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Beiträge von Automatix

    Spielen wir das Geschriebene doch einfach mal kurz durch:

    Behauptung 1: Welle ist ca. 25 cm lang
    Behauptung 2: geschätzte Länge auf dem Bild: 5-7cm.

    Ergo, wäre das restliche - ungespannte - Teil der Welle 18 bis 20 cm lang und würde damit mächtig aus dem Motor rausragen und das "Perl" (hessisch für Riemenscheibe - habt ihr eigentlich noch mehr so bekloppte Übersetzungen für technische Details einer Vespa ?( ) stünde dann atypischweit weg von seinem eigentlichen Bestimmungsort!

    Kasanova hat schon recht. Wenn alles normal ist an der Vespe, dann muss sich der Stift durch Druck auf den Federhalter abziehen lassen, sodass die Feder entspannt werden kann. Danach lässt sich die Antriebswelle problemlos mit samt dem "Perl" aus dem Motor ziehen.

    Gruß
    Automatix

    Das funktioniert. Der 16.12er ist aber meines Wissens deutlich schwerer zu kriegen als der 16.14er, da der 16.12er in Deutschland verkauften Automaten nicht verbaut war. Der Unterschied zwischen den Gasern ist nur die Bohrung und die Bedüsung. Ansonsten: Aufschrauben, einstellen und Gas geben.

    Wenn Du einen 16.12 brauchst, dann melde Dich. Ich habe noch einen rumliegen.

    Ohne das Du den Perl auf der anderen Seite vom Motorgehäuse demontierst, wirst du den Stift nicht rauskriegen. Wenn das ganze Zeugs ab ist, fluppt die Welle einfach so raus, bzw. in Deinem Fall wird dann die Welle samt Mitnehmernocken und Stift aus dem Gehäuse rauskatapultiert (und Du kannst die Sachen auf dem Werkstattboden suchen gehen), weil die Feder dadrin ziemliche Vorspannung hat .

    Ich will's mal vorsichtig formulieren: Nein, Du musst den ganzen "Perl" nicht demontieren. Dreh einfach die Federaufnahme mit dem Stift so, dass sich die Feder zusammenpressen lässt. Dann kannst Du den "Pass-Stift" rausziehen und den Druck auf die Federaufnahme langsam loslassen. Keine Sorge, die Feder hat nicht unendlich Spannung. Danach kannst Du den "Perl" (ich neheme mal an, dass damit die Kupplung gemeint ist) auf der anderen Seite des Motorgehäuses einfach rausziehen.

    Beste Grüße,
    Automatix

    Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit Dein Problem sein. Wenn da keine Dichtung montiert ist, wird Falschluft angesaugt.

    Richtig. Da gehört auf jeden Fall eine Dichtung rein. Ehrlich gesagt kenne ich keinen Motor, wo zwischen ASS und Gaser keine Dichtung gehört.

    Im Fall des Automaten handelt es sich um eine Papierdichtung, die original nicht so einfach zu bekommen ist. Mein Tipp: Kaufe Dir einen Bogen 0,75er Dichtpapier und schneide selbst eine aus. Ansonsten viel Glück beim Suchen.

    Beste Grüße,
    Automatix

    Die meisten Möglichkeiten wurden schon gecheckt. Ich tippe darauf, dass das Gasergestänge mit der Benzinleitung kollidiert. Oder aber der Gaszug hat sich in der Hülle aufgerieben und die Feder am Motorblock schafft es nicht denn Zug zurück zu ziehen.

    Was noch als letztes zu prüfen bleibt: Ist die Verbindung Benzinschlauch, Gaser richtig dicht verschraubt? Das würde zumindest den höheren "Verbrauch" erklären, wenn nämlich die Suppe aus dem Vergaser läuft, bevor sie richtig angekommen ist.

    Beste Grüße,
    Automatix

    Ah cool das mit dem Abzieher Hilft auf jeden Fall weiter. Vielen Dank :thumbup:


    Wenn du jetzt noch weißt unter welcher Ident-Nummer ich nach dem Pick-Up suchen muss wär ich begeistert!

    Das müsste also dann das richtige sein, oder??

    Sorry, aber das verlinkte PickUp passt auf keinen Fall in den Automaten.

    Nimm dieses hier und Du wirst eher ans Ziel kommen.


