so dass ich eigentlich immer abrutsch wenn ich mit einem Gabelschlüssel ans Werk geh.
Gabelschlüssel... 
Ein Gabelschlüssel greift nur an zwei der (hier kaum mehr vorhandenen) sechs Ecken an. Das siehst Du leicht, wenn Du mal mit der Hand eine etwas zu kleine Mutter in der Gabel verdrehst. Daher ist er völlig ungeeignet, um hohe Kräfte zu übertragen und kann bestenfalls zum leichten Gegenhalten o.ä. verwendet werden. Gut möglich, dass die Verwendung eines Gabelschlüssels für den heutigen Zustand Deiner fraglichen Mutter verantwortlich ist.
Ein Ringschlüssel oder eine Stecknuss hingegen umfassen Mutter oder Schraube vollständig, so dass die Kraft über alle sechs Ecken, so noch vorhanden, übertragen wird. Pro Ecke liegt also nur ein Sechstel anstatt, wie beim Gabelschlüssel, die Hälfte der Gesamtkraft an. Du drittelst also die Kraft, die eine einzelne Ecke des Sechskants übertragen muss. Es gibt auch Stecknüsse (und evtl. auch Ringschlüssel?) mit einer Art Wellenprofil. Diese greifen nicht mehr an den Ecken, sondern an den Kanten der Mutter an. Dadurch wird die Gefahr des Runddrehens nochmals deutlich reduziert bzw. es können nochmals höhere Kräfte eingeleitet werden.
An der fraglichen Mutter ist ein Gabelschlüssel noch aus einem weiteren Grund völlig fehl am Platze: Wie Du selbst merkst, musst Du ihn so halb schräg in das Loch würgen, um die Mutter überhaupt irgendwie zu fassen zu bekommen. Vielleicht ein gekröpfter Ringschlüssel, jedenfalls aber eine Stecknuss, ragt so in die Vertiefung, dass die Schraube voll erfasst wird.
<predigt-modus> Mit einer "mal eben schnell"-Attitüde und falschem Werkzeug verursachst Du genau solche Situationen wie Dein Vorbesitzer. Am Ende hast Du das Problem nicht gelöst, sondern noch mehr Arbeit, mehr Zeitaufwand und mehr Kosten. Also tu Dir selbst den Gefallen und benutze gutes Werkzeug und vor allem das richtige Werkzeug für die richtigen Aufgaben. </predigt-modus> 