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Beiträge von prometheus0815

    Die Jungs im GSF, die Gabeln kürzen, setzen an der Trennstelle noch ein Stück passend gedrehtes Vollmaterial ein, um die Stabilität zu gewährleisten. Einfach so mal hinbasteln würde ich ein so kritisches Bauteil nicht.

    Als Dämpfer sollen, je nach Kürzung, solche für den Zip SP passen.

    Kann mir bitte mal jemand erklären, was diese seltsame 12-Uhr-Methode mit Auswuchten zu tun haben soll? Hubzapfen auf 12 Uhr bedeutet, die schwerste Stelle liegt gegenüber. Ob diese Stelle nun 1g oder 50g oder 1t schwerer ist, spielt für das Ergebnis keine Rolle. Der Hubzapfen pendelt sich auf 12 Uhr aus. Welche Aussagekraft soll das dann noch haben? Ich bitte ernsthaft um eine Erklärung!

    Die "sauberere, aber auch viel kompliziertere, Lösung" ist immer noch eine grobe Vereinfachung der tatsächlichen Verhältnisse im Betrieb, aber ihr Prinzip ist für mich wenigstens nachvollziehbar.

    so gehts aber einfach schneller


    Ja, so verheize ich meine Freizeit für Dein Setup und nicht Du Deine. :-8

    Zitat

    Das mit dem Langhub muss ich noch überlegen weil da dann sicher noch zusatzkosten enstehen werden.


    Welche denn?

    Zitat

    Aber seit ich mit nem 24er Gaser gefahren bin sind diese Problem eig verschwunden


    Das hängt nicht so sehr von der Vergasergröße ab als vielmehr von dessen Abstimmung. Du kannst das Teil auch mit einem 24er Gaser klemmen lassen.

    Zitat

    noch dazu kommt eh ein zusätzlicher Lüfter rein.


    So ein Unsinn. Die Vespa ist doch schon zwangsgekühlt. Damit fahren andere Leute ganz andere Setups. Und wo sollte der Lüfter denn auch hin?

    Zitat

    mal angenommen ich bestell mir den Polini 112ccm, nen 24er Vergaser


    :-3

    Zitat

    Könnte ich mit ner 3.72er Überstzung fahren? Wenn ich das richtig gelesen habe dann dreht er im 3 und 4ten gang nicht wirklich aus und deshalb raten alle zu 3.00 STIMMT DAS?


    OK, Stopp. Bestell gar nichts. Lies. Und dann lies noch mehr. Und dann alles noch mal. Warum? Du hast die absoluten Grundlagen nicht kapiert. Kein Wunder nach der kurzen Zeit, aber das musst Du ändern, wenn Du irgendein brauchbares Setup auf die Beine stellen willst.

    Die Primärübersetzung ist eigentlich eine Untersetzung. Eine 3.72 ist also kürzer als eine 3.00, für gleiche Fahrgeschwindigkeit muss der Motor also höher drehen. Andersherum würde ein Motor, dessen Drehmoment eine 3.72 nicht zieht, eine 3.00 erst recht nicht ziehen. Ist nicht böse gemeint, aber wenn Du diese Sachen nicht verstanden hast, solltest Du wie gesagt erst noch weiter lesen und lernen.

    Wenn Du Deiner Versicherung am Telefon irgendeine erfundene Nummer sagst, verkauft sie Dir auch dafür eine Police. Ein vorhandenes Versicherungskennzeichen ändert nichts daran, dass Du eine deutsche Betriebserlaubnis für Dein Fahrzeug brauchst. Also Vorgehensweise wie beschrieben, anders geht's nicht (legal).

    Fahrzeugschein und -brief (inzwischen Zulassungsbescheinigung Teil I und II) sind nochmal was anderes, was mit Deiner Fuffi in der Tat nichts zu tun hat.

    Kette erweitert.


    Dem TÜV sollte die Bescheinigung eigentlich egal sein, er stellt ja keine BE aus. Und die Zulassungsstelle würde die Bescheinigung eh ausstellen, kann also vor dem Abstempeln selbst nachsehen. :-3

    Edith meint, eine Nachfrage beim TÜV könnte also ggf. 10 € sparen, aber wer ganz sicher gehen will, holt sich die Bescheinigung halt vorher. Leute aus Gegenden, in denen die Unbedenklichkeitsbescheinigungen von der Polizei ausgestellt werden, sind wohl ohnehin auf den von Rassmo genannten Ablauf angewiesen.

    ich will den Motor nicht extrem hochzüchten.

