das zu diesem Jahrgang passende Grigio Ametista 710 zu sein, wie Scharnhorst bereits vermutete.

    Das Gute ist, dass sich die "neuen" Lackschichten recht problemlos entfernen lassen und der O-Lack quasi doppelt konserviert wurde. :)

    Wäre schon interessant, aber nur, wenn der Roller für einen realistischen Preis abgegeben wird; wenn’s wirklich zu weit fehlt, lässt sich Preis evtl. durch den Verkauf der noch zu gebrauchenen Teile wider einspielen.

    Wäre halt schade um eine 1. Serie!!

    Hmmm, ok, die Kiste zerlegen und brauchbare Teile einzeln verkaufen, wäre natürlich auch 'ne valide Option. :/
    Wobei ich den Aufwand dafür ehrlich gerne vermeiden würde... und, ja, wäre irgendwie schade drum.

    Ich werde mal mit Aceton ran gehen und schauen, was der Lack sagt. :thumbup:

    Hab da bei Capo Classics mal reingeschaut. Toll, ich finde sowas auch immer mega spannend.
    Leider fehlen mir eben aber auch die Zeit, der Platz und die Mittel, um selbst da Hand anzulegen. Sonst wäre die Vespa sicher auch was für mich gewesen.

    Ich sehe anhand Deiner Bilder im Prinzip auch nur eine Rahmennummer mit zwei oder drei Bauteilen, die man noch verwenden kann.

    Die Substanz ist empfindlich angegriffen. Das lässt man strahlen, um Klarheit zu haben. Wie Kawitzi schreibt, bleibt da nicht mehr viel übrig. Und da kommt die Antwort auf Deine Frage. Ein potenzieller Käufer setzt als Vergleich eine brauchbar erhaltene Vespa an und zieht dann davon die nötigen Arbeiten und Teile bei Deiner ab. Bis auf den Lenker, Seitendeckel und mit Glück Teile des Rahmentunnels ist alles zu ersetzen. Dann greift im Prinzip der Wiederverkaufswert der brauchbaren Teile, also Motor, Lenker und Papiere. Ob das jetzt 350, 500 oder 700 Euro sind, ist eine Frage der Nachfrage.

    Ich würde sie so auf Kleinanzeigen anbieten, gerne auch hier im Forum und dann mal schauen. Vielleicht sucht jemand ein Winterprojekt.

    Verstehe. Dann habe ich zu viel gehofft.

    Dachte wenigstens an einen niedrigen 4-stelligen Wert, beruhend auf Feedback der (zugegebenermaßen nicht immer korrekten) KI. Diese meinte, dass trotz des allgemeinen Zustands/Rosts, aufgrund der/des eher seltenen 1.Serie/Modells, des vorhandenen O-Lacks (sofern das nach Einschätzung von Scharnhorst überhaupt stimmt) und der Fahrbereitschaft, eine starke Nachfrage bestünde und ein hoher Preis gerechtfertigt sei.
    Aber ein Wert um die 500€ scheint demnach wahrscheinlicher. :|

    Du kennst schon den Unterschied von Patina und Rost? Also den Unterschied zwischen einer dünnen Schutzschicht auf Metall und poröser Korrosion...?

    Nur weil Vespa draufsteht muss es nicht gleich was Wert sein... Hey! Ich äussere nur was ich anhand deinen Bilder erkennen kann! Nimm es nicht persönlich ;0)

    Ja, klar. War auch nicht ganz so ernst gemeint. ;)

    Und ich nehme es auch nicht persönlich. :thumbup:

    Realistisch gesehen... was kann man an diesem Blechkleid außer der Fahrgestellnummer noch gebrauchen? Wenn du dieser Wasserleiche ein Entlackungsbad gönnst, bleiben noch ein paar poröse Gummitüllen über... Du schreibst, der Motor würde noch laufen, selbst dieser 3 Gang Motor war nicht wirklich der Burner und müsste komplett revidiert werden! Also was bleibt an diesem dann noch original über?

    Einer der es beherrscht so ein Wrack zu restaurieren, zahlt Nix bis 50€ dafür. Wer es nicht kann will es nicht...

    Na ja, das klingt ja wenig optimistisch. :rolleyes:

    Soweit ich weiß, könnte man an der betreffenden Stelle ein Reparaturblech einschweißen (lassen). Den ollen Billiglack bekäme man vermutlich mit Aceton o.ä. runter - zumal der stellenweise bereits locker abblättert. Den freigelegten O-Lack mit Owatrol konservieren und schon hat man was mit Patina. Und ob ein Motor revidiert wurde und danach sauber läuft, ändert doch meines Wissens wenig am Wert? Jedenfalls klingen 0-50€ für mich bei Weitem nicht realistisch. Dachte, die wäre selbst unrestauriert noch ein bisschen was wert. :/

    Werte Vespafreunde,

    ich habe einen Garagenfund, den ich im Auftrag einer Bekannten verkaufen soll und bräuchte mal ne Einschätzung was den Wert angeht.