    Beste Grüße,
    Automatix

    PS: Es ist ein Irrglaube, dass die PK Automatik ein anderes Pick Up hat wie der Schalter. Die Teile sind identisch - auch wenn der ein oder andere Händler es nicht besser weiß und dies behauptet. 2-)

    Wenn die Kleine sehr lange braucht bis sie wieder vom Gas runter kommt und lange gestanden hat, ist das überprüfen und schmieren der Bowdenzüge allererste Pflicht. Je nach dem was Dein Vorgänger zum Schmieren verwendet hat, kann sich in den Bowdenzughüllen entweder eine harzige, klebrige Schicht gebildet haben, oder aber aufgrund mangelnder Schmierung sind die Züge Festgerostet. Beides kann man durch entsprechende Mittelchen (Bremsenreiniger zum reinigen und WD-40 oder vergleichbare Griechfette zum Schmieren) lösen. <br>

    Wenn die Kleine sehr lange braucht bis sie wieder vom Gas runter kommt und lange gestanden hat, ist das überprüfen und schmieren der Bowdenzüge allererste Pflicht. Je nach dem was Dein Vorgänger zum Schmieren verwendet hat, kann sich in den Bowdenzughüllen entweder eine harzige, klebrige Schicht gebildet haben, oder aber aufgrund mangelnder Schmierung sind die Züge Festgerostet. Beides kann man durch entsprechende Mittelchen (Bremsenreiniger zum reinigen und WD-40 oder vergleichbare Griechfette zum Schmieren) lösen.

    Bei dem was Du vor hast, würde ich an Deiner Stelle den Motor ausbauen. Auf einer Werkbank/einem Tisch arbeitet es sich einfach bequemer und man behält leichter den Überblick. Was Deine Dichtungen angeht, brauchst Du eigentlich nur eine und zwar die für den Getriebedeckel. Einen kompletten Satz zu kaufen halte ich für nicht zielführen.

    Deine Antriebswelle schaut wirklich noch gut aus. Im günsigsten Fall ist im Getriebe nur der Paßstift des Federhalters rausgegangen. Trotzdem viel Arbeit. Wenn Du eine Einzeldichtung benötigst, dann melde Dich per PN. Ich habe noch welche auf Vorrat.

    Gruß,
    Automatix

    Zum Thema Distanzring nur soviel: Ich denke Du meinst eine Distanzscheibe, die auf die K-Welle zwischen Lüfterrad und der innenverzahnten Welle der oberen Riemenscheibe gehört? Dieses Teil gibt es - entgegen der Auffassung anderer Forenmitglieder doch noch zu kaufen. Nicht beim Vespahändler, denn die haben sich ja schon kurz nach Erscheinen des Automaten wieder von diesem Typ Vespa verabschiedet (der Seitenheib musste sein :P ), sondern beim gut organisierten Schraubenfachhandel. Habe mir erst vor einem halben Jahr drei Stück gekauft.

    Das entwickelt sich ja zum Großproblem. Und das alles nur, weil Du mal nach der Kupplungsstärke schauen wolltest?

    Aber zu Deinem Problem: Mach mal zwei Fotos, und zwar eines bei dem die Welle ganz Drin und einmal ganz draußen ist. Wenn der Abstand zu krass ist, dann ist wirklich etwas im Argen. Eigentlich dürfte das aber nicht passieren, da - wie einer meiner Vorredner schreibt - die Feder eine ziemlich starke Spannung hat.

    Mach auch bitte mal eine Makro-Aufnahme von der Welle und der Keilnut, ob diese überhaupt noch taugt.

    Dann kann man beurteilen, ob das Zerlegen des Getriebes überhaupt erforderlich ist.

    Beste Grüße,
    Automatix

    Lagerspiel ist rel. unwahrscheinlich. Vielmehr scheint die äußere Riemenscheibe einmal nicht richtig verbaut worden zu sein. Das Klingeln kommt von einer gelockerten Presspassung. Vermutlich hat mal jemand mit dem Hammer versucht die Scheibe zu bearbeiten und dabei die Presspassung gelöst. Ist aber nicht weiter schlimm. Entweder die untere Riemenscheibe tauschen, was bei Deiner erst ein größeren Demontageaufwand bedeutet, oder einfach weiterfahren. Eine untere Riemenscheibe habe ich notfalls noch auf Lager (frisch sangestrahlt und lackiert).

