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Beiträge von super-s

    Nach langer Zeit mal wieder eine Meldung und leider wieder ein Problem.

    Mein Sprintmotor läuft zwar nach einer Neuabdichtung wieder ziemlich sauber und rund, dafür funktioniert die Schaltung eigentlich gar nicht mehr.
    Ich hatte die Kupplungsbuchse, deren Funktion mir immer noch ein Rätsel ist, zuerst vergessen. Daraufhin habe ich die Kupplung wieder rausgeholt, die Buchse reingetan, doch das Problem besteht weiterhin: die Gänge lassen sich wenig exakt schalten, wenns rollt und im Stand ist nicht gar daran zu denken einen Gang einzulegen.
    Sobald der Gang reinflutscht, macht die Kiste nen Ruck nach vorne und geht fast aus. Während der Fahrt hilft auskuppeln auch nur begrenzt.

    Die Einstellung der Kupplung ist aber nicht das Problem. Ich habe ab dem ersten Milimeter am Kupplungshebel Druck.

    Was kann das Problem sein?

    Danke für die Antwort. Aber wenn sie nicht rausgefallen sein kann? Irgendwo muss sie ja herkommen.
    Ich gucke auf jeden Fall mal hinein.

    Ärgerlich ist nur, dass ich den Motor dafür wieder rausnehmen muss. Mit dem Schlagschrauber klappt's dann aber auf jeden Fall.

    Moin allerseits.

    Nach einer kleinen Motorrevision trennt meine Kupplung im laufenden Betrieb nur noch schlecht bis gar nicht.
    Inzwischen bin ich auf eine Messing-Buchse aufmerksam geworden. Nach kurzer Suche denke ich, dass es die Kupplungsbuchse sein könnte.

    Ich hatte die Kupplung nicht zerlegt. Kann sie trotzdem herausgefallen sein?
    Entspricht die Zeichnung auch in etwa Sprint-Kupplung?

    Die elende Kronenmutter und der zugehörige Schlüssel haben leider einen dermaßen schlechten Kraftschluss (rutscht permanent ab), dass ich mit eingebautem Motor gerade nicht weiterkomme.

    Davon ausgehend, dass es wirklich keine gelbe Streuscheibe gibt habe ich mich mal auf die Suche nach einer gelben Birne gemacht.
    Wenn die Sprint eine BA20D-Birne hat, bin ich wohl fündig geworden, allerdings in Österreich.

    Kennt jemand zufällig einen Händler in Deutschland, der sowas hat?

    Bin heute seit langer Zeit mal wieder meiner alten Dame zu Leibe gerückt. Nachdem der Motor zumindest auf der Werkbank schonmal lief, habe ich angefangen, einige optische Unzulänglichkeiten zu beseitigen.

    Da die Option für eine neue Lackierung so oder so noch gegeben ist, wollte ich mal versuchen den Originallack freizulegen.

    Dazu habe ich eine gelartige Beize benutzt, die erstaunlich gut funktionierte: Mit einem Holzstiel/-spachtel aufgetragen, verwandelt die Beize den oberen Lack sehr schnell in eine "schrumpelige Orangenhaut", während der Originallack darunter nur leicht aufgeweicht wird.
    Streicht man nun die obere Schicht weg, schmiert es ein wenig, sodass man den Vorgang ggf. wiederholen muss.
    Mit viel Geduld ist es aber durchaus möglich, die untere Lackschicht unbeschadet zu lassen.

    Bisher habe ich auf diese eher vorsichtige Art nur einen recht kleinen Teil der Seitenbacke freigelegt. Der nächste Schritt wäre dann wohl ein größerer Pinsel.
    Und vielleicht ein Hochdruckreiniger?

    Ich denke, wenn ich die nötge Geduld aufbringen kann, bekomme ich ein bestimmt nicht ganz saubereres, aber ehrliches Lackbild - Stichwort Patina ;)
    Und das alles viel günstiger als eine komplette Lackierung, die nur lohnt, wenn man vorher ebenso mühsam sämtliche Kratzer, Unebenheiten, Blechschäden etc. beseitigt.

    Hat sonst jemand Erfahrung mit dem Abbeizen? Gibt es noch ratsame Tipps?
    Bilder von meiner Arbeit müssen wohl noch warten, da ich erst irgendwann nach Ostern weitermachen kann.

    Bremsenreiniger auf den Boden auf den Boden, das Öl kommt hoch, dann mit Lappen abtupfen. Hatten neulich in der Firma einige Liter auf dem Hof. Habe alles mögliche Versucht. S100, Hochdruckreiniger,...
    Am Ende half nur Bremsenreiniger und viele Lappen. Auch nach ein paar Tagen noch effektiv.

    Interessante Sache mit dem Druck - beim Ansaugen entsteht doch in erster Linie Unterdruck im Kurbelgehäuse.