    Fahrgestellnummer V5A1T74800

    Diese Vespa ist ein recht seltenes Modell der 1.Serie (3-Gang) aus 1965 mit dem eckigen Logo auf der Kaskade. Es hatte mal italienische Papiere, mittlerweile aber eine deutsche Zulassung.
    Sie stand zuletzt viele Jahre ungenutzt in einer Garage. Der Zustand ist als restaurierungswürdig anzusehen. Das Blechkleid hat ein paar Dellen, aber vor allem macht ihr Rost, speziell Durchrostung an den Trittbrettern (im Bereich der Querstrebe) und unter dem Rücklicht, zu schaffen. Der originale Seitendeckel war nicht mehr vorhanden und wurde durch einen neuen (unlackiert) ersetzt. Was den Lack angeht, so bin ich trotz intensiver Recherche unsicher. Klar ist, dass sie irgendwann mal in Orange extrem stümperhaft lackiert wurde (Rolle oder Pinsel) - angeblich für Dreharbeiten zum Film "Lola rennt" (dies ist aber nicht belegbar). Darunter scheint ein tiefes Dunkelblau zu sein (vielleicht Max Meyer Nachtblau 226) und hellgraue Grundierung ist stellenweise ebenfalls zu erkennen. Sollte das der O-Lack sein, müsste eine schadlose Freilegung aber leicht machbar und lohnenswert sein. Die Sitzbank bröselt lustig vor sich hin und die 9-Zoll Felgen "glänzen" mit Flugrost.

    Der Motor sprang zunächst nicht an, soll jedoch zuletzt vor zwei Jahren gelaufen sein. Ich habe eine erste Grundinspektion gemacht (Spritwechsel, Vergaserreinigung etc.) und bekam sie dann endlich zum Laufen nachdem ich den Unterbrecher gewechselt habe (der war korrodiert). Also Motor läuft grundsätzlich und sie ist fahrbereit, wenn auch noch nicht rund/perfekt. Fahrwerk und Schaltung ist auch top, fährt soweit gut. Bremsen sind ebenfalls in Ordnung, bremst sogar viel besser als meine eigene V50 Spezial. 8| Licht/Elektrik geht auch. Also alles in allem nicht so schlechte Basis.

    Was für einen Preis kann man denn dafür realistisch aufrufen? Restaurierte Modelle dieser Serie werden zumindest für um die 4.500-5.000€ angeboten - ob sie jemand dafür kauft, steht natürlich auf einem anderen Blatt...

    Dann empfehle ich Dir Trockenmontage. Ansaugstutzen, Kappe und Vergaser ausbauen und zusammenbauen. Es bleibt eigentlich nur noch, dass alles nicht sauber sitzt und beim Anziehen der Schelle der Vergaserflansch ungleich belastet wird.

    Ok, das werde ich mal machen. Und wenn da keinerlei Spiel in der Baugruppe ist, dann hält das auf Dauer?

    Gibt es eigentlich ein Drehmoment für die Schelle oder reicht handfest als Maßgabe? Bin da mittlerweile skeptisch, was zu fest oder zu lose angeht. Beides scheint nicht gut zu sein.

    Im Übrigen sind es immer die Nasen oben oder unten, nie seitlich, die abbrechen. Deutet auf vertikale Belastung hin, oder?

    Du bist halt in den 15 Jahren schwerer geworden :D! Aber jetzt mal zum Thema... Hast du dir mal den Stoßdämpfer hinten angeschaut, ist der vielleicht undicht, defekt oder ist die Aufnahme durchgerostet? Sollte dieses nicht i.O. sein, knallst du damit immer auf den Gaser !

    Haha! Ja, ne, Gewichtszunahme spielt hierbei keine Rolle - ist stabil geblieben. 8o
    Stoßdämpfer samt Aufnahme ist top in Ordnung und ich habe auch keinerlei (Durch)Schläge beim Einfedern oder so.

    Hallo zusammen!

    ich fahre eine V50 Spezial (Bj. 1977), 4-Gang, 6V-Unterbrecherzündung, DR75 (6 ÜS), 3.72 Primär und BGM Banane.