    Beste Grüße,
    Automatix

    Zu Deiner ersten Frage: Die Feder kenne ich nicht. Habe schon etliche Automaten-Motoren demontiert und wieder zusammengebaut, aber im Bereich der Vario kommt meines Wissens keine Feder vor. Mach mal ein Foto, vielleicht fällt dann die Zuordnung leichter.

    Zum zweiten Fragenkomplex: Einen Trick fürs Lösen der unteren Riemenscheibe gibt's leider nicht. Das Zauberwort ist Beharrlichkeit. In der Regel ist die Scheibe nur durch Korrosion, also Rost, auf der Antriebswelle festgerottet. Dann hilft evtl. erhitzen und Griechfett sprühen. Unterstützen kann man das mit leichten Schlägen mit dem Gummihammer. Schlimmer, wenn ein Vorgänger / Vorschrauber den Wellenkeil nicht sauber verbaut hat (in der Regel durch zu lachses Anziehen der 17er Mutter) und der Keil hat auf der Antriebswelle bereit leicht abgeschert und sich zwischen Welle und Scheibenaufnahme verkeilt. Dann hilft in der Regel nur noch: Getriebekasten auf (vorher Öl ablassen), die Wellenfeder aushängen und dann die Welle ausbauen. Dann lässt sich mit gut platzierten Schlägen die Welle aus der Scheibenaufnahme austreiben. Vorsicht: Nicht das Gewinde versauen.

    Drehmoment ja, aber nicht mit dem Schlagschrauber. Dafür gibt es für erscheingliches Geld einen Drehmomentschlüssel, oder beim Reifenhändler anziehen lassen. Die haben Profi-Werkzeug und können dies i.d.R. auch bedienen.

    Hoffe damit sind sämtliche Klarheiten beseitigt.

    Gruß,
    Automatix

    Eine weise Entscheidung und noch dazu relativ günstig. Bleibt nur zu hoffen, dass die Leute dort den Automaten kennen und verstehen damit umzugehen. Aber eigentlich kann nicht viel passieren, denn es ist und bleibt ein rel. simpler 2-Takter.

    Beste Grüße,
    Automatix

    PS: Lass uns bitte teilhaben, ob und vor allem wie sie die Karre wieder hinbekommen haben.

    Grundsätzlich würde ich erst einmal die selbe Ankerplatte suchen wie die zuvor verbaute suchen. In der Regel haben die zwei zusätzlichen Kabel ihre Berechtigung / Funktion. Ansonsten würde ich mir das Layout der alten Ankerplatte ansehen und daraus ableiten, welches Kabel wo hingeht. Oder aber Du hast einen [lexicon='Schaltplan',''][/lexicon]. Voraussetzung: Du kannst so einen Plan lesen! hehe-)

    Sorry, aber was das Vergaser reinigen anbetrifft, würde ich nach 10 Jahren Standzeit sehr wohl zur Generalreinigung anraten. Gaser ausbauen, zum Profi bringen, der das Teil im Ultraschallbad reinigt und ordentlich mit Druckluft durchpustet und dann wieder einbauen. Danach nach der hier im Automatik-Topic geposteten Anleitung den Gaser wieder einstellen.

    Wenn Du es allerdings mit der Reinigung des Benzinsiebs hinbekommst, dann hast Du mit sehr wenig Aufwand die größtmögliche Wirkung erzielt. Ich glaube nur nicht dran, dass es "nur" das Sieb am Eingang des Gasers ist.

    Bin gespannt auf das Ergebnis Deiner Bemühungen.

    Beste Grüße,
    Automatix

    beschreibe Dein Probl. doch mal etwas genauer. Stotter die Kleine ab einer best. Geschwindigkeit, nimmt sie allgem. schlecht Gas an, oder was kanns Du noch zu Beschreibung des Probs beitragen? Könnte nämlich von der Zündung über die Kupplung und den Gaser alles sein.

    Hast Du nach dem ersten Zylinderschaden das Kurbelgehäuse ordentlich gereinigt? Ich war auch mal so blöd und habe 2 Zylinder aufgearbeitet, nur weil ich das Kurbelgehäuse nicht pingelich genau von Restanten eines Vorschadens befreit hatte. Und ja: Entgraten bzw. Kanten brechen ist schon wichtig. Kostet wenig Zeit und hilft effektiv gegen Einfahrschäden.