    Der SiRi der montiert war, hatte die Feder zur Kurbelwelle hin, was aufgrund der Kerbe für die Ölbohrung (???) mehr oder weniger sinnvoll erschien.

    Ich bin trotzdem verunsichert, da Ring und Lippe ansich noch gut aussahen, aber unbedingt eine Undichtigkeit in diesem Bereich vorliegen muss. Gibt es sonst noch eine Möglichkeit, Öl ans Kurbelgehäuse zu verlieren?

    Weiter geht's: war am Freitag noch bei den guten Leuten von Scooter Classic Parts. Habe meine 3 Simmeringe und den kompletten Dichtsatz bekommen

    Heute hab ich den Motor relativ unkompliziert zerlegt bekommen. Für's erste Mal nicht schlecht :)

    Erst bei der Kronmutter an der Kupplung kam ich ins wanken. Nach langem Suchen fand sich leider nur eine zu große Kronenmutternuss. Habe mir dann mit Hilfe eines Kollegen, Drehbank und CNC-Fräse eine neue aus dem Vollen gefräst. Als sich auch mit dieser nichts anstellen lies (das Teil saß!), haben wir sie noch für für den Schlagschrauber zurecht gefeilt und der Mutter den Rest gegeben. Das hat allerdings doch mehr Zeit gekostet als gedacht.

    Schlussendlich musste ich dann leider feststellen, dass der entscheidende Simmering - nämlich der an der Kupplung - gar nicht kaputt war, sondern offenbar einfach nur falsch herum montiert, sodass bei den richtigen Druckverhältnissen ständig Öl ins Kurbelgehäuse gezogen und/oder Spritgemisch ins Getriebe gedrückt wurde!
    Wie herum muss das Teil. Feder zum Getriebe oder Feder zum Kurbelgehäuse hin?
    Der neue war dann allerdings auch nicht passend: innendurchmesser zu groß.

    Nun muss ich nochmal ran.

    Moin,

    habe meine Sprint bisher nicht verkauft, aber endlich an meinem Wohnort, sodass ich mir die Reperatur (Simmering Kurbelgehäuse) vornehmen kann.

    Da ich nun noch nicht weiß, was mir entgegenkommt, wenn ich den Motor öffne, ein paar kurze Fragen:

    Welche Größe, Teile-Nr. o.ä. haben die Simmeringe an Kurbelwelle (Kupplung/Zündung)?
    Welche neuen Dichtungen benötige ich nach dem Öffnen?

    Da der Motor angeblich schon einmal überholt wurde und davon abgesehen auch gut lief, möchte ich mich vorerst auf diese Teile beschränken und nicht auch alle Lager tauschen etc..

    Ich bin auf jeden Fall schonmal dankbar über jeden Tip, Ratschlag usw. - ich will endlich fahren jubel

    Die Sache bereitet mir doch noch Gedanken.
    Der Fehler steht inzwischen fest: der Simmering zwischen Kurbelgehäuse und Getriebe ist wohl hinüber. Es war Gemisch im Getriebe und auf der anderen Seite Öl an der Kerze.
    Sehr ärgerlich, so muss auf jeden Fall der Motor auseinander.

    Hier mal ein paar Bilder.

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    Was sagen die Spezialisten?


    Nachtrag: laut dem Rollerladen ist das gute Stück Bj. 1973. Das Rücklicht verwundert mich allerdings.

    Da ich es in der letzten Zeit nicht geschafft habe, meine Sprint in den
    Zustand zu versetzen, in dem ich sie gerne hätte (uneingeschränkt
    alltagstauglich!), und ich in der nächsten Zeit kaum noch die
    Möglichkeit haben werde, mich zu kümmern, überlege ich nun, sie zu
    verkaufen. Ist hart, aber evtl. besser.

    Natürlich würde ich sie
    nur verkaufen, wenn es sich für mich lohnt. Einmotten könnte ich sie
    sonst immer noch. Nach 35 Jahren tun 1-2-3 Jahre auch nicht weh.

    Zum Fahrzeug selbst:
    Die Sprint ist Bj. 73 und meines Wissens nach noch relativ original.
    Es handelt sich um ein deutsches Modell mit Batterie und Lenkerendblinkern.
    Der
    originale Lack wurde leider überlackiert - rot mit der Sprühdose - ist
    aber meiner bisherigen Erkenntnis nach noch weitestgehend erhalten.
    Durchrostungen hat sie nämlich keine, geschweißt wurde auch noch
    nichts.Trittbretter und Unterboden sind okay. Die Basis ist also gut!
    Der Motor läuft, rennt, hat aber eindeutig noch irgendwelche Probleme. Springt schlecht an, stottert mal oder geht aus.
    Etwas launisch das Ganze.

    Was kann man wohl verlangen?