    Ich hatte vor ein paar Monaten einen kapitalen Kolbenfresser. Grund war, dass Teile der Nasen am Vergaser zum Ansaugstutzen abgebrochen sind und durch den Ansaugstutzen in den Zylinder gesogen wurden. Nach kostspieliger Revision habe ich nach recht kurzer Zeit feststellen müssen, dass mir beim neuen Vergaser schon wieder eine Nase abgebrochen ist.
    Ich fragte mich natürlich, warum schon wieder? Kurz gegoogelt und es hieß, wenn z.B. die Gusskappe (war noch original) zu viel Spiel hat (also sowohl längs als auch Verdrehung), könnte das der Grund sein (weil durch Vibrationen/Stöße, der Vergaser zu viel Bewegung/Schläge abbekommt) - meine Gusskappe war tatsächlich ganz gut ausgenudelt. Also neuen ASS mit Gusskappe bestellt und eingebaut. Nun saß der Vergaser (natürlich wieder neu) deutlich fester auf dem ASS. Leider ist jetzt aber erneut an der Stelle so ne doofe Nase gebrochen! Ich habe die Schelle nie zu locker oder zu fest gezogen und Vergaser wurde auch immer soweit es ging drauf geschoben, meine ich. Filzring war auch immer gut gefettet und erneuert worden.

    Ich fahre das gute Stück nun schon locker 15 Jahre und bin durchaus erfahren, habe fast alles an dem Ding schonmal gemacht. Doch hier bin ich jetzt ein wenig ratlos.
    Gibt es einen Trick, um das zukünftig zu vermeiden? Ich habe keine Lust, jetzt regelmäßig über 100€ für einen neuen Vergaser auszugeben bzw. den nächsten Kolbenfresser zu riskieren. Oder habt ihr einen Tipp, was ich falsch mache? :/

    Grüße

    Wobei, fällt mir gerade ein, ich könnte zumindest für eine Probefahrt den Tacho ausbauen... dann könnte ich vielleicht doch während der Fahrt rein gucken und sehen, was mit dem Innenrohr und dem Arretierungsblech so abgeht. :)

    Der Vollständigkeit halber hier noch Fotos vom offenen Lenker, wo selbiges zu sehen, wie bereits beschrieben.

    Ich glaube, man sieht da irgendwie auch, dass sie Züge "seltsam" geführt werden. Also ist die Schalthülse definitiv um 180° verdreht.

    Das Blech für die Seilzüge ist bei Dir falsch herum montiert.

    Der Schlitz für die Seilzüge zum Einfädeln muss nach oben zeigen.

    Bau die Position des Blech bitte so zusammen wie auf meinem Bild.

    Ja, verflixt, gut gesehen! 2-) Das ist auf jeden Fall zu ändern. Muss ich wohl um 180° drehen. Könnte das dann auch schon des Rätsels Lösung sein? Also wenn die Öffnungen für den Splint auf beiden Seiten unterschiedlich sind, müsste das die Erklärung sein. klatschen-)

    Ich hoffe es jedenfalls. :)

    Hast du denn mal geschaut ob es wirklich das Innenrohr ist das sich verschiebt? Dann solltest du doch auch im Lenker sehen das es 1cm rausgeht.

    Für mich sieht es so aus als ob nur der Blinker selber sich soweit bewegt. Wenn du den Griff zurückklappst wie ist den die Verschraubung? Geht die wirklich an der Kappe vorbei oder klemmt es dort irgenwo?

    Nee, ist wirklich das Innenrohr, das sich bewegt. Der Blinker sitzt fest im Innenrohr. Werde aber den Griff trotzdem mal zurück klappen und gucken, ob da was zu erkennen ist.

    Problem ist, dass ich es im Stand (beim Schieben) nicht beobachte. Nur während der Fahrt - und da kann ich schlecht gleichzeitig in den Lenker rein schauen...

    So, hab mal versucht, halbwegs brauchbare Fotos vom Schaltrohr im Lenker zu machen.

    Außerdem habe ich die Schaltrohrstellung im Bezug zum Innenrohr fotografiert.

    Mittlerweile überlege ich, ob es mit der Feinjustierung der Schaltung zu tun haben könnte? Fahre ich nämlich im vierten Gang so, dass der Schaltgriff etwas überdreht bleibt (und das Innenrohr innen bleibt), kann ich problemlos runter schalten. Nur wenn ich das Schaltrohr genau auf Position"4" lasse, rutscht es raus und ich kann nicht schalten.

    Diesbezüglich frage ich mich natürlich, ob es einen kleinen Bereich der Schaltrohrstellung gibt (momentan dort, wo meine 4-er Markierung ist), wo die Sperre eine Lücke hat oder so? Falls es sowas überhaupt gibt. Oder ist doch noch was anderes kaputt? :/

    Wie ist es bei Euch denn so? Ist nach der "4" Schluss mit drehen oder kann man immer noch ein wenig weiter drehen?