    Zitat

    112ccm Polini [...] Rennwelle


    ?( Was denn nun?

    Die 112er gelten wegen der dünnen Zylinderwand als thermisch empfindlich und entsprechend kritisch in der Vergaserabstimmung. Wenn Du die Welle eh wechseln willst, nimm gleich Langhub und steck einen Polini 133 mit passender Primär drauf. Wenn Du erstmal ein bisschen probieren willst, hol Dir auf ebay.it den RMS Blue Line 102 (baugleich mit DR 102) für 54 € frei Haus, 50er Serienwelle und 3.00 Primär. Den SHBC 19.19 als Vergaser nimmst Du in beiden Fällen. Dann hast Du eine gute Basis, um einfach nur rumzudüsen oder (v.a. mit dem 133er) auch noch ein bisschen zu frickeln.

    Zitat

    Und wenn ich den Primär änder muss ich da auch den Block spalten?


    Ja. Noch ein Grund, wenn der Block eh offen ist, statt der Kurzhub-Rennwelle gleich auf Langhub zu setzen.

    Jetzt fasse ich das doch alles zusammen, dabei wolltest Du Dich doch selbst einlesen. ;):P

    Du könntest das Teil auch "Calabrone" nennen, Dich selbst als Hersteller eintragen lassen und eine eigene FIN vergeben. Erstzulassung wäre dann 2011, alle aktuellen Vorschriften müssten eingehalten werden, und was das an Papierkram und Kosten bedeuten würde, will ich gar nicht so genau wissen. Vermutlich würde das Vorhaben sowieso an den Abgaswerten scheitern.

    ich frag ja bloß ob ich ned dann wie ein dödel da steh und ich mehr reingesteckt hab als die eigentlich wert ist.


    Das hängt allein davon ab, wie hoch Du Deinen Spaß an der Restaurierung bewertest. Angenommen, Du zahlst für Basisfahrzeug und alle nötigen Teile und Dienstleistungen letztlich 2000 € und erzielst einen Marktwert von 1500 €. Dann muss Dir der Freizeitspaß über die Zeit der Restaurierung hinweg wenigstens 500 € wert sein, damit es sich "lohnt". ;)

    Zitat

    ist der preis für 1500 steine okay????


    2500 Euro holst Du für eine neu lackierte V50 nicht wieder rein, denke ich. Also rechne wie oben empfohlen.

    Musst dir anhand der Rahmennummer eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen lassen, dann kannst dir die Nummer in einer Werkstatt neu einschlagen lassen.


    Wie soll das gehen? Die Nummer ist ja gerade nicht dabei, weil entweder der Rahmen tatsächlich nicht sauber ist oder weil die Nummer für einen anderen Rahmen verwendet wird.

    Wollte Dich auch nicht blöd anmachen. Freitags kurz vor Feierabend ist kein guter Zeitpunkt, um in Foren zu posten. ;)

    Letztlich sind wir der gleichen Meinung: Erstmal abwarten und nicht so einen Alarm machen.

    Interessant finde ich die Sache mit dem Mehrverbrauch. Letztlich reduziert sich damit der (wie auch immer definierte) Nutzen der Beimischung auf sehr kleine einstellige Prozentzahlen. Kleines Beispiel mit fiktiven Zahlen: Ich mische 10% Ethanol bei und verbrauche dadurch 10% mehr, ergo die gleiche Menge "echtes" Benzin wie vorher. :-4

    Nachdenklich macht auch die Aussage, dass Biomasse zur Ethanolproduktion wirtschaftlich nur in Größenordnungen angebaut werden kann, die die Gewinnung neuer Ackerflächen, mithin die Rodung ehemals anders bewachsener Flächen, notwendig machen. Wenn man dann ab einem gewissen Punkt noch düngen muss (die Energie im Ethanol muss ja irgendwo herkommen), wird's lustig. Die Verarbeitung von Stickstoff zu Dünger ist extrem energieintensiv. Auch logisch, denn auch die Energie im Dünger muss irgendwo herkommen. Woher kommt die Energie für die Stickstoffverarbeitung? Nicht zufällig aus fossilen Rohstoffen? Und selbst wenn es regenerative Energiequellen sind: Warum also Umweg über Stickstoff, Dünger, Ackerland, Biomasse und Gärung? :-1

    Das ergibt alles irgendwie keinen Sinn.